Change? – Zur Präsidentschaft von Barack Obama

10. Feb 2009 | von WeltTrends | Kategorie: Kooperation mit WeltTrends

barack_obama
Der neue US-amerikanische Präsident Barack Obama

Wie beständig ist der Mythos „Barack Obama“? Klar ist: Der neue Präsident tritt ein schweres Erbe an. Herausforderungen wie die Wirtschaftskrise, schwierige außen- und sicherheitspolitische Gegebenheiten und die Beziehungen zu Russland warten auf ihn. Der Autor, ein exzellenter Kenner der USA und ehemaliger Diplomat, beleuchtet die Situation der Vereinigten Staaten nach der Wahl. Von Hans Arnold

Die Wahl von Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA und die sie begleitende „Obamania“ haben mehr internationale Aufmerksamkeit gefunden als alle bisherigen amerikanischen Präsidentenwahlen. An sich gibt es daher nichts, was zu ihnen nicht schon ausführlich in den Medien und anderen Orts behandelt worden wäre. Doch mag es für weitere Überlegungen und Vermutungen über die künftige US-Politik nützlich sein, sich doch noch einmal wenigstens vier für sie bedeutsame und längerfristig wirksame Bezugspunkte zu vergegenwärtigen.

Der Wechsel

Nach dem Desaster der acht Bush-Jahre war das eindeutige Wahlergebnis aus einer breiten und tiefen Hoffnung der Wähler auf eine allgemeine und umfassende Besserung der Dinge in den USA zustandegekommen. Die Wähler folgten der fast heilbringenden Botschaft eines totalen Wechsels („Change!!“). Dadurch wurde Obama im Wahlkampf zur Projektionsfläche für diese Hoffnungen, die aus unterschiedlichsten Lebenssituationen entstanden waren.

Die reale Welt des gegenwärtigen und künftigen politischen Alltags unterscheidet sich drastisch von der globalen Welt, mit deren Schilderung Obama im Wahlkampf diese Hoffnungen bedient hatte. Er wird sie unmöglich alle erfüllen können. Allein schon, weil noch kein US-Präsident vor ihm ein vergleichbar umfangreiches negatives innenund außenpolitisches Erbe von seinem Amtsvorgänger übernehmen musste und gleichzeitig mit einer hinzu gekommenen Wirtschaftskrise von einer seit 1929 nicht mehr gekannten Dimension fertigzuwerden hatte.

Doch schon seine Siegesrede nach der Wahl und seine ersten Schritte in der Übergangszeit bis zu seiner Vereidigung im Januar 2009 zeigten ihn als auch in dieser Hinsicht geschickten Politiker. Und sie charakterisierten ihn vor allem als realistisch, pragmatisch, überzeugend und zugreifend mit der (klugen) Tendenz seine Präsidentschaft als das zu verstehen, was man in parlamentarischen (europäischen) Demokratien als Allparteienregierung bezeichnen würde. Seinen wirklichen Test wird er allerdings erst 2010 in den nächsten Kongresswahlen zu bestehen haben.

Der Mythos

Traditioneller und prominenter Teil des Wahlkampfes von Obama war der in der US-Politik unverzichtbare Mythos USA. Er ersetzt bekanntlich in dem durch Einwanderung in der Neuzeit entstandenen Staat USA das, was man in älteren Staaten als Erbe, Vorgeschichte, Geschichtsbewusstsein oder kulturelle Identität bezeichnet. Und anders als eine solche Summe von Traditionen, Denkweisen und Erfahrungen aus der Vergangenheit ist der amerikanische Mythos auf die Zukunft gerichtet.

Er begann mit der religiösen Hoffnung der frühen Einwanderer zur leuchtenden Stadt auf dem Berge („the shining city on the hill“) zu gelangen. Und mit der Geschichte der USA, die eine einzige Geschichte der territorialen Ausdehnung und des Machtgewinns ist, wuchs er zu der Überzeugung, dass die USA eine unverzichtbare Nation („indispensable nation“) mit einer Vorbestimmung („manifest destiny“) seien; eine zu Gott unmittelbare Nation („a nation under God“).

Ein Grundelement dieses Mythos ist der Amerikanische Traum, die Vorstellung von der individuellen Möglichkeit jedes Einzelnen, auf der Grundlage des American Way of Life nach oben kommen zu können. Ein anderes Element des Mythos ist der kollektivistische Patriotismus, die moralische Pflicht jedes Amerikaners, seiner einzigartigen Nation auf dem ihr vorbestimmten Weg ganz zu dienen.

