Angefragt beim designierten SPD-General

25. Jan 2004 | von | Kategorie: Die kleine Anfrage

Die kleine Anfrage im Bundestag

Klaus-Uwe Benneter (SPD) ist ein “junger Abgeordneter”, der erst seit 2002 im Bundestag sitzt. Für den designierten SPD-Generalsekretär hat im Pluralismus keiner Anspruch darauf, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein.

Diese Woche bei Klaus-Uwe Benneter (SPD)

Im Bundestag seit: Oktober 2002

Wahlkreis: Berlin, Steglitz-Zehlendorf

Beruf: Rechtsanwalt und Notar

1. Womit haben wir Sie verdient?

Die notwendigen Veränderungen in unserem Land brauchen Menschen, die nicht nur jammern und klagen, sondern tatkräftig die Probleme anpacken und Verantwortung übernehmen. Das trauen mir die Wähler in meinem Wahlkreis zu und haben mir deshalb ihr Vertrauen gegeben.

2. Ihr größter politischer Erfolg?

Ich bin ja noch ein “junger Abgeordneter”, erst seit einem Jahr im Bundestag. Mein größter politischer Erfolg war der Erfolg von Gerhard Schröder und der rot-grünen Bundesregierung am Wahltag 22. September 2002. Was ich dazu beitragen konnte, habe ich getan.

3. Was ist Gerechtigkeit?

Gerechtigkeit ist, dass jede und jeder die Möglichkeit erhält, auf eigenen Beinen zu stehen, und alle gleiche Chancen wahrnehmen können. Deshalb ist für mich am wichtigsten, die Menschen wieder verstärkt in Arbeit zu bringen, damit sie für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen können und teilhaben.

4. Welche Politikerin, welchen Politiker der Geschichte bewundern Sie und warum?

Indira Ghandi und Willy Brandt. Beide haben ihre Kräfte für mehr Frieden, mehr Freiheit und mehr Gerechtigkeit in der Welt eingesetzt.

5. Wer stört am meisten im Bundestag / in den Ausschüssen?

Mich stört überhaupt keiner und überhaupt keine.

6. Wo im Bundestag kann man die besten Nickerchen halten?

Weiß ich nicht. Ich hatte noch keine Gelegenheit dazu.

7. Mit welchem Musikstück würden Sie die Haushaltsdebatte des Bundestags untermalen?

“Geld macht nicht glücklich, es beruhigt nur die Nerven…” von Rio Reiser.

8. Was muss in Deutschland besser / anders werden?

Wir brauchen mehr Bereitschaft der Menschen, sich auf Veränderungen einzulassen und nicht immer nur an Überkommenem festhalten zu wollen. Und wir brauchen mehr Bereitschaft, sich mit eigenen Ideen und Vorschlägen in den gegenwärtigen Reformprozess einzubringen, statt nur zu klagen.

9. Was ist Wahrheit?

Etwas, was es in absoluter Form im Leben und auch in der Politik nie geben wird. Deshalb ist unsere pluralistische Gesellschaft, die vom Meinungsstreit lebt, so wichtig: wer glaubt, er sei im Besitz der alleinigen Wahrheit, wird schnell intolerant gegenüber anderen Ansichten und blind gegenüber den Realitäten.

 

Homepage von Klaus Uwe Benneter

 


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