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    <title>kulturblog @ /e-politik.de/: Kunst und Kultur - Gespräche</title>
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    <description>Aktuelle Theater- und Filmezensionen. Hier bloggt die Redaktion von /e-politik.de/ über Kultur, Theater, Film, Kino und Kunst.</description>
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    <pubDate>Thu, 27 Sep 2012 13:15:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: kulturblog @ /e-politik.de/: Kunst und Kultur - Gespräche - Aktuelle Theater- und Filmezensionen. Hier bloggt die Redaktion von /e-politik.de/ über Kultur, Theater, Film, Kino und Kunst.</title>
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    <title>Harald Schmidt unterfordert beim Cicero-Foyergespräch</title>
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
An diesem Wochenende landete der &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.cicero.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cicero.de/&quot;&gt;Cicero&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#160;gleich zwei Coups. Das politische Berlin freute sich bereits auf seinen Feierabend, als es am Freitag Nachmittag von der &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.cicero.de/berliner-republik/spd-peer-steinbrueck-wird-kanzlerkandidat-bundestagswahl-exklusiv/51946&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cicero.de/berliner-republik/spd-peer-steinbrueck-wird-kanzlerkandidat-bundestagswahl-exklusiv/51946&quot;&gt;Vorabmeldung hochgeschreckt wurde&lt;/a&gt;, dass der hochangesehene Chefredakteur &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.cicero.de/christoph-schwennicke-wird-neuer-chefredakteur-von-cicero/48238&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cicero.de/christoph-schwennicke-wird-neuer-chefredakteur-von-cicero/48238&quot;&gt;Christoph Schwennicke&lt;/a&gt; in der Titelgeschichte der Oktober-Ausgabe ausführen wird, dass die drei Troika-Mitglieder der SPD sich intern bereits auf Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten festgelegt haben. Bei Herrn Schwennicke handelt es sich wahrlich nicht um irgendeinen Schreiberling, sondern einen klugen Analytiker, der die Berliner Politik seit vielen Jahren mit lesenswerten Beiträgen für &lt;em&gt;Süddeutsche Zeitung&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;SPIEGEL&lt;/em&gt;&amp;#160;begleitet. Steinbrück, Nahles und Gabriel veröffentlichten umgehend harsche Dementis, dass an dieser Vorabmeldung nichts dran sei. &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.cicero.de/kolumnen/frank-a-meyer&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cicero.de/kolumnen/frank-a-meyer&quot;&gt;Frank A. Meyer&lt;/a&gt;, der Chefpublizist des Ringer-Verlags, hielt nichtsdestotrotz stolz die neue Ausgabe hoch und verkündete unter dem Applaus einiger Besucher des &lt;em&gt;Cicero&lt;/em&gt;-Foyergesprächs am &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berliner-ensemble.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berliner-ensemble.de/&quot;&gt;Berliner Ensemble&lt;/a&gt;, dass sein Blatt ganz genau wisse, dass Peer Steinbrück gegen Angela Merkel in den Ring steigen werde. Mit noch stolzer geschwellter Brust verkündete er, dass Steinbrück bei der nächsten Ausgabe dieses Gesprächsformats am 2. Dezember an der traditionsreichen Bühne Bertolt Brechts zu Gast sein werde.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ob diese Meldung über die Kanzlerkandidatur stimmt oder nicht, werden wir in den nächsten Wochen früher oder später erfahren. Deshalb nun zurück zum zweiten Coup des Wochenendes: Am Sonntag Vormittag war Harald Schmidt beim Foyergespräch im BE zu Gast. Der Andrang war erwartungsgemäß so groß, dass die Veranstaltung auf die Große Bühne verlegt werden musste. Auch wenn das Haus nicht ganz ausverkauft war, konnte Harald Schmidt doch zutreffend und selbstironisch konstatieren: Hier habe ich ja mehr Zuschauer als auf Sky.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Zu morgendlicher Stunde hatte der Großmeister der satirischen Aperçus keine Mühe, seine überfordert wirkenden Stichwortgeber, den bereits erwähnten Frank A. Meyer, immerhin erfahrener Gastgeber der Gesprächssendung &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.3sat.de/page/?source=/sfdrs/142919/index.html&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.3sat.de/page/?source=/sfdrs/142919/index.html&quot;&gt;vis-a-vis&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;(im Schweizer Fernsehen und auf 3sat), und seinen Kompagnon, den stellvertretenden &lt;em&gt;Cicero&lt;/em&gt;-Chefredakteur &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.cicero.de/kolumnen/alexander-marguier&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.cicero.de/kolumnen/alexander-marguier&quot;&gt;Alexander Marguier&lt;/a&gt;, auch mit angezogener Handbremse zu verfrühstücken. Als Marguier zum wiederholten Mal mit seinen Fragen zu früh ansetzte und deshalb im Gelächter des Publikums über Schmidts Pointe unterging, lehnte sich Schmidt mit sardonischem Lächeln zu seinem Gesprächspartner und munterte ihn auf: &amp;quot;Sie lernen das schon noch.