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    <title type="html">kulturblog @ /e-politik.de/: Kunst und Kultur</title>
    <subtitle type="html">Aktuelle Theater- und Filmezensionen. Hier bloggt die Redaktion von /e-politik.de/ über Kultur, Theater, Film, Kino und Kunst.</subtitle>
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        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2012-01-30T18:01:00Z</published>
        <updated>2012-01-31T09:49:22Z</updated>
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        <title type="html">Dea Lohers &quot;Diebe&quot;: Desillusionierte, taumelnde Gestalten</title>
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                <p>Das <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/ww.deutschestheater.de']);"  href="http://ww.deutschestheater.de">Deutsche Theater Berlin</a> machte angesichts der sibirischen Kälte, die von Osten hereinbricht, das einzig Vernünftige und genießt eine Woche lang Ferien. Davor war noch eine Werkschau der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/unschuld/dea_loher/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/unschuld/dea_loher/">Dramatikerin Dea Loher</a> zu erleben: Ihr Stück <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/diebe/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/diebe/" target="_blank">Diebe</a> </em>wurde 2010 als Auftragsarbeit des Deutschen Theaters uraufgeführt und anschließend auch als eine der zehn besten&#160;Inszenierungen zum <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinerfestspiele.de/de/archiv/festivals2010/03_theatertreffen10/tt10_programm/tt10_programm_gastspiele/tt10_ProgrammlisteDetailSeite_gast_15143.php']);"  target="_blank" href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/archiv/festivals2010/03_theatertreffen10/tt10_programm/tt10_programm_gastspiele/tt10_ProgrammlisteDetailSeite_gast_15143.php"><em>Theatertreffen</em></a> eingeladen.</p> <br />
<p>Regisseur Andreas Kriegenburg, der zuvor schon zahlreiche Loher-Texte auf die Bühne gebracht hatte, fand für das Bühnenbild eine interessante Idee: Ein großes Mühlrad, das an die mittelalterlichen Darstellungen der Räder des Schicksals anknüpft, dreht sich unerbittlich im Zentrum der Bühne. Mit jeder Umdrehung spuckt es die Protagonisten aus, die sichtlich um Halt ringen. Die kleinen Miniaturen zeigen Menschen, die verängstigt und desillusioniert sind. In geduckter Haltung schleichen sie durch ihr Leben, träumen von einer glücklicheren Zeit, stecken aber doch im Morast ihrer beengten Verhältnisse fest.</p> <br />
<p>Tragikomisch sind diese Figuren, wie die Supermarkt-Angestellte Monika Tomason (Barbara Heynen), die vom Aufstieg zur Filialleiterin in Holland träumt und deswegen schon fleißig die Sprache lernt, am Ende aber doch wegrationalisiert wird, oder Linda Tomason (Judith Hoffmann), die sich in ihrer Einsamkeit eine Kleinfamilie an ihren Frühstuckstisch dazuerfindet. Die meisten Lacher entlockt das Ehepaar Schmitt (Bernd Moss und Katrin Klein) dem Publikum, die völlig verängstigt sind, da sie sich von einem undefinierbaren Tier beobachtet fühlen. Ihre kleinbürgerliche Idylle wird am Ende aber gar nicht von einem Tier bedroht, sondern von einem unheimlichen Besucher, der sich als Beobachter in ihrem Wohnzimmer breitmacht, bis ihnen der Geduldsfaden reißt und sie ihn erschlagen.</p><br />
<p>Die Grundstimmung dieser Miniaturen und taumelnden Gestalten schwankt zwischen Melancholie und Aberwitz, angesichts der Länge von fast 4 Stunden hätten einige Striche in der Textfassung den Theaterabend noch dichter gemacht.<br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/diebe/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/diebe/" target="_blank"><em>Diebe</em> am Deutschen Theater Berlin</a><br /></p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/168-Crossover-Barock-Lounge-im-Radialsystem-V.html" rel="alternate" title="Crossover-Barock Lounge im Radialsystem V" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2012-01-27T17:03:13Z</published>
        <updated>2012-01-30T11:30:37Z</updated>
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        <title type="html">Crossover-Barock Lounge im Radialsystem V</title>
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                <p>Das <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.radialsystem.de/rebrush/index.php']);"  href="http://www.radialsystem.de/rebrush/index.php" target="_blank">Radialsystem </a>V, das für seine Experimentierfreude bekannt ist, brachte Musiker aus zwei sehr unterschiedlichen Musikrichtungen zu einem ungewöhnlichen Hörerlebnis zusammen. In der Veranstaltungsreihe <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/uhmm.de/de/produktionen/barock-lounge.html']);"  target="_blank" href="http://uhmm.de/de/produktionen/barock-lounge.html"><em>Barock Lounge</em></a> traf das Hamburger Barockorchester <em>Elbipolis</em> auf Brezel Göring, der von den Elektro-Pionieren wie&#160;<em>Kraftwerk</em>&#160;geprägt wurde und ansonsten gemeinsam mit Françoise Cactus mit liebenswert-skurrilen Texten als das Pop-Duo <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.stereototal.de']);"  href="http://www.stereototal.de" target="_blank"><em>Stereo Total</em></a> auftritt.</p> <br />
<p>Alles beginnt so, wie man es auch aus klassischen Konzertsälen kennt: Edel gekleidete Damen und Herren spielen auf Violine, Violoncello, Laute und Cembalo eine Sinfonie von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.klassika.info/Komponisten/Haendel/']);"  target="_blank" href="http://www.klassika.info/Komponisten/Haendel/">Georg Friedrich Händel</a>. Nach dem Allegro greift Brezel Göring ein, der sich hinter einem Mischpult inklusive Kabelgewirr verschanzt hat, und sampelt einige Motive. Mal wird der Originalklang komplett zerstört und endet in wildem Fiepen, mal improvisiert er nur um die klar erkennbare barocke Klangfülle herum. Den größten Spaß scheinen die Barock-Musiker selbst zu haben, die nach jedem Stück gespannt sind, was ihr DJ aus Ohrwürmern wie <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Greensleeves']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Greensleeves" target="_blank">Greensleaves</a> </em>oder Sonaten von Antonio Vivaldi macht.</p> <br />
<p>Passend zum Lounge-Charakter ist auch die Bestuhlung: Hinten gibt es unbequeme Plastikstühle, vorne angenehme Sitzwürfel mit Blick auf die Spree. Nach knapp siebzig Minuten und einigen Zugaben endete dieser Clash der Stile, die Reihe, die 2008 in Kooperation mit NDR und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.kampnagel.de/']);"  href="http://www.kampnagel.de/" target="_blank"><em>Kampnagel</em></a> in Hamburg, begann, wird aber sicher mit neuen interessanten Paarungen fortgesetzt.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.radialsystem.de/rebrush/index.php']);"  href="http://www.radialsystem.de/rebrush/index.php" target="_blank">Das Radialsystem V&#160;</a></p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/167-Sartres-Drama-ueber-Politik-und-Moral-Schmutzige-Haende.html" rel="alternate" title="Sartres Drama über Politik und Moral: &quot;Schmutzige Hände&quot;" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2012-01-23T18:30:00Z</published>
        <updated>2012-01-23T14:54:51Z</updated>
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        <title type="html">Sartres Drama über Politik und Moral: &quot;Schmutzige Hände&quot;</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>1948, unter dem noch frischen Eindruck der Kollaboration des Vichy-Regimes mit den Nazis und angesichts der Moskau-hörigen Regierungen, die in Mittel-und Osteuropa eingesetzt wurden, schrieb Sartre ein Stück, das damals von der sogenannten <em>bürgerlichen</em> Presse in Frankreich gefeiert wurde.</p> <br />
<p>In <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/" target="_blank"><em>Die schmutzigen Hände</em></a> beschreibt der Vordenker der existenzialistischen Philosophie das Schicksal von Hugo, der aus wohlhabendem Haus stammt und sich der kommunistischen Partei als Zeitungsredakteur anschließt. Ihn drängt es weg vom Schreibtisch, hin zur Tat. Von den Kadern seiner Partei erhält er schließlich den Auftrag, den Parteichef Hoederer zu liquidieren. Ihm wird von seinen <em>Parteifreunden</em> unterstellt, heimlich einen Pakt mit den Nazis schmieden zu wollen.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/ole_lagerpusch/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/ole_lagerpusch/" target="_blank">Ole Lagerpusch</a> gibt den jungen Hugo mit nervösen Ticks und lebenslustiger Frau (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/katharina_marie_schubert/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/katharina_marie_schubert/" target="_blank">Katharina Marie Schubert</a>), die das von bedrückenden grauen Betonquadern hermetisch abgeschirmte Anwesen Hoederers mit ihrer Mischung aus Naivität und Laszivität aufmischt. Hugo ringt mit sich, die charismatische Ausstrahlung von Hoederer (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/ulrich_matthes/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/ulrich_matthes/">Uli Matthes</a>) zieht in in ihren Bann und er ist unfähig, seinen Auftrag auszuführen. Bis er ihn letztlich doch ausführt, allerdings aus Eifersucht, nach einer Liebesszene zwischen seiner Frau und Hoederer.</p> <br />
<p>Die Konservativen in Frankreich waren damals vor allem deshalb so begeistert von dem Stück, da Sartre als linker Intellektueller ihren politischen Gegner, die kommunistische Partei, als Schlangengrube des Verrats und die Hauptfigur des Hugo als unfähigen Zauderer zeichnete.</p> <br />
<p> Jenseits dieser vordergründigen Interpretation geht es in dem Stück grundsätzlicher um das Verhältnis zwischen Politik und Moral: Hoederer, mit allen Winkelzügen der Politik vertraut, ist in den Streitgesprächen des dialoglastigen Politdramas davon überzeugt, dass es nicht möglich ist, sich im politischen Geschäft die Finger nicht schmutzig zu machen und nie zu lügen.</p> <br />
<p>Besonders interessant ist diesmal das Programmheft gestaltet: Die verantwortliche Dramaturgin Annika Steinhoff ordnet das Drama mit dem Nachdruck kürzerer philiosophischer Texte und eines ausführlichen Original-Interviews Sartres aus den 60ern in das Denken des Philosophen ein und kontrastriert seine Thesen mit neueren Feuilleton-Texten wie dem <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.zeit.de/2011/23/Gespraech-Hessel-Precht']);"  target="_blank" href="http://www.zeit.de/2011/23/Gespraech-Hessel-Precht">ZEIT-Gespräch mit Stephane Hessel und Richard David Precht</a>.</p> <br />
<p> &quot;Die schmutzigen Hände&quot; hat keine überraschenden Inszenierungsideen - von dem erwähnten klaustrophobischen Bühnenbild abgesehen. Regisseurin <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/jette_steckel/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/jette_steckel/">Jette Steckel</a> konzentriert sich ganz auf die Kraft von Sartres Dialogen, die nachhallen und zu weiteren Debatten über das Verhältnis von Moral und Politik einladen. Diese sind aktuell sicher so notwendig wie eh und je, wie jüngste Ereignisse bewiesen. <br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/home/schmutzige_haende/" target="_blank">Weitere Informationen und Termine</a><br /></p> <br />
<p> </p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/166-Kleine-Utopien-Jenseits-von-Wachstum-und-Fortschritt.html" rel="alternate" title="&quot;Kleine Utopien&quot;: Jenseits von Wachstum und Fortschritt" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2012-01-19T19:42:00Z</published>
        <updated>2012-01-19T15:58:22Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Kleine Utopien&quot;: Jenseits von Wachstum und Fortschritt</title>
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                <p>Im sehr gediegen eingerichteten Saal des Deutschen Theaters finden regelmäßig Gastvorträge von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen statt, die sich in dieser Spielzeit dem Oberthema Kleine Utopien widmen.</p> <br />
<p>Vor mehr als dreißig Jahren warnte der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.clubofrome.de/']);"  href="http://www.clubofrome.de/">Club of Rom</a><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.clubofrome.de/']);"  href="http://www.clubofrome.de/">e</a> vor den Grenzen des Wachstums, Umweltbewegung und Grüne sorgtem dafür, dass der Umweltschutz bei allen Parteien groß geschrieben wird,&#160; seit einigen Monaten arbeitet sich eine Enquete-Kommission des Bundestages am Wachstumsbegriff und dem Unterschied zwischen qualitativ und quantitativem Wachstum ab.</p> <br />
<p>In diese Debatte griff an diesem Mittwoch <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.kwi-nrw.de/home/profil-lheidbrink.html']);"  target="_blank" href="http://www.kwi-nrw.de/home/profil-lheidbrink.html">Professor Ludger Heidbrink</a> vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen ein: Vor einer kleinen, aber feinen Zahl von Besuchern stellte er die These auf, dass sich die Deutschen zwar als Öko-Vorreiter sehen und auf ihre Mülltrennung stolz sind, ein wirklicher Bewusstseinswandel hin zu einer ressourcenschonenden Lebensweise in Lippenbekenntnisen stecken bleibt.</p> <br />
<p>In den interessantesten Passagen seines Vortrags zeichnete er nach, wie tief der Glaube an Fortschritt und Wachstum mental eingeschrieben ist und das Alltagshandeln bestimmt. Statt weiterer Aufklärungskampagnen, die an die Vernunft appelieren, schlägt er vor, sich auf die Listen des Odysseus zu besinnen.</p> <br />
<p>Als konkretes Beispiel schlug er vor, dass die Stadtwerke ihre bisherige Geschäftspolitik umdrehen und den Ökostrom statt als Wahltarif gleich im Regelfall anbieten sollten. Wer die menschliche Trägheit miteinkalkuliert, wird vermuten, dass dann nur die wenigsten aus dem Ökostrom in andere Tarife wechseln werden.<br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/dt_thema_kleine_utopien_3/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/home/dt_thema_kleine_utopien_3/" target="_blank">Kleine Utopien</a><br /></p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/165-Starbesetzung-auf-Einsamem-Weg-plus-Merkels-Sprecher.html" rel="alternate" title="Starbesetzung auf &quot;Einsamem Weg&quot; plus Merkels Sprecher" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2012-01-08T15:50:16Z</published>
        <updated>2012-01-08T16:12:24Z</updated>
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        <title type="html">Starbesetzung auf &quot;Einsamem Weg&quot; plus Merkels Sprecher</title>
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                <p>Seit 2009 ist Arthur Schnitzers selten gespieltes Drama <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/der_einsame_weg/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/der_einsame_weg/" target="_blank">Der einsame Weg</a> </em>auf der Bühne des Deutschen Theaters zu sehen. Die Besetzungsliste liest sich wie ein All-Star-Team der deutschsprachigen Schauspielkunst: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/tape/nina_hoss/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/home/tape/nina_hoss/" target="_blank">Nina Hoss</a>, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ulrich_matthes/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ulrich_matthes/" target="_blank">Ulrich Matthes</a>, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/almut_zilcher/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/almut_zilcher/" target="_blank">Almut Zilcher</a>, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/gaeste/ernst_stoetzner/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/gaeste/ernst_stoetzner/" target="_blank">Ernst Stötzner</a>, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/barbara_schnitzler/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/barbara_schnitzler/" target="_blank">Barbara Schnitzler</a>&#160;lauten die klangvollen Namen, die der preisgekrönte Filmregisseur <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie/christian_petzold/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie/christian_petzold/" target="_blank">Christian Petzold</a> (<em>Innere Sicherheit</em>, <em>Yella</em>, <em>Wolfsburg, Gespenster, Jerichos</em>) bei seinem Theaterdebüt um sich scharte.</p> <br />
<p>Wie bei Schnitzler, des Zeitgenossen von Sigmund Freud, üblich steigt auch dieser Text tief hinab in die Seelenqualen seiner Figuren. Lebenslügen und die Zwänge gesellschaftlicher Konventionen werden angesichts eines vor 23 Jahren unehelich gezeugten Kindes im Wiener Künstler-Milieu aufgespürt und verhandelt. In sehr elaboriertem Ton und sehr aufrecht schreitend leiden die Akteure auf der Bühne an sich selbst und an einander.</p> <br />
<p>Auch wenn der Beifall sehr freundlich war, sprang doch kein rechter Funke über. Alles wirkt wie ein ruhig dahinfließendes Konversationsstück aus fernen Zeiten, die schon mehr als ein Jahrhundert zurückliegen. Der Regierungssprecher Steffen Seibert wird es genossen haben: Nach einer anstrengenden Arbeitswoche, in dem er immer neue Enthüllungen über den Bundespräsidenten aus so unterschiedlichen Medien wie BILD, SPIEGEL, SZ und FAS lesen musste und anschließend sichtlich Mühe hatte, als Sprachrohr der Kanzlerin die richtige Mischung aus vorsichtiger Distanz und Doch-nicht-fallen-lassen zu finden, war dieser Theaterabend sicher ein wesentlich entspannterer Gegenpol ohne weitere Aufregung.&#160;</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/der_einsame_weg/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/der_einsame_weg/" target="_blank">Weitere Informationen und Termine&#160;</a></p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/162-Das-Ding-Amuesante-Komoedie-ueber-die-Globalisierung.html" rel="alternate" title="&quot;Das Ding&quot;: Amüsante Komödie über die Globalisierung" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2012-01-05T22:59:46Z</published>
        <updated>2012-01-06T20:16:05Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Das Ding&quot;: Amüsante Komödie über die Globalisierung</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p><br />
In der Box, der kleinen Experimentierbühne hinter der Bar des <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/" target="_blank">Deutschen Theaters</a>, ist in diesen Wochen ein erfrischender Beitrag zur Globalisierungsdebatte zu erleben:&#160;<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.rowohlt-theaterverlag.de/autor/Philipp_Loehle.2910796.html']);"  href="http://www.rowohlt-theaterverlag.de/autor/Philipp_Loehle.2910796.html" target="_blank">Philipp Löhle</a>, ein Nachwuchsdramatiker, der für seine pointierten Stücke bereits mit einigen Preisen ausgezeichnet wurde, zeichnet den &quot;Lebensweg&quot; einer Baumwollfluse nach.</p> <br />
<p>Der gesamte Bühnenraum ist mit den watteartigen Knäueln übersät, nach und nach schälen sich die Schauspieler an die Oberfläche: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/olivia_graeser']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/olivia_graeser" target="_blank">Olivia Gräser</a>, neben Christoph Franken, das einzige Ensemble-Mitglied des Deutschen Theaters an diesem Abend, spielt mit einer Mischung aus Witz und Naivität die Titelrolle als <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/das_ding/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/das_ding/" target="_blank"><em>D</em><em>as Ding</em></a>: Mit großen Augen und akrobatischen Einlagen schildert sie den Weg der Baumwollfluse von der Ernte in Südamerika über die Container-Verschiffung nach China, die dortige Verarbeitung in einem Fußballer-Trikot, die durchgeschwitzten Freudentänze auf deutschen Fußball-Plätzen in Amateurligen bis zur Odyssee durch mehrere Müll-Sortieranlagen.</p> <br />
<p>Geschickt verknüpft dieser kurzweilige Text die Reise der Baumwollfluse mit einigen Nebensträngen: Wie beeinflusst die globale Vernetzung der Produktions-, Kommunikations- und Handelswege das Leben des afrikanischen Soja-Bauern Siwa, der frustrierten Romanistin Katrin oder des chinesischen Kleinunternehmers Li?</p> <br />
