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    <title>kulturblog @ /e-politik.de/: Kunst und Kultur - Berlinale 2011</title>
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    <description>Aktuelle Theater- und Filmezensionen. Hier bloggt die Redaktion von /e-politik.de/ über Kultur, Theater, Film, Kino und Kunst.</description>
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    <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 10:27:48 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: kulturblog @ /e-politik.de/: Kunst und Kultur - Berlinale 2011 - Aktuelle Theater- und Filmezensionen. Hier bloggt die Redaktion von /e-politik.de/ über Kultur, Theater, Film, Kino und Kunst.</title>
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    <title>Der Fall Chodorkowski: Sehenswerte Dokumentation</title>
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            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt; Dokumentarfilme sorgen nur selten für Schlagzeilen. &lt;em&gt;Der Fall Chodorkowski &lt;/em&gt;von Cyril Tusch ist eine dieser Ausnahmen. Vor der Berlinale 2011 waren unter mysteriösen Umständen Kopien verschwunden, was zu Spekulationen in den Medien führte. Bei der Premiere im &lt;em&gt;Kino International&lt;/em&gt; soll es zu fast tumultartigen Szenen gekommen sein, weil das Publikumsinteresse das Fassungsvermögen des Kinosaals weit überstieg.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Cyril Tuschi gelang mit &lt;em&gt;Der Fall Chodorkowski&lt;/em&gt; eine der sehenswertesten Dokumenationen dieses Kinojahres, die in ruhigem Ton und vielen Interviews die vielfältigen Facetten dieses Justiz- und Politdramas aus Putins gelenkter Demokratie auffächert. 180 Stunden Interviews wurden auf 110 Minuten verdichtet, ein besonderer Coup des Regisseurs war, dass ihm tatsächlich einige kurze Gesprächsminuten mit Chodorkowskij am Rande einer Gerichtsverhandlung gewährt wurden. Chodorkowskij wirkt darin erstaunlich gelassen. Offensichtlich war er sich auch vor seiner Verhaftung im Jahr 2003 bewusst, dass er im Visier der Justiz steht, da sich die Vorwürfe und die Untersuchungen gegen den Yukos-Konzern&amp;#160; und seinen Geschäftspartner Platon Lebedew intensivierten. Vor allem galt dies nach einem denkwürdigen Konflikt mit Putin bei einem Treffen mit den anderen Wirtschafts-Oligarchen im Kreml und angesichts finanzieller Unterstützung von Oppositionspolitikern. Obwohl ihm seine Situation bewusst war, kehrte er von einer USA-Reise zurück und wurde noch im Privatjet verhaftet. Ihm wurden in mehreren Verfahren Steuerhinterziehung, Untreue und Diebstahl von Ölvorräten vorgeworfen. Das gesamte Verfahren wirrd seit Jahren von Menschenrechtsorganisationen massiv kritisiert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der Film zeichnet aber auch die interessante Vorgeschichte nach: Der Komsomol-Kader und Chemiestudent Chodorkowskij steigt während Gorbatschows Perestroika und Jelzins Privatisierungspolitik zu einem der reichsten Männer seines Landes, verändert seinen gesamten Kleidungsstil und wird zu einem einflussreichen Konzernlenker.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Für das deutsche Publikum, das diesen Film nach seinem bundesweiten Start ab 17. November im Kino erleben kann, sind vor allem die Auftritte von Joschka Fischer und Gerhard Schröder höchst interessant. Gerhard Schröder verweigert jedes Interview zu seinem Duzfreund und Geschäftspartner Putin und dessen Widersacher Chodorkowskij. Der Film zitiert nur Archivaufnahmen einer ZEIT-Matinee, als Schröder von Josef Joffe und Michael Naumann auf den Prozess und die anschließende Inhaftierung des Ölmanagers Chodorkowskij in Sibirien angesprochen wurde. In seiner flapsigen Machohaftigkeit antwortete er nur, dass schließlich jeder Staat seine Steuersünder bestrafen müsse. Auf Joffes Einwand, aber doch nicht gleich in Sibirien, konterte der Alt-Kanzler, dass wir hierzulande eben kein Sibirien haben.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sein langjähriger Vize-Kanzler und Außenminister Joschka Fischer stellte sich einem Gespräch in sommerlicher Parklandschaft, die wohl sein Garten im Grunewald ist. In seiner unnachahmlichen Art macht er dem Regisseur Tuschi klar, dass er wie die meisten anderen Menschen nicht in der Lage sei, die Weltlage so klug zu analysieren wie der große Staatsmann Joschka Fischer. Menschenrechte seien schön und gut. Aber man dürfe nicht übersehen, dass die Weltpolitik von Interessen dominiert werde. Das habe sein Gegenüber nicht begriffen, raunzte er beim Aufstehen aus seinem Stuhl.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Filmstart: 17.11.2011&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.farbfilm-verleih.de/filme/KHODORKOVSKY.html&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.farbfilm-verleih.de/filme/KHODORKOVSKY.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Webseite zum Film&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  
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    <pubDate>Fri, 07 Oct 2011 12:41:24 +0200</pubDate>
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    <title>Margin Call: Toxische Papiere lösen Finanzkrise</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/139-Margin-Call-Toxische-Papiere-loesen-Finanzkrise.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Parallel zur Abstimmung um den euro-Rettungsschirm und vor dem Hintergrund immer düsterer Meldungen über Griechenlands Schuldenlast kam ein Independent-Film in die deutschen Kinos, der schon im Winter auf der Berlinale viel Aufmerksamkeit bekam: &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/margincallmovie.com/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://margincallmovie.com/&quot;&gt;Margin Call - Der große Crash&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;zeichnet mit prominenter Besetzung (Kevin Spacey, Jeremy Irons, Demi Moore), aber geringem Budget den Moment nach, als in der Risikoabteilung einer Bank klar wird, dass die toxischen Papiere, die Warren Buffet als Massenvernichtungswaffen bezeichnete, unkontrollierbare Wirkung entfalten.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;In nächtlichen, hektischen Krisensitzungen beraten zunächst die Abteilungsleiter, bis der Boss (Jeremy Irons) beschließt, dass es seiner Meinung nach keine andere Möglichkeit gibt, als die wertlosen Papiere binnen Stunden am nächsten Morgen auf den Markt zu werfen. Die Glaubwürdigkeit des Hauses und der einzelnen Börsenhändler, die ihren Käufern den Schrott mit Überzeugungskunst andrehen müssen, ist damit auf Jahre hinaus ruiniert. Aber andernfalls würde der große Crash das Bankhaus wohl sofort ruinieren.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Margin Call &lt;/em&gt;ist ein sehr dialoglastiger Film, der deutlich auf die Abgründe der internationalen Finanzmärkte hinweist. Die Regulierung, die nach der Lehman-Pleite 2008 angekündigt wurde, blieb in Ansätzen stecken, die überfällige Einführung der Finanzmarkttransaktionssteuer ist immer noch nur im Planungsstadium.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der Filmtitel geht auf einen &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Margin_Call&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Margin_Call&quot;&gt;Fachbegriff&lt;/a&gt; aus der Börsensprache zurück, mit dem vor dem Überschreiten roter Linien gewarnt wird.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