&amp;quot;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;In anderthalb Stunden plauderte ein unterforderter Schmidt über seine Karriere als Kabarettist, Schauspieler und Late-Night-Talker und machte aus seiner Verachtung für die Hierarchen der ARD keinen Hehl. Etwas wortkarger wurde er nur, als es um sein gespanntes Verhältnis zu seinem langjährigen Sidekick und Redaktionsleiter Manuel Andrack ging: Nein, man habe keinerlei Kontakt mehr. Aber auch früher habe man nie privaten Kontakt gehabt. Der ehemalige Weggefährte scheine mit seinen Wanderbüchern jedoch erfolgreich und gut ausgelastet zu sein. Zur Debatte, welcher Troikist gegen Merkel antreten solle, zitierte er nur kurz ein Gespräch mit einem Politiker am Münchner Flughafen, dass dies doch letztlich egal sei.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Zum Schluss von Schmidts Solo mit zwei Statisten fragte ein Zuschauer, ob er statt seiner Late Night, die nun fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit laufe, einmal monatlich ein solches Format &lt;em&gt;Live aus dem BE&lt;/em&gt; im Fernsehen präsentieren möchte. Schmidt winkte nur gelangweilt ab und sagte, er kenne doch die Zuschauer und Kritiker, die in solchen Fällen spätestens nach der dritten Auflage über die Wiederholung des Ewiggleichen meckerten. Er fühle sich hier auf der Bühne sehr wohl und könne seine vielfach getesteten Kommentare scheinbar schlagfertig wiederverwenden. Aber, um Rudi Carrell zu zitieren: Wenn Du etwas dem Ärmel schütteln willst, musst Du vorher auch etwas hinein getan haben.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 23 Sep 2012 15:07:22 +0200</pubDate>
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    <title>&quot;Kleine Utopien&quot;: Jenseits von Wachstum und Fortschritt</title>
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            <category>Gespräche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Im sehr gediegen eingerichteten Saal des Deutschen Theaters finden regelmäßig Gastvorträge von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen statt, die sich in dieser Spielzeit dem Oberthema Kleine Utopien widmen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Vor mehr als dreißig Jahren warnte der &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.clubofrome.de/&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.clubofrome.de/&quot;&gt;Club of Rom&lt;/a&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.clubofrome.de/&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.clubofrome.de/&quot;&gt;e&lt;/a&gt; vor den Grenzen des Wachstums, Umweltbewegung und Grüne sorgtem dafür, dass der Umweltschutz bei allen Parteien groß geschrieben wird,&amp;#160; seit einigen Monaten arbeitet sich eine Enquete-Kommission des Bundestages am Wachstumsbegriff und dem Unterschied zwischen qualitativ und quantitativem Wachstum ab.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;In diese Debatte griff an diesem Mittwoch &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.kwi-nrw.de/home/profil-lheidbrink.html&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.kwi-nrw.de/home/profil-lheidbrink.html&quot;&gt;Professor Ludger Heidbrink&lt;/a&gt; vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen ein: Vor einer kleinen, aber feinen Zahl von Besuchern stellte er die These auf, dass sich die Deutschen zwar als Öko-Vorreiter sehen und auf ihre Mülltrennung stolz sind, ein wirklicher Bewusstseinswandel hin zu einer ressourcenschonenden Lebensweise in Lippenbekenntnisen stecken bleibt.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;In den interessantesten Passagen seines Vortrags zeichnete er nach, wie tief der Glaube an Fortschritt und Wachstum mental eingeschrieben ist und das Alltagshandeln bestimmt. Statt weiterer Aufklärungskampagnen, die an die Vernunft appelieren, schlägt er vor, sich auf die Listen des Odysseus zu besinnen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Als konkretes Beispiel schlug er vor, dass die Stadtwerke ihre bisherige Geschäftspolitik umdrehen und den Ökostrom statt als Wahltarif gleich im Regelfall anbieten sollten. Wer die menschliche Trägheit miteinkalkuliert, wird vermuten, dass dann nur die wenigsten aus dem Ökostrom in andere Tarife wechseln werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.deutschestheater.de/home/dt_thema_kleine_utopien_3/&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.deutschestheater.de/home/dt_thema_kleine_utopien_3/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kleine Utopien&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:42:00 +0100</pubDate>
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    <title>Gysi trifft Altmeister des politischen Kabaretts</title>