<p>Die richtige Würze verleihen diesem Abend die Spielfreude und der volle Körpereinsatz der Studenten der renommierten <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.hfs-berlin.de/']);"  href="http://www.hfs-berlin.de/" target="_blank">Schauspielschule <em>Ernst Busch</em></a>: Moritz Peschke trifft den richtigen Ton in verschiedenen Dialekten von Wienerisch bis Schwäbisch und schlüpft in verschiedene kleine Rollen. Aram Tafreshian und Iris Becher bekriegen sich als Ehepaar, zwischen denen wohl nie wirkliche Liebe herrschte. Kilian Ponert wechselt in den verschiedenen Szenen zwischen dem Chinesen Li und dem Afrikaner Siwa hin und her. Pascal Houdus startet als idealistischer Sunnyboy seine Mission als Entwicklungshelfer und findet sich am Ende nackt und gefesselt auf dem Boden der Tatsachen wieder.</p> <br />
<p>Lesenswert ist auch das kurze Interview mit dem Autor Philipp Löhle im Programmheft, wo er beschreibt, wie ihm auf einer Reise nach Südamerika hautnah bewusst wurde, wie sehr die Globalisierung das Leben jedes Einzelnen mittlerweile prägt.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/das_ding/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/das_ding/" target="_blank">Weitere Informationen und Termine&#160;</a></p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/161-Hoehepunkt-des-Kabarettjahres-Jahresendzeitprogramm.html" rel="alternate" title="Höhepunkt des Kabarettjahres: Jahresendzeitprogramm" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-12-20T14:31:09Z</published>
        <updated>2011-12-20T15:10:22Z</updated>
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        <title type="html">Höhepunkt des Kabarettjahres: Jahresendzeitprogramm</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Das <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/mehringhoftheater.de/endzeit.htm']);"  href="http://mehringhoftheater.de/endzeit.htm" target="_blank">Jahresendzeitprogramm</a> </em>im Mehringhoftheater&#160;hat sich zu einer festen Institution im Berliner Kulturkalender entwickelt. Vor restlos ausverkauftem Haus werden Angela Merkel alias Christoph Jungmann und ihre Kollegen Horst Evers, Hannes Heesch, Bov Bjerg und Manfred Maurenbrecher, der sich wie immer erst kurz vor Beginn auf den letzten Drücker durch die engen Stuhlreihen hinter die Bühne durchkämpft, noch bis Anfang Januar auf das turbulente Jahr 2011 zurückblicken.</p> <br />
<p>Das Markenzeichen der seit Jahren eingespielten Truppe ist es, bekannte Melodien treffsicher umzutexten: Der gegelte Baron zu Guttenberg bekommt zu Kraftwerks <em>Model</em>&#160;sein Fett für seine Plagiate und seinen Comebackversuch weg. Mittlerweile singt das Publikum bei diesem Sahnehäubchen direkt nach der Pause auch schon lauthals mit.</p> <br />
<p>Angela Merkel verklärt ihre zahlreichen Kehrtwenden in der Atompolitik zu Rio Reisers <em>Junimond</em>&#160;und trifft sich <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.loriot.de/']);"  href="http://www.loriot.de/" target="_blank">zu Ehren von Loriot</a>&#160;mit Nicolas Sarkozy, der sie mit der Nudel auf seiner Nase so sprachlos macht wie Evelyn Hamann, als er seiner &quot;Annnnggeeellaaaa&quot; seine tiefen Gefühle für ihre Führungskünste, ihre Triple A-Bonität und ihren prall gefüllten Geldbeutel gesteht.</p> <br />
<p>Pünktlich zum Jahresendzeitprogramm zauberte die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.welt.de/regionales/berlin/article13769293/Tausende-Berliner-sitzen-wieder-fest.html']);"  href="http://www.welt.de/regionales/berlin/article13769293/Tausende-Berliner-sitzen-wieder-fest.html" target="_blank">Berliner S-Bahn mal wieder einen mehrstündigen Totalausfall </a>auf die Gleise. Bei der zweiten Vorstellung am vergangenen Mittwoch fehlte die Ode an die Verantwortlichen leider. Aber spätestens jetzt muss dieser Klassiker des Programms der vergangenen Jahre wieder auf die Bühne.</p> <br />
<p>Guido Westerwelle, der sich in den vergangenen Jahren noch als Möchtegern-Co-Conferencier aufgespielt hat, wurde wie auch im richtigen Leben zurückgestuft. Für ihn reicht es nur noch dazu, den lieben Nicolas zum Flughafen zu chauffieren und die Stellwand für Horst Evers Jahresvorausschau auf das Jahr 2012 aufzubauen.</p> <br />
<p>All zu viel Mut brauchte Horst Evers wirklich nicht für seinen Ausblick aufs nächste Jahr: Sehr wahrscheinlich werden die Medien auch dann wieder alle paar Wochen in Weltuntergangsstimmung dem alles entscheidenden Euro-Krisengipfel entgegenfiebern, zwei Tage lang das Traumpaar <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.faz.net/aktuell/politik/portraets-personalien/im-portraet-merkozy-ein-seltsames-paar-11556552.html']);"  href="http://www.faz.net/aktuell/politik/portraets-personalien/im-portraet-merkozy-ein-seltsames-paar-11556552.html" target="_blank">Merkozy</a></em>&#160;als große Helden feiern und dann feststellen, dass letztlich doch wieder nur Absichtserklärungen hinter den Wortgirlanden zum Vorschein kommen. Bis dann wenige Wochen später auf Druck von Märkten und Medien der nächste Gipfel ansteht.</p> <br />
<p>Das <em>Jahresendzeitprogramm </em>ist ein Highlight des Berliner Kabarettjahres, das man nicht verpassen sollte. Wer für die aktuellen Vorstellungen bis 7. Januar keine Karte mehr bekommen hat, wird es nicht bereuen, sich im nächsten Herbst frühzeitig Tickets für diesen sehr lohnenden Abend zu sichern.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/mehringhoftheater.de']);"  href="http://mehringhoftheater.de" target="_blank">Das Mehringhoftheater</a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/mehringhoftheater.de/endzeit.htm']);"  href="http://mehringhoftheater.de/endzeit.htm" target="_blank">Weitere Informationen und Termine&#160;</a></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/158-Gysi-trifft-Altmeister-des-politischen-Kabaretts.html" rel="alternate" title="Gysi trifft Altmeister des politischen Kabaretts" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-12-13T16:36:00Z</published>
        <updated>2011-12-12T17:02:30Z</updated>
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        <title type="html">Gysi trifft Altmeister des politischen Kabaretts</title>
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                <p>Vor der längeren Weihnachtspause empfing Gregor Gysi einen besonderen Gast&#160;in seiner Matinee am Deutschen Theater: Den Altmeister des politischen Kabaretts, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.dieterhildebrandt.com/']);"  target="_blank" href="http://www.dieterhildebrandt.com/">Dieter Hildebrandt</a>. Mit 84 Jahren noch hellwach erzählte er ausführlich seine prägenden Kriegserlebnisse inklusive anschließender Gefangenschaft und Hunger als Vertreter der Flakhelfer-Generation. In Schlesien auf dem Land geboren entging er mit viel Glück und dank der Befehlsverweigerung eines Vorgesetzten dem schicksal, noch in den letzten Monaten des Krieges als Kanonenfutter verheizt zu werden.</p> <br />
<p>Für pointenreiche Seitenheibe gegen das aktuelle politische Personal der schwarz-gelben Bundesregierung bleib kaum Zeit. Stattdessen schilderte Hildebrandt seine ersten Gehversuche auf den Bühnen: Vom Platzanweiser in Schwabinger Kleinkunstbühnen über Studentenkabarett führte ihn sein Weg zur Gründung der legendären <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.lachundschiess.de/03/index2.htm']);"  href="http://www.lachundschiess.de/03/index2.htm" target="_blank">Münchener Lach- und Schiessgesellschaft</a>, deren Fernsehübertragungen in den 1960er Jahren quotenträchtige Ereignisse waren.</p> <br />
<p>Süffisant schilderte er, wie die ZDF-Verwaltungsräte und Programmverantwortlichen in den späten 1970ern bei seinen <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Notizen_aus_der_Provinz']);"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Notizen_aus_der_Provinz">Notizen aus der Provinz</a> </em>kalte Füße bekamen und die Sendung schließlich 1980 absetzten. Dass es keinen Zusammenhang mit der damaligen Kanzlerkandidatur von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.fjs.de/startseite.html']);"  href="http://www.fjs.de/startseite.html" target="_blank">Franz Josef Strauss</a> gab, wird wohl kaum jemand vermuten.</p> <br />
<p>In den 1980ern war der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwischer&lt;/u&gt;(Kabarett)']);"  target="<u>blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwischer</u>(Kabarett)"><em>Scheibenwischer</em></a>, den der Sender Freies Berlin donnerstags mehrmals pro Jahr für das ARD-Gemeinschaftsprogramm produzierte, ein Pflichttermin. Vor allem die Ausgabe im Frühjahr 1986 nach dem GAU von Tschernobyl sorgte für Aufruhr, da sich der CSU-dominierte Bayerische Rundfunk aus dem gemeinsamen Programm ausschaltete und die Sendung damit erst recht aufwertete.</p> <br />
<p>Zur selben Zeit gastierte er auch gemeinsam mit dem Österreicher Werner Schneyder in Leipzig, wo Hildebrandt erleben durfte, wie aufmerksam das Publikum auf jeden Zwischenton gegen die Obrigkeit achtete.<br /></p> <br />
<p><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/157-Samuel-Finzis-A-night-at-the-movies.html" rel="alternate" title="Samuel Finzis &quot;A night at the movies&quot;" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-12-14T15:44:00Z</published>
        <updated>2011-12-12T16:22:49Z</updated>
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        <title type="html">Samuel Finzis &quot;A night at the movies&quot;</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p><br />
Die Bar des Deutschen Theaters war sehr gut besucht, als Samuel Finzi einen Streifzug durch populäre Filme, meist aus Hollywood, präsentierte. Knapp eine Stunde lang hangelte er sich entlang der Texthäppchen aus Woody Allens <em>Stadtneurotiker, </em>Stanley Kubricks <em>2001 - Odyssee durch den Weltraum</em> oder Oliver Stones <em>Wall Street</em>.</p> <br />
<p>Begleitet von seinen beiden Musikern Georgi Donchev und Daniel Regenberg streut er einige Soundbites in seinen Liederabend <em>A night at the movies</em> ein, und tänzelt in skurrilen Posen über die kleine, improvisiert wirkende Bühne.</p> <br />
<p>Ein Filmquiz zum Mitraten, aber ganz ohne Auflösung am Ende. Auch sonst blieb der Spannungsbogen dieses Experiments eher flach.<br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/a_night_at_the_movies/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/home/a_night_at_the_movies/" target="_blank">Weitere Informationen und Termine</a><br /> </p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/156-Kriegenburgs-Kaethchen-von-Heilbronn-im-Leerlauf.html" rel="alternate" title="Kriegenburgs &quot;Käthchen von Heilbronn&quot; im Leerlauf" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-12-12T17:49:00Z</published>
        <updated>2011-12-12T15:07:36Z</updated>
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        <title type="html">Kriegenburgs &quot;Käthchen von Heilbronn&quot; im Leerlauf</title>
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                <p>Im <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.heinrich-von-kleist.org/']);"  target="_blank" href="http://www.heinrich-von-kleist.org/">200. Todesjahr Heinrich von Kleists</a> kommt man an seinen Dramen in Berlin und auf vielen anderen Bühnen kaum vorbei. Andreas <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie/andreas_kriegenburg/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie/andreas_kriegenburg/">Kriegenburg</a> brachte pünktlich zum 3. Advent sein Liebes-, Schauer- und Ritterdrama <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/junges_dt/zuschauen/das_kaethchen_von_heilbronn/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/junges_dt/zuschauen/das_kaethchen_von_heilbronn/" target="_blank">Käthchen von Heilbronn</a> </em>auf die Bühne des Deutschen Theaters. So stand es zumindest im Programmheft. Tatsächlich handelte es sich, wie <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1625053/']);"  href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1625053/" target="_blank">Hartmut Krug im </a><em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1625053/']);"  href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1625053/" target="_blank">Deutschlandfunk</a> </em>resümierte, um eine Ausweichbewegung, in der sich der Hausregisseur im wahrsten Sinne des Wortes verzettelte.</p> <br />
<p>Bezeichnend war schon, dass die Dramaturgin Sonja Anders in&#160; der wohl längsten Stückeinfrührungen der vergangenen Spielzeiten, Mühe hatte, einen halbwegs kompromierten Überblick über die antiquierte Dramenhandlung und die verkopften Grundzüge der Regie zu geben.</p> <br />
<p>Das Publikum findet sich in einem riesigen Zettelkasten wieder, sechs Schauspieler wechseln sich in einem anstrengenden Dauer-Rollen- und Kleidertausch darin ab, eine Strichfassung des Dramas sowie Briefe von Kleist zu sprechen. Wie immer in Kriegenburgs Inszenierungen sind die Puppen und Ritterrüstungen oder viele andere kleine Details in mühe- und liebevoller Arbeit gestaltet, aber das hält einen Abend kaum zusammen, der nicht so recht weiß, wo er hin will. <br /> </p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/junges_dt/zuschauen/das_kaethchen_von_heilbronn/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/junges_dt/zuschauen/das_kaethchen_von_heilbronn/">Weitere Informationen und Termine </a><br /></p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/154-Weltkino-der-Extraklasse-Japanische-Favoriten.html" rel="alternate" title="Weltkino der Extraklasse: Japanische Favoriten" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-12-07T17:24:00Z</published>
        <updated>2011-12-10T03:34:12Z</updated>
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        <title type="html">Weltkino der Extraklasse: Japanische Favoriten</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Zum 6. Mal fand im Berliner Kino Babylon ein besonderes Festival statt, das in der Fülle der Veranstaltungen herausragt. Pünktlich zum Adventsbeginn laden die Organisatoren zur Entdeckungsreise <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinbabylon14.net/ger/index.htm']);"  href="http://www.berlinbabylon14.net/ger/index.htm" target="_blank"><em>Around the world in 14 films</em></a> ein: Die Highlights aus Cannes, Venedig, San Sebastian, Locarno oder Toronto, die sonst untergehen würden, wahrscheinlich nie in deutschen Kinos zu sehen wären und höchstens auf DVD einen Verleih finden würden, werden von prominenten Paten und mit interessanten Gesprächsrunden eine Woche lang präsentiert.</p> <br />
<p> Der spannendste und bildgewaltigste Beitrag stammte aus Japan: Sono Sion fasste sich in <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.kino-zeit.de/dvd/cold-fish']);"  target="_blank" href="http://www.kino-zeit.de/dvd/cold-fish"><em>Cold Fish</em></a> zum Abschluss seiner Hass-Trilogie für seine Verhältnisse erstaunlich kurz: Nach <em>Love Exposure</em>, der mit einem wilden Mix aus Bolero-Klängen, religiösen Symbolen und Rache-Plots mehr als vier Stunden im Forum der Berlinale für volle Kinosäle sorgte, zaubert der Regisseur diesmal 144 Minuten lang ein diabolisches kleines Meisterwerk voller rabenschwarzem Humor auf die Leinwand. Ein eiskalter Geschäftsmann mit jovialer Fassade macht seinen Geschäftspartnern Angebote, die sie nicht ablehnen können, und lässt sie mit sehr ausgefeilten Techniken verschwinden, wenn sie es wagen, seinen Plänen zu widersprachen. In einer temporeichen Geschichte voller Ideen schwelgt der Film in seiner eigenen sarkastischen Parallelwelt.</p> <br />
<p>Surreal und voller Halluzinationen, aber dennoch hochpolitisch ging es zur Eröffnung bei <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.youtube.com/watch?v=djctQ6Ern6k']);"  href="http://www.youtube.com/watch?v=djctQ6Ern6k" target="_blank"><em>Mad Circus - Eine Ballade von Liebe und Tod</em></a> zu. Der spanische Regisseur Alex de la Iglesia steht hierzulande bisher im Schatten von Pedro Almodóvar, zeigte aber in einigen seiner Filme bereits erstaunliche Kunstfertigkeit. In seinem Parforce-Ritt durch die spanische Geschichte widmet sich der Film vor allem den Massakern des Bürgerkriegs und den bleiernen Franco-Jahren. Mit grausamen Splatter-Gemetzeln und symbolisch aufgeladenen Szenen über einen bösen Clown, der den Diktator darstellen soll, und einen traurigen Clown, der für den Widerstand steht, inszeniert de la Iglesia einen Film, der sich an seinen Bildern berauscht und das Publikum spaltet. Die Jury unter Vorsitz von Quentin Tarantino zeichnete <em>Mad Circus</em> für die Beste Regie und das Beste Drehbuch aus. Die Brutalität der albtraumhaften Szenen ist auf die Dauer aber sehr zermürbend, wie auch der prominente Filmpate Volker Schlöndorff warnte. Vieles wirkt auch zu sehr wie L´art pour l´art.</p> <br />
<p>Sehr viel ruhiger ging es beim iranischen Film <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinbabylon14.net/ger/film_iran11.htm']);"  target="_blank" href="http://www.berlinbabylon14.net/ger/film_iran11.htm">Good Bye</a> </em>von Mohammad Rasoulof zu, der im Oktober zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde: In beklemmenden Einstellungen folgt er dem Kampf einer jungen Anwältin, die zunächst ihre Arbeitserlaubnis verliert und anschließend mit den Behörden um ein Ausreisevisum ringt. Der Film wurde im Sommer heimlich zum Festival nach Cannes geschmuggelt und wurde dort mit dem Hauptpreis der Reihe <em>Un Certain Regard</em> ausgezeichnet.</p> <br />
<p>Weniger explizit, aber doch&#160; wahrnehmbar werden die gesellschaftlichen Konflikte in den Beiträgen aus Marokko und Russland verhandelt: Leila Kilani porträtiert in <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinbabylon14.net/ger/film_marokko11.htm']);"  target="_blank" href="http://www.berlinbabylon14.net/ger/film_marokko11.htm"><em>On the edge</em></a> die Wut junger Arbeiterinnen in einer Shrimps-Fabrik, die vom besseren Leben in Freihandelszonen an der Küste oder in Europa träumen. Ihre gehetzten Blicke, ihre wilden Raps und ihre aufgestaute Energie lassen erahnen, welche Konflikte zum Arabischen Frühling führten. Die enorme soziale Kluft in Russland thematisiert <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinbabylon14.net/ger/film_russland11.htm']);"  href="http://www.berlinbabylon14.net/ger/film_russland11.htm" target="_blank"><em>Elena</em></a> von Andrei Zvyangitsev, der von Ulrich Matthes voller Begeisterung vorgestellt wurde, aber manchmal etwas plakativ war: Elena heiratete einen Neureichen, der den größten Teil seines Vermögens seiner verwöhnten Tochter vererben möchte. Sie pendelt zwischen zwei Welten: Ihrem neuen Leben in der Luxus-Villa und der Sozialwohnung, in der ihr Sohn mit seiner Familie haust.<br /></p> <br />
<p> </p> <br />
<p>Musikalisch konnten die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinbabylon14.net/ger/film_kanada11.htm']);"  target="_blank" href="http://www.berlinbabylon14.net/ger/film_kanada11.htm"><em>Small Town Murder Songs</em></a> des Kanadiers Ed Gass-Donnelly am meisten überzeugen: Den Soundtrack zu diesem düsteren Film Noir über Morde in einer Mennonitengemeinde lieferte Bruce Peninsula mit Gospel-, Rock- und Percussion-Klängen.</p> <br />
<p>Für Freunde des Bollywood-Kinos ist <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinbabylon14.net/ger/film_indien11.htm']);"  href="http://www.berlinbabylon14.net/ger/film_indien11.htm" target="_blank">Raavanan</a> </em>empfehlenswert. Diese tamilische Dreiecksgeschichte ist gespickt mit Anspielungen auf archaische Mythen, stilisierten Action-Einlagen und schwülstigen Gefühlsausbrüchen, unter denen die Hauptdarstellerin, das L´Oreál-Model Aishwarya Rai Bachchan ausdrucksstark leidet.<br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinbabylon14.net/ger/index.htm']);"  href="http://www.berlinbabylon14.net/ger/index.htm" target="_blank">Festival Around the world in 14 films</a><br /></p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/155-Maren-Eggert-glaenzt-in-Orestie-Bearbeitung.html" rel="alternate" title="Maren Eggert glänzt in Orestie-Bearbeitung" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-12-08T16:30:00Z</published>
        <updated>2011-12-08T20:51:36Z</updated>
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        <title type="html">Maren Eggert glänzt in Orestie-Bearbeitung</title>