Bush hatte bekanntlich im Zuge seiner Kriegspolitik im Anschluss an die Attentate vom 11. September 2001, kräftig unterstützt u.a. von Wirtschaftskreisen, Neokonservativen, Evangelikalen, dem Militär und Hollywood, die Bedeutung des Patriotismus exzessiv instrumentalisiert. Er machte ihn zum Teil der emotionalen inneramerikanischen Grundlage für seine Außenpolitik mit militärischen Mitteln unter Missachtung von UNO und Allianzen. Er nutzte ihn zur Begründung eines Kampfes der USA gegen das Böse schlechthin.

Obama hingegen scheint im Wahlkampf, nach allem, was man von Europa aus wahrnehmen konnte, im Bereich des Mythos USA dem Amerikanischen Traum eine größere Bedeutung zugemessen zu haben als dem Patriotismus. Sein Schlachtruf „Yes, we can!“ war im Grunde der Appell „Ja, wir können“ es gemeinsam schaffen, wieder diese große, einmalige, unverzichtbare, bewunderte, respektierte und glückliche Nation zu werden.

Wobei Obama selbst und seine Frau Michelle im Grunde auch als leuchtende Beispiele für die Wirklichkeit des Amerikanischen Traums verstanden werden können. Im Übrigen ist auch bekannt, dass Obamas Einstellung zum christlichen Glauben intellektueller und philosophischer fundiert ist als die schlichte Gläubigkeit der Evangelikalen und des ihnen zugehörigen W. Bush.

Die Gesellschaft

Für die Rassenfrage als einem der zentralen Probleme der US-Gesellschaft und -Politik ist die Wahl von Obama eindeutig ein Durchbruch. Und ist ein hoffnungsvolles Zeichen, dass es, anders als bei früheren afroamerikanischen Kandidaten für öffentliche Wahlämter, dieses Mal keine nennenswerte Diskrepanz zwischen den Ergebnissen von Meinungsumfragen vor der Wahl und dem in der Anonymität der Wahlkabine entstandenen Wahlergebnis gab.

Und es ist bemerkenswert, dass Obama seinen Wahlsieg zum guten Teil Erstwählern zu verdanken hat. Noch vor einem halben Jahrhundert gehörte in Washington zum politischen Partygeplauder die Frage, wer von den vier damals als unmöglich verstandenen Kandidaten es doch vielleicht einmal als Erster schaffen könnte Präsident der USA zu werden: der Jude, die Frau, der Katholik oder der Schwarze (der allgemein als der absolut Chancenlose galt).

Kurz darauf, aber erst 172 Jahre nach Gründung der USA, wurde J. F. Kennedy der erste katholische Präsident. Heute, ein halbes Jahrhundert weiter, ist am Beginn der Präsidentschaft von Obama in den USA die alte Rassendiskriminierung formell rechtlich und politisch beseitigt. Verbreitet sind aber weiterhin vielfältige und spürbare Formen subtiler, raffinierter und häufig auch tückischer Diskriminierung. Und wie überall, so ist auch in den USA die Rassenfrage eine soziale Frage nach der (vereinfachenden, aber nicht ganz falschen) Formel Weiß-ist-reich-farbig-ist-Arm.

Die Rassenfrage umfasst inzwischen weit über ihren Ursprung aus der Zeit der Sklaverei hinaus neben den Afroamerikanern auch die Latinos bzw. Hispanics und, mit gewissem Abstand, auch die Asiaten. Und nach jahrelanger öffentlicher und oft platter Diskussion über Terrorismus und Islamismus bilden schließlich auch die Amerikaner arabischer Herkunft und/oder islamischen Glaubens eine Minderheit besonderer Art. Auf die Frage, welchen Einfluss die Wahl eines afroamerikanischen Präsidenten auf die Rassenfrage haben wird, ist gegenwärtig keine eindeutige Antwort möglich.