Kinostart: 30. September 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/margincallmovie.com/&#039;]);&quot;  href=&quot;http://margincallmovie.com/&quot;&gt;Die Webseite zum Film&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 06 Oct 2011 13:19:57 +0200</pubDate>
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    <title>Nader und Simin - eine Trennung: Konflikte in Teheran</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/123-Nader-und-Simin-eine-Trennung-Konflikte-in-Teheran.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    Selten hat ein Film bei der Berlinale so abgeräumt wie &amp;quot;Nader und Simin - eine Trennung&amp;quot; in diesem Jahr: der Goldene Bär als Bester Film und gleich zwei Silberne Bären für die Besten Hauptdarsteller. Das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung überschlägt sich schier vor Begeisterung: ein &amp;quot;Ausnahmefilm&amp;quot;, dessen Erzählgewebe so dicht sei wie in der US-Serie &amp;quot;Wire&amp;quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Woche startet der iranische Film bundesweit in den Kinos, so dass sich jeder selbst ein Bild machen kann, ob diese Vorschusslorbeeren berechtigt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Asgar Farhadis Gesellschaftsdrama handelt es sich meiner Meinung nach um den stärksten Sieger der Berlinale-Festivals der vergangenen Jahre. Das liegt zum Teil an seinem präzisen Blick auf die Konflikte zwischen den sehr unterschiedlichen Milieus in Teheran. Es liegt aber auch daran, dass frühere Preisträger meist schon nach wenigen Wochen in der Versenkung verschwanden und kaum jemand das Jury-Urteil nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bemerkenswerteste an diesem Film ist, mit welchem Mut er zwei Stunden lang den Finger in die Wunden der iranischen Gesellschaft legt: die weibliche Hauptfigur Simin möchte am liebsten das Land gemeinsam mit ihrer Tochter verlassen. Nach den Regeln des Gottesstaates ist die Scheidung aber nicht so einfach möglich. Dennoch trennt sie sich von ihrem Mann Nader, der daraufhin eine streng religiöse Frau als Haushaltshilfe und Pflegerin seines dementen Vaters anstellt. Sie ist eine prototypische Anhängerin von Ahmadinedschad, der seine Basis vor allem in den ärmeren Stadtvierteln hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film zeigt schonungslos, wie schwer es ist, sich in dem Netz aus Vorschriften und ungeschriebenen Verhaltensregeln in der Mullahkratie zurechtzufinden und halbwegs durchzulavieren. In wechselnden Konstellationen treffen sich die Protagonisten vor Gericht, verheddern sich in Halbwahrheiten und werden immer verzweifelter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist sehr erstaunlich, dass der Film der sonst so strengen Zensur nicht zum Opfer. Im Gegenteil: an den Kinokassen und vor allem im DVD-Verkauf ist der Film im Iran ziemlich erfolgreich. Der Regisseur hat im Gegensatz zu Kollegen wie Jafer Panahi auch kein Reiseverbot. In Berlin konnte er aber diese Woche dennoch nicht anwesend sein: der französische Kulturminister hatte ihn eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.nader-und-simin.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.nader-und-simin.de/&quot;&gt;Die Webseite zum Film&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 14 Jul 2011 11:59:02 +0200</pubDate>
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    <title>Bahnhofs-Proteste und russische Science-Fiction</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/109-Bahnhofs-Proteste-und-russische-Science-Fiction.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Überraschend reif ist das Debüt von Florian Kläger und Lisa Sperling, die gerade erst mit ihrem Filmstudium begonnen haben. Seit Januar 2010 filmten sie die sich langsam hochschaukelnden Proteste um Stuttgart 21. In prägnanten Interviews stellen sie die unterschiedlichen Milieus, die sich am Protest beteiligen, und ihre jeweiligen Argumente anschaulich vor: Vom alteingesessenen schwäbischen Bürgerturm bis zum junge Studenten mit Rasta-Zöpfen, vom pensionierten Sozialkundelehrer bis zum ehemaligen Banker.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; In &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20115656&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20115656&quot;&gt;&lt;em&gt;Stuttgart 21 - Denk mal!&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; sind die Aufnahmen von der Eskalation mit Wasserwerfern und Tränengas am 30. September im Schlossgarten besonders eindrucksvoll, da sie die Dynamik dieses entscheidenden Tages gut einfangen: Die fröhliche Stimmung der Schülerdemo schlägt bald in brutale Szenen um. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Erstaunlich ist auch, wie schnell die beiden jungen Filmemacher ihr Material geschnitten und bis zuletzt um aktuelle Aufnahmen ergänzt haben. Ein bemerkenswerter Beitrag in der &lt;em&gt;Perspektive Deutsches Kino&lt;/em&gt;! Ausgerechnet bei diesem Film blieben einige Plätze leer, woran auch Durchsagen, dass es an der Kasse noch Tickets gebe, nichts mehr änderte.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Eine komplette Enttäuschung war dagegen &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20115949&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20115949&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Mishen&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; von Alexander Zeldovich. Im Russland des Jahres 2030 reisen Victor, der Minister für nationale Bodenschätze, und einige andere Neureiche in eine abgelegene Bergregion. Dort lässt ein geheimnivoller Jungbrunnen Körper und Seele erneuern.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Was vielversprechend klang, entpuppte sich als krude Mischung aus Liebesgeschichten und weiteren undefinierbaren Erzählsträngen. Reale zweieinhalb Stunden fühlten sich an wie fünf und ließen das Publikum scharenweise flüchten. Am lebendigsten war es im Kinosaal, als meine Nachbarin zur Hälfte des Films so laut schnarchte, dass sich die komplette Reihe vor uns irritiert umdrehte. &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 18 Feb 2011 23:09:37 +0100</pubDate>