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                <p>In langen Reifröcken, wie sie zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs Mode waren, zanken sich Mutter Christine (Friederike Kemmer) und Tochter Lavinia (Maren Eggert) wegen der Liebeswirren der Familie Mannon, die am Ende alle gemeinsam in den Abgrund reißen. Die <em>Orestie</em> von Aischylos wurde mit Constanze Becker in der Hauptrolle im Jahr 2007 auf der Bühne des Deutschen Theaters von der Kritik gewürdigt und vom Publikum sehr geschätzt. In diesem Herbst brachte Stefan Kimmig das Stück <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/trauer_muss_elektra_tragen/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/trauer_muss_elektra_tragen/"><em>Trauer muss Elektra tragen</em></a> auf die Bühne des Großen Hauses: Die klassische Tragödie der Atriden-Saga wurde von Eugene O´Neill 1931 in das Neuengland der Sezessionskriege verfrachtet und mit den Erkenntnissen von Sigmund Freuds Psychoanalyse angereichert.</p> <br />
<p>Die Tochter erträgt nicht, dass ihre Mutter die Abwesenheit des Vaters im Krieg, für den sie längst nichts mehr empfindet, für eine leidenschaftliche Affäre mit Adam Brandt (Bernd Moss) nutzt. Sie treibt ihren Bruder Orin (Alexander Khuon) zu einem blutigen Rachefeldzug gegen die eigene Mutter. <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/trauer_muss_elektra_tragen/maren_eggert/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/trauer_muss_elektra_tragen/maren_eggert/" target="_blank">Maren Eggert</a> zeigt als Hauptfigur den ganzen Facettenreichtum ihres Könnens und hält die Fäden des Knäuels, das sich immer auswegloser verstrickt, in der Hand.</p><br />
<p> Erstaunlich ist, mit welcher Wut zahlreiche Feuilletons nach der Premiere gegen einen aus ihrer Sicht überflüssigen und verstaubten Abend anschrieben. Eugene O´Neills Drama sollte am besten von allen Spielplänen verschwinden, weil es misslungen sei, lautet der Tenor der Kritikenrundschau auf <em>nachtkritik</em>. </p><br />
<p>Es stimmt, dass der ganze Abend eher konventionell und ohne große Überraschungen inszeniert ist. Aber die schauspielerischen Leistungen sind einen Besuch wert.<br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/trauer_muss_elektra_tragen/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/trauer_muss_elektra_tragen/">Weitere Informationen und Termine</a><br /></p> <br />
<p> </p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/153-Reden-ueber-Europa-Schaeffler-von-Menasse-abgekanzelt.html" rel="alternate" title="Reden über Europa: Schäffler von Menasse abgekanzelt" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-11-29T17:00:00Z</published>
        <updated>2011-12-05T17:32:34Z</updated>
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        <title type="html">Reden über Europa: Schäffler von Menasse abgekanzelt</title>
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                <p>Die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.allianz-kulturstiftung.de/']);"  target="_blank" href="http://www.allianz-kulturstiftung.de/">Allianz Kulturstiftung</a> und das <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/" target="_blank">Deutsche Theater</a> luden zu einer Sonntags-Matinee zum brandaktuellen Thema der Euro-Krise ein. Die Wahl der Fragestellung schien allerdings etwas aus der Zeit gefallen: Der Titel der Einladung, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/extras/reden_ueber_europa_2011_2/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/extras/reden_ueber_europa_2011_2/"><em>Sanftes Monster Europa</em></a>,&#160; erinnert an die Phase, als Europa in den Medien überhaupt nicht vorkam, außer wenn mal wieder auf den angeblichen Brüsseler Bürokratie-Moloch und die Regulierung des Krümmungsgrades der Salatgurken eingedroschen wurde.</p> <br />
<p>Der Moderator, Hermann Rudolph vom <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tagesspiegel.de/']);"  target="_blank" href="http://www.tagesspiegel.de/">Tagesspiegel</a>, </em>und die meisten Podiumsteilnehmer waren sich schnell einig, dass eine stärkere Vergemeinschaftung der Fiskal- und Wirtschaftspolitik in Europa ganz oben auf der Tagesordnung der Kaskade von Krisengipfeln der vergangenen Monate steht. Trotz der unglücklich angesetzten Einleitung und Fragestellung entwickelte sich ein munterer Dialog auf dem Podium, wo die meisten Teilnehmer vehement und mit unterschiedlichem Pathos für die europäische Idee warben:</p> <br />
<p>Der ehemalige EU-Kommissar <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/G%FCnter_Verheugen']);"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%FCnter_Verheugen">Günter Verheugen</a> verteidigte die Aufweichung der Euro-Stabilitätskriterien, die in seine Amtszeit fiel, und beklagte das furchtbare Erscheinungsbild des gegenwärtigen Europa. Mit <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.eurotopics.net/de/home/autorenindex/autor_bolesch_cornelia/']);"  href="http://www.eurotopics.net/de/home/autorenindex/autor_bolesch_cornelia/" target="_blank">Cornelia Bolesch</a>, die bis vor kurzem für die <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.sueddeutsche.de/']);"  href="http://www.sueddeutsche.de/" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a> </em>aus Brüssel berichtete, war er sich einig, dass das Europäische Parlament eine spannende Arbeitsweise hat, da dort anders als in den nationalen Parlamenten der eindeutige Antagonismus zwischen Regierungs- und Oppositionsfraktionen fehlt. Leider wird aber in den Medien viel zu selten und schon gar nicht kontinuierlich über die Entwicklung europäischer Debatten berichtet, wenn nicht gerade wieder der nächste Krisen-Alarm ausgelöst wird. </p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.lotharbisky.de/']);"  target="_blank" href="http://www.lotharbisky.de/">Lothar Bisky</a>, ehemaliger Partei-Chef der LINKEN und mittlerweile Europaabgeordneter, spielte in seiner besonnenen, ausgleichenden Art keine größere Rolle, da sich der Konflikt vor allem zwischen seinen beiden Nachbarn zuspitzte: Der österreichische Schriftsteller schreibt gerade an einem Roman über das Brüsseler Milieu und hob wortgewaltig zu - aus heutiger Sicht - utopisch anmutenden Plädoyers für eine grundlegende Reform Europas an, in dem schrittweise die Nationalstaaten völlig aufgehen sollen. Bolesch und Verheugen war sein pro-europäischer Elan durchaus sympathisch, sie meldeten aber doch gewaltigen Diskussionsbedarf an, wie das Mammutprojekt einer weiteren Integration sinnvoll gestaltet werden könne.</p> <br />
<p>Menasses Hauptgegner war der FDP-Bundestagsabgeordnete <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.frank-schaeffler.de/']);"  target="_blank" href="http://www.frank-schaeffler.de/">Frank Schäffler</a>, der seine gesamte Parteispitze, den Ehrenvorsitzenden Genscher und wohl auch das Kanzleramt mit dem von ihm initiierten Mitgliederentschied zu den Euro-Rettungsschirm-Plänen in Atem hält. Er drosch verbal auf ihn ein, dass der FDP-Mann nur Phrasen zu bieten habe und mit seiner starken Betonung der Rolle der Nationalstaaten zu sehr im 19. Jahrhundert stecken geblieben sei.</p>  
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/152-Medeamaterial-Gottscheff-zelebriert-Heiner-Mueller.html" rel="alternate" title="Medeamaterial: Gottscheff zelebriert Heiner Müller" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-11-28T18:28:00Z</published>
        <updated>2011-11-28T11:52:38Z</updated>
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        <title type="html">Medeamaterial: Gottscheff zelebriert Heiner Müller</title>
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                <p>In den Kammerspielen des Deutschen Theaters gibt es in den vergangenen Jahren regelmäßig Hochämter zu Ehren des Dramatikers Heiner Müller, um den es ansonsten auf anderen Bühnen und in den Feuilletons eher still geworden ist. <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/verkommenes_ufer/dimiter_gotscheff/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/home/verkommenes_ufer/dimiter_gotscheff/">Dimiter Gotscheff</a>, seinem Wegbegleiter, engen Freund und Nachlassverwalter, ist dies - je nach Sichtweise - zu verdanken oder geschuldet.</p> <br />
<p>Vor wenigen Tagen hatte ein <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/verkommenes_ufer/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/home/verkommenes_ufer/" target="_blank">neuer Müller-Abend</a> auf sehr karger, November-grauer Bühne, die dem zynischen Altmeister sicher gefallen hätte, Premiere: Gottschefs <em>Inner-Circle</em> (die Ensemble-Mitglieder Margit Bendokat, Almut Zilcher und Wolfram Koch) deklamierten die Monologe aus Müllers <em>Antiken-Triptychon Verkommenes Ufer/Medeamaterial/Landschaft mit Argonaten</em> von 1982 und den Text <em>Mommsens Block</em>, der knapp zehn Jahre später unter dem Eindruck des Untergangs der DDR entstand.</p> <br />
<p>Mit ganz anderen stilistischen Mitteln und unter anderen Vorzeichen ist dieser Abend eine ähnliche Fanveranstaltung wie vor kurzem Studio Brauns Action-Musical <a target="_blank" href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/148-Studio-Braun-am-DT-Fahr-zur-Hoelle,-Ingo-Sachs.html"><em>Fahr zur Hölle, Ingo Sachs</em></a>. Die Monologe stehen in all ihrer Schwere im Raum, voraussetzungsreich ist vor allem <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/almut_zilcher/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/almut_zilcher/" target="_blank">Almut Zilchers</a> schmerzverzerrter Part als anklagende Medea, der ohne Grundkenntnisse des <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Medea']);"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medea">Mythos</a> kaum zu verstehen ist.</p> <br />
<p>Margit Bendokat setzt in ihrer schnoddrigen Art den Schlusspunkt mit Müllers assoziativem Langgedicht <em>Mommsens Block</em>. Kaum leichter zugänglich als die Monolage über Jason, Medea und die Argonauten widmet sich dieses Spätwerk der Schaffenskrise des Historikers Theodor Mommsen: &quot;ein resignierender Parforceritt durch Schlachten, Ausbeutung, Unterdrückung und Enttäuschung&quot;, wie es in einem <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tour-literatur.de/aufsaetze/mueller_mommsensblock.htm']);"  href="http://www.tour-literatur.de/aufsaetze/mueller_mommsensblock.htm" target="_blank">Aufsatz</a> heißt.<br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/verkommenes_ufer/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/home/verkommenes_ufer/" target="_blank">Weitere Informationen und Termine</a><br /></p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/150-Gysi-trifft-Schorlemmer.html" rel="alternate" title="Gysi trifft Schorlemmer" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-11-25T15:08:00Z</published>
        <updated>2011-11-25T15:38:14Z</updated>
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        <title type="html">Gysi trifft Schorlemmer</title>
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                <p>Die monatliche Matinee von Gregor Gysi am Deutschen Theater war diesmal sehr ostdeutsch gesprägt: der Fraktionschef der LINKEN hatte den protestantischen Theologen und Bürgerrechtler <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.friedrich-schorlemmer.de/']);"  target="_blank" href="http://www.friedrich-schorlemmer.de/">Friedrich Schorlemmer</a> zu Gast. Wie gewohnt nahm der streitbare Kirchenmann aus Wittenberg kein Blatt vor den Mund und stichelte insbesondere gegen die Bundeskanzlerin. Während Schorlemmer und seine Geschwister als Pastorenkinder große Probleme hatten, in der DDR überhaupt zum Abitur zugelassen zu werden, und er deshalb auf eine Volkshochschule in der Nachbarstadt angewiesen war, durfte die ehemalige FDJ-Aktivistin und heutige CDU-Vorsitzende trotz ihrer Herkunft als Pastorentochter bekanntlich sogar studieren.</p> <br />
<p>Einige Breitseiten feuerte Schorlemmer auch gegen die reaktionären Breitseiten von Papst Benedikt XVI. ab, der zur Ökumene nur Lippenbekenntnisse liefere und weltfremde Positionen beziehe. Am interessantesten waren seine Erinnerungen an die beiden Episoden, die ihn überregional bekannt machten: Im Herbst 1983 brachte er das DDR-Regime und den Stasi-Dienstherrn Erich Mielke zur Weißglut, weil es ihm auf dem Höhepunkt der Friedensbewegung und Nachrüstungsdebatte gelang, die spektakuläre Aktion <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.zeit.de/2009/37/D-Pflugscharen']);"  href="http://www.zeit.de/2009/37/D-Pflugscharen" target="_blank"><em>Schwerter zu Pflugscharen</em></a> im Wittenberger Kirchhof vom Westfernsehen filmen zu lassen.</p> <br />
<p>Sehr umstritten sind seine Diskussionsbeiträge zu seiner Forderung nach Verbrennung der Stasi-Akten, da BILD ein Statement sehr verkürzt aus dem Zusammenhang riss und die anschliessenden empörten Protestbriefe ganze Aktenordner füllen.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/">Das Deutsche Theater Berlin</a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/151-Ukulele-Orchestra-of-Great-Britain-im-tipi.html" rel="alternate" title="Ukulele Orchestra of Great Britain im tipi" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-11-26T13:10:00Z</published>
        <updated>2011-11-25T11:26:03Z</updated>
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        <title type="html">Ukulele Orchestra of Great Britain im tipi</title>
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                <p>Der Beginn war noch etwas schleppend. Nach der Pause drehte das <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.ukuleleorchestra.com/main/home.aspx']);"  href="http://www.ukuleleorchestra.com/main/home.aspx" target="_blank">Ukulele Orchestra of Great Britain</a> </em>voll auf und zeigte die gesamte Bandbreite ihres Könnens. Das Publikum war auch bei ihrem neuen Auftritt im <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tipi-am-kanzleramt.de/']);"  target="_blank" href="http://www.tipi-am-kanzleramt.de/"><em>tipi am Kanzleramt</em></a> von dem Einfallsreichtum, mit dem sich die Truppe mit ihren winzigen Gitarren und der einen Bass-Gitarre, wie der Kopf der Gruppe immer wieder scherzhaft betonte, souverän durch die musikalischen Genres hangelten, sangen und klampften. </p> <br />
<p>Auf Italo-Western-Ohrwürmer folgte <em>Model</em> von Kraftwerk, klassische Musik wechselte sich mit Metallica-Klängen, zu denen ein Orchestermitglied seine wilde Mähne schüttelte. Nach mehreren Zugaben war leider irgendwann doch das unvermeidliche Ende gekommen. Aber das Ukulele Orchestra hat mit seinem ganz individuellen Stil wieder unter Beweis gestellt, dass es eine sichere Bank für einen unterhaltsamen Abend ist. Im nächsten Jahr werden sie hoffentlich wieder in Berlin vor vollem Haus zu erleben sein.</p> <br />
<p>Hörenswert waren auch die absurden Zwischenmoderationen in typisch britischem Humor und teilweise in überraschend gutem Deutsch, als die Band lustige Anekdoten über ihre angebliche Gründungsgeschichte bei einem Mexiko-Urlaub erzählte. <br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tipi-am-kanzleramt.de/']);"  target="_blank" href="http://www.tipi-am-kanzleramt.de/">Das tipi am Kanzleramt</a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.ukuleleorchestra.com/main/home.aspx']);"  href="http://www.ukuleleorchestra.com/main/home.aspx" target="_blank">Ukulele Orchestra of Great Britain </a></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/149-Kurzfilm-Festival-Interfilm.html" rel="alternate" title="Kurzfilm-Festival Interfilm" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-11-23T18:20:00Z</published>
        <updated>2011-11-25T10:25:58Z</updated>
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        <title type="html">Kurzfilm-Festival Interfilm</title>
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                <p>Der Kurzfilm kommt viel zu kurz: Auf 3sat und arte gibt es einige Nischen, Festivals leisten sich manchmal Nebenreihen. Deshalb ist es verdienstvoll, dass ein Mal im Jahr beim Berliner <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.interfilm.de/']);"  href="http://www.interfilm.de/" target="_blank"><em>interfilm-Festival</em></a> die kleine, aber feine Form pointierter Leinwand-Kunstwerke im Mittelpunkt steht.</p> <br />
<p>Von Dienstag bis Sonntag wurden mehr als 500 Kabinettstückchen zwischen 1 und 30 Minuten Länge präsentiert: Eine unerschöpfliche Fundgrube für Entdeckungen mit interessanten Schwerpunkten auf <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.interfilm.de/?id=1204']);"  href="http://www.interfilm.de/?id=1204" target="_blank">Asien</a> und der Schweiz. Überraschend war vor allem der frische, freche Ton vieler Filme aus der Reihe <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.interfilm.de/?id=1203']);"  href="http://www.interfilm.de/?id=1203" target="_blank"><em>Heidi Revisited</em></a>, vor allem im Programm <em>I ha di gärn</em>, die sehr souverän verschiedene Erzählformen ausprobierten.<br /></p> <br />
<p>Mit der prominentesten Besetzung konnte Hardi Sturms <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.interfilm.de/festival2011/programm/wettbewerbe.html?items[film]=68621&amp;amp;cHash=ab9bd4e2060636778124f9d2ce6ed7d3']);"  href="http://www.interfilm.de/festival2011/programm/wettbewerbe.html?items[film]=68621&amp;cHash=ab9bd4e2060636778124f9d2ce6ed7d3" target="_blank"><em>Pärchenabend</em></a> glänzen: Anna-Maria Mühe, Hannah Herzsprung und Alexander Khuon kämpften sich durch die Untiefen, die hinter den Fassaden ihrer Vorzeige-Beziehungen lauerten.</p> <br />
<p>Sehr gelungen war die Mischung aus lustigen, teils sarkastischen Animationen und nachdenklicher Dokumentationen wie z.B. Khin Khi Shus <em>The Bamboo Grove</em> über einen krebskranken Mann im Delta Myanmars, der sich trotz der Schmerzen vom Arzt nicht dazu bewegen ließ, mit ins Krankenhaus der nächsten Stadt zu kommen, sondern lieber in seiner gewohnten Umgebung sterben will.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.interfilm.de/']);"  target="_blank" href="http://www.interfilm.de/">Das interfilm-Festival</a><br /></p>  
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/148-Studio-Braun-am-DT-Fahr-zur-Hoelle,-Ingo-Sachs.html" rel="alternate" title="Studio Braun am DT: Fahr zur Hölle, Ingo Sachs" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-11-22T17:23:00Z</published>
        <updated>2011-11-22T12:27:18Z</updated>
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        <title type="html">Studio Braun am DT: Fahr zur Hölle, Ingo Sachs</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Am Hamburger Schauspielhaus waren die Anarcho-Komödianten von <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.studiobraun.de/']);"  href="http://www.studiobraun.de/" target="_blank">Studio Braun</a> </em>(Heinz Strunck, Rocko Schamoni und Jacques Palminger) schon mehrfach mit schrägen Produktionen zu sehen. Wie die Dramaturgin Anika Steinhoff bei der Stück-Einführung im Saal erzählte, schielten Ulrich Khuon und sein Team vom&#160; Thalia-Theater neidisch auf die Kollegen vom Schauspielhaus, da es zwischen den beiden großen Häusern der Hansestadt eine Abmachung gibt, sich die Regisseure nicht gegenseitig abzuwerben.</p> <br />
<p>Als Khuon als neuer Intendant ans Deutsche Theater nach Berlin wechselte, stand früh fest, dass er Studio Braun einen Abend inszenieren sollten. Aus der Grundidee, im Kleist-Jahr ein <em>Action-Musical</em> auf die Bühne zu bringen, entstand schließlich in einem wohl recht aufreibenden kreativen Prozess das Stück <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/ingo_sachs/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/home/ingo_sachs/" target="_blank"><em>Fahr zur Hölle, Ingo Sachs</em></a>, das am vergangenen Wochenende Premiere hatte.</p> <br />
