17. März | »Das Leben ist bunter als Schwarz-Gelb!«
Den Dialog organisieren – Gesellschaftliche Mehrheiten jenseits von Schwarz-Gelb denken!
Es diskutieren:
Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen)
Halina Wawzyniak (DIE LINKE)
Marco Bülow (SPD)
Moderation: Stefan Liebich (DIE LINKE)
Musik: Meral5 (Soulpop/Powerfunk)
Gast: Nicol Ljubic liest aus seinem neuen Roman "Meeresstille"
Mittwoch, 17. März 2010 um 19.30 Uhr
Blauer Salon der Brotfabrik in Berlin-Weißensee, Prenzlauer Promenade 3/Caligariplatz (Tram M2 / M13 / 12 Prenzlauer Allee/Ostseestraße )
Eintritt frei!
Es diskutieren:
Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen)
Halina Wawzyniak (DIE LINKE)
Marco Bülow (SPD)
Moderation: Stefan Liebich (DIE LINKE)
Musik: Meral5 (Soulpop/Powerfunk)
Gast: Nicol Ljubic liest aus seinem neuen Roman "Meeresstille"
Mittwoch, 17. März 2010 um 19.30 Uhr
Blauer Salon der Brotfabrik in Berlin-Weißensee, Prenzlauer Promenade 3/Caligariplatz (Tram M2 / M13 / 12 Prenzlauer Allee/Ostseestraße )
Eintritt frei!
Geschrieben am 13.03.2010 um 16:29 von /e-politik.de/
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10. März | François Fillon spricht in Berlin
Das Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht der Humboldt-Universität zu Berlin lädt Sie herzlich zur folgenden Veranstaltung der Vortragsreihe HUMBOLDT-REDEN ZU EUROPA (HRE) ein:
François Fillon,
Premierminister der Französischen Republik
spricht am 10. März 2010 um 15.00 Uhr zum Thema:
"L'Union Européenne au service de la croissance - die EU im Dienste des Wachstums."
im Auditorium Maximum der Humboldt-Universität zu Berlin
Um Anmeldung wird gebeten. Gabriele Müller, Tel. 030-2093-3440 oder hre@whi-berlin.de
François Fillon,
Premierminister der Französischen Republik
spricht am 10. März 2010 um 15.00 Uhr zum Thema:
"L'Union Européenne au service de la croissance - die EU im Dienste des Wachstums."
im Auditorium Maximum der Humboldt-Universität zu Berlin
Um Anmeldung wird gebeten. Gabriele Müller, Tel. 030-2093-3440 oder hre@whi-berlin.de
Geschrieben am 02.03.2010 um 09:08 von /e-politik.de/
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4. März | Die UNESCO im "Kalten Krieg"
Historikerkonferenz an der Universität Heidelberg
4./5. März
Heidelberg Center for American Studies
Hauptstraße 120, Atrium
69117 Heidelberg
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich der "Kalte Krieg" auf die Entwicklung und die Tätigkeiten der "Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation" (UNESCO) ausgewirkt hat. Die rund 100 Teilnehmer werden zugleich diskutieren, auf welche Weise die Arbeit der UNESCO die Westmächte und die Länder des Ostblocks beeinflusst hat.
"Von den frühen Anfängen an war die UNESCO eines der Foren, das den Ost-West-Konflikt im ideologischen Bereich am stärksten sichtbar werden ließ. Für viele Jahre blieb die Organisation eine Geisel der Frontstellung des ,Kalten Krieges', die die beiden gegenüberstehenden Blöcke für ihre Zwecke im Kampf der Ideen zu instrumentalisieren suchten", betont Veranstalter Prof. Junker. "Auf der anderen Seite hat die UNESCO eine wichtige, nicht immer ganz anerkannte Rolle gespielt bei der Überwindung der Gegensätze zwischen Westmächten und Ostblock, indem sie sich für eine Verständigung auf den Gebieten der Kultur, der Wissenschaft und der Bildung eingesetzt hat."
In vier Schwerpunkten soll die Rolle der UNESCO in der Konfliktsituation des "Kalten Krieges" thematisiert werden. Dabei geht es unter anderem um die Positionen der Mitgliedsstaaten in der Zeit der politisch-ideologischen Konfrontation sowie um den Einsatz der UNESCO für Frieden und gegenseitiges Verständnis. Die Konferenz an der Ruperto Carola ist nach Cambridge (Großbritannien) und Dakar (Senegal) die dritte Veranstaltung dieser Art, die sich mit der UNESCO in der internationalen Politik und Geschichte nach 1945 beschäftigt.
