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	<title>Kommentare zu: Dresdens Inferno</title>
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	<description>Onlinemagazin für Politik, Gesellschaft und Politikwissenschaft</description>
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		<title>Von: Doerrbecker, Wolf</title>
		<link>http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2009/dresdens-inferno/comment-page-1/#comment-3065</link>
		<dc:creator>Doerrbecker, Wolf</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 10:44:39 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag!
Als Kriegskind, das selbst schwere Bombenangriffe auf Berlin, Kassel und Halle/S. erlebt hat, habe ich mich unter dem Trauma dieses erlebten Elends bis dato sehr umfangreich um eine persönliche Aufhellung des Luftkrieges gegen das Deutsche Reich bemüht. Dabei bin ich immer wieder auf unsinnige, teils geschichtsverfälschende Klischees gestoßen. So ist ganz bestimmt die wirkliche Opferzahl der getöteten Menschen in Dresden mit zugegebenen 35.000 unsinnig, denn allein die registrierten  Toten in und um den Hauptbahnhof herum belaufen sich schon auf diese mystische Zahl 35.000. Das ist aber im Grunde auch egal, die Zahgl der Toten, so schlimm auch, ist nicht relevant.

Zur gleichen Zeit, als die Dresdner unter diesem unsinnigen, militärisch sicher nicht mehr notwendigen Luftschlag litten und starben, flogen deutsche V 1 und V 2 Flugkörper/Raketen nach Antwerpen und Lon- don, sangen die Deutschen &#039;Bomben auf Engeland&#039; und wollten den &#039;Totalen Krieg&#039; . Nun, den haben wir bekommen. Den Verbrechern in der Reichskanzlei war es doch schlussendlich egal. Im Gegenteli, der
Angriff diente noch als perfide Propaganda gegen unsere damaligen Gegner. Die alliierten Flieger waren für die Nazis allesamt Mordpiraten und ähnliches, die deutschen Bomberpiloten hingegen Helden.

Auch das Märchen, dass der Luftkrieg gegen Nazi-Deutschland den Krieg nicht um einen Tag verkürzt hat, ist eben solcher Unsinn. Bei dem Ausmaß der Zersörung an Hydrierwerken, Verkehrswesen, Werften, Industriebetrieben und militärischen Einrichtungen plus dem ständigen Druck auf die Bevölkerung, die
durch den perfektionierten Lufkrieg in den Ballungsgebieten Tag und Nacht in  Bunkern oder Kellern hockte und keinen Schlaf bekam, somit also ständige Übermüdung und geringere  Arbeitsleistung, wurde der Krieg vermutlich um Jahre verkürzt. Wie gut, sonst hätten wir die erste Atombombe abbekommen.
Freundlichen Gruß   doe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag!<br />
Als Kriegskind, das selbst schwere Bombenangriffe auf Berlin, Kassel und Halle/S. erlebt hat, habe ich mich unter dem Trauma dieses erlebten Elends bis dato sehr umfangreich um eine persönliche Aufhellung des Luftkrieges gegen das Deutsche Reich bemüht. Dabei bin ich immer wieder auf unsinnige, teils geschichtsverfälschende Klischees gestoßen. So ist ganz bestimmt die wirkliche Opferzahl der getöteten Menschen in Dresden mit zugegebenen 35.000 unsinnig, denn allein die registrierten  Toten in und um den Hauptbahnhof herum belaufen sich schon auf diese mystische Zahl 35.000. Das ist aber im Grunde auch egal, die Zahgl der Toten, so schlimm auch, ist nicht relevant.</p>
<p>Zur gleichen Zeit, als die Dresdner unter diesem unsinnigen, militärisch sicher nicht mehr notwendigen Luftschlag litten und starben, flogen deutsche V 1 und V 2 Flugkörper/Raketen nach Antwerpen und Lon- don, sangen die Deutschen &#8216;Bomben auf Engeland&#8217; und wollten den &#8216;Totalen Krieg&#8217; . Nun, den haben wir bekommen. Den Verbrechern in der Reichskanzlei war es doch schlussendlich egal. Im Gegenteli, der<br />
Angriff diente noch als perfide Propaganda gegen unsere damaligen Gegner. Die alliierten Flieger waren für die Nazis allesamt Mordpiraten und ähnliches, die deutschen Bomberpiloten hingegen Helden.</p>
<p>Auch das Märchen, dass der Luftkrieg gegen Nazi-Deutschland den Krieg nicht um einen Tag verkürzt hat, ist eben solcher Unsinn. Bei dem Ausmaß der Zersörung an Hydrierwerken, Verkehrswesen, Werften, Industriebetrieben und militärischen Einrichtungen plus dem ständigen Druck auf die Bevölkerung, die<br />
durch den perfektionierten Lufkrieg in den Ballungsgebieten Tag und Nacht in  Bunkern oder Kellern hockte und keinen Schlaf bekam, somit also ständige Übermüdung und geringere  Arbeitsleistung, wurde der Krieg vermutlich um Jahre verkürzt. Wie gut, sonst hätten wir die erste Atombombe abbekommen.<br />
Freundlichen Gruß   doe</p>
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		<title>Von: E. Recklinger</title>
		<link>http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2009/dresdens-inferno/comment-page-1/#comment-1886</link>
		<dc:creator>E. Recklinger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 09:27:34 +0000</pubDate>
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		<description>Dem Titelbild des Buches nach zu urteilen ist es aus der Perspektive der Bomberpiloten geschrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Titelbild des Buches nach zu urteilen ist es aus der Perspektive der Bomberpiloten geschrieben.</p>
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