Die Wahl war zwar auch ein deutliches Votum gegen Rassendiskriminierung, aber es bleibt bis auf Weiteres eine offene Frage, wie sich die von ihr Betroffenen und die übrigen Teile der Gesellschaft verhalten werden; genauer gesagt, ob sich in der öffentlichen Meinung die Beurteilung durchsetzt Jetzt-muß-endlich-alles-verlässlich-geregelt-Werden oder die Beurteilung Jetzt-ist-endlich-alles-in-Ordnung? Und es kann auch nicht völlig ausgeschlossen werden, dass die Wahl Obamas in rassistischen Kreisen der USA zu Fanatisierungen mit allen denkbaren schrecklichen Folgen führen könnte …

Die Welt

Im November 2008 bestätigte der US-amerikanische National Intelligence Council mit seinem alle vier Jahre vor Beginn der Amtsperiode des Präsidenten herausgegebenen geostrategischen Lagebericht autoritativ den seit geraumer Zeit aus vielfältigen Quellen gespeisten Eindruck einer Minderung der internationalen Machtposition der USA. Die Kernthese des unter dem Titel „Global Trends 2005: A transformed World“ veröffentlichten Berichts ist, dass sich bis zum Jahre 2050 die Bedeutung und die Möglichkeiten der USA in der internationalen Politik spürbar vermindern werden und dass dies in noch stärkerem Maße für Europa gelte.

Diese von Obama vorgefundene Entwicklung wurde für die USA von George W. Bush nicht verursacht, doch wurde sie durch seine Politik eines vorwiegend waffengestützten Unilateralismus gefördert. Eine fortdauernde Schwächung der USA kann weder im Interesse der USA selbst, noch in Interesse Europas und letztlich auch nicht im Interesse der internationalen Staatengemeinschaft liegen. Das Problem war und ist in dieser dreifachen Hinsicht nicht die Stärke der USA, sondern die Art und Weise, nach der in der US-Politik von ihr Gebrauch gemacht wird.

Obama hat sich eindeutig für eine Rückkehr der USA zum internationalen Multilateralismus ausgesprochen. Er meint damit natürlich nicht eine Minderung des Führungsanspruchs der USA, sondern eine Rückkehr zu jener Politik der Führung, die die USA mit ihrem Führungsanspruch seit ihrem endgültigen Eintritt in die Weltpolitik im Zweiten Weltkrieg und anschließend mit ihrer Konzipierung und Gründung von UNO und NATO praktiziert haben. Die wichtigsten Elemente dieses Multilateralismus sind nach ihrem Verständnis die Mitwirkung in den multilateralen Organisationen unter voller Wahrung eigener Interessen, die Konsultation der befreundeten und verbündeten Staaten und die Erwartung, dass diese dann die von den USA geführte gemeinsame Politik politisch und materiell mittragen.

Die Europäer erfanden für die so agierenden USA die etwas verschwommene Bezeichnung „sanfter Hegemon“. Es bleibt dabei den Europäern überlassen, ob und inwieweit die Konsultationen auf der Grundlage gemeinsamer (ausgeglichener) Interessen stattfinden und ob und inwieweit sie zu gemeinsam erarbeiteten Konzeptionen führen.

Voraussetzung für die von Obama angestrebte künftige Rolle der USA in der Weltpolitik ist die Wiederherstellung der Wirtschaftskraft der USA (wobei allerdings nicht alle hierfür ergriffenen Maßnahmen auch im wirtschaftlichen Interesse anderer Staaten, insbesondere denen der Europäischen Union, liegen werden). Außenund sicherheitspolitisch finden sich für Obama, neben der Verbesserung der transatlantischen Beziehungen, zwei Themenkreise im Vordergrund: der Nahe und Mittlere Osten (Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan, Israel, Palästina) und Russland (einschließlich der Kaukasus-Zone). Hinzukommen Asien (vor allem China und Japan) und die – angesichts eines afroamerikanischen Präsidenten der USA schwer einschätzbaren – Erwartungen und Ansprüche aus Afrika und Lateinamerika.

Im Wahlkampf war das herausragende internationale Thema der militärische Rückzug der USA aus dem Irak. Inzwischen mindert sich dessen Brisanz mehr und mehr. Obama signalisierte mit der Berufung des bisherigen (republikanischen) Verteidigungsministers Gates in sein Kabinett, dass er diesen Punkt als Teil der Abwicklung von Politik seines Vorgängers versteht. Die transatlantischen Beziehungen werden sich unschwer in den traditionellen und zusätzlich in den neuen Staatengruppierungen fortentwickeln lassen, die sich mit Fragen der Weltwirtschaftskrise befassen.