Quelle: idw
4./5. März
Heidelberg Center for American Studies
Hauptstraße 120, Atrium
69117 Heidelberg
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich der "Kalte Krieg" auf die Entwicklung und die Tätigkeiten der "Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation" (UNESCO) ausgewirkt hat. Die rund 100 Teilnehmer werden zugleich diskutieren, auf welche Weise die Arbeit der UNESCO die Westmächte und die Länder des Ostblocks beeinflusst hat.
"Von den frühen Anfängen an war die UNESCO eines der Foren, das den Ost-West-Konflikt im ideologischen Bereich am stärksten sichtbar werden ließ. Für viele Jahre blieb die Organisation eine Geisel der Frontstellung des ,Kalten Krieges', die die beiden gegenüberstehenden Blöcke für ihre Zwecke im Kampf der Ideen zu instrumentalisieren suchten", betont Veranstalter Prof. Junker. "Auf der anderen Seite hat die UNESCO eine wichtige, nicht immer ganz anerkannte Rolle gespielt bei der Überwindung der Gegensätze zwischen Westmächten und Ostblock, indem sie sich für eine Verständigung auf den Gebieten der Kultur, der Wissenschaft und der Bildung eingesetzt hat."
In vier Schwerpunkten soll die Rolle der UNESCO in der Konfliktsituation des "Kalten Krieges" thematisiert werden. Dabei geht es unter anderem um die Positionen der Mitgliedsstaaten in der Zeit der politisch-ideologischen Konfrontation sowie um den Einsatz der UNESCO für Frieden und gegenseitiges Verständnis. Die Konferenz an der Ruperto Carola ist nach Cambridge (Großbritannien) und Dakar (Senegal) die dritte Veranstaltung dieser Art, die sich mit der UNESCO in der internationalen Politik und Geschichte nach 1945 beschäftigt.
Quelle: idw
Geschrieben am 26.02.2010 um 08:38 von /e-politik.de/
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8. März | Entsolidarisierung
Die neue Heitmeyer-Studie über deutsche Zustände
Montag, 8. März 2010, 19.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte
Es diskutieren
Prof. Wilhelm Heitmeyer, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
Monika Lazar – MdB, Bündnis90/Die Grünen
Albrecht von Lucke, Journalist und Autor des Buches „Die gefährdete Republik“
Von verdeckter Wut ist die Rede, von Apathie und hoffnungsloser Unzufriedenheit. Die „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ nehme zu, konstatiert der Bielefelder Soziologe Wilhelm Heitmeyer. Im Rahmen eines 2002 ins Leben gerufenen Forschungsprojekts untersucht eine Gruppe von Sozialwissenschaftlern Einstellungen zu Fremdenfeindlichkeit, Rassenhass und Diskriminierung in Deutschland.
In dem Ende 2009 erschienen Band „Deutsche Zustände“ erforschen Heitmeyer und seine Kollegen die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise: Über 90 Prozent der Bevölkerung erwarten einen sozialen Abstieg, 94 Prozent befürchten, dass die Armut ansteigt. Zugleich wachsen Abstiegsängste besonders in den verunsicherten Mittelschichten: Die Tendenz zur Entsolidarisierung gegenüber den Schwächeren wächst, Werte wie Gerechtigkeit und Gleichwertigkeit verlieren ihre normative Bindekraft.
Der Rückzug aus dem öffentlichen Raum und soziale Kälte nehmen zu. Eine Repolitisierung auf breiter Basis, eine Veränderungsbereitschaft, die dieser sozialen Desintegration entgegenwirken könnte, ist bislangnicht in Sicht. Wie reagiert die Politik auf diese alarmierenden Befunde? Welche Strategien zur Abhilfe erwachsen aus der Zivilgesellschaft? Was können wir alle gemeinsam tun, um die demokratische Kultur nicht kampflos aufzugeben?
Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.