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            <category>Gespräche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Vor der längeren Weihnachtspause empfing Gregor Gysi einen besonderen Gast&amp;#160;in seiner Matinee am Deutschen Theater: Den Altmeister des politischen Kabaretts, &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.dieterhildebrandt.com/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.dieterhildebrandt.com/&quot;&gt;Dieter Hildebrandt&lt;/a&gt;. Mit 84 Jahren noch hellwach erzählte er ausführlich seine prägenden Kriegserlebnisse inklusive anschließender Gefangenschaft und Hunger als Vertreter der Flakhelfer-Generation. In Schlesien auf dem Land geboren entging er mit viel Glück und dank der Befehlsverweigerung eines Vorgesetzten dem schicksal, noch in den letzten Monaten des Krieges als Kanonenfutter verheizt zu werden.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Für pointenreiche Seitenheibe gegen das aktuelle politische Personal der schwarz-gelben Bundesregierung bleib kaum Zeit. Stattdessen schilderte Hildebrandt seine ersten Gehversuche auf den Bühnen: Vom Platzanweiser in Schwabinger Kleinkunstbühnen über Studentenkabarett führte ihn sein Weg zur Gründung der legendären &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.lachundschiess.de/03/index2.htm&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.lachundschiess.de/03/index2.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Münchener Lach- und Schiessgesellschaft&lt;/a&gt;, deren Fernsehübertragungen in den 1960er Jahren quotenträchtige Ereignisse waren.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Süffisant schilderte er, wie die ZDF-Verwaltungsräte und Programmverantwortlichen in den späten 1970ern bei seinen &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Notizen_aus_der_Provinz&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Notizen_aus_der_Provinz&quot;&gt;Notizen aus der Provinz&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;kalte Füße bekamen und die Sendung schließlich 1980 absetzten. Dass es keinen Zusammenhang mit der damaligen Kanzlerkandidatur von &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.fjs.de/startseite.html&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.fjs.de/startseite.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Franz Josef Strauss&lt;/a&gt; gab, wird wohl kaum jemand vermuten.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;In den 1980ern war der &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwischer&amp;lt;/u&amp;gt;(Kabarett)&#039;]);&quot;  target=&quot;&lt;u&gt;blank&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwischer&lt;/u&gt;(Kabarett)&quot;&gt;&lt;em&gt;Scheibenwischer&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, den der Sender Freies Berlin donnerstags mehrmals pro Jahr für das ARD-Gemeinschaftsprogramm produzierte, ein Pflichttermin. Vor allem die Ausgabe im Frühjahr 1986 nach dem GAU von Tschernobyl sorgte für Aufruhr, da sich der CSU-dominierte Bayerische Rundfunk aus dem gemeinsamen Programm ausschaltete und die Sendung damit erst recht aufwertete.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Zur selben Zeit gastierte er auch gemeinsam mit dem Österreicher Werner Schneyder in Leipzig, wo Hildebrandt erleben durfte, wie aufmerksam das Publikum auf jeden Zwischenton gegen die Obrigkeit achtete.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 13 Dec 2011 17:36:00 +0100</pubDate>
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    <title>Reden über Europa: Schäffler von Menasse abgekanzelt</title>
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            <category>Gespräche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Die &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.allianz-kulturstiftung.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.allianz-kulturstiftung.de/&quot;&gt;Allianz Kulturstiftung&lt;/a&gt; und das &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.deutschestheater.de/&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.deutschestheater.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deutsche Theater&lt;/a&gt; luden zu einer Sonntags-Matinee zum brandaktuellen Thema der Euro-Krise ein. Die Wahl der Fragestellung schien allerdings etwas aus der Zeit gefallen: Der Titel der Einladung, &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/extras/reden_ueber_europa_2011_2/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.deutschestheater.de/spielplan/extras/reden_ueber_europa_2011_2/&quot;&gt;&lt;em&gt;Sanftes Monster Europa&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;,&amp;#160; erinnert an die Phase, als Europa in den Medien überhaupt nicht vorkam, außer wenn mal wieder auf den angeblichen Brüsseler Bürokratie-Moloch und die Regulierung des Krümmungsgrades der Salatgurken eingedroschen wurde.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der Moderator, Hermann Rudolph vom &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.tagesspiegel.