Zu den Problemen im Nahen und Mittleren Osten hatten die USA bisher nicht ausschließlich hilfreiche Vorstellungen und die Europäische Union hat offenkundig keine tragfähige einheitliche Haltung, und dies in augenscheinlich unüberwindbarer Weise in allen Fällen, in denen militärische Gewaltanwendung zur Debatte steht. Eine von den USA einzuberufende oder zumindest zu initiierende, breitangelegte internationale Konferenz ohne zu hohe Ansprüche an Ergebnisse könnte hier eine Initialzündung für einen neuen Politikansatz sein.

Anders liegen die Dinge bei den Beziehungen zu Russland. Hier könnte für die Abwicklung der Politik von George W. Bush eine europäische Initiative als Initialzündung für einen neuen Politikansatz ergriffen werden: mit einer Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europe (OSZE), wie sie der französische Staatspräsident Sarkozy bereits ins Spiel gebracht hat. Dies in Anknüpfung an deren Charta von Paris, die 1990 große Hoffnungen auf eine „Sicherheitszone von Vancouver bis Wladiwostok“ geweckt hatte. Warum, so fragt man sich, könnte das nicht eine gemeinsame deutschfranzösische Initiative sein?

Dr. Hans Arnold, geb. 1923, ist Botschafter a. D.


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Der Kaukasus – Symptome einer Krisenregion

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Die Bildrechte liegen bei Pete Souza, The Obama-Biden Transition Project.


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2 Kommentare
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  1. - Warum immer in die gleiche Kerbe des angeblichen Desataers der Bush-Jahre hauen ?
    - Abgesehen vom Finanz- und Kreditdesaster, das wesentlich schon unter Carter und Clinton begonnen wurde, und ideologisch von vielen Staaten begleitet, war die Zeit der G.W.Bush-Regierung vor allem eine Zeit der desaströsen Uneinigkeit bis Spaltung des Westens, den die USA und Britannien damit provoziert haben,

    - daß sie sich nicht Deutschland, Frankreich und Russland wunschgemäß wie auf dem Balkan verhalten haben
    - daß sie nicht Solana, EU & Co gemäß Islamisten, wie schon Pakistan und zuvor Irak zu immer stärkeren oder sogar atomaren Bewaffnung kommen ließen
    - das dabei laufende Erdölgeschäft der Irak-Embargo-Korruptions-Aufweichung nicht mitmachten
    - die dabei im Hintergrund laufenden 100 Mrd-Verhandlungen zw. Saddam und France gestört haben, die Umstellung des irakischen Außenhandels auf EURO und sicher auch deutsche Erdöl/Gas-Pläne, wie sich nach “Gründung” der “Achse des Friedens” schnell an Schröders Kurs erkennen ließ, der jetzt offen auf Seiten der Erpresser steht und kürzlich als Gazprom-Mann die EUropäer mit ihrer Ausweich-Pipeline brüsk an das noch despotische-kriegerischere faschistische Regime des Iran verwieß !

    Und was den meisten Normalos wie unseren Herrn Dr. s mit der üblichen “kritischen” deutsch-ideologischen Sichtweise wohl garnicht bewußt ist, mit dem Stoß in den Rücken der USA nach scheinheiligem Mitspiel in Afghanistan, — wie er noch unter Obama in den Radiosendern wie WDR und DLF vor allem als Moralüberlegenheits-Kulturkampf gegen den angloamerikanischen Westen geführt wird / und letztlich kommt es bei jeden Krieg sehr auf die psychologische Wirkung an –
    das große russisch-amerikanische Pipelineprojekt scheint seit nicht allzulanger Zeit nach dem 11.9.2001 oder seit der Vorbereitung des Irak-Krieges — je nach Spezialwissen und Voreingenommenheit — absolut vom Tisch zu sein.