Info/Anmeldung: Monika Steins, E steins@boell.de T 030-28534-244
Montag, 8. März 2010, 19.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte
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Prof. Wilhelm Heitmeyer, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
Monika Lazar – MdB, Bündnis90/Die Grünen
Albrecht von Lucke, Journalist und Autor des Buches „Die gefährdete Republik“
Von verdeckter Wut ist die Rede, von Apathie und hoffnungsloser Unzufriedenheit. Die „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ nehme zu, konstatiert der Bielefelder Soziologe Wilhelm Heitmeyer. Im Rahmen eines 2002 ins Leben gerufenen Forschungsprojekts untersucht eine Gruppe von Sozialwissenschaftlern Einstellungen zu Fremdenfeindlichkeit, Rassenhass und Diskriminierung in Deutschland.
In dem Ende 2009 erschienen Band „Deutsche Zustände“ erforschen Heitmeyer und seine Kollegen die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise: Über 90 Prozent der Bevölkerung erwarten einen sozialen Abstieg, 94 Prozent befürchten, dass die Armut ansteigt. Zugleich wachsen Abstiegsängste besonders in den verunsicherten Mittelschichten: Die Tendenz zur Entsolidarisierung gegenüber den Schwächeren wächst, Werte wie Gerechtigkeit und Gleichwertigkeit verlieren ihre normative Bindekraft.
Der Rückzug aus dem öffentlichen Raum und soziale Kälte nehmen zu. Eine Repolitisierung auf breiter Basis, eine Veränderungsbereitschaft, die dieser sozialen Desintegration entgegenwirken könnte, ist bislangnicht in Sicht. Wie reagiert die Politik auf diese alarmierenden Befunde? Welche Strategien zur Abhilfe erwachsen aus der Zivilgesellschaft? Was können wir alle gemeinsam tun, um die demokratische Kultur nicht kampflos aufzugeben?
Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.
Info/Anmeldung: Monika Steins, E steins@boell.de T 030-28534-244
Geschrieben am 23.02.2010 um 10:26 von /e-politik.de/
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Links 2010 – Veränderung durch Bewegung
Kongress der JusosAuf dem Kongress “Links 2010 – Veränderung durch Bewegung” will die Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) gemeinsam diskutieren, welche aktuellen und wichtigen Probleme die Jugendlichen heute haben und welche politischen Lösungsmöglichkeiten laut den Jusos gibt.
19. bis 21. März 2010
Ernst-Abbe-Schule Berlin
Sonnenallee 79., U-Bhf: Rathaus Neukölln, Bus: M41
Anmeldung und Programm
Geschrieben am 22.02.2010 um 13:17 von /e-politik.de/
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25. Februar | Fortschritt jetzt
Wie sieht die progressive Alternative zur schwarz-gelben Orientierungslosigkeit aus?
25. Februar, 17.30 Uhr
Brandenburgische Landesvertretung,
In den Ministergärten 3, 10117 Berlin
Steuerstreit, Steinbach, Zusatzbeiträge, zufriedene Hoteliers – und was sonst? Schon wenige Monate nach ihrem Amtsantritt ist die schwarz-gelbe Regierung Merkel offenkundig am Ende ihres Lateins. Die Koalition scheint in internem Gezänk zu versinken. Orientierung, klarer Kompass und entschlossene politische Führung sind nirgendwo zu erkennen. Die großen Zukunftsfragen des 21. Jahrhunderts bleiben liegen – oder werden nicht einmal gestellt. Die nackte Angst vor der jeweils nächsten Landtagswahl diktiert den Takt der Politik.
Aber wie sieht eigentlich die konstruktive fortschrittliche Alternative zum kurzatmigen Stillstand der Gegenwart aus? Welche Aufgaben müssen heute angepackt werden? Welche Ideen gehören jetzt auf die Tagesordnung? Welche Kräfte stehen heute für eine emanzipatorische Politik der Lebenschancen für alle? Und welchen politischen und gesellschaftlichen Gestaltungskoalitionen gehört die Zukunft?
Eine Veranstaltung des "Progressiven Zentrums" mit Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD), Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen), Stefan Liebich (LINKE), Thomas Oppermann (SPD), Johannes Vogel (FDP) sowie Ralf Fücks (Heinrich-Böll-Stiftung).
Anmeldung: mail@progressives-zentrum.org
25. Februar, 17.30 Uhr
Brandenburgische Landesvertretung,
In den Ministergärten 3, 10117 Berlin
Steuerstreit, Steinbach, Zusatzbeiträge, zufriedene Hoteliers – und was sonst? Schon wenige Monate nach ihrem Amtsantritt ist die schwarz-gelbe Regierung Merkel offenkundig am Ende ihres Lateins. Die Koalition scheint in internem Gezänk zu versinken. Orientierung, klarer Kompass und entschlossene politische Führung sind nirgendwo zu erkennen. Die großen Zukunftsfragen des 21. Jahrhunderts bleiben liegen – oder werden nicht einmal gestellt. Die nackte Angst vor der jeweils nächsten Landtagswahl diktiert den Takt der Politik.