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    <title>RAF-Vorgeschichte und Richter unter Beschuss</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/108-RAF-Vorgeschichte-und-Richter-unter-Beschuss.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;An Filmen und Büchern über die Entwicklung der RAF herrschte in den vergangenen Jahren gewiss kein Mangel. Kann der &lt;em&gt;Wettbewerbs&lt;/em&gt;-Beitrag &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20113348&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20113348&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wer wenn nicht wir&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;überhaupt noch neue Facetten beleuchten?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Man durfte aus zwei Gründen dennoch auf diesen Film gespannt sein: Der Regisseur Andres Veiel machte 2001 mit der sehr reflektierten und gut recherchierten Dokumentation &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.black-box-brd.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.black-box-brd.de/&quot;&gt;&lt;em&gt;Black Box BRD&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; über den Mord an Deutsche Bank-Chef Herrhausen auf sich aufmerksam. Immerhin ist er ein Filmemacher, der sich Zeit nimmt, genau hinzuschauen und Zusammenhänge zu beleuchten. Außerdem erzählt Veiel in &lt;em&gt;Wer wenn nicht wir&lt;/em&gt; nicht von der Hochphase des Deutschen Herbstes, sondern zeigt die Entwicklung von Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis).&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Als Pastorentochter aus einem schwäbischen Elternhaus lernt sie an der Uni Bernward Vesper (August Diehl), den Sohn des umstrittenen Blut- und Boden-Dichters Will Vesper, kennen. Der Spielfilm hangelt sich an den vielen Berichten über die Höhen und Tiefen dieses Paares entlang. So oder so ähnlich mag es gewesen sein, als Ensslin und Vesper in einem selbstgegründeten Verlag erfolglos versuchten, die Bücher Will Vespers wieder aufzulegen. &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der Programmkatalog spricht treffend von einer &amp;quot;extremen Liebesgeschichte&amp;quot;: Die beiden treiben sich schier an die Schmerzgrenze, betrügen sich mit anderen Partnern, versöhnen sich wieder, ziehen nach West-Berlin und engagieren sich für die SPD, während Ensslin an ihrer literaturwissenschaftlichen Dissertation arbeitet.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Kurze Filmschnipsel über die Notstandsgesetze, den Schah-Besuch und das Attentat auf Rudi Dutschke werden dazwischengeschnitten: Die Studentenproteste werden lauter und der kraftstrotzende, großmäulige Andreas Baader (Alexander Fehling) tritt in Gudrun Ensslins Leben. Sie verlässt Mann und Kind, Ensslin und Baader radikalisieren sich immer mehr und beginnen mit Aktionen wie dem Kaufhausbrandanschlag in Frankfurt/Main. Vesper verliert sich in Verzweiflung und Drogentrips und begeht 1971 Suizid.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Chronologie dieser scheiternden Biographien erzählt der Regisseur recht brav in etwas mehr als zwei Stunden. Andres Veiel war aber nicht gut beraten, sich diesem Thema in seinem Spielfimdebüt zu widmen. Als Dokumentarfilmer hat er sich einen Namen gemacht, &lt;em&gt;Die Spielwütigen&lt;/em&gt; war der Publikumsliebling der Berlinale 2003 und neben &lt;em&gt;Black Box BRD &lt;/em&gt;zeigte er auch in &lt;em&gt;Kick&lt;/em&gt;, dass er sich komplexen Themen einfühlsam nähern kann.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die prominenten Figuren der Zeitgeschichte bleiben diesmal seltsam blass und vor allem im letzten Drittel verlassen doch einige Besucher die Vorführung.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ein weiterer sehr politischer Beitrag lief als &lt;em&gt;Berlinale Special&lt;/em&gt;: Die spanische Regisseurin Isabel Coixet, die schon mit mehreren Filmen im Wettbewerb vertreten war, setzte ein Interview mit dem Ermittlungsrichter Baltasar Garzón in Szene. Er wurde durch den internationale Haftbefehl, der 1998 zum Hausarrest des chilenischen Ex-Diktators Augusto Pinochet in London führte, weltbekannt und prägte die Entwicklung zu einer internationalen Strafgerichtsbarkeit entscheidend mit.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20117049&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20117049&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Escuchando al Juez Garzón&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; ist ein minimalistischer Film: Die Kamera richtet sich auf das Interview, das Manuel Rivas im Dezember 2010 mit Garzón führte. Aus acht Stunden Material wurde dann eine Filmfassung von 90 Minuten erstellt. Da die Dokumentation auch noch komplett in Schwarz-Weiß gehalten ist, erinnert die ganze Ästhetik sehr an Fernsehinterviews der 60er Jahre, wie sie z.B. Günter Gaus führte.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Inhaltlich ist der Beitrag interessant, aber zu voraussetzungsreich: In schnellem Tempo werden Garzóns Ermittlungen gegen die ETA, der Fall Pinochet und ähnliche Auseinandersetzungen mit der argentinischen Militärjunta besprochen. Der Schluss des Gesprächs konzentriert sich ganz auf drei Verfahren, die im vergangenen Jahr wegen des Vorwurfs der Rechtsbeugung gegen Garzón eingeleitet wurden.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;An der Stelle wurde es endgültig zu komplex: Die beiden Interviewpartner warfen nur so mit Fachbegriffen aus dem spanischen Prozessrecht um sich. Der Film setzt zu viel voraus.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Garzón und sein Interviewpartner sind sich einig, dass es sich bei den Vorwürfen, die zu seiner vorübergehenden Suspendierung führten, um eine Kampagne innenpolitischer Gegner handelt. Er machte sich zuletzt vor allem dadurch Feinde, dass er auch in den Abgründen des Franco-Regimes noch genauer ermitteln wollte.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Hintergründe des Rechtsstreits sind von der &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E6702F43EA3CF46E7AC6E03F4D6418968~ATpl~Ecommon~Scontent.html&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E6702F43EA3CF46E7AC6E03F4D6418968~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;FAZ schlüssig aufbereitet&lt;/a&gt;. Das Film-Interview verzettelt sich dagegen in den undurchsichtigen Details eines der drei aktuellen Verfahren, wo es um finanzielle Vorteile geht, die Garzón bei einem Forschungsaufenthalt an der New York University angeblich erschlichen haben soll. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 18 Feb 2011 10:57:00 +0100</pubDate>