<p>Zusammen mit Ensemble-Mitgliedern des Theaters und einem großen Orchester gestaltet <em>Studio Braun</em> einen wilden Parforce-Ritt durch die Erzählebenen, verknüpft Kleists vielleicht berühmteste Novelle <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.inhaltsangabe.de/kleist/michael-kohlhaas/']);"  target="_blank" href="http://www.inhaltsangabe.de/kleist/michael-kohlhaas/"><em>Michael Kohlhaas</em> </a>mit Charles Bronsons Action-Filmen der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Ein_Mann_sieht_rot']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Mann_sieht_rot" target="_blank"><em>Ein Mann sieht Rot</em></a> - Reihe aus den 70er Jahren. <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/ingo_sachs/ole_lagerpusch/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/home/ingo_sachs/ole_lagerpusch/">Ole Lagerpusch</a> gibt den egozentrischen Regisseur Ingo Sachs, dem die kongeniale Verbindung von Blockbuster und Autorenkino vorschwebt und der alle Beteiligten mit seinen Allüren in den Wahnsinn treibt.</p> <br />
<p>Der unbedingte Wille zu trashigen Kostümen und schrägen Pointen lässt sicher die Herzen der Fangemeinde höher schlagen. Für das Bildungsbürgertum der Abonennten dürfte dieser Abend aber eher ein Fremdkörper bleiben, der sie irritiert zurück lässt. </p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/ingo_sachs/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/home/ingo_sachs/">Weitere Informationen und Termine </a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.studiobraun.de/']);"  target="_blank" href="http://www.studiobraun.de/">Studio Braun</a><br /></p> <br />
<p><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/147-Ursus-Nadeschkin-Anarchie-aus-der-Schweiz.html" rel="alternate" title="Ursus &amp; Nadeschkin: Anarchie aus der Schweiz" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-11-02T13:34:45Z</published>
        <updated>2011-11-03T10:06:13Z</updated>
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        <title type="html">Ursus &amp; Nadeschkin: Anarchie aus der Schweiz</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p> Nadja Sieger und Urs Wehrli, besser bekannt als <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.ursusnadeschkin.ch/']);"  href="http://www.ursusnadeschkin.ch/" target="_blank">Ursus &amp; Nadeschkin</a>, </em>hatten mit ihrem neuen Programm <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tipi-am-kanzleramt.de/de/programm-tickets/']);"  href="http://www.tipi-am-kanzleramt.de/de/programm-tickets/" target="_blank"><em>Zugabe</em> </a>ihre Berlin-Premiere im <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tipi-am-kanzleramt.de/']);"  target="_blank" href="http://www.tipi-am-kanzleramt.de/"><em>tipi am Kanzleramt</em></a>. Seit knapp zehn Jahren sind sie auch jenseits der Schweizer Grenzen bekannt und regelmäßig bei Fernseh- und Bühnenauftritten zu erleben. Für Furore sorgte besonders Ursus mit seinem Spleen, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.amazon.de/Kunst-aufr%E4umen-Ursus-Wehrli/dp/3036952004']);"  target="_blank" href="http://www.amazon.de/Kunst-aufr%E4umen-Ursus-Wehrli/dp/3036952004">Kunst aufzuräumen</a>: Das wilde Durcheinander in bekannten Werke der Kunstgeschichte zerlegt er zunächst in seine Einzelteile, um dann die Motive nach Farbe oder Größe akkurat neu anzuordnen.</p> <br />
<p>In ihrem aktuellen Programm fehlt ihr bekanntestes Markenzeichen. Stattdessen bieten sie zweieinhalb Stunden Nummern voller Anarchie, erklären Zuspätgekommenen nach der Pause auch schon mal gerne, was sie bisher alles verpasst haben und versuchen sich meisterhaft im Durcheinandersprechen, das dann zwischendurch doch wieder synchron wird. Ursus &amp; Nadeschkin bezeichnen ihre Kleinkunst-Abende selbst als Clowneske Comedy.</p> <br />
<p>Nach mehreren Zugaben und einem bunten Reigen aus kunstvoll choreographiertem Chaos brachte Nadeschkin die Wahrheit für das Publikum auf den Punkt: So, ab jetzt sind Sie wieder selbst dafür verantwortlich, Ihr Leben in den Griff zu bekommen. <br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tipi-am-kanzleramt.de/de/programm-tickets/']);"  href="http://www.tipi-am-kanzleramt.de/de/programm-tickets/" target="_blank"></a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tipi-am-kanzleramt.de/de/programm-tickets/']);"  href="http://www.tipi-am-kanzleramt.de/de/programm-tickets/" target="_blank">Weitere Informationen und Termine</a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.ursusnadeschkin.ch/']);"  href="http://www.ursusnadeschkin.ch/" target="_blank">Ursus &amp; Nadeschkin</a><br /> </p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/146-Tape-Kammerspiel-ueber-heikle-Fragen-mit-Nina-Hoss.html" rel="alternate" title="Tape: Kammerspiel über heikle Fragen mit Nina Hoss" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-31T11:11:51Z</published>
        <updated>2011-10-31T11:29:34Z</updated>
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        <title type="html">Tape: Kammerspiel über heikle Fragen mit Nina Hoss</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Kurz vor der Sommerpause hatte das Kammerspiel <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/tape/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/home/tape/">Tape</a> </em>seine Premiere am Deutschen Theater. Bis zur Wiederaufnahme in diesem Herbst ist die mediale Aufregung um die Fälle Strauss-Kahn und Kachelmann zwar etwas abgebbt, aber der Kern dieses Stücks bleibt aktuell wie eh und je.&#160;</p> <br />
<p>Ähnlich wie in den beiden hochumstrittenen Verfahren ist auch in <em>Tape</em>, umstritten, was in einer bestimmten Nacht geschehen ist. Die Frage, ob die Staatsanwältin Amy (von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/tape/nina_hoss/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/home/tape/nina_hoss/" target="_blank">Nina Hoss</a> glänzend gespielt und gesungen) nach der High-School-Party von vergewaltigt wurde, bleibt bis zuletzt ungeklärt im Raum stehen. Auf engstem Raum und auf weniger als 80 Minuten kompromiert entfaltet sich ein Ringen um die Wahrheit zwischen dem gekränkten Vince (Felix Goeser), der sein Leben nicht in den Griff bekommt und als Kleindealer dilettiert, dem smarten Regisseur Jobn (Bernd Moss) und Amy.</p> <br />
<p>Das Stück wurde 1999 von Stephen Belber geschrieben und 2001 mit den klingenden Namen <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Uma_Thurman']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uma_Thurman" target="_blank">Uma Thurman</a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Ethan_Hawke']);"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ethan_Hawke">Ethan Hawke</a> <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.imdb.com/title/tt0275719/']);"  href="http://www.imdb.com/title/tt0275719/" target="_blank">verfilmt</a>. Seitdem war es auf den deutschen Bühnen kaum zu sehen, so dass die beschriebenen Prozesse und die mediale Aufregung der entscheidende Auslöser gewesen sein könnten, dass Regisseur Stefan Pucher dieses Stück wieder ausgrub und auf die Bühne brachte.</p> <br />
<p>Unangenehm war der Qualm, den die beiden Männer, während sie sich belauerten, durch die Zuschauerreihen ziehen ließen. Wie schon beim Kafkas <em>Schloss</em>-Adaption wurde die Luft in den Kammerspielen dadurch ziemlich stickig, ganz nach dem schlechten Vorbild des Maxim Gorki - Theaters. Der Senat sollte deshalb überlegen, diese Ausnahmeregelung im Berliner Nichtraucherschutzgesetz für Theaterbühnen endlich zu schliessen. In den meisten anderen Bundesländern ist das längst der Fall.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/tape/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/home/tape/">Weitere Informationen und Termine</a> </p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/145-Die-Kunst-des-Fragens-Unterhaltsame,-lehrreiche-Matinee.html" rel="alternate" title="Die Kunst des Fragens: Unterhaltsame, lehrreiche Matinee" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-24T12:45:40Z</published>
        <updated>2011-10-26T12:56:47Z</updated>
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        <title type="html">Die Kunst des Fragens: Unterhaltsame, lehrreiche Matinee</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p><br />
Matineen leiden oft darunter, dass die üblichen Promis, die aus den Medien bekannt sind, staatstragende Sonntagsreden für das Bildungsbürgertum halten. Die wohlsituierten Akademiker in der zweiten Lebenshälfte, aus denen sich das Stammpublikum solcher Podiumsdiskussionen und Vorträge rekrutiert, gönnen sich vor dem Restaurant-Besuch eine Portion Erbauung und Nachdenklichkeit.</p> <br />
<p>Mit solchen Vorurteilen könnte man auch an die Diskussion unter dem philosophisch angehauchten Titel <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/02_programm_50/lektionen11_programmlistedetailseite_28507.php']);"  target="_blank" href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/02_programm_50/lektionen11_programmlistedetailseite_28507.php"><em>Die Kunst des Fragens</em></a> herangehen. Die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/Startseite.php']);"  target="_blank" href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/Startseite.php">Berliner Festspiele</a> luden am vergangenen Sonntag Mittag zu dieser Debatte ins <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.renaissance-theater.de/']);"  target="_blank" href="http://www.renaissance-theater.de/">Renaissance Theater</a> ein, die zugleich die 25. Saison der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/lektionen_start.php']);"  href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/lektionen_start.php" target="_blank">Berliner Lektionen</a> einläutete.</p> <br />
<p>Dieser Matinee ist es jedoch gelungen, das Thema aus vielen, zum Teil sehr überraschenden Perspektiven zu Perspektiven zu beleuchten. Jakob Augstein, eloquenter Verleger der Wochenzeitung <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.freitag.de']);"  href="http://www.freitag.de" target="_blank"><em>Freitag</em></a>, die mit ihren undogmatischen und alternativen Standpunkten eine Bereicherung in der deutschen Presselandschaft ist, führte mit einer sehr guten Mischung aus Tiefgang und unterhaltsamer Ironie durch den Gedankenaustausch. </p> <br />
<p>Mit der Auswahl der Podiumsteilnehmer hatten die Berliner Festspiele ebenfalls ein glückliches Händchen. Ihre drei interessanten und sich gut ergänzenden Zugänge zum Thema brachten folgende Fachleute ihres jeweiligen Metiers in das Gespräch ein: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/daserste.ndr.de/annewill/index.html']);"  target="_blank" href="http://daserste.ndr.de/annewill/index.html">Anne Will, Talkshow-Gastgeberin in der ARD,</a> die bis vor kurzem am Sonntag Abend den deutschen Wohnzimmern das Thema der Woche nahebrachte, jetzt aber auf den Mittwoch weichen musste, weil im <em>Ersten</em> nach dem <em>Tatort </em>jetzt <em>stern-tv</em> läuft, plauderte aus dem Nähkästchen. Sie erklärte, wie seine optimale Runde &quot;baut&quot; (1 x Ja, 1 x Nein, 1 x Ja, aber, 1 x Nein, aber und eine fünfte Position, meist als Betroffener), wie sie an ihrer wichtigen Eröffnungsfrage feilt und dass die Grundstruktur der Sendung aus drei Leitfragen bestehen sollte. Mit konkreten Beispielen, z.B. Auftritten von Herrn Ackermann, der sich aber kaum noch öffentlichen Debatten stellt, und weiteren Runden zur Finanz- und Schuldenkrise refelektierte sie über gelungene und weniger gelungene Sendungen.</p> <br />
<p>Rüdiger Safranski war für den philosophischen Blick zuständig und rekurrierte immer wieder auf die sokratische Frage, auf Heidegger und die großen Denker der Aufklärung. Spannend war seine noch differenziertere Sicht darauf, wie eine Fernseh-Talkshow am besten gelingen kann. Als Peter Sloterdijks die Wogen glättender Co-Gastgeber im <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.zdf.de/ZDFde/inhalt/8/0,1872,1021352,00.html']);"  href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/8/0,1872,1021352,00.html" target="_blank"><em>Philosophischen Quartet</em>t</a>, das mehrmals pro Jahr spätabends am Sonntag im <em>ZDF </em>ausgestrahlt wird, hat er auf diesem Gebiet ebenfalls praktische Erfahrungen. Die größte Herausforderungen für jeden Moderator ist, dass im Regelfall die Gäste 60 oder 90 Minuten lang nur ihre jeweilige &quot;Meinung bewirtschaften&quot;, wie er unter beifälligem Nicken von Kollegin Anne Will plastisch darlegte. In Sternstunden gelingt es, wirkliches Nachdenken und das Aufbrechen von vorgefestigten starren Meinungen und Fronten im Gespräch reifen zu lassen. Dazu muss der Gesprächsleiter aber das Risiko eingehen, dem Momentum des Gesprächs seinen Lauf zu lassen, ohne aber den roten Faden zu verlieren.</p> <br />
<p>Neben diesen beiden recht bekannten Köpfen war der dritte Diskutant eine echte Bereicherung für die Runde. Der Würzburger Volkswirtschafts-Professor <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/']);"  target="_blank" href="http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/">Karl-Heinz Brodbec</a><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/']);"  target="_blank" href="http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/">k</a>, setzte mit buddhistischer Gelassenheit und hintergründigem Witz kluge Kontrapunkte zum Mainstream-Mantra seiner in den Medien dauerpräsenten Kollegen Hans-Werner Sinn und Co. Seinen Ausführungen zu den Prämissen des neoklassischen Menschenbilds der Ökonomen und zu seinem Interessenschwerpunkt, der Kreativitätsforschung, hätte das Publikum gerne&#160; noch länger zugehört. <br /></p> <br />
<p>Dementsprechend war auch das Fazit eines älteren Ehepaars auf dem Weg zum Ausgang nachvollziehbar, dass dies die wohl beste <em>Berliner Lektion</em> war, die sie erlebt haben.<br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/02_programm_50/lektionen11_programmlistedetailseite_28507.php']);"  target="_blank" href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/02_programm_50/lektionen11_programmlistedetailseite_28507.php">Berliner Lektion <em>Die Kunst des Fragens</em></a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/Startseite.php']);"  href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/Startseite.php" target="_blank">Berliner Festspiele</a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.renaissance-theater.de/']);"  target="_blank" href="http://www.renaissance-theater.de/">Renaissance Theater</a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/144-Almodovars-duesterer-Film-Die-Haut,-in-der-ich-wohne.html" rel="alternate" title="Almodóvars düsterer Film &quot;Die Haut, in der ich wohne&quot;" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-19T13:27:34Z</published>
        <updated>2011-10-19T13:48:48Z</updated>
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        <title type="html">Almodóvars düsterer Film &quot;Die Haut, in der ich wohne&quot;</title>
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                <p>Der Rang des spanischen Regisseurs <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.pedroalmodovar.es/']);"  href="http://www.pedroalmodovar.es/" target="_blank">Pedro Almodóvar</a> als einer der ideenreichsten und spannendsten Filmemacher, der maßgeblich zur gesellschaftlichen Liberalisierung Spaniens nach dem Ende der Franco-Diktatur beigetragen hat und mit seinen raffinierten Plots Arthazs-Kino-Publikum und Kritik seit mehr als zwei Jahrzehnten begeistert, ist unbestritten. Er changiert in seinen Filmen zwischen verschiedenen Genres, experiminiert mit melodramatischen Motiven, inszeniert spannende Thriller und stellt Geschlechterstereotype in Frage, schafft aber auch immer wieder Momente beißender Komik.</p> <br />
<p>Sein neuester Film <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.diehautinderichwohne.de/']);"  href="http://www.diehautinderichwohne.de/" target="<u>blank">Die Haut, in der ich wohne</a> </em>ist sein düsterster Film seit langem. Nach Filmen wie <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Volver&lt;/u&gt;%u2013_Zur%FCckkehren']);"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volver</u>%u2013_Zur%FCckkehren"><em>Volver</em></a> mit Penelope Cruz, die auch darauf zielten, ein breites Publikum ansprachen, setzt er nur in Stil, Plot und Regiehandschrift auf viele Stilmittel, die auf viele Kinobesucher eher abschreckend werden.</p> <br />
<p>Der Film kreist um Vergewaltigung, Rachephantasien, Treue, Verrat, Grenzen des medizinisch Machbaren, Auflösung von Geschlechterrollen und Geschlechtsumwandlung mit einem alten Bekannten in der Hauptrolle: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Banderas']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Banderas">Antonio Banderas</a>. Er wurde durch die ersten gemeinsamen Filme mit Pedro Almodóvar Mitte der 80er Jahre berühmt, reifte später zum Hollywooodstar in der Paraderolle des Latin Lovers spielt in <em>Die Haut, in der ich wohne</em> einen Schönheitschirurgen, der sich nach dem Verlust von Frau und Tochter von der Außenwelt abkapselt. <br /></p> <br />
<p>Das kunstvolle Beziehungsgeflecht zwischen den einzelnen Figuren, das sich in Rückblenden und überraschenden Wenden auffächert, ist ein typisches Beispiel für Almodóvars Regie-Handschrift und ab dieser Woche in den deutschen Kinos zu erleben.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.diehautinderichwohne.de/']);"  target="_blank" href="http://www.diehautinderichwohne.de/">Die Webseite zu <em>Die Haut, in der ich wohne</em></a></p> <br />
<p>Kinostart: 20.10.2011 </p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.pedroalmodovar.es/']);"  href="http://www.pedroalmodovar.es/" target="_blank">Pedro Almodóvars Homepage und Blog</a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/143-Nurkan-Erpulat-verhebt-sich-an-Kafkas-Schloss.html" rel="alternate" title="Nurkan Erpulat verhebt sich an Kafkas &quot;Schloss&quot;" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-17T09:48:54Z</published>
        <updated>2011-10-17T10:18:14Z</updated>
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        <title type="html">Nurkan Erpulat verhebt sich an Kafkas &quot;Schloss&quot;</title>
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                <p> <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie/nurkan_erpulat/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie/nurkan_erpulat/">Nurkan Erpulat</a> hatte einen kometenhaften Aufstieg in der deutschen Theaterlandschaft. Sein Stück <a href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/122-Verruecktes-Blut-Tasche-her,-Alter!.html" target="_blank">Verrücktes Blut</a> begeisterte am Ballhaus Naunynstraße Publikum und Feuilletons. Als frischgebackener Nachwuchsregisseur wagte er sich an in diesem Herbst an die Theaterfasung eines wuchtigen Texts, nämlich Franz Kafkas Roman-Fragment <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.franzkafka.de/franzkafka/das_werk/das_schloss/457394']);"  href="http://www.franzkafka.de/franzkafka/das_werk/das_schloss/457394" target="_blank">Das Schloss</a></em>.<br />
</p> <br />
<p>Nach einem solch frechen und witzigen Debüt, das vor Ideenreichtum sprühte, sind die Erwartungen hoch. Aber Nurkan Erpulat fand keinen Zugang zu diesem hermetischen, sprachgewaltigen Werk. In seiner Koproduktion der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.ruhrtriennale.de/']);"  href="http://www.ruhrtriennale.de/" target="_blank">Ruhrtriennale</a> und des <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/">Deutschen Theaters Berlin</a> wirken die Schauspieler sehr alleingelassen, warum einer von ihnen über lange Strecken nur in Unterhose auf der Bühne herumsteht, erschliesst sich auch nicht recht. </p> <br />
<p>Die Szenen, in denen der Landvermesser K. sich abstrampelt, Klarheit über die Machtspiele und Fallstricke in dem Dorf am Fuss des ominösen Schlossbergs zu gewinnen, gleichen sich sehr stark. Es zeigt sich, dass die Sprachgewalt und die bedrückende Atmosphäre vor allem als Lesetext ihre Wirkung entfalten. An diesem Abend gelingt es Erpulat, seinem Dramaturgen und seinen Schauspielern nicht so recht, daraus eine lebendige Theaterfassung auf die Bühne zu bringen. Dementsprechend leerten sich auch die hinteren Reihen der ausverkauften Kammerspiele gegen Ende der Inszenierung.</p> <br />
