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Leipziger Buchmesse 2006

Posted By Petra Sorge On 16. März 2006 @ 00:00 In Politisches Buch | No Comments

Vier Tage lang Blättern, Schmökern und Diskutieren: Vom 16. bis 19. März präsentieren sich Autoren und Verlage aus 36 Ländern auf der Leipziger Buchmesse. Aus diesem Anlass berichtet /e-politik.de/ von der Messe und stellt in Rezensionen Neuheiten auf dem Büchermarkt vor. Von Petra Sorge

Die Buchmesse ist in der sächsischen Metropole mittlerweile genauso zur Institution geworden wie der derzeitige Enthusiasmus für die Fußball-Weltmeisterschaft: Die Leipziger Buchmesse geht in diesem Jahr mit 2.162 Ausstellern auf 53.000 Quadratmetern an den Start. Im letzten Jahr brachte sie es auf 108.000 Besucher. Grund genug, für den Direktor der Buchmesse Oliver Zille, optimistisch zu sein: “Leipzig bietet schon seit Jahren das beste Forum für die junge deutschsprachige Literatur. In diesem Jahr setzen wir besonders auf neue, innovative Veranstaltungsformen für junge Verlage und noch zu entdeckende Autoren.”

Schwerpunkte Europäische Union

Zu den neuen Ländern auf der Leipziger Buchmesse gehören unter anderen Slowenien und die Ukraine. Mit dem “Autorenspecial 2006″, das auch vom Auswärtigen Amt [1] veranstaltet wird, liegt der Schwerpunkt auf der Europäischen Union. In Lesungen und Podien diskutieren prominente Autoren aus diesen beiden sowie fünf weiteren europäischen Ländern zu dem Thema “Attraktionen und Widerstände – Zur Situation der EU an ihren inneren und äußeren Grenzen”.

Buchpreis zur Europäischen Verständigung an Ukrainer

Nicht nur die Europäische Union, sondern auch der östliche Nachbar Ukraine steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der Buchmesse. In diesem Rahmen ging der mit 15.000 Euro dotierte Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung zum Messeauftakt am Mittwochabend an den ukrainischen Schriftsteller Juri Andruchowytsch [2]. Im Herbst 2004 engagierte sich Andruchowytsch für die so genannte “Orangene Revolution [3]” während der Präsidentschaftswahlen. Besondere Anerkennung erhielt sein Roman “Zwölf Ringe”, der im letzten Jahr auch auf Deutsch erschien. Mit seinen Werken will er die Ukraine, die mit der Osterweiterung nun an die Grenze der EU herangerückt ist, wieder stärker ins Bewusstsein der Westeuropäer bringen. “Ich merke, dass die Ukraine nicht mal als Randregion Europas betrachtet wird”, so Andruchowytsch.


Lesen Sie dazu folgende Veranstaltungsberichte von der Leipziger Buchmesse 2006:

Schulden und Geburtenstreik [4]
Die ukrainische Zerreißprobe [5]
Psychoanalyse einer Nation [6]


Weiterführende Links:

Internetseite der Leipziger Buchmesse: http://www.leipziger-buchmesse.de/ [7]
Porträt von Juri Andruchowytsch: http://www.mdr.de/leipzig-liest/2455581.html [2]

Die Bildrechte liegen bei der Leipziger Buchmesse.


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[1] Auswärtigen Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/aussenpolitik/kulturpolitik/buchmesse/leipzig2006_html

[2] Juri Andruchowytsch: http://www.mdr.de/leipzig-liest/2455581.html

[3] Orangene Revolution: http://www.politik-im-netz.com/pin_rl/national/nat_stichwort_d.lasso

[4] Schulden und Geburtenstreik : http://www.e-politik.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=752&mode=thread&order=0&thold=0

[5] Die ukrainische Zerreißprobe: http://www.e-politik.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=753&mode=thread&order=0&thold=0

[6] Psychoanalyse einer Nation : http://www.e-politik.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=755&mode=thread&order=0&thold=0

[7] http://www.leipziger-buchmesse.de/: http://www.leipziger-buchmesse.de/

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