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	<title>Kommentare zu: Finanzmarkt-Allerlei</title>
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	<description>Onlinemagazin für Politik, Gesellschaft und Politikwissenschaft</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 23:01:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: GeorgeDorn</title>
		<link>http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2008/finanzmarkt-allerlei/comment-page-1/#comment-1854</link>
		<dc:creator>GeorgeDorn</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 10:44:50 +0000</pubDate>
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		<description>Agrarsubventionen sind nationale oder zumindest beschraenkt internationale Handelspolitiken - siehe Europa oder eben die USA.

Ist es denn noch &#039;Finanzmarkt-Allerlei&#039; oder eher populistisches Doku-Potpourri, welches lagertheoretisch durchaus den Attacern aber vor allem der Rubrik einfaeltiger
Kategorisierung zuzurechnen waere?

Achtung, Immobilienblasen haben per se noch nicht viel mit Finanzmärkten zu tun, Steueroasen sind zwar fiskalistischer Natuer aber trotzdem nicht zu den eigentlich interessanten Verzerrungen an den Finanzmärkten zu zählen. 

&#039;Wie bereits 2004/05 mit seiner ersten großen kritischen Dokumentation We Feed The World verdient der Österreicher Wagenhofer (Foto links) natürlich Anerkennung dafür, dass er die weltweiten Unverhältnismäßigkeiten und 
Ungerechtigkeiten thematisiert und im Film an den Pranger stellt. Jedoch suggeriert seine Umsetzung Zusammenhänge, wo keine sind oder lässt die Komplexität zugunsten der Plakativität unter den Tisch fallen. Das Ergebnis: Der Zuschauer erfährt keine Erleuchtung oder Aufklärung, sondern verlässt den 
Kinosaal mit vielen Kurzgeschichten überfrachtet.&#039; Sehr hübsch geschrieben und so bekannt, da leider auch im Genre der Dokufilme tradiert.

&#039;Und wer schon immer mal eine plausible Theorie hören wollte, wieso Saddam Hussein nun eigentlich von den Amerikanern gestürzt wurde, der sollte auf jeden Fall in diesen Film gehen…&#039; Das nenne ich dann wirklich einen Schwenk -
die Blende interessiert mich tatsächlich, weil selbst die Entscheidungsträger sich öffentlich, wenn auch erst mit Verspätung glaubwürdig für primär politische 
Beweggründe nach der Art &#039;Global Chess&#039; ausgesprochen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Agrarsubventionen sind nationale oder zumindest beschraenkt internationale Handelspolitiken &#8211; siehe Europa oder eben die USA.</p>
<p>Ist es denn noch &#8216;Finanzmarkt-Allerlei&#8217; oder eher populistisches Doku-Potpourri, welches lagertheoretisch durchaus den Attacern aber vor allem der Rubrik einfaeltiger<br />
Kategorisierung zuzurechnen waere?</p>
<p>Achtung, Immobilienblasen haben per se noch nicht viel mit Finanzmärkten zu tun, Steueroasen sind zwar fiskalistischer Natuer aber trotzdem nicht zu den eigentlich interessanten Verzerrungen an den Finanzmärkten zu zählen. </p>
<p>&#8216;Wie bereits 2004/05 mit seiner ersten großen kritischen Dokumentation We Feed The World verdient der Österreicher Wagenhofer (Foto links) natürlich Anerkennung dafür, dass er die weltweiten Unverhältnismäßigkeiten und<br />
Ungerechtigkeiten thematisiert und im Film an den Pranger stellt. Jedoch suggeriert seine Umsetzung Zusammenhänge, wo keine sind oder lässt die Komplexität zugunsten der Plakativität unter den Tisch fallen. Das Ergebnis: Der Zuschauer erfährt keine Erleuchtung oder Aufklärung, sondern verlässt den<br />
Kinosaal mit vielen Kurzgeschichten überfrachtet.&#8217; Sehr hübsch geschrieben und so bekannt, da leider auch im Genre der Dokufilme tradiert.</p>
<p>&#8216;Und wer schon immer mal eine plausible Theorie hören wollte, wieso Saddam Hussein nun eigentlich von den Amerikanern gestürzt wurde, der sollte auf jeden Fall in diesen Film gehen…&#8217; Das nenne ich dann wirklich einen Schwenk -<br />
die Blende interessiert mich tatsächlich, weil selbst die Entscheidungsträger sich öffentlich, wenn auch erst mit Verspätung glaubwürdig für primär politische<br />
Beweggründe nach der Art &#8216;Global Chess&#8217; ausgesprochen haben.</p>
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