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    <title>Globalisierungskritik und südfranzösische Odyssee</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/107-Globalisierungskritik-und-suedfranzoesische-Odyssee.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt; Diese Berlinale ist im Gegensatz zu früheren Jahren vergleichsweise arm an internationalen Stars: Leider wurde auch der &lt;em&gt;Panorama&lt;/em&gt;-Beitrag &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20113056&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20113056&quot;&gt;También la lluvia&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;ohne den Hauptdarsteller &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Gael_Garc%C3%ADa_Bernal&#039;]);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gael_Garc%C3%ADa_Bernal&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gael García Bernal&lt;/a&gt; präsentiert. Icíar Bollaín erzählt die fiktive Geschichte des idealistischen Regisseurs Sebastián, der einen Film über das Leid der indigenen Bevölkerung während der Kolonialisierung Lateinamerikas drehen will. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sein Produzent (Luis Tosar) möchte das Projekt so billig wie möglich machen und schlägt Bolivien vor, weil Produktionshelfer und Statisten dort für Hungerlöhne zu haben sind. Mitten in die Dreharbeiten des &amp;quot;Films im Film&amp;quot; platzen die Proteste gegen drastische Preiserhöhungen des US-Konzerns Bechtel für Trinkwasser, die als &lt;em&gt;Wasserkrieg von Cochabamba&lt;/em&gt; für &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.monde-diplomatique.de/pm/2003/11/14.mondeText.artikel,a0065.idx,16&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.monde-diplomatique.de/pm/2003/11/14.mondeText.artikel,a0065.idx,16&quot;&gt;internationale Schlagzeilen&lt;/a&gt; sorgten. Erstmals führte die indigene Bevölkerung ein breites Bündnis an und gewann an Selbstbewusstsein.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der erfolgreiche Protest war einer der Marksteine für die politischen Umwälzungen auf dem Kontinent, als der Unmut über die soziale Spaltung wuchs und in den vergangenen Jahren zahlreiche globalisierungskritische Regierungen wie in Brasilien oder Bolivien an die Macht kamen.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das Problem von &lt;em&gt;También la lluvia&lt;/em&gt; ist, dass der Film sehr darauf zugeschnitten ist, seine politische Botschaft zu transportieren: Die Ausbeutung der Bodenschätze durch internationale Konzerne ist eine zweite Kolonialisierung. Bildsprache und Dramaturgie sind somit vor allem Mittel zum Zweck.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wieland Speck, der Chef der &lt;em&gt;Panorama&lt;/em&gt;-Reihe, musste sich vor dem Filmstart entschuldigen, weil in den Gängen noch mehrere Zuschauer mit Ticket, aber ohne Chance auf einen Sitzplatz standen. &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Eine Reise in die eigene Vergangenheit führt Valerie (Corinna Harfouch) im &lt;em&gt;Forums&lt;/em&gt;-Beitrag &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20112043&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20112043&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Auf der Suche&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; durch Marseille und die schön gefilmten Landschaften der Provence. Gemeinsam mit dessen Ex-Freund Jens (Nico Rogner) verfolgt die die Spuren ihres Sohnes Simon, zu dem sie seit Jahren nur noch sporadischen Kontakt hatte.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; Neben den Landschaftsaufnahmen lebt der Film vor allem von der Präsenz der ausgezeichneten Theater- und Filmschauspielerin &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Corinna_Harfouch&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Corinna_Harfouch&quot;&gt;Corinna Harfouch&lt;/a&gt;. Statt auf große Spannungsmomente setzt die Handlung darauf, zu zeigen, wie sich das eisige Verhältnis zwischen Valerie und Jens auf ihrer gemeinsamen Reise bessert und wie sie versuchen, die Beegnungen mit einigen undurchsichtigen Bekanntschaften Simons zu einem stimmigen Bild zusammenzusetzen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 16 Feb 2011 16:26:45 +0100</pubDate>
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    <title>Hongkong-Thriller und Vaterlandsverräter</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/106-Hongkong-Thriller-und-Vaterlandsverraeter.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Zu den Höhepunkten im &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/das_festival/festival-sektionen/forum/index.html&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berlinale.de/de/das_festival/festival-sektionen/forum/index.html&quot;&gt;&lt;em&gt;Forum&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; gehören traditionell die Thriller aus Hongkong. Raffinierte Dramaturgien wie in &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Infernal_Affairs&#039;]);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Infernal_Affairs&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Infernal Affairs&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;und kunstvoll choreografierte Verfolgungsjagden wie in &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2007/02_programm_2007/02_Filmdatenblatt_2007_20074179.php&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2007/02_programm_2007/02_Filmdatenblatt_2007_20074179.php&quot;&gt;Eye in the sky&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;haben die Messlatte hochgelegt. Dante Lams &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20113195&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20113195&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;The Stool Pigeon&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;ist dem nicht gewachsen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Auch in diesem Film geht es wieder um die Lieblings-Konstellation des Hongkong-Kinos: Ein Polizei-Informant berichtet unter Lebensgefahr aus dem Milieu der organisierten Kriminalität. Leider fehlt diesmal der innovative Dreh, wie man diese brisante Problematik neu aufbereiten könnte. &lt;em&gt;The Stool Pigeon&lt;/em&gt; erschöpft sich streckenweise in brutalen Bildern&amp;#160; und das scheint symptomatisch für eine von vielen Fachleuten diagnostizierte Krise des aktuellen Kinos in Hongkong zu sein.