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/&quot;&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt;, &lt;/em&gt;und die meisten Podiumsteilnehmer waren sich schnell einig, dass eine stärkere Vergemeinschaftung der Fiskal- und Wirtschaftspolitik in Europa ganz oben auf der Tagesordnung der Kaskade von Krisengipfeln der vergangenen Monate steht. Trotz der unglücklich angesetzten Einleitung und Fragestellung entwickelte sich ein munterer Dialog auf dem Podium, wo die meisten Teilnehmer vehement und mit unterschiedlichem Pathos für die europäische Idee warben:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der ehemalige EU-Kommissar &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/G%FCnter_Verheugen&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/G%FCnter_Verheugen&quot;&gt;Günter Verheugen&lt;/a&gt; verteidigte die Aufweichung der Euro-Stabilitätskriterien, die in seine Amtszeit fiel, und beklagte das furchtbare Erscheinungsbild des gegenwärtigen Europa. Mit &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.eurotopics.net/de/home/autorenindex/autor_bolesch_cornelia/&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.eurotopics.net/de/home/autorenindex/autor_bolesch_cornelia/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cornelia Bolesch&lt;/a&gt;, die bis vor kurzem für die &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.sueddeutsche.de/&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Süddeutsche Zeitung&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;aus Brüssel berichtete, war er sich einig, dass das Europäische Parlament eine spannende Arbeitsweise hat, da dort anders als in den nationalen Parlamenten der eindeutige Antagonismus zwischen Regierungs- und Oppositionsfraktionen fehlt. Leider wird aber in den Medien viel zu selten und schon gar nicht kontinuierlich über die Entwicklung europäischer Debatten berichtet, wenn nicht gerade wieder der nächste Krisen-Alarm ausgelöst wird. &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.lotharbisky.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.lotharbisky.de/&quot;&gt;Lothar Bisky&lt;/a&gt;, ehemaliger Partei-Chef der LINKEN und mittlerweile Europaabgeordneter, spielte in seiner besonnenen, ausgleichenden Art keine größere Rolle, da sich der Konflikt vor allem zwischen seinen beiden Nachbarn zuspitzte: Der österreichische Schriftsteller schreibt gerade an einem Roman über das Brüsseler Milieu und hob wortgewaltig zu - aus heutiger Sicht - utopisch anmutenden Plädoyers für eine grundlegende Reform Europas an, in dem schrittweise die Nationalstaaten völlig aufgehen sollen. Bolesch und Verheugen war sein pro-europäischer Elan durchaus sympathisch, sie meldeten aber doch gewaltigen Diskussionsbedarf an, wie das Mammutprojekt einer weiteren Integration sinnvoll gestaltet werden könne.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Menasses Hauptgegner war der FDP-Bundestagsabgeordnete &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.frank-schaeffler.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.frank-schaeffler.de/&quot;&gt;Frank Schäffler&lt;/a&gt;, der seine gesamte Parteispitze, den Ehrenvorsitzenden Genscher und wohl auch das Kanzleramt mit dem von ihm initiierten Mitgliederentschied zu den Euro-Rettungsschirm-Plänen in Atem hält. Er drosch verbal auf ihn ein, dass der FDP-Mann nur Phrasen zu bieten habe und mit seiner starken Betonung der Rolle der Nationalstaaten zu sehr im 19. Jahrhundert stecken geblieben sei.&lt;/p&gt;  
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    <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 18:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Gysi trifft Schorlemmer</title>
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Die monatliche Matinee von Gregor Gysi am Deutschen Theater war diesmal sehr ostdeutsch gesprägt: der Fraktionschef der LINKEN hatte den protestantischen Theologen und Bürgerrechtler &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.friedrich-schorlemmer.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.friedrich-schorlemmer.de/&quot;&gt;Friedrich Schorlemmer&lt;/a&gt; zu Gast. Wie gewohnt nahm der streitbare Kirchenmann aus Wittenberg kein Blatt vor den Mund und stichelte insbesondere gegen die Bundeskanzlerin. Während Schorlemmer und seine Geschwister als Pastorenkinder große Probleme hatten, in der DDR überhaupt zum Abitur zugelassen zu werden, und er deshalb auf eine Volkshochschule in der Nachbarstadt angewiesen war, durfte die ehemalige FDJ-Aktivistin und heutige CDU-Vorsitzende trotz ihrer Herkunft als Pastorentochter bekanntlich sogar studieren.