<p>Neben der unbestrittenen sprachlichen Qualität von Kafkas Vorlage überzeugt an diesem Abend vor allem der Kinderchor der Berliner Staatsoper, die mit eingestreuten Songs der <em>Doors </em>die Szenen voneinander abgrenzen. Als Fazit bleibt, dass wir auf die nächste Regiearbeit von Nurkan Erpulat gespannt sein dürfen. Sein Potenzial hat er eindrucksvoll bewiesen, auch wenn es diesmal nicht so recht zur Geltung kam. Bis dahin lohnt sich die Lektüre von Franz Kafkas Romanfragmenten und Erzählungen.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/premieren_repertoire/das_schloss/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/premieren_repertoire/das_schloss/">Weitere Informationen und Termine</a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/142-Der-Richling-Code-Vielstimmiger-Chor-der-Berliner-Politik.html" rel="alternate" title="Der Richling-Code: Vielstimmiger Chor der Berliner Politik" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-14T09:37:44Z</published>
        <updated>2011-10-14T11:07:00Z</updated>
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        <title type="html">Der Richling-Code: Vielstimmiger Chor der Berliner Politik</title>
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                <p>Matthias Richling ist einer der Stars der deutschen Kabarettszene. Aus zahlreichen Fernsehauftritten im <em>Scheibenwischer</em>, im <em>Satire-Gipfe</em>l und <em>Studio Richling </em>kennt das Publikum seine Begabung, das Auftreten der Politgrößen in parodistischer Überzeichnung kenntlich zu machen.</p> <br />
<p>Seit dieser Woche ist in den Berliner <em>Wühlmäusen</em> eine aktualisierte Fassung seines Programms <em>Der Richling-Code </em>zu erleben, das vergangenes Jahr Premiere hatte. Die Prominenz der Berliner Politbühne gibt sich in kurzen Szenen die Klinke in die Hand: Wolfgang Schäuble erklärt mit allen dialektischen Finessen, warum das Sparpaket der Bundesregierung völlig gerecht sei. Die Polemik, dass Heizkostenzuschüsse für Hartz IV-Empfänger gestrichen werden, weist er zurück. Immerhin bekommen die Reichen ihn ja auch nicht ausgezahlt. Was sei gerechter, als wenn niemand die Sozialleistung bekommt, fragt Schäuble?</p> <br />
<p>Die Front-Männer der Linkspartei, Gregor Gysi und Klaus Ernst, antworten ihrem Interviewpartner in ganz unterschiedlichem Sprechthempo. Gysi echauffiert sich in einer Wortkaskade voller &quot;etc.&quot; über jegliche Unterstellung, dass er irgendetwas mit der Stasi zu tun gehabt habe. Er werde dagegen gerichtlich vorgehen. Vorsichtshalber droht er auch ab, er werde jeden verklagen, der künftig behaupte, dass er etwas mit den Linken zu tun habe. Klaus Ernst verheddert sich mehfach bei der Aufzählung der vier Kernthemen seiner Partei: Hartz IV, Rente mit 67, Afghanistan, und was war dann noch?</p> <br />
<p>Gerhard Schröder pafft genüßlich an seiner Zigarre, möchte aber nicht länger als Bundeskanzler angesprochen werden. Er legt Wert darauf, dass er jetzt als Aufsichtsratsvorsitzender der Gazprom-Tochter ein viel wichtigeres Amt habe: &quot;Wenn jemand Meister geworden ist, sprechen sie ihn ja auch nicht mehr als Lehrling an.&quot;</p> <br />
<p> Als Zugabe interviewt ein chinesischer Journalist den Weinkenner und FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle über den Zustand der FDP und die allgemeine politische Lage.</p> <br />
<p>Matthias Richling spult sein unterhaltsames Programm routiniert ab und erntet viel Szenenapplaus für einige sehr treffende Figurenzeichnungen, z.B. der Kanzlerin in roter Jacke und des näselnden Gesundheitsexperten Karl Lauterbach.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.wuehlmaeuse.de/#home']);"  href="https://www.wuehlmaeuse.de/#home" target="_blank">Die Wühlmäuse</a></p> <br />
<p> <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.mathias-richling.de/']);"  target="_blank" href="http://www.mathias-richling.de/">Matthias Richling</a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.wuehlmaeuse.de/spielplan/2011/11#spielplan/details/3930']);"  href="https://www.wuehlmaeuse.de/spielplan/2011/11#spielplan/details/3930" target="_blank">Der Richling-Code - Weitere Informationen und Termine</a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/141-Das-Kaenguru-Manifest-Marc-Uwe-Kling-und-sein-Begleiter.html" rel="alternate" title="Das Känguru Manifest: Marc-Uwe Kling und sein Begleiter" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-13T09:51:07Z</published>
        <updated>2011-10-13T10:30:43Z</updated>
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        <title type="html">Das Känguru Manifest: Marc-Uwe Kling und sein Begleiter</title>
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                <p>Kaum jemand im Publikum war über dreißig, als Marc-Uwe Kling im Kreuzberger Mehringhoftheater die neuesten Erlebnisse mit seinem Mitbewohner, einem altklugen, kommunistischen Känguru, vorstellte. <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.marcuwekling.de/programm/#das-kaenguru-manifest-3d']);"  target="_blank" href="http://www.marcuwekling.de/programm/#das-kaenguru-manifest-3d"><em>Das Känguru Manifest</em></a> knüpft da an, wo die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.marcuwekling.de/programm/#die-kaenguru-chroniken']);"  target="_blank" href="http://www.marcuwekling.de/programm/#die-kaenguru-chroniken"><em>Känguru Chroniken</em></a> aufhörten: Der zweite Teil seiner Trilogie ist genauso witzig, gespickt mit Anspielungen und Zitaten, voller skurriler Einfälle, jetzt auch in 3D zu erleben, wie der <em>Kleinkünstler</em> immer wieder betont.</p> <br />
<p><em>Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann. Frage, was Du für Dein Land tun kannst. </em>(Kim Jong Il)</p> <br />
<p>Das Känguru und Marc-Uwe Kling haben ein neues Hobby entdeckt: Sie nehmen bekannte Zitate und legen sie neuen Prominenten in den Mund, zu denen sie tatsächlich besser passen. Diese Sprüche liest Kling aus einem Wust von Karteikarten zur Auflockerung zwischen den Episoden aus seinem Alltag mit dem Beuteltier ab.</p> <br />
<p><em><font class="text">You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time. </font></em><font class="text">(Karl-Theodor zu Guttenberg)</font></p> <br />
<p>Marc-Uwe Kling und sein Känguru korrigieren gemeinsam mit roter Farbe die Denk- und Grammatikfehler in den Graffiti der Neonazis und verwickeln sie in aberwitzige Dialoge. In Hertas Eckkneipe überbieten sie sich mit der Inhaberin darin, abgedroschene Sprüche zu klopfen, bis das Etablissement der Gentrifizierung weichen muss.</p> <br />
<p><em>Mailand oder Madrid? Hauptsache Italien!</em> (Aus Goethes Italienischer Reise) </p> <br />
<p>Wie ein roter Faden zieht sich diesmal der Lebensstil der digitalen Bohéme durch das Programm, die als Selbstausbeuter im Café vor ihren Laptops an Projekten arbeiten. Mit seiner Gitarre widmet Marc-Uwe Kling dieser Spezies auch einige bitterböse Lieder.</p> <br />
<p>Aber auch die politische Bildung kommt an diesem Abend nicht zu kurz: Endlich lernen die Berliner, warum Klaus Wowereit die Rot-Grünen Koalitionsverhandlungen so theatralisch platzen ließ und jetzt lieber mit der CDU flirtet. Das Känguru ist sich sicher, dass es ihm um seinen Nachruhm geht: &quot;Die Leute sollen später sagen können, bei Wowi war nicht alles schlecht. Immerhin hat er die Autobahn gebaut.&quot;</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/mehringhoftheater.de/']);"  href="http://mehringhoftheater.de/" target="_blank">Das Mehringhoftheater</a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.marcuwekling.de/']);"  href="http://www.marcuwekling.de/" target="_blank">Marc-Uwe Kling </a><br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/mehringhoftheater.de/kling2011-4.htm']);"  target="_blank" href="http://mehringhoftheater.de/kling2011-4.htm">Weitere Informationen und Termine </a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/140-Der-Fall-Chodorkowski-Sehenswerte-Dokumentation.html" rel="alternate" title="Der Fall Chodorkowski: Sehenswerte Dokumentation" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-07T10:41:24Z</published>
        <updated>2011-10-10T10:27:48Z</updated>
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        <title type="html">Der Fall Chodorkowski: Sehenswerte Dokumentation</title>
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                <p> Dokumentarfilme sorgen nur selten für Schlagzeilen. <em>Der Fall Chodorkowski </em>von Cyril Tusch ist eine dieser Ausnahmen. Vor der Berlinale 2011 waren unter mysteriösen Umständen Kopien verschwunden, was zu Spekulationen in den Medien führte. Bei der Premiere im <em>Kino International</em> soll es zu fast tumultartigen Szenen gekommen sein, weil das Publikumsinteresse das Fassungsvermögen des Kinosaals weit überstieg.</p> <br />
<p>Cyril Tuschi gelang mit <em>Der Fall Chodorkowski</em> eine der sehenswertesten Dokumenationen dieses Kinojahres, die in ruhigem Ton und vielen Interviews die vielfältigen Facetten dieses Justiz- und Politdramas aus Putins gelenkter Demokratie auffächert. 180 Stunden Interviews wurden auf 110 Minuten verdichtet, ein besonderer Coup des Regisseurs war, dass ihm tatsächlich einige kurze Gesprächsminuten mit Chodorkowskij am Rande einer Gerichtsverhandlung gewährt wurden. Chodorkowskij wirkt darin erstaunlich gelassen. Offensichtlich war er sich auch vor seiner Verhaftung im Jahr 2003 bewusst, dass er im Visier der Justiz steht, da sich die Vorwürfe und die Untersuchungen gegen den Yukos-Konzern&#160; und seinen Geschäftspartner Platon Lebedew intensivierten. Vor allem galt dies nach einem denkwürdigen Konflikt mit Putin bei einem Treffen mit den anderen Wirtschafts-Oligarchen im Kreml und angesichts finanzieller Unterstützung von Oppositionspolitikern. Obwohl ihm seine Situation bewusst war, kehrte er von einer USA-Reise zurück und wurde noch im Privatjet verhaftet. Ihm wurden in mehreren Verfahren Steuerhinterziehung, Untreue und Diebstahl von Ölvorräten vorgeworfen. Das gesamte Verfahren wirrd seit Jahren von Menschenrechtsorganisationen massiv kritisiert.<br /></p> <br />
<p>Der Film zeichnet aber auch die interessante Vorgeschichte nach: Der Komsomol-Kader und Chemiestudent Chodorkowskij steigt während Gorbatschows Perestroika und Jelzins Privatisierungspolitik zu einem der reichsten Männer seines Landes, verändert seinen gesamten Kleidungsstil und wird zu einem einflussreichen Konzernlenker.</p> <br />
<p>Für das deutsche Publikum, das diesen Film nach seinem bundesweiten Start ab 17. November im Kino erleben kann, sind vor allem die Auftritte von Joschka Fischer und Gerhard Schröder höchst interessant. Gerhard Schröder verweigert jedes Interview zu seinem Duzfreund und Geschäftspartner Putin und dessen Widersacher Chodorkowskij. Der Film zitiert nur Archivaufnahmen einer ZEIT-Matinee, als Schröder von Josef Joffe und Michael Naumann auf den Prozess und die anschließende Inhaftierung des Ölmanagers Chodorkowskij in Sibirien angesprochen wurde. In seiner flapsigen Machohaftigkeit antwortete er nur, dass schließlich jeder Staat seine Steuersünder bestrafen müsse. Auf Joffes Einwand, aber doch nicht gleich in Sibirien, konterte der Alt-Kanzler, dass wir hierzulande eben kein Sibirien haben.</p> <br />
<p>Sein langjähriger Vize-Kanzler und Außenminister Joschka Fischer stellte sich einem Gespräch in sommerlicher Parklandschaft, die wohl sein Garten im Grunewald ist. In seiner unnachahmlichen Art macht er dem Regisseur Tuschi klar, dass er wie die meisten anderen Menschen nicht in der Lage sei, die Weltlage so klug zu analysieren wie der große Staatsmann Joschka Fischer. Menschenrechte seien schön und gut. Aber man dürfe nicht übersehen, dass die Weltpolitik von Interessen dominiert werde. Das habe sein Gegenüber nicht begriffen, raunzte er beim Aufstehen aus seinem Stuhl.</p> <br />
<p>Filmstart: 17.11.2011</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.farbfilm-verleih.de/filme/KHODORKOVSKY.html']);"  href="http://www.farbfilm-verleih.de/filme/KHODORKOVSKY.html" target="_blank">Die Webseite zum Film</a><br /></p>  
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/139-Margin-Call-Toxische-Papiere-loesen-Finanzkrise.html" rel="alternate" title="Margin Call: Toxische Papiere lösen Finanzkrise" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-06T11:19:57Z</published>
        <updated>2011-10-06T11:35:25Z</updated>
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        <title type="html">Margin Call: Toxische Papiere lösen Finanzkrise</title>
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                <p>Parallel zur Abstimmung um den euro-Rettungsschirm und vor dem Hintergrund immer düsterer Meldungen über Griechenlands Schuldenlast kam ein Independent-Film in die deutschen Kinos, der schon im Winter auf der Berlinale viel Aufmerksamkeit bekam: <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/margincallmovie.com/']);"  target="_blank" href="http://margincallmovie.com/">Margin Call - Der große Crash</a> </em>zeichnet mit prominenter Besetzung (Kevin Spacey, Jeremy Irons, Demi Moore), aber geringem Budget den Moment nach, als in der Risikoabteilung einer Bank klar wird, dass die toxischen Papiere, die Warren Buffet als Massenvernichtungswaffen bezeichnete, unkontrollierbare Wirkung entfalten.</p> <br />
<p>In nächtlichen, hektischen Krisensitzungen beraten zunächst die Abteilungsleiter, bis der Boss (Jeremy Irons) beschließt, dass es seiner Meinung nach keine andere Möglichkeit gibt, als die wertlosen Papiere binnen Stunden am nächsten Morgen auf den Markt zu werfen. Die Glaubwürdigkeit des Hauses und der einzelnen Börsenhändler, die ihren Käufern den Schrott mit Überzeugungskunst andrehen müssen, ist damit auf Jahre hinaus ruiniert. Aber andernfalls würde der große Crash das Bankhaus wohl sofort ruinieren.</p> <br />
<p><em>Margin Call </em>ist ein sehr dialoglastiger Film, der deutlich auf die Abgründe der internationalen Finanzmärkte hinweist. Die Regulierung, die nach der Lehman-Pleite 2008 angekündigt wurde, blieb in Ansätzen stecken, die überfällige Einführung der Finanzmarkttransaktionssteuer ist immer noch nur im Planungsstadium.</p> <br />
<p>Der Filmtitel geht auf einen <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Margin_Call']);"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Margin_Call">Fachbegriff</a> aus der Börsensprache zurück, mit dem vor dem Überschreiten roter Linien gewarnt wird.<br /></p> <br />
Kinostart: 30. September 2011<br />
<br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/margincallmovie.com/']);"  href="http://margincallmovie.com/">Die Webseite zum Film</a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/138-Reiner-Kroehnert-parodiert-Panoptikum-im-Mehringhof.html" rel="alternate" title="Reiner Kröhnert parodiert: Panoptikum im Mehringhof" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <published>2011-10-05T13:08:26Z</published>
        <updated>2011-10-05T13:45:54Z</updated>
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        <title type="html">Reiner Kröhnert parodiert: Panoptikum im Mehringhof</title>
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                <p><br />
Reiner Kröhnerts Gastspiele zählen zu den Höhepunkten im Kreuzberger Mehringhoftheater. Gestern feierte er mit seinem neuen Programm <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/mehringhoftheater.de/kroehnert2011-2.htm']);"  href="http://mehringhoftheater.de/kroehnert2011-2.htm" target="_blank">Kröhnerts Kröhnung</a> </em>Berlin-Premiere. Vor sehr gut besuchten Zuschauerreihen gab es diesmal einen wesentlichen Unterschied zu früheren Abenden: Anders als bei <em>Angie goes to Hollywood, Honnis Rache</em> oder <em>Das Jesus-Comeback</em> gab es diesmal keine Rahmenhandlung, sondern eine lose Folge ausgefeilter parodistischer Miniaturen.</p> <br />
<p>Besonders gut imtitiert Reiner Kröhnert zwei ehemalige SPD-Vorsitzende: Hans-Jochen Vogel sieht man fast vor sich, als Kröhnert ihn in einem nostalgischen Plausch mit Genscher auf die gute, alte Zeit kantiger Köpfe zurückblicken lässt und er seinem leicht verwirrten Kollegen, der an den Niebels, Lindners, Röslers und Westerwelles leidet, mit seinen gut sortierten Klarsichthüllen die schmerzlich vermisste Orientierung geben kann.</p> <br />
<p>Alt-Kanzler Schröder tritt mit seinem typischen höhnischen Lachen und den üblichen Sottissen gegen die SPD-Linke auf. In der ihm eigenen Bescheidenheit ist er sich sicher: Ich, der Gas-Gerd, könnte jederzeit wieder Kanzlerkandidat werden. Wenn ich es nur wollte. Die Steinis sind doch nur für die zweite Reihe geeignet.</p> <br />
<p>Talk-Master Michel Friedman palavert mit Rüdiger Safranski vom <em>Philosophischen Quartett </em>und weiteren tragenden Pfeilern des deutschen Bildungsbildürgertums (Mario Basler, Daniela Katzenberger, Boris Becker und Dieter Bohlen) in mehreren Runden über den Sinn des Lebens und ihre Lieblingslektüre. Friedrich Merz träumt von der Bierdeckelrepublik und spricht offen darüber, gemeinsam mit Roland Koch an der Gründung einer neuen Partei rechts der Union zu basteln. Wolfgang Clement ist für den linken Flügel fest eingeplant. Thilo Sarrazin konnte leider noch nicht gewonnen werden, aber Andrea Nahles sei ja nicht mal in der Lage, ihn aus der Partei zu werfen, bemerkt Merz bitter.</p> <br />
<p>Ein besonderer Höhepunkt ist der Besuch von Peter Hintze bei Kanzleramtsminister Pofalla, um den es schon still geworden war, bis er Wolfgang Bosbach unverblümt darlegte, was er von dessen Gesichtszügen, Charakter und überhaupt dem ganzen Grundgesetz halte: Hintze beneidet Pofalla um dessen direkte Nähe zur Kanzlerin. Sie schwärmen von ihren Schweißperlen und ihrem Duft, ergehen sich dabei in den lyrischsten Formulierungen und zeigen so, dass Pofalla auch einen elaborierteren Code beherrscht als spätabends vor Landesvertretungen.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.reiner-kroehnert.de/']);"  href="http://www.reiner-kroehnert.de/" target="_blank">Die Webseite von Reiner Kröhnert</a></p> <br />
<p> <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/mehringhoftheater.de/']);"  target="_blank" href="http://mehringhoftheater.de/">Das Mehringhoftheater</a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/137-PyjamaParty-Malediva-streiten-sich-auch-im-neuen-Programm.html" rel="alternate" title="PyjamaParty: Malediva streiten sich auch im neuen Programm" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <published>2011-09-29T13:22:08Z</published>
        <updated>2011-09-29T13:42:04Z</updated>
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        <title type="html">PyjamaParty: Malediva streiten sich auch im neuen Programm</title>
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                <p><br />
Wenn die beiden Berliner Kleinkünstler Tetta Müller und Lo Malinke, besser bekannt als <a target="_blank" href="www.malediva.de"><em>Malediv</em>a</a>, die Premiere eines neuen Programmes feiern, kommt traditionell nur das <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tipi-am-kanzleramt.de/']);"  href="http://www.tipi-am-kanzleramt.de/" target="_blank"><em>tipi</em></a> in Frage. Nur einen Steinwurf vom Kanzleramt, wo am gestrigen Mittwoch noch einige Bürolampen brannten und Angela Merkels Referenten über der Lösung der Euro-Krise brüteten, luden <em>Malediva</em> zur <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tipi-am-kanzleramt.de/de/programm-tickets/']);"  target="_blank" href="http://www.tipi-am-kanzleramt.de/de/programm-tickets/"><em>PyjamaParty</em></a> ein. </p> <br />
<p>Wer die früheren Programme kennt, wird schon nach wenigen Minuten das Strickmuster und die Zutaten der bisherigen Erfolge wiederekennen: Malediva zicken sich an, breiten ihre Beziehungsprobleme und den Unmut über die Schwiegermutter aus, lästern über befreundete Paare wie Peter und Sabine, Florian Ludewig begleitet am Klavier.</p> <br />
<p>So entsteht eine kurzweilige Mischung aus kleinen Boshaftigkeiten, melodiösen Liedern über Beziehungsalltag, Streit und Versöhnung, garniert mit Schlagfertigkeit. Bei der Premiere hakte es aber leider noch an einigen Dialog-Passagen. Als Lo Malinke seine Hänger hatte, streute sein Bühnen- und Lebenspartner Tetta Müller genüßlich Salz in die Wunde.</p> <br />