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das krasse Gegenteil zu den schnellen Schnitten aus den Straßen Südostasiens bietet Ingmar Bergmans Klassiker &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20110313&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20110313&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Szenen einer Ehe&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. Die &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/das_festival/festival-sektionen/retrospektive/index.html&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berlinale.de/de/das_festival/festival-sektionen/retrospektive/index.html&quot;&gt;&lt;em&gt;Retrospektive&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; ehrt den schwedischen Altmeister des europäischen Autorenkinos und zeigt deshalb herausragende Werke wie diese messerscharfe Analyse einer kriselnden Beziehung. Die ausufernden Reflexionen von Liv Ullmann und Erland Josephson trafen 1973 punktgenau den Zeitgeist, sind aber auch fast dreißig Jahre später noch sehens- und nachdenkenswert. &lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Einen sehr ruhigen Stil pflegt auch Annekatrin Hendel in ihrer Dokumentation &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20113210&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20113210&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Vaterlandsverräter&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. In der Reihe &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/das_festival/festival-sektionen/perspektive_deutsches_kino/index.html&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berlinale.de/de/das_festival/festival-sektionen/perspektive_deutsches_kino/index.html&quot;&gt;&lt;em&gt;Perspektive Deutsches Kino&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; versucht sie dem inzwischen 75jährigen Schriftsteller Paul Gratzik näherzukommen. Zu DDR-Zeiten kämpfte er sich aus armen Verhältnissen hoch und verkehrte in den Ost-Berliner Künstlerkreisen um Steffi Spira oder Heiner Müller. Als überzeugter Kommunist berichtete er auch regelmäßig als Inoffizieller Mitarbeiter an seinen Stasi-Führungsoffizier. Bis es 1981 zum Bruch mit dem Regime kam: Er offenbart sich allen Freunden und Kollegen und zieht sich auf einen einsamen Hof in der Uckermark zurück, wo er bis heute lebt. &lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Zuschauer erleben einen schroffen alten Mann, der über Ackermann und die Finanzkrise herzieht und meist sehr unwirsch reagiert, wann immer die Regisseurin, die in Ost-Berlin geboren ist und ihn schon seit 1988 kennt, Näheres über seine Motive erfahren will. Das Thema ist spannend, aber &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/vaterlandsverraeter.com/paulgratzik/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://vaterlandsverraeter.com/paulgratzik/&quot;&gt;Gratzik&lt;/a&gt; bleibt ein Rätsel, da die Annäherung nicht recht gelingt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 Feb 2011 23:57:37 +0100</pubDate>
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    <title>True Grit und hoffnungslose Schlangen</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/105-True-Grit-und-hoffnungslose-Schlangen.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Nach dem chaotischen Auftakt hätte es am zweiten Tag eigentlich nur besser werden können. Stattdessen ging es im CineStar noch mehr drunter und drüber. Ein Film ist als Pressevorführung und zugleich als Publikumspremiere angekündigt. Das war in früheren Jahren auch schon oft der Fall, hat aber in der Regel funktioniert. Diesmal ist das Ergebnis: Noch längere Schlangen am Einlass, diesmal finden die Organisatoren kein Ausweichkino. Alle Sitzplätze sind voll, angeblich stehen außerdem ca. 100 Leute auf den Stufen des Kinosaals, draußen telefoniert die Presseagentin des Verleihs angesichts der immer noch langen Schlange vor dem Einlass hektisch und die Veranstalter wiegeln ab, als die Tür zugeht. Tenor: Wir konnten ja nicht ahnen, dass so viele Leute kommen. Irgendwas ist offensichtlich gründlich schiefgelaufen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Erfreulicher war die Wiederholung des Eröffnungsfilms &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20111220&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20111220&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;True Grit&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; im Friedrichstadtpalast. In den vergangenen Jahren hatte Dieter Kosslick bei der Auswahl für den repräsentativen Starttermin oft kein glückliches Händchen. Häufig waren diese Filme eher mau und wurden von den Beiträgen der folgenden Tage überstrahlt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Aber mit den Brüdern Joel und Ethan Coen kann man nicht viel verkehrt machen. Mit ihrem typischen kauzigen Humor schicken sie ein ungewöhnliches Trio auf einen Feldzug durch den Wilden Westen: Jeff Bridges ist der zerzauste Marshall Rooster Cogburn, der bekannt dafür ist, die Gesetze nicht immer einzuhalten und den konfiszierten Whiskey ohnehin am liebsten selbst trinkt. Zu ihm stößt Matt Damon, der genauso aussieht, wie ein Karnevals-Kostümverleih einen Texas-Ranger ausstatten würde. Bisher meist auf Schönlinge abonniert, jagt er diesmal mit Schnurrbart und Cowboy-Klamotten nach der Kopfprämie für einen berüchtigten Mörder.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Es ist eine besondere Leistung, dass neben diesen beiden erfahrenen Hollywood-Größen die bisher unbekannte &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Hailee_Steinfeld&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hailee_Steinfeld&quot;&gt;Hailee Steinfeld&lt;/a&gt; nicht nur nicht an die Wand gespielt wird, sondern sogar die stärksten Akzente setzt. Mit gerade mal 14 Jahren spielt sie die Mattie Ross, die nach dem Mord an ihrem Vater, das Heft in die Hand nimmt und den Marshall Cogburn anheuert, den Täter mit ihr gemeinsam zu verfolgen.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der kurzweilige Genrefilm erntete am Ende viel Applaus. Ins Rennen um die Oscars geht &lt;em&gt;True Grit &lt;/em&gt;mit 10 Nominierungen als einer der großen Favoriten. Im Wettbewerb um die Goldenen Bären durfte er nur außer Konkurrenz antreten.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Bereits einen Silbernen Bären gewann verdientermaßen der Film &lt;em&gt;Offside&lt;/em&gt; im Jahr 2006, der im Berlinale-Palast noch mal gezeigt wurde. Der Regisseur Jafer Panahi ist einer der profiliertesten iranischen Filmemacher und sollte in der Berlinale-Jury sitzen. Als er vor einigen Monaten vom &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/das_festival/festivalprofil/berlinale_themen/openletterpanahi.html&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinale.de/de/das_festival/festivalprofil/berlinale_themen/openletterpanahi.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mullah-Regime inhaftier&lt;/a&gt;t wurde, engagierte sich das Festival mit mehreren öffentlichen Aufrufen vergeblich für ihn. Sein Platz in der Jury blieb demonstrativ unbesetzt und seine wichtigsten Filme werden nun auf der Berlinale präsentiert. Der Bericht zu &lt;em&gt;Offside&lt;/em&gt; ist in unserem Archiv &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;/lesen/artikel/2006/zwei-kleine-perlen-von-aussenseitern-2/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; zu finden. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 12 Feb 2011 11:23:39 +0100</pubDate>