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Einige Breitseiten feuerte Schorlemmer auch gegen die reaktionären Breitseiten von Papst Benedikt XVI. ab, der zur Ökumene nur Lippenbekenntnisse liefere und weltfremde Positionen beziehe. Am interessantesten waren seine Erinnerungen an die beiden Episoden, die ihn überregional bekannt machten: Im Herbst 1983 brachte er das DDR-Regime und den Stasi-Dienstherrn Erich Mielke zur Weißglut, weil es ihm auf dem Höhepunkt der Friedensbewegung und Nachrüstungsdebatte gelang, die spektakuläre Aktion &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.zeit.de/2009/37/D-Pflugscharen&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de/2009/37/D-Pflugscharen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Schwerter zu Pflugscharen&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; im Wittenberger Kirchhof vom Westfernsehen filmen zu lassen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sehr umstritten sind seine Diskussionsbeiträge zu seiner Forderung nach Verbrennung der Stasi-Akten, da BILD ein Statement sehr verkürzt aus dem Zusammenhang riss und die anschliessenden empörten Protestbriefe ganze Aktenordner füllen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.deutschestheater.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.deutschestheater.de/&quot;&gt;Das Deutsche Theater Berlin&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 Nov 2011 16:08:00 +0100</pubDate>
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    <title>Die Kunst des Fragens: Unterhaltsame, lehrreiche Matinee</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/145-Die-Kunst-des-Fragens-Unterhaltsame,-lehrreiche-Matinee.html</link>
            <category>Gespräche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Matineen leiden oft darunter, dass die üblichen Promis, die aus den Medien bekannt sind, staatstragende Sonntagsreden für das Bildungsbürgertum halten. Die wohlsituierten Akademiker in der zweiten Lebenshälfte, aus denen sich das Stammpublikum solcher Podiumsdiskussionen und Vorträge rekrutiert, gönnen sich vor dem Restaurant-Besuch eine Portion Erbauung und Nachdenklichkeit.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Mit solchen Vorurteilen könnte man auch an die Diskussion unter dem philosophisch angehauchten Titel &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/02_programm_50/lektionen11_programmlistedetailseite_28507.php&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/02_programm_50/lektionen11_programmlistedetailseite_28507.php&quot;&gt;&lt;em&gt;Die Kunst des Fragens&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; herangehen. Die &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/Startseite.php&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/Startseite.php&quot;&gt;Berliner Festspiele&lt;/a&gt; luden am vergangenen Sonntag Mittag zu dieser Debatte ins &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.renaissance-theater.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.renaissance-theater.de/&quot;&gt;Renaissance Theater&lt;/a&gt; ein, die zugleich die 25. Saison der &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/lektionen_start.php&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/lektionen_start.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Berliner Lektionen&lt;/a&gt; einläutete.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dieser Matinee ist es jedoch gelungen, das Thema aus vielen, zum Teil sehr überraschenden Perspektiven zu Perspektiven zu beleuchten. Jakob Augstein, eloquenter Verleger der Wochenzeitung &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.freitag.de&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.freitag.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Freitag&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, die mit ihren undogmatischen und alternativen Standpunkten eine Bereicherung in der deutschen Presselandschaft ist, führte mit einer sehr guten Mischung aus Tiefgang und unterhaltsamer Ironie durch den Gedankenaustausch. &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Mit der Auswahl der Podiumsteilnehmer hatten die Berliner Festspiele ebenfalls ein glückliches Händchen. Ihre drei interessanten und sich gut ergänzenden Zugänge zum Thema brachten folgende Fachleute ihres jeweiligen Metiers in das Gespräch ein: &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/daserste.ndr.de/annewill/index.html&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://daserste.ndr.de/annewill/index.html&quot;&gt;Anne Will, Talkshow-Gastgeberin in der ARD,&lt;/a&gt; die bis vor kurzem am Sonntag Abend den deutschen Wohnzimmern das Thema der Woche nahebrachte, jetzt aber auf den Mittwoch weichen musste, weil im &lt;em&gt;Ersten&lt;/em&gt; nach dem &lt;em&gt;Tatort &lt;/em&gt;jetzt &lt;em&gt;stern-tv&lt;/em&gt; läuft, plauderte aus dem Nähkästchen. Sie erklärte, wie seine optimale Runde &amp;quot;baut&amp;quot; (1 x Ja, 1 x Nein, 1 x Ja, aber, 1 x Nein, aber und eine fünfte Position, meist als Betroffener), wie sie an ihrer wichtigen Eröffnungsfrage feilt und dass die Grundstruktur der Sendung aus drei Leitfragen bestehen sollte. Mit konkreten Beispielen, z.B. Auftritten von Herrn Ackermann, der sich aber kaum noch öffentlichen Debatten stellt, und weiteren Runden zur Finanz- und Schuldenkrise refelektierte sie über gelungene und weniger gelungene Sendungen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Rüdiger Safranski war für den philosophischen Blick zuständig und rekurrierte immer wieder auf die sokratische Frage, auf Heidegger und die großen Denker der Aufklärung. Spannend war seine