Aber wie sieht eigentlich die konstruktive fortschrittliche Alternative zum kurzatmigen Stillstand der Gegenwart aus? Welche Aufgaben müssen heute angepackt werden? Welche Ideen gehören jetzt auf die Tagesordnung? Welche Kräfte stehen heute für eine emanzipatorische Politik der Lebenschancen für alle? Und welchen politischen und gesellschaftlichen Gestaltungskoalitionen gehört die Zukunft?
Eine Veranstaltung des "Progressiven Zentrums" mit Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD), Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen), Stefan Liebich (LINKE), Thomas Oppermann (SPD), Johannes Vogel (FDP) sowie Ralf Fücks (Heinrich-Böll-Stiftung).
Anmeldung: mail@progressives-zentrum.org
Geschrieben am 18.02.2010 um 12:47 von /e-politik.de/
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Fotografie der Kriege und Kontraste
Bilder wie diese sind uns bekannt aus den Medien. Situationen wie diese haben wir jedoch nie erlebt.
Noch bis zum 28.02.10 präsentiert C/O Berlin im ehemaligen Postfuhramt die Retrospektive „Don McCullin. The Impossible Peace”. Die Fotografien des 1935 in London geborenen Fotojournalisten holen die Kriege und humanitären Katastrophen der Jahre 1958 bis 2008 nach Berlin Mitte und kontrastieren sie mit Szenen aus dem Heimatland des Fotografen – gesellschaftliche Realitäten und landschaftliche Schönheit. Während sich rechter Hand Berlin 1961 zerbombt und besetzt erstreckt, Kriegsszenen aus Zypern und Kongo im Jahr 1964 aneinanderreihen, gefolgt von Vietnam und Biafra 1968, zeigen die Fotos gegenüber Szenen aus der Heimat des Fotografen, dem Londoner East End oder Somerset, wo er heute lebt.
Don McCullin habe seine schwarz-weiß Bilder selbst entwickelt und dabei die Kontraste verstärkt, schreibt der Guardian und zitiert den Fotografen: "So that the thing really comes at you - a kind of hit and run. I don't want you to be hurt by it, but I want those images to be with you. I want them to contaminate your thoughts."

Es gelingt diesen Bildern auch heute noch, Gedanken in Besitz zu nehmen, auch wenn sie dabei weniger vergiften, sondern eher wunde Punkte treffen – mit Momentaufnahmen menschlicher Schicksale, die Betrachter betroffen machen. Sie machen uns bewusst, dass wir hinschauen, ohne zu helfen, dass wir uns jederzeit abwenden und weiterschlendern können, zum nächsten Bild, zum nächsten Krieg, um die grausamen Eindrücke auf dem Heimweg gegen Alltagssorgen einzutauschen.
McCullin begann seine Karriere getrieben und ambitioniert. Die Kriegs und Ereignisschauplätze dieser Welt ließen ihm keine Ruhe: „Ich wollte unbedingt dabei sein“, sagt der Fotograf über seine Berlin-Aufnahmen. "Genau das hab ich später immer versucht, dabei sein." Eine Arbeitswut oder Sucht nach Kriegsschauplätzen, die weder Privatleben noch Idealismus unbeschadet überstanden, wurden begleitet von zwei gescheiterten Ehen und einer Einsicht: "You will always get it wrong". Um die Scheinheiligkeit und Ignoranz zuhause brechen zu können, ist der Fotograf selbst scheinheilig, muss geschützt durch sein Objektiv zusehen, wie andere sterben. Dabei war McCullin ausgezogen, “to break the hearts and spirits of secure people".

Auch wenn ethische Fragen der Kriegsberichterstattung immer mitschwingen, steht die Kunst der Fotografie im Vordergrund der Werkschau und nicht die Politik der Bilder. Dadurch treten allerdings die Beschreibungen der Situationen, in denen die Fotografien entstanden, die aber doch Teil der Bildreportage sind, in den Hintergrund. Kontext und Kommentare müssen meist aus den Originalmagazinen, die in Vitrinen zwischen den Fotografien ausgestellt sind, rekonstruiert werden.