<p>Unter großem Beifall endete ein Kabarettabend, der den meist treuen Fans im Premierenpublikum gute Unterhaltung ohne große Überraschungen bot.<br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tipi-am-kanzleramt.de/de/programm-tickets/']);"  target="_blank" href="http://www.tipi-am-kanzleramt.de/de/programm-tickets/">Weitere Informationen und Termine</a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tipi-am-kanzleramt.de/']);"  href="http://www.tipi-am-kanzleramt.de/" target="_blank">Das tipi am Kanzleramt</a><br /> </p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/125-Martina-Schwarzmann-Wer-Glueck-hat-kommt.html" rel="alternate" title="Martina Schwarzmann: Wer Glück hat kommt " />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <published>2011-08-23T08:14:28Z</published>
        <updated>2011-09-29T07:55:16Z</updated>
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        <title type="html">Martina Schwarzmann: Wer Glück hat kommt </title>
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                Nach einem fulminanten Debüt ist das zweite Programm sehr oft eine schwierige Hürde. Die Erwartungen sind hoch, das Erfolgsrezept des Anfangs darf man aber auf keinen Fall noch mal 1:1 umsetzen. Vor dieser Herausforderung standen schon Generationen von Künstlern, manche warfen gleich die Flinte ins Korn und blieben Eintagsfliegen und One-Hit-Wonder.<br /><br />Um es vorwegzunehmen: ein Absturz bleibt Martina Schwarzmann an diesem Abend, als sie mit ihrer Gitarre aus Überacker nach Berlin kommt, erspart. Dafür hat sie eine viel zu gute Beobachtungsgabe, die sie in ihre oft sehr spöttischen, gar sarkastischen Texte einfliessen lässt. Sie beherrscht ihr Handwerk und kann das Publikum gut unterhalten. <br /><br />Die Besucher der traditionsreichen Bühne &quot;Die Wuehlmaeuse&quot; verzeihen ihr auch den Einstiegsgag über die Autos, die in den vergangenen Nächten vor allem&#160; im sonst so beschaulich-bürgerlichen Berliner Westend in Flammen aufgingen.<br /><br />Martina Schwarzmann bot eine sehr solide Vorstellung. Bissige Pointen, eingängige Melodien, auch wenn sich die Akkordfolgen zu oft wiederholten, und ihr zupackender Charme brachten das Publikum zum Schmunzeln und oft auch zum Lachen.<br /><br />Der letzte Funke sprang aber nicht über, im neuen Programm &quot;Wer Glück hat kommt&quot; fehlten die Nummern, die sich so tief im Gedächtnis eingraben wie die Highlights ihres ersten Programms, als das Publikum über ihren frischen, frechen Ton staunte. Ausserdem verhedderte sich Martina Schwarzmann diesmal in deutlich zu langen Zwischen-Monologen. Statt Überleitungen entstanden kuriose Geschichten, die manchmal im Nirgendwo versandeten.<br /><br />Auf das dritte Programm dürfen wir nun gespannt sein. Sie hat das Potenzial, sich dauerhaft als erfolgreiche Kabarettistin auch ausserhalb des Weisswurst-Äquators zu etablieren.<br /><br /><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.martina-schwarzmann.de']);"  href="http://www.martina-schwarzmann.de" target="_blank">Die Kabarettistin Martina Schwarzmann</a><br /><br /><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.wuehlmaeuse.de/#home']);"  target="_blank" href="https://www.wuehlmaeuse.de/#home">Die Wühlmäuse&#160;<br />
</a> 
            </div>
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <published>2011-09-26T13:47:20Z</published>
        <updated>2011-09-26T13:47:20Z</updated>
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        <title type="html">Gysi und Augstein: Zwei Linke im Gespräch</title>
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                <p>Seit 2003 gibt es am Deutschen Theater immer wieder Sonntags eine feste Institution: Gregor Gysi, der Talkshow-Dauergast und Fraktionschef der Linken, lädt interessante Köpfe aus Politik oder Kultur zu einem zweistündigen Gespräch ans <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de']);"  href="http://www.deutschestheater.de" target="_blank">Deutsche Theater Berlin</a> ein. Die Matinee ist fast immer ausverkauft. Die interessantesten Gespräche erschienen nun in einem Sammelband.<br />
<p>Aus diesem Anlass wechselte Gregor Gysi diesmal die Seiten und ließ sich von Jakob Augstein, dem Verleger der sehr lesenswerten Wochenzeitung <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.freitag.de']);"  href="http://www.freitag.de" target="_blank">Der Freitag</a> befragen. Erwartungsgemäß hatte es Augstein trotz seiner unbestrittenenen Eloquenz an manchen Stellen schwer, im Redefluss des Linken-Frontmanns zu Wort kommen, so dass er sich mehrmals mit Handzeichen bemerkbar machen musste.</p><br />
<p>Gysi wurde in einer privilegierten Familie in der DDR geboren. Sein Vater war als überzeugter Kommunist im Widerstand gegen die Nazis in Frankreich und Berlin aktiv. Er half beim Aufbau des real existierenden Sozialismus mit, ging zum Stalinismus mehr und mehr auf Distanz, blieb aber als Staatssekretär für Kirchenfragen und Botschafter in Italien dem SED-Machtapparat letztlich loyal. Im Hause Gysi gingen neben Politikern auch Künstler ein und aus: seine Tante ist die Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing, seine Schwester ist umstrittene Dramaturgin an der Berliner Volksbühne.</p><br />
<p>Gysi berichtete ausführlich über die engen Spielräume als Rechtsanwalt zu DDR-Zeiten, wo er sich vor allem auf die Finessen des Prozessrechts spezialisierte, um für seine Mandanten etwas zu erreichen. Die von den Medien ausführlich diskutierten Prozesse gegen die Regime-Gegner Bahro und Havemann waren an diesem Abend ebenso Thema wie die seit fast zwei Jahrzehnten tobende Prozess-Schlacht um die Frage, ob er in Stasi-Tätigkeiten verstrickt war.</p><br />
<p> Augstein und Gysi schlugen den Bogen schließlich in die jüngere Vergangenheit: Die PDS war schon fast abgeschrieben und nur noch mit den beiden Direktmandats-Gewinnerinnen Petra Pau und Gesine Lötzsch im Bundestag vertreten, bis ihr die Proteste gegen Schröders Agenda 2010 und die Einführung von Hartz IV neuen Zulauf und Rekordergebnisse bei der Bundestagswahl 2009 bescherten.</p><br />
<p>Gysi zeigte sich sichtlich ungehalten über den innerparteilichen Grabenkrieg in seiner Partei, die seitdem in den Umfragen abstürzte und fand deutliche Worte zu den ungeschickten Aktionen des Parteivorsitzenden-Duos sowie dem Hang zur Selbstbeschäftigung und Selbstzerfleischung von strömungs-Protagonisten momentan in den Medien eher belächelt wird. Zur Frage, die am Wochenende die Medien bewegte, ob Sahra Wagenknecht als Frontfrau des linken Parteiflügels demnächst zu seiner Co-Vorsitzenden in der LINKEN Bundestagsfraktion gewählt wird, äußerte er sich auch hier nur sehr reserviert und ausweichend.<br /></p> 
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <published>2011-09-20T15:30:00Z</published>
        <updated>2011-09-20T15:46:18Z</updated>
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                <p> <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.aynrand.de/']);"  target="_blank" href="http://www.aynrand.de/">Ayn Rand</a> ist eine hochinteressante Figur der US-amerikanischen Philosophie. Der Guru der Finanzmärkte, der ehemalige US-Notenbank-Chef <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tagesspiegel.de/wirtschaft/greenspan-erwartet-kollaps-des-euro/4536770.html']);"  href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/greenspan-erwartet-kollaps-des-euro/4536770.html" target="_blank">Alan Greenspa</a>n, berief sich ebenso auf ihre Thesen wie Julian Assange, das Idol der Open Data-Bewegung und Wikileaks-Kopf. Auch in einem feuilletonistischen Beitrag der Süddeutschen Zeitung über den Überraschungs-Coup, mit dem die Piraten das Abgeordnetenhaus von Berlin, enterten, durfte ihr Name nicht fehlen.</p> <br />
<p>Sie wurde bekannt als Vertreterin eines libertären Individualismus, der die Freiheit des Einzelnen ins Zentrum des Handelns rückt. Vor allem in den USA prägt sich auch heute, fast dreißig Jahre nach ihrem Tod, die politische Landschaft, da die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.teaparty.org/']);"  href="http://www.teaparty.org/"><em>Tea Party</em></a> ihr in vielen Punkten nahe steht.</p> <br />
<p>Die Auseinandersetzung mit dieser in Deutschland nicht so bekannten Denkerin drängt sich also förmlich auf und verspricht spannende Reibungspunkte. Leider ging das Konzept des Regieduos <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/capitalista_baby/tom_kuehnel/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/capitalista_baby/tom_kuehnel/">Tom Kühnel</a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/capitalista_baby/juergen_kuttner/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/capitalista_baby/juergen_kuttner/" target="_blank">Jürgen Kuttner</a>, der dem Berliner Publikum durch seine Volksbühnen-Monologe bekannt ist, nicht auf. Das ältere Ehepaar neben mir zog am Ende das Fazit: &quot;Wie langweilig!&quot;</p> <br />
<p>Interessante Ansätze gab es allerdings durchaus. Wie bei Kuttner als Stilmittel üblich liefen&#160; zu Beginn Videoschnipsel in Endlosschleife über die große Leinwand vor der Bühne: Ayn Rand sprach in alten Schwarz-Weiß-Interview-Aufnahmen über ihre Weltsicht. Furios war sicher auch der Schlussappell des Hauptdarstellers <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/capitalista_baby/daniel_hoevels/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/capitalista_baby/daniel_hoevels/" target="_blank">Daniel Hoevels</a>, der ein weiterer Lichtblick des Abends war und hoffentlich noch öfter in wichtigen Rollen am Deutschen Theater Berlin zu sehen sein wird. In diesen wenigen Minuten lernte man das Gedankengebäude von Ayn Rand etwas besser kennen.</p> <br />
<p>Dazwischen lag aber fast drei Stunden lang eine theatralische Fassung ihres Romans <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Der_ewige_Quell']);"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_ewige_Quell"><em>The Fountainhead</em></a>, die in grauer Vorzeit des Hollywood-Kinos auch schon melodramatisch mit Gary Cooper verfilmt wurde. Mit zahlreichen Verfremdungseffekten in Brechtscher Tradition und skurrilen Auftritten von Jürgen Kuttner als schwarzer Witwe schleppte sich die Erzählung über den Architekten Howard Roark, der sich nicht anpassen, sondern seine künstlerischen Ideen 1:1 umsetzen möchte, wie Gerhard Schröder sagen würde, eher zäh hin.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/capitalista_baby/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/capitalista_baby/" target="_blank">Weitere Informationen und Termine</a></p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/133-Sommer-in-Orange-unterhaltsame-Kulturschock-Komoedie.html" rel="alternate" title="Sommer in Orange: unterhaltsame Kulturschock-Komödie" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-19T14:30:00Z</published>
        <updated>2011-09-19T14:49:48Z</updated>
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        <title type="html">Sommer in Orange: unterhaltsame Kulturschock-Komödie</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Eine der besten und unterhaltsamsten Kinokomödien dieses Jahres beschäftigt sich pünktlich zum Papst-Besuch mit dem Kulturschock, wenn verschiedene Lebensstile und religiöse Weltanschauungen auf einander treffen.</p> <br />
<p>Marcus H. Rosenmüller hat sich bereits als Regisseur intelligenter Komödien wie <em>Wer früher stirbt, ist länger tot </em>einen Namen gemacht.<em> </em>Gemeinsam mit der Drehbuchautorin Ursula Gruber gelang ihm mit <em>Sommer in Orange</em> ein unterhaltsamer Film, der sehr genau hinschaut und tief in die Milieus, die er beschreibt, eintaucht. Es gelingt ihnen sicher auch deshalb, der Gefahr zu entgehen, sich über ihre Figuren nur als Klischee-Abziehbilder lustig zu machen, weil die Autorin Erfahrungen aus ihrer eigenen Kindheit einfließen lässt.</p> <br />
<p><em>Sommer in Orange</em> zeigt die Schwierigkeiten der Kreuzberger Großstadtpflanze Lili, sich im oberbayerischen Talbichl einzuleben, wo die Welt zwischen Sonntagsbraten, Kirchgang und Kreuz bei der CSU noch ganz übersichtlich geordnet erscheint. Das gilt aber nur, bis die Sannyasin-Kommune aus Kreuzberg inklusive Lilis überforderter Mutter auf dem Bhagwan-Selbsterfahrungstrip auf einem Bauernhof ankommt und die Nachbarschaft mit ihren Ritualen und dem Plan, ein Religions- und Kulturzentrum aufzubauen, aus der Fassung bringt.</p> <br />
<p>Die Drehbuchautorin, die Anfang der 80er Jahre selbst in einer ähnlichen Kommune im oberbayerischen Hohenschäftlarn aufwuchs, zeichnet&#160; das Leiden, die Anpassungs- und Abgrenzungsbemühungen des Mädchens und viele kuriose, komische Beobachtungen dieses <em>Clash of Cultures</em> einfühlsam nach. <br /></p> <br />
<p><em>Sommer in Orange</em> startete am 18. August bundesweit in den Kinos.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.sommerinorange.de/']);"  href="http://www.sommerinorange.de/" target="_blank">Die Webseite zum Film </a></p> <br />
<p> </p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/132-Gary-Shteyngarts-Untergangsszenarien.html" rel="alternate" title="Gary Shteyngarts Untergangsszenarien" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-16T08:00:00Z</published>
        <updated>2011-09-19T14:28:16Z</updated>
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        <title type="html">Gary Shteyngarts Untergangsszenarien</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Einer der Höhepunkte des Internationalen Literaturfestivals Berlin war der Auftritt von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.perlentaucher.de/autoren/13402/Gary_Shteyngart.html']);"  target="_blank" href="http://www.perlentaucher.de/autoren/13402/Gary_Shteyngart.html">Gary Shteyngart</a> auf der Großen Bühne des Festspielhauses.<br /><br />Sigrid Löffler würdigte ihn in ihrer kompetenten Einführung als einen der interessantesten und komischsten Autoren der Gegenwart. Nachdem er gemeinsam mit seinen Eltern 1979 von den USA aus der Sowjetunion freigekauft worden war, widmete er sich in seinen beiden ersten Büchern dem Untergang des Sowjet-Imperiums.<br /><br />Verfall und Abstieg haben es ihm auch in seinem dritten Buch angetan: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.perlentaucher.de/buch/36615.html']);"  href="http://www.perlentaucher.de/buch/36615.html" target="_blank"><em>Super Sad True Love Story</em></a> widmet sich dem Defizit des US-Haushalts und den Ängsten einer verunsicherten Nation vor dem Hintergrund einer Liebesgeschichte.<br /><br />Bemerkenswert ist, dass Shteyngart bereits 2006 mit der Arbeit an seinem satirischen Zukunftsszenario begann und schneller als erwartet von der Realität eingeholt wurde. Die Passagen in seinem Buch über die Kritik der chinesischen Zentralbank, dass es mit dem US-Schuldenberg so nicht weitergehen könne, erinnern sehr an tatsächliche Medienberichte aus diesem Krisensommer, als das Buch längst veröffentlicht war und bereits für Furore sorgte.<br /><br />Etwas unglücklich gewählt waren allerdings die Textausschnitte, die bei dieser Autorenlesung vorgetragen wurden. Darin kam der besondere Reiz des Buches nicht gut zur Geltung. &#160;</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.literaturfestival.com']);"  href="http://www.literaturfestival.com" target="_blank">Das Internationale Literaturfestival Berlin </a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/131-Asian-Hot-Shots-Festival-2011.html" rel="alternate" title="Asian Hot Shots Festival 2011" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-15T09:55:00Z</published>
        <updated>2011-09-15T12:31:27Z</updated>
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        <title type="html">Asian Hot Shots Festival 2011</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p> Selten sieht man bei kulturellen Veranstaltungen ein so junges und buntes Publikum wie am vergangenen Wochenende im Kino Moviemento beim Filmfestival <em>Asian Hot Shots Festival</em>.<br /><br />
Der Kontinent erwies sich wieder mal als Fundgrube für hochinteressante und ungewöhnliche Entdeckungen. Beeindruckend war z.B. die Experimentierlust und der Mut des Abschlussfilms <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/greenchilies.wordpress.com/program/queer-asia/madam-x/']);"  href="http://greenchilies.wordpress.com/program/queer-asia/madam-x/" target="_blank"><em>Madame X</em></a>. In einer Bonbon-grellen Ästhetik und voller Zitate der Superhelden-Mythen und asiatischer Kampftechniken streitet der Film gegen Fundamentalismus und für Transgender-Rechte. So gelang dem indonesischen Regisseur Lucky Kuswandi eine Verbindung aus unterhaltsamer Popkultur und politischem Anspruch.<br />
</p> <br />
Nicht ganz so stark waren die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/greenchilies.wordpress.com/program/short-asia/experimental-shorts/']);"  target="_blank" href="http://greenchilies.wordpress.com/program/short-asia/experimental-shorts/">experimentellen Kurzfilme</a>, die am Sonntag Nachmittag vor dem großen Gewitter gezeigt wurden. Vieles wirkte dort eher erwartbar und unfertig. <br />
<br />
<p> Alles in allem hat sich das Festival in seiner vierten Auflage fest im Berliner Kulturkalender etabliert. Nur der Termin Anfang September direkt nach der Sommerpause ist eher ungünstig, weil das Festival dann mit besonders vielen anderen Ereignissen konkurriert, wie <em>ExBerliner</em> zurecht schrieb.<br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/greenchilies.wordpress.com/']);"  target="_blank" href="http://greenchilies.wordpress.com/">Asian Hot Shots </a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.moviemento.de/']);"  href="http://www.moviemento.de/" target="_blank">Moviemento</a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/130-Jelineks-Winterreise-Eindringliche-Spielzeiteroeffnung.html" rel="alternate" title="Jelineks Winterreise: Eindringliche Spielzeiteröffnung" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-14T09:48:00Z</published>
        <updated>2011-09-14T10:12:58Z</updated>
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        <title type="html">Jelineks Winterreise: Eindringliche Spielzeiteröffnung</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p> Mit sehr schwerer Kost konfrontierte das Deutsche Theater sein Publikum <br />
zum Auftakt der neuen Spielzeit: Drei Stunden lang deklamieren fünf <br />
Schauspielerinnen die bedruckenden Text-Wüsten aus Elfriede Jelineks <br />
jüngstem Werk <em>Winterreise</em>. Die einzigen fröhlichen Kontrapunkte sind <br />
ihre Sommerkleider und die Blumenwiese, über die sie spazieren.</p><br />
Wie bei Jelinek mittlerweile üblich, gibt es keine klaren Rollen oder einen roten Handlungsfaden. Die schauspielerinnen tragen abwechselnd einen Teil der wütenden Monologe vor. Die Kolleginnen verletzten sich im Hintergrund selbst mit Messern oder Scheren und quälen sich am Klavier durch Franz Schuberts titelgebenden Liederzyklus. Diese Motive aus Jelineks Biographie kennt man bereits aus ihrem Roman <em>Die Klavierspielerin</em> und der Haneke-Verfilmung mit Isabelle Huppert.<br /><br />Auch sonst kommt einem vieles bekannt vor: Jelinek leidet erstens an sich selbst, zweitens an ihrer dominanten Mutter, drittens am demenzen Vater, viertens an Österreich und fünftens an der ganzen Welt. Die sprachgewaltigsten Passagen widmen sich wieder mal der Abrechnung mit Österreich. Vom Fall Kampusch zeigt sie Linien der Verachtun bis zum Massentourismus und der Zerstörung der alpinen Landschaften.<br />
<br />
<br />
<br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/" target="_blank">Das Deutsche Theater Berlin</a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/home/winterreise_dt/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/home/winterreise_dt/">Weitere Informationen und Termine </a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/129-ilb-Droht-die-Berlusconisierung-Europas.html" rel="alternate" title="ilb: Droht die Berlusconisierung Europas?" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-13T12:53:00Z</published>
        <updated>2011-09-13T13:06:10Z</updated>
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        <title type="html">ilb: Droht die Berlusconisierung Europas?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p> Ins Obere Foyer des Festspielhauses haben die Veranstalter des ilb zu <br />
einer Diskussion unter dem Titel <em>Berlusconisierung Europas?</em> geladen. Die<br />
 Debatte in der Reihe <em>Reflections </em>war zwar mit <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.freitag.de']);"  target="_blank" href="http://www.freitag.de"><em>Freitag</em></a>-Herausgeber <br />