noch differenziertere Sicht darauf, wie eine Fernseh-Talkshow am besten gelingen kann. Als Peter Sloterdijks die Wogen glättender Co-Gastgeber im &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.zdf.de/ZDFde/inhalt/8/0,1872,1021352,00.html&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/8/0,1872,1021352,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;Philosophischen Quartet&lt;/em&gt;t&lt;/a&gt;, das mehrmals pro Jahr spätabends am Sonntag im &lt;em&gt;ZDF &lt;/em&gt;ausgestrahlt wird, hat er auf diesem Gebiet ebenfalls praktische Erfahrungen. Die größte Herausforderungen für jeden Moderator ist, dass im Regelfall die Gäste 60 oder 90 Minuten lang nur ihre jeweilige &amp;quot;Meinung bewirtschaften&amp;quot;, wie er unter beifälligem Nicken von Kollegin Anne Will plastisch darlegte. In Sternstunden gelingt es, wirkliches Nachdenken und das Aufbrechen von vorgefestigten starren Meinungen und Fronten im Gespräch reifen zu lassen. Dazu muss der Gesprächsleiter aber das Risiko eingehen, dem Momentum des Gesprächs seinen Lauf zu lassen, ohne aber den roten Faden zu verlieren.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Neben diesen beiden recht bekannten Köpfen war der dritte Diskutant eine echte Bereicherung für die Runde. Der Würzburger Volkswirtschafts-Professor &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/&quot;&gt;Karl-Heinz Brodbec&lt;/a&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/&quot;&gt;k&lt;/a&gt;, setzte mit buddhistischer Gelassenheit und hintergründigem Witz kluge Kontrapunkte zum Mainstream-Mantra seiner in den Medien dauerpräsenten Kollegen Hans-Werner Sinn und Co. Seinen Ausführungen zu den Prämissen des neoklassischen Menschenbilds der Ökonomen und zu seinem Interessenschwerpunkt, der Kreativitätsforschung, hätte das Publikum gerne&amp;#160; noch länger zugehört. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dementsprechend war auch das Fazit eines älteren Ehepaars auf dem Weg zum Ausgang nachvollziehbar, dass dies die wohl beste &lt;em&gt;Berliner Lektion&lt;/em&gt; war, die sie erlebt haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/02_programm_50/lektionen11_programmlistedetailseite_28507.php&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/02_programm_50/lektionen11_programmlistedetailseite_28507.php&quot;&gt;Berliner Lektion &lt;em&gt;Die Kunst des Fragens&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/Startseite.php&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/Startseite.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Berliner Festspiele&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.renaissance-theater.de/&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.renaissance-theater.de/&quot;&gt;Renaissance Theater&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 24 Oct 2011 14:45:40 +0200</pubDate>
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    <title>Gysi und Augstein: Zwei Linke im Gespräch</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/136-Gysi-und-Augstein-Zwei-Linke-im-Gespraech.html</link>
            <category>Gespräche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;Seit 2003 gibt es am Deutschen Theater immer wieder Sonntags eine feste Institution: Gregor Gysi, der Talkshow-Dauergast und Fraktionschef der Linken, lädt interessante Köpfe aus Politik oder Kultur zu einem zweistündigen Gespräch ans &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.deutschestheater.de&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.deutschestheater.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deutsche Theater Berlin&lt;/a&gt; ein. Die Matinee ist fast immer ausverkauft. Die interessantesten Gespräche erschienen nun in einem Sammelband.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Aus diesem Anlass wechselte Gregor Gysi diesmal die Seiten und ließ sich von Jakob Augstein, dem Verleger der sehr lesenswerten Wochenzeitung &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.freitag.de&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.freitag.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der Freitag&lt;/a&gt; befragen. Erwartungsgemäß hatte es Augstein trotz seiner unbestrittenenen Eloquenz an manchen Stellen schwer, im Redefluss des Linken-Frontmanns zu Wort kommen, so dass er sich mehrmals mit Handzeichen bemerkbar machen musste.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Gysi wurde in einer privilegierten Familie in der DDR geboren. Sein Vater war als überzeugter Kommunist im Widerstand gegen die Nazis in Frankreich und Berlin aktiv. Er half beim Aufbau des real existierenden Sozialismus mit, ging zum Stalinismus mehr und mehr auf Distanz, blieb aber als Staatssekretär für Kirchenfragen und Botschafter in Italien dem SED-Machtapparat letztlich loyal. Im Hause Gysi gingen neben Politikern auch Künstler ein und aus: seine Tante ist die Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing, seine Schwester ist umstrittene Dramaturgin an der Berliner Volksbühne.