    Erinnert man sich dann noch an die vor-9-11 BBC-deutsche TV–Dokumentation über den gelungenen A-Bomabenbau S. Husseins — an die sich “natürlich” niemand mehr erinnert — und noch so einige seltsame BND-Verhaltensweisen, die darauf deuten können, daß Deutschland die USA in eine Falle gelockt haben, wie es im Stllen erst den Zerfall YUs, dann durch die Anerkennung KROATIENs als Staat maßgeblich den jugoslawischen Bürgerkrieg angefeuert hat und an führender Stelle daran arbeitete, die USA auf Seiten der sog. Kosovaren gegen Restjugoslawiens in Stellung zu bringen, – dabei aber die ganze Zeit den seit 1991 steigenden militärischen Einfluss der iranischen und BinLaden’schen Djihadisten dort verschwiegen . . . dann
    erinnert mich das nicht nur an die Geheimdiplomatie und Zusammenarbeit mit des islamischen Djihad während und vor dem 1. und 2. Weltkrieg gegen den Westen oder den deutschen Export der Lenin-Revolutionswaffe durch die OHL Richtung Russland. – Nein, dann ergäbe sich auch für unsere
    ebenfalls weltweit meist antiamerikanisch und antizionjüdisch gestimmte Volkaufklärungsfront der Weltverschwörungsgläubigen ein ganz anderes Szenario : Warum sollte nicht der deutsche, französische und russische Geheimdienst statt die CIA aus den hier schon angedeuteten weltmacht-öl/gas-rivalisierenden Gründen ihre traditionell guten Kontakte und Angesehenheit ( wg. Aufrüstung des Kalifats, Judenmord, Abfall von ISRAEL, Antiamerikanismus und antizionistischer Propaganda, Raketenhilfe und Verschaffen der Ausbildung, Materialien und Blaupasen der Ultarzentrifugen und anderer Atom(bomben)materialien ) und amerikanische Gutmütigkeit oder Bündnis-Naivität dazu nutzen, um den lauten und – für uns meist verdeckt – systematisch so aufgebauten Feinden des “großen Statans” einen entsprechenden, strategischen Wink zu geben für ein weiteres Dreiecksgeschäft im “Großes Spiel”, in dem sich insbesondere Deutschland mit und ohne Hitler, wie die islamischen Antisemiten und zT. die KGBistische Propaganda wenn nicht als Opfer auftritt, dann auf samtenen Pfoten des “Kultur”- und Friedenshüters.

    Dies, eine ganze andere Reihe von Tatsachenverheimlichungen über Geheimdienst- und Propagandamanöver oder massenmediales in Vergessenheit bringen, insbesondere auch zur Geschichte und 1.WKs- und NS-gemeinsamen Vorgehensweise und Ideologie mit dem militanten bzw. kalifaten Islam, der sich unter dem Einfluss des judentödlichen Weltverschwörungsdenkens, nach 1950 noch betreut von der ODE-SS-A und dann des KGB, seit 1919 bzw. 28 zu einem edukativ und propagandistisch “wahren” Nazi-Islam ausgewachsen hat, was als ideologisch-psychologische Wurzel des Terrorkrieges gegen ISRAEL und den Westen, seit 1980 v.a. gegen die USA geworden ist.

    All dies nicht berücksichtigend und so zu tun, als hätten nicht France, Russland und auch D-land vor allem in Absprache auch die Möglichkeit zu aggressiven Vorstößen, die evtl. mit geschickten Taktiken eine dritten Rivalen oder eine vierte aggressiv aufsteigende Kraft beeinflussend motovieren könnte, da bringt der alte Diplomat Dr. H. Arnold, der noch die alte deutsch-imperialistische Ideologie und Strategie mit der Muttermilch aufgesogen haben könnte, ganz friedenspolitisch mit einem zu ergreifenden
    >>
    neuen Politikansatz : Mit einer Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europe (OSZE), wie sie der französische Staatspräsident Sarkozy bereits ins Spiel gebracht hat. Dies in Anknüpfung an deren Charta von Paris, die 1990 große Hoffnungen auf eine „Sicherheitszone von Vancouver bis Wladiwostok“ geweckt hatte. Warum, so fragt man sich, könnte das nicht eine gemeinsame deutschfranzösische Initiative sein? ( Dr. Hans Arnold, geb. 1923, Botschafter a. D.) <<

    WARUM wohl — so frage ich — geht diese "Sicherheitszone" wohl nicht bis Washington oder Mexiko-Stadt ?! Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, weshalb ihm zur GW. Bush-Administration nichts einfällt, was die schon jetzt, im Vergleich zu Obamas Geschichtsrevisionismus und Holocaust-Relativierung von Kairo, richtig tat, wie die Feindbestimmung "islamischer Faschismus", die Lagebestimmung einer "wie vor 1945" grundlegenden Herausforderung, wie ihm absolut nichts über die Lippen kommt zur Vernichtungsgefahr für unsere republikanisch-freiheitlichen Prinzipien wie des Lebens ISRAEL, und so wie ebenfalls nichts zu der ökologisch und ökonomisch brisante bis explosiven Lage zur Energieversorgung, wie mit den Pipelines !