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    <title>Panorama-Eröffnung &quot;Tomboy&quot;</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/102-Panorama-Eroeffnung-Tomboy.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:98 --&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Sektion &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/das_festival/festival-sektionen/panorama/index.html&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinale.de/de/das_festival/festival-sektionen/panorama/index.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Panorama&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; präsentiert ihren Eröffnungsfilm traditionell einige Meter vom Berlinale-Palast entfernt in einem weniger glamourösen Rahmen: Während sich bei der Gala-Eröffnung die geschlossene Gesellschaft aus Promis und Möchtegern-Sternchen zelebriert, steht in dieser Reihe tatsächlich der Film im Mittelpunkt. Das &lt;em&gt;Panorama&lt;/em&gt; ist als kleine Schwester des Wettbewerbs um die Bären entstanden und hat sich als Spielstätte für anspruchsvolle, häufig politisch engagierte Filme zwischen Mainstream und Off-Kino einen Namen gemacht.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Leider zeigte sich die Berlinale heute von ihrer schlechteren Seite: Man könnte annehmen, dass sich bei der 61. Auflage des Festivals die grundlegenden Planungsabläufe eingespielt haben. Das Cinemaxx 7 war aber schon deutlich vor dem Start voll, so dass man kurzerhand in ein zweites Kino im Untergeschoss ausweichen musste. Auch dort bildete sich für zwanzig Minuten die nächste riesige Traube aus Berliner Filmfans, die ein Ticket gekauft hatten, und den Akkrediterten aus Presse und Filmwirtschaft.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Nach der Wartezeit im Gedränge ohne Informationen der sichtlich überforderten Organisatoren kommt dann erst noch richtige Berlinale-Stimmung auf, wenn der Nachbar pünktlich zum Filmbeginn seine Tupper-Dose auspackt und sich während der nächsten Stunde genüßlich kauend mit seinen belegten Broten beschäftigt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Immerhin war der Film &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20112693&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20112693&quot;&gt;&lt;em&gt;Tomboy&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; der jungen Französin Céline Sciamma (Jahrgang 1980) dann gar nicht so schlecht. Sie hat sich in ihrer Heimat einen Namen als Regisseurin sensibler Geschichten über das Erwachsenwerden gemacht. In ihrem dritten Werk steht die 10jährige Laure im Mittelpunkt, die zu Beginn der Pubertät erkennt, dass sie sich im falschen Körper fühlt. Nach dem Umzug ihrer Familie stellt sie sich in der neuen Umgebung als Mikael vor.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Einfühlsam, aber doch in der Dramaturgie erwartbar schildert der Film, wie Mikael/Laure sich in der Clique zunächst unsicher bewegt und sich an Rollenmuster herantastet. Ihre Mutter fällt schließlich aus allen Wolken, als sie nach einer aus dem Ruder gelaufenen Schlägerei von dem Geheimnis ihres Kindes erfährt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Bei der Zeichnung der Figuren überzeugt vor allem die pfiffige kleine Schwester Jeanne, während die Mutter doch zu holzschnittartig angelegt ist, wie meine Nachbarn auf der rechten Seite treffend bemerkten. Der linke Nachbar war dagegen noch damit beschäftigt, sich mit der Serviette von den letzten Brotresten zu befreien. &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Alles in allem ist &lt;em&gt;Tomboy&lt;/em&gt; ein Film, den man durchaus ansehen kann. Er bleibt aber doch deutlich hinter Céline Sciammas Debüt &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.arte.tv/de/Kino-auf-Arte/3516878,CmC=3480572.html&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.arte.tv/de/Kino-auf-Arte/3516878,CmC=3480572.html&quot;&gt;&lt;em&gt;Water Lilies/Unter Wasser, über Kopf&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; zurück, mit dem sie auf dem Festival in Cannes und auch zum Abschluss der Französischen Filmwoche 2008 für Furore sorgte. &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 Feb 2011 01:45:00 +0100</pubDate>
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    <title>Berlinale 2011: Filmreihe Generation</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/98-Berlinale-2011-Filmreihe-Generation.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Für die Berlinale-Reihe &lt;em&gt;Generation&lt;/em&gt;, die sich vor allem an Kinder und Jugendliche richtet, wurden bisher folgende Filme eingeladen:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Generation Kplus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;A Pas de Loup (On The Sly)&lt;/em&gt; von Olivier Ringer, Belgien/Frankreich 2011 - Weltpremiere&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Jutro będzie lepiej (Tomorrow will be better)&lt;/em&gt; von Dorota Kędzierzawska, Polen/Japan 2010 - Internationale Premiere&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;K&lt;em&gt;eeper`n til Liverpool (The Liverpool Goalie)&lt;/em&gt; von Arild Andresen, Norwegen 2010 - Internationale Premiere&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Mabul (The Flood)&lt;/em&gt; von Guy Nattiv, Israel/Kanada/Deutschland/Frankreich 2010 - Internationale Premiere&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Sampaguita, National Flower&lt;/em&gt; von Francis Xavier E. Pasion, Philippinen 2010&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Une vie de chat (A Cat In Paris) &lt;/em&gt;von Alain Gagnol und Jean-Loup Felicioli, Frankreich/Belgien/Niederlande/Schweiz 2010&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Generation 14plus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Den der hvisker (Rebounce)&lt;/em&gt; von Heidi Maria Faisst, Dänemark 2011 - Weltpremiere&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Griff The Invisible&lt;/em&gt; von Leon Ford, Australien 2010&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Shanzha shu zhi lian (Under The Hawthorn Tree)&lt;/em&gt; von Zhang Yimou, Volksrepublik China 2010&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Skyskraber (Skyscraper)&lt;/em&gt; von Rune Schjøtt, Dänemark 2010 - Weltpremiere&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;The Dynamiter&lt;/em&gt; von Matthew Gordon, USA 2011 - Weltpremiere&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;West Is West&lt;/em&gt; von Andy De Emmony, Großbritannien 2010 &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 17 Dec 2010 17:11:24 +0100</pubDate>