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Gysi berichtete ausführlich über die engen Spielräume als Rechtsanwalt zu DDR-Zeiten, wo er sich vor allem auf die Finessen des Prozessrechts spezialisierte, um für seine Mandanten etwas zu erreichen. Die von den Medien ausführlich diskutierten Prozesse gegen die Regime-Gegner Bahro und Havemann waren an diesem Abend ebenso Thema wie die seit fast zwei Jahrzehnten tobende Prozess-Schlacht um die Frage, ob er in Stasi-Tätigkeiten verstrickt war.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; Augstein und Gysi schlugen den Bogen schließlich in die jüngere Vergangenheit: Die PDS war schon fast abgeschrieben und nur noch mit den beiden Direktmandats-Gewinnerinnen Petra Pau und Gesine Lötzsch im Bundestag vertreten, bis ihr die Proteste gegen Schröders Agenda 2010 und die Einführung von Hartz IV neuen Zulauf und Rekordergebnisse bei der Bundestagswahl 2009 bescherten.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Gysi zeigte sich sichtlich ungehalten über den innerparteilichen Grabenkrieg in seiner Partei, die seitdem in den Umfragen abstürzte und fand deutliche Worte zu den ungeschickten Aktionen des Parteivorsitzenden-Duos sowie dem Hang zur Selbstbeschäftigung und Selbstzerfleischung von strömungs-Protagonisten momentan in den Medien eher belächelt wird. Zur Frage, die am Wochenende die Medien bewegte, ob Sahra Wagenknecht als Frontfrau des linken Parteiflügels demnächst zu seiner Co-Vorsitzenden in der LINKEN Bundestagsfraktion gewählt wird, äußerte er sich auch hier nur sehr reserviert und ausweichend.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 26 Sep 2011 15:47:20 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Zwei prominente linke Köpfe im Dialog</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/97-Zwei-prominente-linke-Koepfe-im-Dialog.html</link>
            <category>Gespräche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
In der Matinee-Reihe „&lt;em&gt;Gregor Gysi trifft Zeitgenossen&lt;/em&gt;“ war diesmal das Kreuzberger Grünen-Urgestein Hans-Christian Ströbele im Deutschen Theater zu Gast. Noch bevor er auf der Bühne erschien, setzte er seine eigenwilligen Akzente: Zur Erheiterung des Publikums wurde ihm ein Glas Milch bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das Gespräch konzentrierte sich vor allem auf seine Jugend, seine Politisierung während der Studentenproteste und vor allem seine Tätigkeit als RAF-Verteidiger in den 1970er Jahren. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Seine antimilitaristische Grundhaltung und sein Widerstand gegen Karrieren von Alt-Nazis in der Bundesrepublik speist sich z.T. aus ganz unmittelbaren biographischen Erfahrungen. Während des 2. Weltkriegs in Halle/Saale geboren, überlebte er nur durch einen glücklichen Zufall die Explosion eines Bomben-Blindgängers, bei der sein bester Freund beim Spielen im Garten starb. Seine Mutter legte als einzige Frau ihres Jahrgangs das erste Jura-Staatsexamen ab, wurde zu Beginn der NS-Zeit dann aber nicht zum Referendariat zugelassen. Der Chef des Prüfungsamtes, der später im Bonner Bundesfinanzministerium Karriere machte, erklärte ihr, dass sie sich nach dem Willen des „Führers“ ganz auf ihre Mutterrolle konzentrieren solle.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dennoch verliefen seine Jugendjahre zunächst nicht so rebellisch, wie man vermuten könnte: Der breiten Öffentlichkeit ist kaum bekannt, dass Ströbele tatsächlich einer der wenigen Grünen ist, die Wehrdienst geleistet haben. Zu seiner Studentenzeit in Heidelberg meinte er, dass seine Kommilitonen und er oft schlicht nichts über die fragwürdige Vergangenheit einiger Professoren wussten.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Erst im Lauf der Zeit fragten sie kritischer nach und während der Studentenproteste der späten Sechziger Jahre ließ Ströbele wohl kaum eine Demo oder einen Teach-In aus. Wie für viele in seiner Generation war der 2. Juni 1967 ein wesentlicher Einschnitt in seiner Biographie: Benno Ohnesorg wurde bei Protesten gegen den Schah-Besuch erschossen. Einige Teile der Bewegung radikalisierten sich, manche gingen sogar in den Untergrund und gründeten die RAF.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Für Ströbele war dieser Weg nie eine Option, wie er ausführte. Bereits als junger Referendar arbeitete er jedoch mit Horst Mahler zusammen, der sich damals bereits als Anwalt der APO einen Namen gemacht hatte, nach einer schwer nachvollziehbaren Wandlung heute aber am rechten Rand der Gesellschaft angekommen.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Klaus Eschen gründeten die beiden das Sozialistische Anwaltskollektiv, das von 1969 bis 1979 die Verteidigung von Baader, Meinhof, Ensslin und Co. übernahm. &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Im aufgeheizten politischen Klima jener Jahre versuchten sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Otto Schily, mit den Mitteln des Prozessrechts eine faire Verteidigung ihrer Mandanten zu ermöglichen. Über die anstrengenden basisdemokratischen Abstimmungsprozesse im Anwaltskollektiv und die vielen Streitigkeiten mit der Justiz im Rahmen der Stammheim-Prozesse erzählte Ströbele viel Hörenswertes.