Es spricht für das C/O Team und den Kurator Robert Pledge, dass sie die Ausstellung nicht mit Sensation und Tränendrüse bewerben. Als Poster- und Postkartenmotiv dient kein leidgeprüftes Kriegsbild, sondern ein Gesicht aus McCullins Heimat. Kraftvoll und eindrücklich, bemerkens- und bedenkenswert sind McCullins Bilder allesamt.
Don McCullin . The Impossible Peace
außerdem: Jonas Bendiksen . The Places We Live
Termin: bis 28. Februar 2010
Eintritt: 12 Euro . ermäßigt 9 Euro
Öffnungszeiten: täglich . 11 bis 20 Uhr
Eintritt: 8 Euro . ermäßigt 5 Euro
Veranstalter: C/O Berlin, International Forum For Visual Dialogues
Ort: C/O Berlin . Postfuhramt, Oranienburger Straße 35/36, 10117 Berlin
Noch bis zum 28.02.10 präsentiert C/O Berlin im ehemaligen Postfuhramt die Retrospektive „Don McCullin. The Impossible Peace”. Die Fotografien des 1935 in London geborenen Fotojournalisten holen die Kriege und humanitären Katastrophen der Jahre 1958 bis 2008 nach Berlin Mitte und kontrastieren sie mit Szenen aus dem Heimatland des Fotografen – gesellschaftliche Realitäten und landschaftliche Schönheit. Während sich rechter Hand Berlin 1961 zerbombt und besetzt erstreckt, Kriegsszenen aus Zypern und Kongo im Jahr 1964 aneinanderreihen, gefolgt von Vietnam und Biafra 1968, zeigen die Fotos gegenüber Szenen aus der Heimat des Fotografen, dem Londoner East End oder Somerset, wo er heute lebt.
Don McCullin habe seine schwarz-weiß Bilder selbst entwickelt und dabei die Kontraste verstärkt, schreibt der Guardian und zitiert den Fotografen: "So that the thing really comes at you - a kind of hit and run. I don't want you to be hurt by it, but I want those images to be with you. I want them to contaminate your thoughts."

© Don McCullin. Contact Press Images.
Grieving husband and family with the body of their mother who died from cholera Border of India and Bangladesh . 1971
Grieving husband and family with the body of their mother who died from cholera Border of India and Bangladesh . 1971
Es gelingt diesen Bildern auch heute noch, Gedanken in Besitz zu nehmen, auch wenn sie dabei weniger vergiften, sondern eher wunde Punkte treffen – mit Momentaufnahmen menschlicher Schicksale, die Betrachter betroffen machen. Sie machen uns bewusst, dass wir hinschauen, ohne zu helfen, dass wir uns jederzeit abwenden und weiterschlendern können, zum nächsten Bild, zum nächsten Krieg, um die grausamen Eindrücke auf dem Heimweg gegen Alltagssorgen einzutauschen.
McCullin begann seine Karriere getrieben und ambitioniert. Die Kriegs und Ereignisschauplätze dieser Welt ließen ihm keine Ruhe: „Ich wollte unbedingt dabei sein“, sagt der Fotograf über seine Berlin-Aufnahmen. "Genau das hab ich später immer versucht, dabei sein." Eine Arbeitswut oder Sucht nach Kriegsschauplätzen, die weder Privatleben noch Idealismus unbeschadet überstanden, wurden begleitet von zwei gescheiterten Ehen und einer Einsicht: "You will always get it wrong". Um die Scheinheiligkeit und Ignoranz zuhause brechen zu können, ist der Fotograf selbst scheinheilig, muss geschützt durch sein Objektiv zusehen, wie andere sterben. Dabei war McCullin ausgezogen, “to break the hearts and spirits of secure people".

Auch wenn ethische Fragen der Kriegsberichterstattung immer mitschwingen, steht die Kunst der Fotografie im Vordergrund der Werkschau und nicht die Politik der Bilder. Dadurch treten allerdings die Beschreibungen der Situationen, in denen die Fotografien entstanden, die aber doch Teil der Bildreportage sind, in den Hintergrund. Kontext und Kommentare müssen meist aus den Originalmagazinen, die in Vitrinen zwischen den Fotografien ausgestellt sind, rekonstruiert werden.