    Und nioch was hat der alte Stratege vergessen : Der SCHWANZ des "Hilfsvolk" islamischer Djihad hat dank des trotz seit 1972/77 offener und brutalster Bedrohung weiterhin monopolistisch abgebremsten ökologisch-energie-technologischen Fortschritts und dank des und ungeregelten Imports republik/verfassungsfeindlicher Traditon, begonnen mit dem HUND zu wackeln. Und dies dürfte nach der mörderischen Tradition des KGB und deutschtraditioneller Kanallien umso mehr Anlass für verbrecherische Manöver, – wie es früher die Welt in den ersten Weltkrieg gebracht hat und das Kalifat und den Djihad an die Seite Deutschlands oder die SU sogar an die Seite Khomeinis, des Radio-Schülers der deutsch-palästinensischen-Djihad-Sendungen aus Berlin.

    KEINE Freiheitsrechte und kein ISRAEL für Öl und Gas ! Gegen Multi-/Kultur-Schutz für Schariaten und Kulturrelativisten !

  2. WESENTLICHES fehlt, wie fast immer wenn es um die jüngeren deutsch-amerikanischen Beziehungen, den Islam und ISRAEL geht.

    Warum denn also immer und immer noch in die gleiche Kerbe des angeblichen “Desasters” der Bush-Jahre hauen ? Warum auch nach Ende der schrecklichen Bush-Herrschaft des amerikanischen Fundamentrasslistenregimes auch im Radio immer wieder die Betonung, sich auch in Talibanien sich nicht in die gewachsene Kultur wie nicht in eine ökologische Natur einzumischen ? Warum nach einem etwas heftigen Zuschlagen durch einen deutschen Oberst auf einen geklauten Tanker die Igitt-Amerikanisierung der Tat ?

    Abgesehen vom Finanz- und Kreditdesaster, das wesentlich schon unter Carter und Clinton begonnen wurde und ideologisch von vielen Staaten begleitet, verharmlost und genutzt wurde, war die Zeit der G.W.Bush-Regierung vor allem eine Zeit der desaströsen Uneinigkeit bis Spaltung des Westens, den die USA und Britannien damit provoziert haben,
    - daß sie sich nicht Deutschland, Frankreich und Russland wunschgemäß wie auf dem Balkan verhalten haben
    - daß sie nicht Solana, EU & Co gemäß Islamisten, wie schon Pakistan und zuvor Irak zu immer stärkeren oder sogar atomaren Bewaffnung kommen ließen, – so wie jetzt wiedereinmal Deutschland für Iran der wichtigste “zivil”strategische Handelspartner ist und Russland der offen, aber hier (warum wohl ?!) nicht kritisierte militärische;
    - daß sie nicht das dabei laufende Erdölgeschäft der seit ca. 1998 Irak-Embargo korruptiven Aufweichung mitmachten
    - die dabei im Hintergrund laufenden 100 Mrd-Verhandlungen zw. Saddam und France gestört haben, die Umstellung des irakischen Außenhandels auf EURO und sicher auch deutsche Erdöl/Gas-Pläne, wie sich nach “Gründung” der “Achse des Friedens” schnell an Schröders Kurs erkennen ließ, der jetzt offen auf Seiten der Erpresser steht und kürzlich als Gazprom-Mann die EUropäer mit ihrer Ausweich-Pipeline brüsk an das noch despotische-kriegerischere faschistische Regime des Iran verwies !

    Mit dem Stoß in den Rücken der USA nach scheinheiligem Mitspiel in Afghanistan, — wie er noch unter Obama in den Radiosendern wie WDR und DLF vor allem als Moralüberlegenheits-Kulturkampf gegen den angloamerikanischen Westen geführt wird / und letztlich kommt es bei jeden Krieg sehr auf die psychologische Wirkung an – und
    das große russisch-amerikanische Pipelineprojekt scheint seit nicht allzulanger Zeit nach dem 11.9.2001 oder seit der Vorbereitung des Irak-Krieges — je nach Spezialwissen und Voreingenommenheit — absolut vom Tisch zu sein.

