Was morgen gestern ist

10. Aug 2005 | von | Kategorie: Wahlen und Demokratie

Schenkt man den aktuellen Umfrageergebnissen zur Bundestagswahl glauben, kehrt der Gedanke an Abschied ein. In unserer Serie zur Bundestagswahl greift /e-politik.de/ jeden Mittwoch das auf, was Deutschland am meisten vermissen könnte, wenn morgen gestern ist.

(1) Die Ruhige Hand

Manchmal bäumt sie sich auf, manchmal erschlafft sie. Zuletzt setzte sie zittrig eine Unterschrift, die vielleicht ihre Ende bedeuten könnte.Von Florian Baumann

(2) Der Abschalter

“Großer Tag für Deutschland.” “Energiewende.” “Vom Netz nehmen!” So spricht der Abschalter. Soll das wirklich alles gewesen sein? Von Roman Maruhn

(3) Die Zigarre 

Wer in der heutigen Zeit was werden will, der raucht nicht. Die großen Macker von einst, die sich mit einer dicken Kubanischen präsentierten sind passé. Gerhard Schröder war vermutlich einer der letzten Bosse, der sich öffentlich – zumindest zu Beginn seiner Amtszeit – mit einer Zigarre im Mundwinkel sehen ließ. Von Gunnar Herrmann

(4) Der Michel aus Brünnau

Michael Glos, Landesgruppenchef der CSU im Bundestag, hat die zwei rot-grünen Legislaturperioden von der Oppositionsbank aus unterhaltsam begleitet. Aber bald schon könnten seine Flegeljahre vorbei sein.Von Max Jagdschild

(5) Der Marathon-Mann

Er läuft und läuft und läuft … Der Dicke von den Grünen. Obwohl: So richtig dick ist ja nicht mehr. Joschka Fischer -  Großstratege und ein echter Krieger. Von Florian Baumann

(6) Der Kampf um die Mitte

Es ist schon ein Kreuz mit der Mitte – oder besser mit den Mitten. Vor allem für die SPD, denn sie hat irgendwie ihre “Neue Mitte” nicht so recht kommunizieren können. Stattdessen gibt es nun in der SPD eine Mitte, die in Schröders Lächlen zu ruhen scheint und eine linke Mitte. Unterdessen freut sich eine außenstehende Mitte, über das Debakel: die CDU. Von Jochen Groß


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