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    <title>Wettbewerbsfilme</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/96-Wettbewerbsfilme.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Die ersten acht Filme für den Wettbewerb der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin stehen fest. Neben dem bereits angekündigten Eröffnungsfilm &lt;em&gt;True Grit&lt;/em&gt; von Joel und Ethan Coen kommen sieben Produktionen bzw. Co-Produktionen aus der Türkei, den Niederlanden, Israel, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den USA hinzu:&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Bizim Büyük Çaresizliğimiz (Our Grand Despair)&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;Türkei / Deutschland / Niederlande &lt;br /&gt;Von Seyfi Teoman &lt;br /&gt;Mit İlker Aksum, Fatih Al, Güneş Sayın, Baki Davrak, Taner Birsel, Mehmet Ali Nuroğlu&lt;br /&gt;Weltpremiere&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Coriolanus&lt;/em&gt; Großbritannien - Debütfilm&lt;br /&gt;Von Ralph Fiennes&lt;br /&gt;Mit Ralph Fiennes, Gerard Butler, Vanessa Redgrave, Brian Cox, James Nesbitt&lt;br /&gt;Weltpremiere / außer Konkurrenz&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Lipstikka&lt;/em&gt;&amp;#160; Israel/Großbritannien&lt;br /&gt;Von Jonathan Sagall&lt;br /&gt;Mit Clara Khoury, Nataly Attiya, Moran Rosenblatt, Ziv Weiner&lt;br /&gt;Weltpremiere&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Pina&lt;/em&gt;&amp;#160; Deutschland/Frankreich - Tanzfilm in 3D&lt;br /&gt;Von Wim Wenders &lt;br /&gt;Mit dem Ensemble des Tanztheater Wuppertal&lt;br /&gt;Weltpremiere /außer Konkurrenz&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wer wenn nicht wir (If not us, who?)&lt;/em&gt;&amp;#160; Deutschland &lt;br /&gt;Von Andres Veiel&amp;#160; &lt;br /&gt;Mit August Diehl, Lena Lauzemis, Alexander Fehling &lt;br /&gt;Weltpremiere&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Yelling To The Sky&lt;/em&gt;&amp;#160; USA - Debütfilm&lt;br /&gt;Von Victoria Mahoney&lt;br /&gt;Mit Zoë Kravitz, Gabourey Sidibe, Tim Blake Nelson&lt;br /&gt;Weltpremiere&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;The Future&amp;#160;&lt;/em&gt; Deutschland / USA&lt;br /&gt;Von Miranda July&lt;br /&gt;Mit Hamish Linklater, Miranda July, David Warshofsky&lt;br /&gt;Internationale Premiere &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 17:34:52 +0100</pubDate>
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    <title>Eröffnungsfilm steht fest: True Grit</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/93-Eroeffnungsfilm-steht-fest-True-Grit.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Die 61. Berlinale wird am 10. Februar 2011 mit dem neuen Film &lt;em&gt;True Grit&lt;/em&gt; der Brüder Joel und Ethan Coen eröffnet.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das berühmte Regie-Duo – sowie Darsteller Jeff Bridges - präsentierten 1998 bereits die fulminante Filmkomödie &lt;em&gt;The Big Lebowski&lt;/em&gt; im Berlinale-Wettbewerb. Nun kehren sie mit einem Westerndrama nach Berlin. In den Hauptrollen sind die Oscarpreisträger Jeff Bridges (&lt;em&gt;Crazy Heart&lt;/em&gt;) und Matt Damon (&lt;em&gt;Das Bourne Ultimatum&lt;/em&gt;), Hollywoodstar Josh Brolin (&lt;em&gt;Wall Street&lt;/em&gt;) sowie die Newcomerin Hailee Steinfeld zu sehen.&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Neuinterpretation des Westernklassikers &lt;em&gt;Der Marshall&lt;/em&gt; (mit John Wayne) von 1969 erzählt die Geschichte der 14-jährigen Mattie (Hailee Steinfeld), die den Mörder ihres Vaters finden will. Da ihr die Behörden dabei nicht helfen wollen, heuert sie den raubeinigen Marshall „Rooster“ Cogburn (Jeff Bridges) an, der zusammen mit ihr und dem Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) die Spur des flüchtigen Mörders (Josh Brolin) aufnimmt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;True Grit&lt;/em&gt; wird als internationale Premiere außer Konkurrenz im Wettbewerb der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin präsentiert. Der Verleih Paramount wird &lt;em&gt;True Grit&lt;/em&gt; am 24. Februar 2011 in die deutschen Kinos bringen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 08 Dec 2010 18:42:16 +0100</pubDate>
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    <title>Berlinale-Retrospektive 2011 ehrt Ingmar Bergman</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/80-Berlinale-Retrospektive-2011-ehrt-Ingmar-Bergman.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Retrospektive der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin ehrt den 2007 verstorbenen schwedischen Regisseur Ingmar Bergman. Das filmische Schaffen der Kinolegende Bergman umfasst über 60 Werke, darunter Filme wie Das Schweigen (Tystnaden, 1962/63), Szenen einer Ehe (Scener ur ett äktenskap, 1972/73) und Fanny und Alexander (Fanny och Alexander, 1981/82 - vier Oscar-Auszeichnungen), mit denen er weltberühmt wurde. Er erhielt nahezu alle bedeutenden internationalen Filmpreise, darunter auch einen Goldenen Bären für Wilde Erdbeeren (Smultronstället, 1957) bei der Berlinale 1958. Ingmar Bergman war ein selbstreflexiver Künstler von gigantischer Schaffenskraft. Als Regisseur lotete er die Fragen des Lebens existentiell aus und war ein Chronist der bürgerlichen Gesellschaft. Ingmar Bergman – Autor, Regisseur (Film, Theater, TV) und Produzent – ist, wie es die jungen Kritiker und späteren Nouvelle-Vague-Regisseure formulierten: Ein Klassiker der Moderne.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;„Die künstlerische Produktivität Ingmar Bergmans ist staunenswert, entstanden ist dabei über die Jahrzehnte ein Werk, das immer neu und in seinem klaren Blick auf die Facetten menschlichen Verhaltens immer überzeugend war. Seine Filme sind Höhepunkte des europäischen Autorenfilms, ihre stilistische und moralische Konsequenz bleiben auch heute vorbildlich“, kommentiert der Leiter der Retrospektive, Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Das Werk Bergmans kann als „Gesamtkunstwerk” betrachtet werden: Zitate, Spiegelungen, Umkehrungen sind selbstreferentielle Stilmittel eines Regisseurs, der bei seiner Besetzung immer wieder auf ein bewährtes Ensemble zurückgriff: Bibi Andersson, Harriet Andersson, Gunnar Björnstrand, Eva Dahlbeck, Erland Josephson, Gunnel Lindblom, Birger Malmsten, Ingrid Thulin, Liv Ullmann und Max von Sydow. So treffen sich dreißig Jahre nach Szenen einer Ehe (Scener ur ett äktenskap, 1972/73) Liv Ullmann und Erland Josephson – Marianne und Johan – erneut: in Sarabande (2002/03), Bergmans letztem Film, der stellvertretend für Bergmans umfängliches Fernsehschaffen bei der Retrospektive zu sehen sein wird. Das Prinzip der Kontinuität spielte für Bergman auch bei der Bildgestaltung eine große Rolle: So entstanden über zwanzig Filme mit dem Kameramann Sven Nykvist, darunter 1965/66 Bergmans kompromisslose Auseinandersetzung mit Einsamkeit und Identität: Persona.