    Erinnert man sich dann noch an die vor-9-11 BBC-deutsche TV–Dokumentation und viel Ähnliches über den gelungenen ( meist nur nahenden) A-Bomabenbau S. Husseins — an den Film sich “natürlich” hier niemand mehr erinnert — und an noch so einige seltsame BND-Verhaltensweisen, die darauf deuten können, daß Deutschland die USA in eine Falle gelockt haben, wie es im Stllen erst den Zerfall YUs, dann durch die Anerkennung KROATIENs als Staat maßgeblich den jugoslawischen Bürgerkrieg angefeuert hat und an führender Stelle daran arbeitete, die USA auf Seiten der sog. Kosovaren gegen Restjugoslawiens in Stellung zu bringen, – dabei aber die ganze Zeit den seit 1991 steigenden militärischen Einfluss der iranischen und BinLaden’schen Djihadisten dort verschwiegen . . . dann
    erinnert mich das nicht nur an die Geheimdiplomatie und an Anstacheling und Zusammenarbeit mit dem islamischen Djihad während und vor dem 1. und 2. Weltkrieg gegen den Westen, oder an den deutschen Export der Lenin-Revolutionswaffe durch die OHL Richtung Russland.
    – Nein, dann ergäbe sich auch für unsere ebenfalls weltweit meist antiamerikanisch und antizionjüdisch gestimmte Volkaufklärungsfront der Weltverschwörungsgläubigen ein ganz anderes Szenario : Warum sollte nicht der deutsche, französische und russische Geheimdienst statt die CIA aus den hier schon angedeuteten weltmacht-öl/gas-rivalisierenden Gründen ihre traditionell guten Kontakte und Angesehenheit ( wg. Aufrüstung des Kalifats, Judenmord, Abfall von ISRAEL, Antiamerikanismus und antizionistischer Propaganda, Raketenhilfe und Verschaffen der Ausbildung, Materialien und Blaupasen der Ultarzentrifugen und anderer Atom(bomben)materialien ) und eine amerikanischer Gutmütigkeit und “Freiheits”-Bündnis-Naivität dazu ausnutzen, um den lauten und – für uns meist verdeckt – systematisch so aufgebauten Feinden des “großen Statans” einen entsprechenden, strategischen Wink zu geben: Für ein weiteres Dreiecksgeschäft im “Großes Spiel”, in dem sich insbesondere Deutschland mit und ohne Hitler, wie die islamischen Antisemiten und zT. die KGBistische Propaganda wenn nicht als Opfer auftritt, dann auf samtenen Pfoten des “Kultur”- und Friedenshüters gegen die amerikanischen Kulturbanausen und zionistischen “Kriegstreiber”.
    - Dies, eine ganze andere Reihe von Tatsachenverheimlichungen über Geheimdienst- und Propagandamanöver oder massenmediales in Vergessenheit bringen, insbesondere auch zur Geschichte und 1.WKs- und NS-gemeinsamen Vorgehensweise und Ideologie mit dem militanten bzw. kalifaten Islam, der sich unter dem Einfluss des judentödlichen Weltverschwörungsdenkens, nach 1950 noch betreut von der ODE-SS-A und dann des KGB, seit 1919 bzw. 28 zu einem edukativ und propagandistisch “wahren” Nazi-Islam ausgewachsen hat, was als ideologisch-psychologische Wurzel des Terrorkrieges gegen ISRAEL und den Westen, seit 1980 v.a. gegen die USA geworden ist.

    All dies nicht berücksichtigend und so zu tun, als hätten France, Russland und vor allem in Absprache auch D-land nicht auch die Möglichkeit zu aggressiven Vorstößen, die evtl. mit geschickten Taktiken einen dritten Rivalen oder eine vierte aggressiv aufsteigende Kraft beeinflussend motovieren könnte, – da bringt der alte Diplomat Dr. H. Arnold, der noch die alte deutsch-imperialistische Ideologie und Strategie mit der Muttermilch aufgesogen haben könnte, ganz friedenspolitisch einen zu
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    ergreifenden neuen Politikansatz : Mit einer Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europe (OSZE), wie sie der französische Staatspräsident Sarkozy bereits ins Spiel gebracht hat. Dies in Anknüpfung an deren Charta von Paris, die 1990 große Hoffnungen auf eine „Sicherheitszone von Vancouver bis Wladiwostok“ geweckt hatte. Warum, so fragt man sich, könnte das nicht eine gemeinsame deutschfranzösische Initiative sein? ( Dr. Hans Arnold, geb. 1923, Botschafter a. D.) “”