Jakob Augstein, dem ungarischen Publizisten György Dalos und Dramatiker <br />
Moritz Rinke interessant besetzt, scheiterte aber an der Konzeptlosigkeit. Vor allem die Moderatorin wirkte indisponiert, wie meine beiden Nachbarinnen mehrfach murmelnd monierten.<br />
<br />Schon nach wenigen Minuten kritisierte Augstein der wie gewohnt scharfsinnig argumentierte, dass hier zu viele Phänomene miteinander verrührt wurden und das eigentliche Thema der nachmittäglichen Runde nicht trennscharf definiert wurde.<br /><br />
So hüpfte man auf dem Podium von Berlusconi über Ungarn zum Freiherrn Karl-Theodor Guttenberg und zurück, bevor man immer mal wieder bei Strauss-Kahn. Deshalb hat die Diskussion wenig Gewinn für die Zuhörer gebracht: dass Berlusconi inzwischen auch den Italienern peinlich wird, war schon vorher klar. In Deutschland haben wir keine vergleichbaren Phänomene. Die fleissigen Aktenleser dominieren die politische Bühne, der schillernde Freiherr scheiterte schnell an seinen Plagiaten und durchsichtigen Inszenierungsstrategien. Besorgniserregend bleibt die Situation in Ungarn, wo die rechtspopulistische Regierung im Schatten der Euro-Krise rechtsstaatliche Standards schleift. Das Problem ging aber auf diesem Podium eher unter.<br />
</p> <br />
<p>Wie eine solche Veranstaltung besser gelingen kann demonstrierte am gestrigen Montag Gabriele von Arnim, die in ihrer gewohnt souveränen Art <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.hanser-literaturverlage.de/autoren/autor.html?id=25703']);"  target="_blank" href="http://www.hanser-literaturverlage.de/autoren/autor.html?id=25703">Raoul Schrott</a> über sein Werk und seine Gedankenwelt befragte. Auf dem Podium entwickelte sich ein ruhiges Gespräch, das Schrotts eigenständigen Kosmos innerhalb des hektischen Literaturbetriebs reflektierte, und genug Raum für Nachfragen ließ. Schrott wurde vor einigen Jahren durch seine Thesen zur Entstehung von Homers Werken bekannt, mit denen er die Fachwissenschaft zum Teil heftig gegen sich aufbrachte. Aktuell bereitet er einen epischen Text über seine Grenzerfahrungen u.a. in der Wildnis von Nordwest-Kanada vor, aus dem er erste Notizen und Fragmente vortrug.</p> <br />
<p> Interessant war auch das Gespräch des Sinologen Tilman Spengler mit Jung Chang über die fast 1.000seitige <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.perlentaucher.de/buch/21921.html']);"  target="<u>blank" href="http://www.perlentaucher.de/buch/21921.html"><em>Mao</em>-Biographie</a>, für die sie international viel Lob bekam, die aber in China der Zensur zum Opfer fiel. Gemeinsam mit ihrem Mann zeichnet sie darin akribisch Maos Lebensstationen und Leseerfahrungen nach. Vor allem dekonstruiert sie einige Mythen, die in der KPCh immmer noch gepflegt werden. Jung Chang wurde international durch ihren vielgelobten Roman <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Wilde_Schw%E4ne&lt;/u&gt;(Jung_Chang)']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilde_Schw%E4ne</u>(Jung_Chang)" target="_blank"><em>Wilde Schwäne</em></a> bekannt, worin sie ihre autobiographischen Erlebnisse während der Kulturrevolution verarbeitet.<br /></p> <br />
<p><a target="_blank" href="www.literaturfestival.com">Das Internationale Literaturfestival Berlin ilb </a><br /></p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/128-Rainald-Grebe-Voelker-schaut-auf-diese-Stadt.html" rel="alternate" title="Rainald Grebe: Völker schaut auf diese Stadt " />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-10T11:06:59Z</published>
        <updated>2011-09-12T10:12:21Z</updated>
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        <title type="html">Rainald Grebe: Völker schaut auf diese Stadt </title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Der Wahlkampf zum Berliner Abgeordnetenhaus dümpelt vor sich hin. Wowi verzichtet fast völlig auf Inhalte und zeigt sich auf Plakaten lieber mit Krokodil-Puppen, die ihm die Nase abbeissen, und reizenden älteren Damen die er im Small-Talk charmiert. Renate Künasts Wahlkampf blieb seit ihrer pompösen Kandidatur-Eröffnungsrede zahm und kommt auch auf <br />
der Zielgeraden nicht richtig in Gang. <br />
<br />
<p>  <br />
Gut, dass nun immerhin der in Berlin und Brandenburg weltberühmte Kabarettist Rainald Grebe etwas Schwung in die Angelegenheit bringt: am Maxim Gorki Theater führt er in etwas mehr als zwei Stunden durch die Untiefen des Berliner Kommunalwahlkampfs. <em>Völker schaut auf diese Stadt</em> nennt er sein neues Programm in Anspielung auf Ernst Reuter. Der aktuelle Amtsinhaber und potenzielle NachfolgerInnen kommen an diesem Abend nicht ganz so gut weg: Grebe und seine Kollegen sprechen und spielen die Originaltexte der Kandidatenauftritte nach und legen mit karikierendem Spott den Finger in die Wunde mancher Stilblüten. <br />
</p><br />
<p>Der Abend leidet unter einer Schwierigkeit: Wie kann eine Parodie noch zünden, wenn der Wahlkampf selbst schon mit schrägen und fast unglaublichen Einlagen ein eigenständiges Gesamtkunstwerk darstellt? Gegen die Live-Auftritte der Kandidaten des bunten Gewimmels <br />
kleiner Parteien im <em>rbb</em> vor einigen Tagen mit der unfreiwilligen Komik, als nicht mehr klar war, wer hier der Satiriker Martin Sonneborn ist und wer seine Thesen ernst meint, kommt auch ein Mann vom Kaliber Grebes nicht so einfach an. Vor allem, wenn er im Vergleich zu seinen Soloprogrammen so ausser Form wirkt wie an diesem Abend, an dem auch noch eine Kollegin krankheitsbedingt ausfällt.   <br />
</p><br />
<p><br />
Dennoch gelingen manche schöne Momentaufnahmen. Vor allem die nachgestellten Interviews mit einem Rentner, der sich in Berliner Schnauze immer weiter in eine Wutrede auf den Regierenden Bürgermeister reinsteigert, und die Schlussparodie des hoffnungslosen FDP-Wahlkämpfers am Kotti, an dem die Passanten vorbeilaufen, sind sehenswert. Aber warum räuchern Rainald Grebe und seine Kollegen den Theatersaal mit ihrem Zigarettenqualm ein? Das ist eine der offenen Fragen nach diesem ungewöhnlichen Theaterabend.<br />
</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.gorki.de']);"  target="_blank" href="http://www.gorki.de">Das Maxim Gorki Theater </a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.rainaldgrebe.de/']);"  href="http://www.rainaldgrebe.de/" target="_blank">Rainald Grebe</a> <br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.gorki.de/de_DE/calendar/repertoire/748327']);"  target="_blank" href="http://www.gorki.de/de_DE/calendar/repertoire/748327">Weitere Informationen und Termine</a><br /></p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/127-Erinnerung,-sprich-Jose-Saramagos-letzter-Roman.html" rel="alternate" title="Erinnerung, sprich: José Saramagos letzter Roman" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-09T11:39:29Z</published>
        <updated>2011-09-09T11:56:22Z</updated>
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        <title type="html">Erinnerung, sprich: José Saramagos letzter Roman</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Zum Auftakt des Internationalen Literaturfestivals Berlin, das in diesem Spätsommer zum 11. Mal stattfindet, führte Sigrid Löffler im Saal des Deutschen Theaters durch einen gelungenen Abend zu Ehren von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.zeit.de/politik/2010-06/nachruf-saramago']);"  href="http://www.zeit.de/politik/2010-06/nachruf-saramago">José Saramago</a>.</p> <br />
<p>Der streitbare portugiesische Autor wurde hierzulande 1998 einem breiteren Publikum bekannt, als er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. Bis zu seinem Tod im vergangenen Jahr machte er mit geschliffenen, gescellschaftskritischen Novellen und Romanen sowie mit seiner harten Kritik an Sarkozy, Berlusconi und Co. in Interviews und Blogs auf sich aufmerksam.</p> <br />
<p>Die Literaturkritikerin Sigrid Löffler, langjährige Antipodin von Marcel Reich-Ranicki, gab eine sehr kurzweilige und fundierte Einführung in Leben und Werk Saramagos. Im Vergleich zu früheren Jahren war dies ein sehr gelungener, informativer Einstieg, der als Standard hoffentlich auch in den kommenden Festivaltagen eingehalten wird.</p> <br />
<p>Höhepunkt des Abends war die Lesung von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/sven_lehmann/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/sven_lehmann/">Sven Lehmann</a> mit seinem charakteristischen Timbre, mit dem er seit Jahren auf der Bühne des Deutschen Theaters vor allem als Mephisto, aber auch in vielen Fernsehfilmen zu erleben ist. Er las einige Passagen aus Saramágos letztem Roman <em>Kain</em>: Der Kommunist und Atheist erzählt darin den biblischen Mythos des Brudermords neu. Der alttestamentarische Gott wird bei Saramago als grausam und despotisch dargestellt, wie Sven Lehmann mit seiner Stimme gut nuanciert herausarbeitet.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.literaturfestival.com/']);"  href="http://www.literaturfestival.com/" target="_blank">Das Internationale Literaturfestival Berlin ilb</a></p> <br />
<p> </p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/126-Anna-Karenina-am-Gorki-erst-Nummernrevue,-dann-Schwere.html" rel="alternate" title="Anna Karenina am Gorki: erst Nummernrevue, dann Schwere" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
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        <published>2011-08-29T16:36:22Z</published>
        <updated>2011-08-29T20:33:49Z</updated>
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        <title type="html">Anna Karenina am Gorki: erst Nummernrevue, dann Schwere</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Einen Wälzer von mehr als 1000 Seiten zu lesen, erfordert schon einiges an Durchhaltevermögen. Noch größer ist die Herausforderung, aus einem Roman wie &quot;Anna Karenina&quot; einen interessanten Theaterabend zu machen. Da ist es unerlässlich, Schneisen zu schlagen und stark zu kürzen. &#160;<br /><br />Am Berliner Maxim Gorki Theater gingen in der Textfassung des Intendanten Armin Petras und des Regisseurs Jan Bosse leider viele wichtige Stränge von Leo Tolstois epischem Gesellschaftspanorama und seinen Reflexionen über das vorrevolutionäre russische Zarenreich verloren.<br /><br />Geblieben ist ein Abend über die Sehnsucht nach und das Scheitern von Liebe. Auf der Setzkasten-Bühne mühen sich die Figuren ab, ihr Glück zu finden. Vor allem über der letzten Stunde nach der Pause liegt eine bleierne Schwere, als die Titelfigur Anna Karenina erkennt, dass nach der Trennung von ihrem Mann auch der Liebhaber Wronski nicht das erhoffte stabile Glück bringt.<br /><br />Vor der Pause lebt das Stück vor allem von seinen beiden Stars: Fritzi Haberlandt als Anna Karenina und Milan Peschel als Wronski bieten eine Nummernrevue voller Kabinettstückchen ihres schauspielerischen Könnens. Das ist unterhaltsam, ansonsten bleibt einiges auf der Strecke.<br /><br />Das Maxim Gorki Theater: www.Gorki.de 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/124-Godmother-of-Punk-Nina-Hagens-bewegtes-Leben.html" rel="alternate" title="Godmother of Punk - Nina Hagens bewegtes Leben" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <published>2011-08-12T10:27:53Z</published>
        <updated>2011-08-12T11:09:23Z</updated>
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        <title type="html">Godmother of Punk - Nina Hagens bewegtes Leben</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>In der Reihe <em>Neuer deutscher Film </em>wurde gestern im ausverkauften Kino Babylon in Berlin-Mitte die Dokumentation <em>Godmother of Punk </em>vorgestellt. Die Koproduktion des <em>rbb</em> mit <em>arte</em> und dem <em>Schweizer Fernsehen </em>wühlte sich intensiv durch die Archive und förderte zahlreiche Perlen aus Nina Hagens turbulentem Leben zu Tage.</p> <br />
<p>Allein schon die Parodien auf Schlager-Stars wie Mireile Mathieu, die Nina Hagen als Teenager im DDR-Fernsehen der siebziger Jahre bot, sind das Eintrittsgeld wert. Das Publikum kann in einem bunten Bilderbogen schwelgen, der Hagens künstlerische Entwicklung nachzeichnet. Die Klassiker wie <em>Du hast den Farbfilm vergessen, o Michael, </em>mit dem sie zum Star wurde, ihr skandalträchtiger Auftritt in der ORF-Talkshow <em>Club 2</em>, ihre Besuche beim Guru in Indien und ihre aktuelle Hinwendung zum Christentum dürfen in der Dokumentation natürlich nicht fehlen. </p> <br />
<p>Ein Höhepunkt des Films ist die kurze Interviewpassage mit Wolf Biermann, der bis zu seiner Ausbürgerung Nina Hagens Stiefvater war. Er schildert eindrucksvoll, wie Nina Hagen sich als junges Mädchen in gewohnt exaltierter Art über seine Kritik an Staatschef Walter Ulbricht empört hat. <br /></p> <br />
<p>Im Anschluss an den Film beantwortete Nina Hagen in gewohnt schrillem Outfit noch einige Fragen der Regisseurin und stimmte acapella einige Lieder an. Mit ihrer Mutter, der Schauspielerin Eva-Maria Hagen, lieferte sie sich noch einen Schlagabtausch voller verbaler Spitzen. Ganz so, wie man es von ihr erwartet.</p> <br />
<p>Die Dokumentation ist am kommenden Dienstag, 16.8., ab 21.30 Uhr auf <em>arte</em> zu sehen. <br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.babylonberlin.de/']);"  href="http://www.babylonberlin.de/" target="_blank">Das Kino Babylon Berlin-Mitte </a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.babylonberlin.de/neuerdeutscherfilm.htm']);"  target="_blank" href="http://www.babylonberlin.de/neuerdeutscherfilm.htm">Die Reihe Neuer Deutscher Film</a><br /></p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/123-Nader-und-Simin-eine-Trennung-Konflikte-in-Teheran.html" rel="alternate" title="Nader und Simin - eine Trennung: Konflikte in Teheran" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-07-14T09:59:02Z</published>
        <updated>2011-07-14T17:41:39Z</updated>
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        <title type="html">Nader und Simin - eine Trennung: Konflikte in Teheran</title>
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                Selten hat ein Film bei der Berlinale so abgeräumt wie &quot;Nader und Simin - eine Trennung&quot; in diesem Jahr: der Goldene Bär als Bester Film und gleich zwei Silberne Bären für die Besten Hauptdarsteller. Das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung überschlägt sich schier vor Begeisterung: ein &quot;Ausnahmefilm&quot;, dessen Erzählgewebe so dicht sei wie in der US-Serie &quot;Wire&quot;.<br /><br />In dieser Woche startet der iranische Film bundesweit in den Kinos, so dass sich jeder selbst ein Bild machen kann, ob diese Vorschusslorbeeren berechtigt sind.<br /><br />Bei Asgar Farhadis Gesellschaftsdrama handelt es sich meiner Meinung nach um den stärksten Sieger der Berlinale-Festivals der vergangenen Jahre. Das liegt zum Teil an seinem präzisen Blick auf die Konflikte zwischen den sehr unterschiedlichen Milieus in Teheran. Es liegt aber auch daran, dass frühere Preisträger meist schon nach wenigen Wochen in der Versenkung verschwanden und kaum jemand das Jury-Urteil nachvollziehen konnte.<br /><br />Das Bemerkenswerteste an diesem Film ist, mit welchem Mut er zwei Stunden lang den Finger in die Wunden der iranischen Gesellschaft legt: die weibliche Hauptfigur Simin möchte am liebsten das Land gemeinsam mit ihrer Tochter verlassen. Nach den Regeln des Gottesstaates ist die Scheidung aber nicht so einfach möglich. Dennoch trennt sie sich von ihrem Mann Nader, der daraufhin eine streng religiöse Frau als Haushaltshilfe und Pflegerin seines dementen Vaters anstellt. Sie ist eine prototypische Anhängerin von Ahmadinedschad, der seine Basis vor allem in den ärmeren Stadtvierteln hat. <br /><br />Der Film zeigt schonungslos, wie schwer es ist, sich in dem Netz aus Vorschriften und ungeschriebenen Verhaltensregeln in der Mullahkratie zurechtzufinden und halbwegs durchzulavieren. In wechselnden Konstellationen treffen sich die Protagonisten vor Gericht, verheddern sich in Halbwahrheiten und werden immer verzweifelter.<br /><br />Es ist sehr erstaunlich, dass der Film der sonst so strengen Zensur nicht zum Opfer. Im Gegenteil: an den Kinokassen und vor allem im DVD-Verkauf ist der Film im Iran ziemlich erfolgreich. Der Regisseur hat im Gegensatz zu Kollegen wie Jafer Panahi auch kein Reiseverbot. In Berlin konnte er aber diese Woche dennoch nicht anwesend sein: der französische Kulturminister hatte ihn eingeladen.<br /><br /><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.nader-und-simin.de/']);"  target="_blank" href="http://www.nader-und-simin.de/">Die Webseite zum Film</a><br /><br /> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/122-Verruecktes-Blut-Tasche-her,-Alter!.html" rel="alternate" title="Verrücktes Blut: Tasche her, Alter! " />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-07-03T10:12:28Z</published>
        <updated>2011-07-04T14:53:26Z</updated>
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        <title type="html">Verrücktes Blut: Tasche her, Alter! </title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p><em>Verrücktes Blut</em> am Ballhaus Naunynstraße gehört zum Besten, Frechsten und Interessantesten, was derzeit auf Berliner Bühnen zu sehen ist. Das wurde zwar schon oft in den Feuilletons von <em>FAZ</em> über <em>SPIEGEL</em> bis <em>taz</em> behauptet, stimmt aber trotzdem!</p> <br />
<p>Mal wieder - auch ein knappes Jahr nach der Premiere - war die Aufführung im kleinen Theater in Kreuzberg 36 bis auf den letzten Platz ausverkauft, als die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler, die alle zwischen 20 und 30 Jahre jung sind, häufig einen Migrationshintergrund haben, wie es mit einem Wortungetüm korrekt heißt, und meistens auch im Kiez leben, sich in die Klischeeposen werfen, die einem durch den Kopf schießen, wenn man an Schulklassen in Kreuzberg oder Neukölln denkt.</p> <br />
<p>Die Lehrerin (Sesede Terziyan) stöckelt auf hochhackigen Schuhen und voller Idealismus, den testosterongesteuerten Jugendlichen ihren Säulenheiligen Friedrich Schiller näherzubringen, auf verlorenem Posten über Parkett. Bis ihr in einem Handgemenge zufällig die geladene Pistole aus dem Rucksack eines Schülers vor die Füße fällt.</p> <br />
<p>Sie ergreift die Chance, in ihrer Klasse endlich mal für Ordnung zu sorgen oder sie zu kärchern, wie Sarkozy sagen würde, und zwingt die Jugendlichen mit Schreckschüssen aus der vorgehaltenen Pistole, das Drama &quot;Die Räuber&quot; aus Reclam-Heften nachzuspielen. Es entwickelt sich ein aberwitziger Mix aus Melodram, Krimi, Post-Migrations-Sozialanalyse und Parodie auf Schultheatervorstellungen, die Wolfgang Höbel im SPIEGEL treffend als &quot;Amok-Komödie&quot; charakterisierte.</p> <br />
<p>Identitäten werden diskutiert und ironisch gebrochen, die Volten der Handlung und die pointenreichen Dialoge halten das Publikum in Atem. Es war nicht zu bemerken, dass knapp die Hälfte des jungen Ensembles zum ersten Mal statt der bisherigen Besetzung einsprang.</p> <br />
<p>Ein sehenswertes Stück, für das sich der Weg in den Kotti-Kiez trotz Dauerregen und U-Bahn-Pannen lohnte. Der Regisseur Nurkan Erpulat feierte mit diesem Werk seinen Durchbruch: Vom Off-Theater schaffte er es zum Berliner Theatertreffen der zehn wichtigsten deutschsprachigen Inszenierungen im deutschen Sprachraum. Mittlerweile arbeitet er auch schon an seiner zweiten Produktion für das repräsentative Deutsche Theater Berlin.</p> <br />
<p>Das Stück wurde in nur knapp sechs Wochen als freie Improvisation nach der Grundidee des Films <em>La Journée de la Jupe</em> von Jean-Paul Lilienfeld einstudiert, der auf der <a href="/blog/08022009/Berlinale-2009-Liebeskummer,-Mauerfall-und-Geiseldrama-am-dritten-Festivaltag.html" target="_blank">Berlinale 2009</a> mit Isabel Adjani vorgestellt wurde.<br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.ballhausnaunynstrasse.de/index.php?id=21&amp;amp;evt=442']);"  target="_blank" href="http://www.ballhausnaunynstrasse.de/index.php?id=21&amp;evt=442">Informtationen zu &quot;Das Verrückte Blut&quot;</a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.ballhausnaunynstrasse.de/']);"  href="http://www.ballhausnaunynstrasse.de/" target="_blank">Das Ballhaus Naunynstrasse </a></p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/121-Aus-der-Mitte-der-Gesellschaft-Gastspiel-aus-Oldenburg.html" rel="alternate" title="Aus der Mitte der Gesellschaft: Gastspiel aus Oldenburg" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-06-21T10:59:57Z</published>
