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	<title>Kommentare zu: Keine Wahl im Web 2.0</title>
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	<description>Onlinemagazin für Politik, Gesellschaft und Politikwissenschaft</description>
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		<title>Von: djen</title>
		<link>http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2009/keine-wahl-im-web-20/comment-page-1/#comment-2381</link>
		<dc:creator>djen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 12:19:46 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant, aber einseitig. Auch in Deutschland, mit seinem historisch geprägten Regionalismus gibt es bestrebungen, Politik digital zu gestalten.

Ein Beispiel für Accountability und Transparenzversuche in Deutschland ist http://www.abgeordnetenwatch.de/

Ein anderes sind die ePetitionen des Bundestages unter https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422

Jörg Tauss, dessen persönliche Dekonstruktion in einer für deutsche Behörden wohl deutlich ungewöhnlich raschen Geschwindigkeit von statten ging und der gerade vor dem medienpolitischen Freibrief der Internetzensur entsorgt wurde, hat die neuen Medien durchaus nutzen können. 

Der richtige Weg, neue Medien zu nutzen, ist die &quot;Neue Sachlichkeit&quot;. Wer Twitter als politisches Medium begreift, verdünnt sein Programm auf 140 Zeichen. Das mag bei etwas wie dem Grundeinkommen funktionieren, einer Partei reicht das nicht. Twitter ist ein Verteilungsmedium, kein Inhaltsmedium. Facebook ist ein Verbindungsmedium. Inhalte aber müssen die Parteien und Politiker in der alten Bleistiftwelt mit Kopf und Hirn selbst erstellen. Wer das nicht kann, hat in einer von Inhalten geprägten Diskussionskultur der Neuen Medien versagt. Wer nicht authentisch ist, wird garnicht erst zugelassen.

Und wer die Kommunikation über Agenturen erledigen läßt, gibt das wichtigste aus der Hand - den Kontakt zum Wähler und somit die Crowd Intelligence, das eigentliche Herz des Modells Demokratie.

Die Wahlkampfmaschine Steinmeiers über jovoto auszuschreiben mag insofern ein Marketing-Gag sein - ehrliche, ernste, politische Arbeit war es hingegen kaum.

In diesem Sinne - es ist viel Arbeit vor uns!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant, aber einseitig. Auch in Deutschland, mit seinem historisch geprägten Regionalismus gibt es bestrebungen, Politik digital zu gestalten.</p>
<p>Ein Beispiel für Accountability und Transparenzversuche in Deutschland ist <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/" rel="nofollow">http://www.abgeordnetenwatch.de/</a></p>
<p>Ein anderes sind die ePetitionen des Bundestages unter <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422" rel="nofollow">https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422</a></p>
<p>Jörg Tauss, dessen persönliche Dekonstruktion in einer für deutsche Behörden wohl deutlich ungewöhnlich raschen Geschwindigkeit von statten ging und der gerade vor dem medienpolitischen Freibrief der Internetzensur entsorgt wurde, hat die neuen Medien durchaus nutzen können. </p>
<p>Der richtige Weg, neue Medien zu nutzen, ist die &#8220;Neue Sachlichkeit&#8221;. Wer Twitter als politisches Medium begreift, verdünnt sein Programm auf 140 Zeichen. Das mag bei etwas wie dem Grundeinkommen funktionieren, einer Partei reicht das nicht. Twitter ist ein Verteilungsmedium, kein Inhaltsmedium. Facebook ist ein Verbindungsmedium. Inhalte aber müssen die Parteien und Politiker in der alten Bleistiftwelt mit Kopf und Hirn selbst erstellen. Wer das nicht kann, hat in einer von Inhalten geprägten Diskussionskultur der Neuen Medien versagt. Wer nicht authentisch ist, wird garnicht erst zugelassen.</p>
<p>Und wer die Kommunikation über Agenturen erledigen läßt, gibt das wichtigste aus der Hand &#8211; den Kontakt zum Wähler und somit die Crowd Intelligence, das eigentliche Herz des Modells Demokratie.</p>
<p>Die Wahlkampfmaschine Steinmeiers über jovoto auszuschreiben mag insofern ein Marketing-Gag sein &#8211; ehrliche, ernste, politische Arbeit war es hingegen kaum.</p>
<p>In diesem Sinne &#8211; es ist viel Arbeit vor uns!</p>
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		<title>Von: Yannick Haan</title>
		<link>http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2009/keine-wahl-im-web-20/comment-page-1/#comment-2157</link>
		<dc:creator>Yannick Haan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 10:02:29 +0000</pubDate>
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		<description>Im Zusammenhang mit der Transparenz kann ich die Seite www.opencongress.org empfehlen</description>
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