    WARUM wohl — so frage ich — geht diese “Sicherheitszone” wohl nicht bis Washington oder Mexiko-Stadt ?!
    Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, weshalb ihm zur GW. Bush-Administration nichts einfällt, was die schon jetzt im Vergleich zu Obamas Geschichtsrevisionismus und Holocaust-Relativierung von Kairo, richtig tat, – so, wie die Feindbestimmung “islamischer Faschismus”, die Lagebestimmung einer “wie vor 1945″ grundlegenden Herausforderung, so, wie ihm absolut nichts über die Lippen kommt zur Vernichtungsgefahr für unsere republikanisch-freiheitlichen Prinzipien wie des Lebens ISRAELs, das für ihn schon garnicht zu existieren scheint, und so, wie ebenfalls nichts zu der ökologisch und ökonomisch brisanten bis explosiven Lage zur Energieversorgung, wie mit den Pipelines !

    Der SCHWANZ des “Hilfsvolk” islamischer Djihad hat dank des trotz seit 1972/77/80 offener und brutalster Bedrohungen weiterhin monopolistisch abgebremsten ökologisch-energie-technologischen Fortschritts und dank des und ungeregelten Imports republik/verfassungsfeindlicher Traditon, begonnen mit dem HUND zu wackeln. Und dies dürfte nach der mörderischen Tradition des KGB und deutschtraditioneller Kanallien umso mehr Anlass für verbrecherische Manöver sein, – so wie es früher die Welt in den ersten Weltkrieg gebracht hat und das Kalifat und den Djihad an die Seite Deutschlands oder die SU sogar an die Seite Irans des Radio-Schülers der deutsch-palästinensischen-Djihad-Sendungen aus Berlin, Khomeini.
    ( s. Historiker w.Wolfg. G. Schwanitz ; Matthias Kuentzel.de ; auch
    zu KGB und Djihad fundamental w.Die Große Lüge und der Meidnekrieg gegen ISRAEL !)):

    KEINE Freiheitsrechte und kein ISRAEL für Öl und Gas ! Gegen Multi-/Kultur-Schutz für Schariaten und Kulturrelativisten !

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    Anscheinend hat sich unter amerikanischen, speziell linken Intellektuellen herumgesprochen, daß US-born Antiamerikanismus, sprich euro-mundgerechte politische Idiotie sells-good.

    Dass da evtl. ausländische Rivalen und echte Feinde am “Selbstmord” der USA etwas mitzuregeln haben, kann ihnen, als anerkannte Euro-Kulturbanausen, schon garnicht in den Sinn kommen, – das Image des Cowboys möchte man gerne loswerden.

    Akademische Vielseitigkeit, die der Rezensent dem Autor Chalmers Johnson vorwirft währe doch anstatt moralüberlegener Sozial-Meinungsträgerschaft, wie sie von Deutschropäern an M.Moore oder N.Chomsky so obzessiv genossen wird, garnicht so schlecht, entfiele ihm nur nicht wie auch den Rechts&Links-Deutschen eine ganz entscheidende Seite , neben der aufsteigenden Weltmacht Islamisierung : Die der KGB-Macht, wie sie einmal wesenliche außenpolitische Macht der Sowjetunion war. Diese, samt ihrer nachhaltigen Auswirkungen auch auf das westliche Massenbewußtsein, wird nämlich gehörig unterschätzt, – wie es der Co-Autor und Historiker des Buches SCHWARZBUCH des KGB verdeutlichte — um mindestens das Maß, wie es die Bedeutung des CIA für die USamerikanische Außenpolitik überschätzt. Woran vor allem die Masse der sozialbewegten “selbst-kritischen” Westautoren und Ideologen schuld ist.
    - Die Feinde der Demokratie haben immer wieder Grund sich bei den Flachwurzeldemokraten zu bedanken und die Konversion zum Islam ist doch eine reale Alternative, so wie sie den schrecklichen Kampf der “Kulturen” friedhofsfriedlich vermeiden hilfe, “in Unterwerfung zu Allah”.

    Vielleicht hilft uns ja die US-islamistische Propaganda, wie sie Pres. OBAMA als Judenknecht darstellt, und uns — soweit dies nicht wieder alles lange zugedeckt wird — den wahren, republikfeindlichen Charakter der auch nicht “deutsch” ( oder doch ?) zu befriedigenden Re-Islamisierer zeigt, – in den USA schon in Plakatform, echt ehrlich !

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