        <updated>2011-06-21T11:59:37Z</updated>
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        <title type="html">Aus der Mitte der Gesellschaft: Gastspiel aus Oldenburg</title>
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                <p><br />
Sehr vielversprechend klang die Ankündigung des Gastspiels <em>Aus der Mitte der Gesellschaft </em>des Staatstheaters Oldenburg bei den Autorentheatertagen: Die Absturzängste der Mittelschicht füllen seit der Einführung von Hartz IV und dem Schock der Finanzkrise ganze Bücherregale. Guido Westerwelle baute einen sehr erfolgreichen Wahlkampf auf seinem Versprechen eines einfacheren und gerechteren Steuersystems mit Entlastungen für die Mittelschicht auf, bis die Blase in der Regierungsrealität platzte.</p> <br />
<p>An Stoff für einen interessanten Abend mangelte es also nicht und auch einige Fachleute aus dem politischen Berlin wie z.B. der Chef der Abteilung Innenpolitik der Grün-nahen Heinrich-Böll-Stiftung wurden angelockt. Leider gelang dem Regisseur Marc Becker und seinen vier Schauspielern nur ein recht fader Abend, der einige Scherze bot, aber das spannende Thema wie den heißen Brei umkreiste.</p> <br />
<p>Dabei wäre die Grundidee, die drei Männer und ihre Kollegin in einem A-Capella-Chor und einigen Soli sprechen zu lassen, durchaus reizvoll gewesen. Aber so blieb der Abend trotz guter Ansätze auf halber Strecke stecken.</p> <br />
<p>In den kommenden Tagen wird bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater noch eine Dresdner Adaption des hochgelobten Romans <em>Der Turm</em> zu sehen sein, an der Armin Petras und sein künftiger Dramaturg am Berliner Maxim-Gorki-Theater federführend mitwirkten. Zum Abschluss lockt die <em>Lange Nacht der Autoren</em> mit vier Uraufführungen von Nachwuchsautorinnen und -autoren. <br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/mitte_der_gesellschaft/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/mitte_der_gesellschaft/">Weitere Informationen zu <em>Aus der Mitte der Gesellschaft</em></a><br /></p> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/119-Murder-Ballads-Nick-Caves-schwarze-Romantik-als-Gastspiel-aus-Bern.html" rel="alternate" title="Murder Ballads: Nick Caves schwarze Romantik als Gastspiel aus Bern" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-06-19T17:00:11Z</published>
        <updated>2011-06-21T08:19:55Z</updated>
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        <title type="html">Murder Ballads: Nick Caves schwarze Romantik als Gastspiel aus Bern</title>
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                <p>Festivals sind die idealen Orte für überraschende Entdeckungen. Wer hätte gedacht, dass das Stadttheater Bern einen solch schwungvollen und ungewöhnlichen Theaterabend wie <em><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/murder_ballads/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/murder_ballads/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Murder Ballads</span></a><span style="text-decoration: underline;"></span> </em>im Repertoire hat? In den Feuilletons der großen Zeitungen erfährt man hin und wieder von den Inszenierungen in Zürich und Basel. Aber Bern haben wir normalerweise nicht auf dem Schirm, wie Joschka Fischer so schön sagen würde. Mit Bern assoziieren wohl auch die meisten Schweizer nur sprichwörtliche Langsamkeit, den Verwaltungsapparat und die Sennenhunde.</p> <br />
<p>Deshalb ist es bemerkenswert, dass den Scouts und dem Team der <em>Autorentheatertage</em> am Deutschen Theater Berlin diese unterhaltsame Aufführung <em>Murder Ballads </em>mit dem Untertitel <em>Ein blutiger Abend </em>nicht entgangen ist. Das Konzept ist ungewöhnlich, aber bestechend einfach: Die Drehbuchautorin Rebecca Kricheldorf bettete die elf Songs aus <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.nick-cave.com/']);"  href="http://www.nick-cave.com/" target="_blank">Nick Caves</a> berühmtem Album <em>Murder Ballads </em>(1996) in eine Rahmenhandlung mitten im tiefsten Mittleren Westen der USA ein. Eine abgelegene Bar mit einem unberechenbar-lasziven und bedrohlichen Barmann (Andri Schenardi), der für seine schlangenhafte Beweglichkeit und seine Gesangskünste den stärksten Applaus bekommt.</p> <br />
<p>Neben der Stammkundin (Marianne Hamre) bevölkern nach und nach weitere zwielichtige und gestrandete Kreaturen diesen Un-Ort, fordern sich zu Trinkspielen heraus und erzählen sich über Morde und tragische Unglücksfälle. Das bietet die stimmige Atmosphäre für Nick Caves Songs, die von den Ensemble-Mitgliedern mit Begeleitung der Band <em>Los Hemiolos</em> angestimmt werden. Natürlich durfte auch Nick Caves Duett <em>Where the Wild Roses grow</em> mit Kylie Minogue nicht fehlen, das alle Schauspieler zusammen auf Schaukeln trällern.<br /></p> <br />
<p> </p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/filter/autorentheatertage/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/filter/autorentheatertage/">Die Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin</a> <br /></p> <br />
<p> </p> <br />
<p> </p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/116-Joschka-und-Herr-Fischer-Selbstzufriedene-Zeitreise.html" rel="alternate" title="Joschka und Herr Fischer: Selbstzufriedene Zeitreise" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
                    </author>
    
        <published>2011-05-28T17:21:35Z</published>
        <updated>2011-06-14T12:22:59Z</updated>
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        <title type="html">Joschka und Herr Fischer: Selbstzufriedene Zeitreise</title>
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                <p>Der ehemals mit weitem Abstand beliebteste Politiker und wortgewandte Staatsmann erklärt uns mal wieder die Welt: Gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Pepe Danquart schreitet Joschka Fischer im aktuellen Kinofilm &quot;Joschka und Herr Fischer&quot; die Stationen seines langen Laufs zu sich selbst und durch die Institutionen ab.</p> <br />
<p>Fischer taucht mit ausführlichen Erklärungen in seine Vergangenheit mit all ihren Brüchen und Häutungen ein. Die Stichworte liefern ihm großformatige Videoleinwände, die uns noch mal Episoden seines Lebenswegs vor Augen rufen. Die meisten Bilder hat jeder politisch Interessierte schon oft gesehen, vieles gehört ins kollektive Gedächtnis der jüngeren Zeitgeschichte: Die Vereidigung in Turnschuhen als hessischer Umweltminister 1985, die Straßenschlacht mit dem am Boden liegenden Polizisten im wilden Frankfurter Sponti-Milieu der 70er Jahre, das schmerzverzerrte Gesicht nach dem Farbbeutelwurf auf dem Bielefelder Sonder-Parteitag der Grünen zum Kosovo-Krieg 1999 oder sein &quot;I am not convinced!&quot;, mit dem er Donald Rumsfeld in der Irakkriegs-Debatte auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2003 zurechtwies.</p> <br />
<p>Der Filmemacher hob mit seinem Team aber auch einige Schätze aus dem Archiv Grünes Gedächtnis und bietet einige interessante Sequenzen aus der tiefkatholischen Heimat Fischers, der als Sohn von Vertriebenen in der schwäbischen Provinz aufwuchs. Seine Kampflust und sein Durchhaltevermögen hat es sicher geprägt, dass er schon früh in einer Außenseiterrolle war und sich sein katholisches Heimatdorf in einer Diaspora-Situation gegen die umliegenden protestantischen Gemeinden abschottete. </p> <br />
<p>&quot;Joschka und Herr Fischer&quot; ist ein durchaus sehenswerter politischer Dokumentarfilm, wenn man von folgenden Schwächen absieht: Mit mehr als zwei Stunden ist die anekdotenreiche Zeitreise etwas zu lang geraten. Ohne recht erkennbaren Zusammenhang sind kurze Statements z.B. von der Schauspielerin Katharina Thalbach eingefügt. Gerade an diesen Stellen hätte man rigoroser schneiden müssen. Außerdem spaltet Joschka Fischer die Gemüter: Seine Selbstzufriedenheit über das Erreichte lässt er das Publikum deutlich spüren.</p> <br />
<p><a target="_blank" href="www.joschkaundherrfischer.x-verleih.de">Die Webseite zum Film &quot;Joschka und Herr Fischer&quot; </a><br /></p> <br />
<p> </p> <br />
<p> </p> <br />
<p> </p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/118-Mein-Avatar-und-ich-Web-2.0-Musical-von-Peter-Lund.html" rel="alternate" title="Mein Avatar und ich: Web 2.0 - Musical von Peter Lund" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <published>2011-06-13T12:39:48Z</published>
        <updated>2011-06-14T12:18:01Z</updated>
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        <title type="html">Mein Avatar und ich: Web 2.0 - Musical von Peter Lund</title>
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                <p>Im Spielplan der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.neukoellneroper.de/']);"  href="http://www.neukoellneroper.de/" target="_blank">Neuköllner Ope</a><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.neukoellneroper.de/']);"  href="http://www.neukoellneroper.de/" target="_blank">r</a> haben die Musicals, die Peter Lund und Thomas Zaufke ihren Studentinnen und Studenten der UdK Berlin auf den Leib schreiben und komponieren, einen festen Platz. Mit viel Spielfreude, vollem Körpereinsatz und guten Gesangsleistungen erzählt der Schauspiel-Nachwuchs vor stets sehr gut besuchten Rängen eine humorvolle Geschichte. In der neuen Produktion <em>Mein Avatar und ich </em>geht es um das Web 2.0 mit all seinen Innovationen und Schattenseiten.</p> <br />
<p>Augenzwinkernd werden die Typen vorgeführt, die man in der schönen neuen Welt der digitalen Kommunikation antrifft: den Computernerd, der sich in stundenlangen Sitzungen auf höchste Levels in seinen Ballerspielen hocharbeitet und bei Facebook fast 750 Freunde, aber kaum noch Kontakt zur Welt vor seiner Haustür hat; den chatsüchtigen Banker, der unter Pseudonym nach hübschen Frauen jagt, aber doch nur seinem Narzissmus frönt; die Mädchen, die sich begeistert den Heile Welt - Phantasien von Pinkyville widmen.</p> <br />
<p>Eine besonders schöne Beobachtung von Lund und Laufke sind die titelgebenden Avatare aus &quot;Second Life&quot;: 2007 wurde diese Community in den Kreativ-Klitschen Berlins und den Medien als nächster großer Hype gefeiert, der dann aber recht sang- und klanglos wieder abebbte. Was passiert eigentlich mit den Avataren, die damals angelegt wurden, aber seitdem kaum je wieder aktiviert wurden?</p> <br />
<p> Im Ensemble ragen der junge Schotte Dirk Johnston als Gordon und Benjamin Sommerfeld als Joschi heraus: Mit diabolisch geschminkten Augenringen führt Gordon als Mischung aus Mephisto und Vampir Regie und bringt den unbedarften Joschi in manche schwierigen Situationen.</p> <br />
<p>Unverständlich ist aber, warum einer der Schauspieler im bei sommerlichen Temperaturen ohnehin stickigen Theatersaal ohne jede dramaturgische Einbindung und Relevanz minutenlang rauchen muss. Da Klaus Wowereit in seinem ohnehin halbherzigen und kaum ernst genommenen Nichtraucherschutzgesetz gegen den Widerstand vieler Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitiker das Rauchen auf Theaterbühnen in einem Atemzug mit Gefängnissen und Psychatrien zulässt, ist das zwar erlaubt, aber für das Publikum dennoch nicht gerade angenehm </p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.neukoellneroper.de/']);"  target="_blank" href="http://www.neukoellneroper.de/">Weitere Informationen zu <em>Mein Avatar und ich</em></a><br /></p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/117-Meister-Yodas-Ende-Georg-Schramms-furioser-Rundumschlag.html" rel="alternate" title="Meister Yodas Ende: Georg Schramms furioser Rundumschlag" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <published>2011-06-12T10:05:42Z</published>
        <updated>2011-06-14T11:48:39Z</updated>
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        <title type="html">Meister Yodas Ende: Georg Schramms furioser Rundumschlag</title>
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                <p>Passend zum Kleist-Jahr sollte am Pfingstwochenende eigentlich die Premiere des &quot;Käthchen von Heilbronn&quot; auf dem Spielplan des Deutschen Theaters stehen. Dem Team des Intendanten Ulrich Khuon ist es nach der Verletzung des Hauptdarstellers jedoch in kurzer Zeit gelungen, einen mehr als nur respektablen Ersatz zu gewinnen:</p> <br />
<p>Georg Schramm, einer der besten deutschen Kabarettisten und der wohl Wortgewaltigste unter ihnen gastierte an zwei Tagen mit seinem aktuellen Bühnenprogramm <em>Meister Yodas Ende</em> im ausverkauften Großen Haus. Zuletzt hatte er sich etwas rarer gemacht. Bei seinen TV-Auftritten im <em>Scheibenwischer</em> der ARD und später als Co-Gastgeber von Urban Priol in <em>Neues aus der Anstalt</em> merkte man ihm an, dass ihm das Korsett des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zu eng wurde.</p> <br />
<p>Befreit von den Zwängen und Rücksichtnahmen auf den Gremienproporz, den zuletzt auch Harald Schmidt und Rolf Hochhuth treffend karikierten, trumpft Georg Schramm furios auf und legt den Finger tief in die Wunden der politischen Themen, die uns derzeit bewegen.</p> <br />
<p>In einer beeindruckenden Energieleistung schlüpft Schramm in knapp über drei Stunden hinweg in seine drei Paraderollen: Erstens der langjährige Genosse August, der an seiner guten alten SPD leidet und bis auf einige Seitenhiebe gegen Generalsekretärin Andrea Nahles in Larmoyanz ertrinkt. Zweitens der Wutbürger avant la lettre, der Rentner Lothar Dombrowski, der schon vor Jahren mit seinem Gehstock wild gestikulierend über das Versagen der Eliten herzog. Drittens Oberst Sanftleben, der wieder ein mal die Afghanistan-Strategie der NATO auseinander nimmt. <br /></p> <br />
<p>Diesem Kabarettisten gelingt es mit dem Einsatz minimaler technischer Mittel, stattdessen aber mit beeindruckender rhetorischer Schärfe, vielen funkelnden polemischen eingestreuten Invektiven und seiner sehr genauen Zeichnung der Charaktere das Publikum über die lange Strecke in seinen Bann zu ziehen. Wie ein Zuschauer in der Pause bemerkte: Solch intensive Abende erlebt man im Theater leider selten.</p> <br />
<p>Ganz am Ende bedankte sich Georg Schramm beim Intendanten Ulrich Khuon, der ihn bei seinen ersten Bühnengehversuchen entdeckt und gefördert hat, und legte dem Publikum den französischen Bestseller &quot;<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.zeit.de/2011/03/Stephane-Hessel']);"  target="_blank" href="http://www.zeit.de/2011/03/Stephane-Hessel">Empört euch!</a>&quot; von Stéphane Hessel ans Herz. <br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.georg-schramm.de/']);"  href="http://www.georg-schramm.de/" target="_blank">Die Homepage von Georg Schramm</a><br /></p> <br />
<p> </p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/111-Schweizer-Kabarett-Ohne-Worte,-aber-doch-mit-Rolf.html" rel="alternate" title="Schweizer Kabarett: Ohne Worte, aber doch mit Rolf" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <published>2011-05-08T11:17:16Z</published>
        <updated>2011-05-08T11:47:20Z</updated>
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        <title type="html">Schweizer Kabarett: Ohne Worte, aber doch mit Rolf</title>
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                <p>In der bunten Vielfalt der Kabarett- und Kleinkunst-Szene haben sich die beiden jungen Schweizer Jonas Anderbuch und Christof Wolfisberg mit einer originellen Idee eine Nische erobert.</p> <br />
<p>Seit 1999 treten sie unter dem Namen <em>Ohne Rolf</em> auf. Ihre Markenzeichen sind ihre schicken schwarzen Anzüge und ihre Kommunikation fast ganz ohne gesprochene Worte. Sie kommunizieren untereinander und mit dem Publikum, indem sie A1 - Plakate&#160; zeigen, auf denen in Arial-Schrift ein schnippischer Kommentar oder ein kluger Gedanke festgehalten ist.Die beiden Kleinkünstler blättern sich mit erstaunlichem Tempo durch ihre Diskussionen, das Publikum liest gebannt mit und wird auch immer wieder einbezogen. </p> <br />
<p>In ihrem zweiten abendfüllenden Programm <em>Schreibhals</em> taucht eine weitere Figur auf: Eine kleine Puppe greift mit winzigen Plakaten quengelig in den Schlagabtausch ein. Für den Nachwuchs suchen die beiden Künstler zwei Paten aus dem Publikum und einen Namen. Minutenlang bekriegen sie sich auf ihren Plakaten und werfen sich Namen wie Tristan und Urs um die Ohren, bis sie sich dann schließlich doch für Rolf entscheiden.</p> <br />
<p>Der Abend in der traditionsreichen <em>Bar jeder Vernunft</em>, wo <em>Ohne Rolf</em> noch bis einschließlich heute täglich um 20 Uhr gastieren, ist unterhaltsam. Über die lange Strecke eines zweistündigen Abends fehlt an einigen Stellen aber noch die Würze und abwechslungsreichere Ideen. Ihr Konzept, sich nur über Plakate zu verständigen, zündet vor allem in den kurzen Auftritten in verschiedenen Kabarettsendungen oder auf Festivals, mit denen sie in den vergangenen Jahren bekannt wurden. <br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.ohnerolf.ch/']);"  target="_blank" href="http://www.ohnerolf.ch/"><em>Ohne Rolf</em> im Internet</a></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.ohnerolf.ch/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=50&amp;amp;Itemid=58&amp;amp;lang=de']);"  href="http://www.ohnerolf.ch/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=50&amp;Itemid=58&amp;lang=de" target="_blank">Das aktuelle Programm <em>Schreibhals </em></a><br /></p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.bar-jeder-vernunft.de/']);"  href="http://www.bar-jeder-vernunft.de/" target="_blank">Die <em>Bar jeder Vernunft</em> im Internet </a></p> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/kulturblog/archives/110-Nicolas-Stemanns-Aufhoeren!-Schluss-jetzt!-Lauter!.html" rel="alternate" title="Nicolas Stemanns &quot;Aufhören! Schluss jetzt! Lauter!&quot;" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <published>2011-03-13T16:41:29Z</published>
        <updated>2011-03-13T16:57:32Z</updated>
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        <title type="html">Nicolas Stemanns &quot;Aufhören! Schluss jetzt! Lauter!&quot;</title>
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                <p>Am <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de']);"  href="http://www.deutschestheater.de" target="_blank">Deutschen Theater Berlin</a> läuft seit Mitte Februar eine Produktion, die die Premierenkritiken spaltete: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/nicolas_stemann/']);"  target="_blank" href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/nicolas_stemann/">Nicolas Stemann</a> engagierte die bekannte Schauspielerin <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.schauspielkoeln.de/personalia_cv.php?pID=948']);"  href="http://www.schauspielkoeln.de/personalia_cv.php?pID=948" target="_blank">Maria Schrader</a> als Gaststar und rührte mit einigen Ensemble-Mitgliedern eine merkwürdige Nummern-Revue aus dadaistischen Einlagen, Arbeitsverweigerung und Texten zusammen.</p> <br />
<p>Das Ganze firmiert unter dem Genre &quot;Liederabend&quot; und steht im Programmheft unter &quot;Aufhören! Schluss jetzt! Lauter!&quot;. Schon nach wenigen Vorstellungen ist der Zuschauerraum an diesem Freitag nur knapp zur Hälfte gefüllt. Tatsächlich war das Stück über weite Strecken der knapp zwei Stunden schlicht langweilig. </p> <br />
<p>Die Schauspieler und ihr Regisseur wollen aus dem Zwang zur Sinnproduktion aussteigen und liefern am Ende nur einen Abend schaler Gags, der an verstaubte Volksbühnen-Inszenierungen frührerer Tage erinnert und für ein breites Publikum, das sich nicht für selbstreferentielle Theoriedebatten von Theaterwissenschaftlern und die ausgestellte Langeweile des Staatstheater-Ensembles interessiert, uninteressant ist.</p> <br />
<p><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/spielplan/premieren_und_repertoire/aufhoeren/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/premieren_und_repertoire/aufhoeren/" target="_blank">Weitere Informationen und Termine</a><br /></p> 
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