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;„Ingmar Bergmans Vielseitigkeit ist ebenso beeindruckend wie sein Mut, mit gesellschaftlichen Tabus zu brechen“, sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. „Wie kaum ein anderer zeigt er das zerrissene Lebensgefühl des modernen Menschen auf. Ingmar Bergmans Filme gehören zur Geschichte der Berlinale, und ich freue mich, mit der Retrospektive diesen großen Filmemacher zu ehren.“&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Neben bekannten Werken wie Die Zeit mit Monika (Sommaren med Monika, 1952/53), Abend der Gaukler (Gycklarnas afton, 1953), Das siebente Siegel (Det sjunde inseglet, 1956/57), Das Schweigen (Tystnaden, 1962/63) und Fanny und Alexander (Fanny och Alexander, 1981/82) gilt es auch, seine eher unbekannten Filme aus den 1940er und 1950er Jahren zu entdecken. So seine Drehbucharbeit für Alf Sjöbergs Die Hörige (Hets, 1944), ein Film, der dem skandinavischen Kino zu neuer internationaler Aufmerksamkeit verhalf. Eine bewegende Reverenz an die schwedische Kinematografie ist Bergmans Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Schauspieler Victor Sjöström, 1949/50 in An die Freude (Till glädje) und 1957 in Wilde Erdbeeren (Smultronstället), in dem er seinen letzten großen Auftritt hat. Bereits 1945/46 stand der Altmeister dem jungen Nachwuchsregisseur Bergman für dessen Filmdebüt Krise (Kris) beratend zur Seite.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die Retrospektive umfasst sämtliche Kinofilme Bergmans sowie Beispiele seiner Arbeit als Drehbuchautor. Hinzu kommen Dokumentationen des schwedischen Filmemachers und Bergman-Kenners Stig Björkman, der Bergman sowohl vor als auch hinter der Kamera porträtiert hat. Sämtliche Filme werden in Kooperation mit dem Schwedischen Filminstitut und dem Schwedischen Institut in neuwertigen Kopien gezeigt. Ergänzend zum Filmprogramm findet eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Diskussionen statt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Parallel zur Retrospektive zeigt die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen die Ausstellung „Ingmar Bergman – Von Lüge und Wahrheit“, die Mitte Januar 2011 im Filmhaus am Potsdamer Platz eröffnet wird. Dank der engen Kooperation mit der Ingmar Bergman Foundation und weiteren schwedischen Partnern können erstmals zahlreiche persönliche Dokumente und Arbeitszeugnisse aus Bergmans Nachlass präsentiert werden. Zu Retrospektive und Ausstellung erscheinen zwei Publikationen im Berliner Verlag Bertz + Fischer. Retrospektive und Ausstellung werden von der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen verantwortet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 08 Oct 2010 19:13:42 +0200</pubDate>
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    <title>Berlinale-Jurypräsidentin 2011: Isabella Rosselini</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/68-Berlinale-Jurypraesidentin-2011-Isabella-Rosselini.html</link>
            <category>Berlinale 2011</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Die italienisch-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin Isabella Rossellini wird Jury-Präsidentin bei den 61. Internationalen Filmfestspielen Berlin (10.-20.02.2011).&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Tochter der schwedischen Schauspielerin Ingrid Bergman und des italienischen Regisseurs Roberto Rossellini begann ihre berufliche Laufbahn zunächst als Modedesignerin und Journalistin. Sie arbeitete damals vor allem in New York. Ihr Schauspieldebüt hatte sie 1976 an der Seite ihrer Mutter in Vincente Minellis &lt;em&gt;A Matter Of Time&lt;/em&gt;, danach spielte sie u.a. in Filmen von Paolo und Vittorio Taviani, Norman Mailer, Robert Zemeckis, Joel Schumacher, John Schlesinger, Peter Weir, Abel Ferrara, Stanley Tucci, Guy Maddin, Peter Greenaway u.v.m. International bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rollen in David Lynchs Filmen &lt;em&gt;Blue Velvet&lt;/em&gt; (1986) und &lt;em&gt;Wild at Heart – die Geschichte von Sailor und Lula &lt;/em&gt;(1990).&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Erstmals bei der Berlinale war Isabella Rossellini 1994 als Hauptdarstellerin in Peter Weirs Wettbewerbsbeitrag &lt;em&gt;Fearless &lt;/em&gt;zu sehen. In den vergangenen Jahren war sie regelmäßig zu Gast bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin: 2005 drehte sie mit dem kanadischen Experimentalfilmer Guy Maddin den Kurzfilm &lt;em&gt;My Dad is 100 Years Old&lt;/em&gt;, eine Hommage an ihren Vater Roberto Rossellini, der im Rahmen des &lt;em&gt;Berlinale Special&lt;/em&gt; 2006 lief. 2007 kehrte sie als Kinoerzählerin in Guy Maddins experimentellem Stummfilm &lt;em&gt;Brand Upon the Brain!&lt;/em&gt; im &lt;em&gt;Forum&lt;/em&gt; der Filmfestspiele nach Berlin zurück. Ihr Regie-Debüt &lt;em&gt;Green Porno&lt;/em&gt; präsentierte Isabella Rossellini bei der Berlinale 2008 bei &lt;em&gt;Forum Expanded&lt;/em&gt;: Acht spielerische Kurzfilm-Episoden stellen das Sexualleben von Regenwürmern, Libellen, Schnecken, Bienen oder Gottesanbeterinnen dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende Juli 2010 stand Isabella Rossellini in Studio Babelsberg für Dreharbeiten der Verfilmung der Graphic Novel &lt;em&gt;Huhn mit Pflaumen&lt;/em&gt; von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud vor der Kamera. Es ist das zweite Mal, dass Rossellini in Babelsberg arbeitet. Bereits 1992 drehte sie auf dem früheren DEFA-Gelände – damals für die Filmadaption des Ian McEwan-Romans &lt;em&gt;The Innocent&lt;/em&gt; unter der Regie von John Schlesinger.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Demnächst ist Isabella Rossellini in Saverio Costanzos Romanverfilmung &lt;em&gt;Die Einsamkeit der Primzahlen&amp;#160; (La solitudine dei numeri primi)&lt;/em&gt; von Paolo Giordano beim Filmfestival Venedig zu sehen. &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 02 Sep 2010 00:03:49 +0200</pubDate>
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