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Leider blieb für die jüngere Vergangenheit und die Gegenwart in diesem Gespräch kaum noch Zeit. Kurz wurde noch Ströbeles Rücktritt als Grüner Parteivorsitzender wegen umstrittener Äußerungen zum Golfkrieg und Israel im Jahr 1991 gestreift.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sehr spannend wäre es gewesen, was der Linke Fraktionsvorsitzende Gysi und der einzige, sogar drei Mal in Folge und mit Stimmenzuwächsen, direkt gewählte Grüne Bundestagsabgeordnete Ströbele zum aktuellen Zustand ihrer Parteien und den gegenwärtigen Debatten zu sagen haben.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.deutschestheater.de&#039;]);&quot;  target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.deutschestheater.de&quot;&gt;Zur Webseite des Deutschen Theaters&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 17:44:47 +0100</pubDate>
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    <title>&quot;Ist auch ohne Diskussion&quot;: Wolfgang Kohlhaase</title>
    <link>http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/83-Ist-auch-ohne-Diskussion-Wolfgang-Kohlhaase.html</link>
            <category>Gespräche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Konrad Kögler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;In der aktuellen Ausgabe der Matinee-Reihe &lt;em&gt;Gregor Gysi trifft Zeitgenossen&lt;/em&gt; war Wolfgang Kohlhaase im Deutschen Theater zu Gast: Dem preisgekrönten Drehbuchschreiber sieht mein sein stattliches Alter von fast 80 Jahren nicht an. Vergnügt plaudert er sich zwei Stunden lang durch sein bewegtes Leben.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Durch eine Reihe von Zufällen und mit viel Chuzpe, nach dem Motto &amp;quot;Hier bin ich und möchte einen Job&amp;quot;, startete Wolfgang Kohlhaase als junger Mann aus Adlershof in den unmittelbaren Nackriegswirren ins Berufsleben. &amp;quot;Irgend was mit Medien&amp;quot; würde man heute wohl sagen.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Mit viel Selbstironie schildert Kohlhaase seine ersten missglückten Versuche, als Teenager einen Kriminalroman zu schreiben. Von da an ging es steil bergauf und schnell wurde er Kulturredakteur beim FDJ-Organ &lt;em&gt;Junge Wel&lt;/em&gt;t mit Schwerpunkt Filmkritiken. Mit Anfang 20 wechselte er dann bereits als Drmaturgieassistent zu den DEFA-Filmstudios nach Potsdam-Babelsberg, bevor er ab 1952 als freiberuflicher Drehbuchschreiber das Kino der DDR und des vereinten Deutschland nach 1990 prägte.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Sein am italienischen Neorealismus jener Jahre geschulter Stil sorgte für Furore und gefiel den Funktionären der DDR-Kulturbürokratie so gut, dass er bereits mit 23 Jahren mit dem Nationalpreis ausgezeichnet wurde. Der große Karriereknick kam 1965: Das berüchtigte XI. Plenum des ZK der SED sorgte für Eiszeit im kulturellen Leben. Filme verschwanden reihenweise in den Schubladen. Dieser Verbotswelle, die mit &lt;em&gt;Spur der Steine&lt;/em&gt; ihren Höhepunkt erreichte, fiel auch Kohlhaases Film &lt;em&gt;Berlin um die Ecke&lt;/em&gt; zum Opfer.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Nach einigen Jahren als Prosaschriftsteller arbeitete Kohlhaase eng mit dem Regisseur Konrad Wolf zusammen. Aus dieser produktiven Phase gingen vor allem das Kriegsdrama &lt;em&gt;Ich war Neunzehn&lt;/em&gt; (1968) und &lt;em&gt;Solo Sunny&lt;/em&gt; hervor: Der frische Ton dieses Films begeisterte 1980 das Berlinale-Publikum und überraschte mit neuen Einblicken. Statt der üblichen Neubau-Milieus, die im sozialistischen Realismus dominierten, zeigte dieser Film eine lebenslustige junge Frau in den damals verfallendenden Gründerzeit-Bauten des Prenzlauer Bergs, die unbeirrbar ihren Weg geht.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zur großen Mehrheit der ostdeutschen Künstler wurde Kohlhaase auch nach 1990 von Kollegen, Publikum und Kritik geschätzt: Sein jüngster Erfolg als Drehbuchschreiber zeigt exemplarisch seinen lakonischen Dialogstil. In Andreas Dresens &lt;em&gt;Sommer vorm Balkon &lt;/em&gt;hat er Nadja Uhl und Co. einige der besten Drehbuchsätze des aktuellen deutschen Kinos in den Mund gelegt, z.B. als sie ihren One-Night-Stand ganz entschieden mit den Worten &amp;quot;Ist ohne Frühstück. - Ist auch ohne Diskussion.&amp;quot; hinauskomplimentierte. &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;_gaq.push([&#039;_trackPageview&#039;, &#039;/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/gregor_gysi_trifft_wolfgang_kohlhaase/&#039;]);&quot;  href=&quot;http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/gregor_gysi_trifft_wolfgang_kohlhaase/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zur Webseite&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 14 Nov 2010 15:30:28 +0100</pubDate>
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