Es spricht für das C/O Team und den Kurator Robert Pledge, dass sie die Ausstellung nicht mit Sensation und Tränendrüse bewerben. Als Poster- und Postkartenmotiv dient kein leidgeprüftes Kriegsbild, sondern ein Gesicht aus McCullins Heimat. Kraftvoll und eindrücklich, bemerkens- und bedenkenswert sind McCullins Bilder allesamt.
Don McCullin . The Impossible Peace
außerdem: Jonas Bendiksen . The Places We Live
Termin: bis 28. Februar 2010
Eintritt: 12 Euro . ermäßigt 9 Euro
Öffnungszeiten: täglich . 11 bis 20 Uhr
Eintritt: 8 Euro . ermäßigt 5 Euro
Veranstalter: C/O Berlin, International Forum For Visual Dialogues
Ort: C/O Berlin . Postfuhramt, Oranienburger Straße 35/36, 10117 Berlin
Geschrieben am 07.02.2010 um 22:42 von /e-politik.de/
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31.01.2009 | Der Staat im flexiblen Kapitalismus
Der Staat ist wieder "in". Finanz- und Wirtschaftskrise scheinen eine Renaissance staatlicher Politik einzuläuten. Aber war der Staat jemals "out"? Darüber diskutiert Ulrich Brieler mit seinem Gast Stephan Lessenich (Uni Jena) im 35. Sonntagsgespräch. Jenseits der Rede vom Rückzug des Staates vollzog sich in den letzten beiden Jahrzehnten ein fundamentaler Wandel des Staatskörpers. Der kuschelige Versorgungsstaat mutierte zum aktivierenden Sozialstaat. Mobil, flexibel und produktiv soll heute jeder sein: Das sind die neuen Gebote staatlicher Herrschaft.
Aus Sicht Lessenichs zog sich der Staat nur scheinbar aus seiner Verantwortung für soziale Stabilität und sozialen Zusammenhalt zurück, um diese Verantwortung den Subjekten selbst zu übertragen. Vielmehr soll im Sonntagsgespräch über eine "doppelte Privatisierung des Sozialen" (Lessenich) diskutiert werden, die die Menschen zu mehr "Eigenverantwortung" anhält, und gleichzeitig die Selbstsorge im Interesse des "Gemeinwohls" definiert. Die Rolle des Staats für das Alltagsleben der Menschen ist also immens gewachsen? Damit übernimmt der Staat als Mahner zu sozialverantwortlicher Eigenverantwortung eine entscheidende volkspädagogische Rolle, er fordert dem Bürger permanente Aktivität ab.
Prof. Dr. Lessenich lehrt am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er hat zahlreiche Arbeiten zur Entwicklung von Staat und Gesellschaft der Bundesrepublik vorgelegt. Jüngst sind erschienen "Deutschland - eine gespaltene Gesellschaft" (2006), "Die Neuerfindung des Sozialen" (2008) und "Soziologie - Kapitalismus - Kritik" (2009).
Sonntagsgespräch:
Zeit: 31.01.2010, 12:00 Uhr
Ort: Geschwister-Scholl-Haus
Ritterstraße 8-10
04109 Leipzig
Quelle: idw
Aus Sicht Lessenichs zog sich der Staat nur scheinbar aus seiner Verantwortung für soziale Stabilität und sozialen Zusammenhalt zurück, um diese Verantwortung den Subjekten selbst zu übertragen. Vielmehr soll im Sonntagsgespräch über eine "doppelte Privatisierung des Sozialen" (Lessenich) diskutiert werden, die die Menschen zu mehr "Eigenverantwortung" anhält, und gleichzeitig die Selbstsorge im Interesse des "Gemeinwohls" definiert. Die Rolle des Staats für das Alltagsleben der Menschen ist also immens gewachsen? Damit übernimmt der Staat als Mahner zu sozialverantwortlicher Eigenverantwortung eine entscheidende volkspädagogische Rolle, er fordert dem Bürger permanente Aktivität ab.
Prof. Dr. Lessenich lehrt am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er hat zahlreiche Arbeiten zur Entwicklung von Staat und Gesellschaft der Bundesrepublik vorgelegt. Jüngst sind erschienen "Deutschland - eine gespaltene Gesellschaft" (2006), "Die Neuerfindung des Sozialen" (2008) und "Soziologie - Kapitalismus - Kritik" (2009).
Sonntagsgespräch:
Zeit: 31.01.2010, 12:00 Uhr
Ort: Geschwister-Scholl-Haus
Ritterstraße 8-10
04109 Leipzig
Quelle: idw
Geschrieben am 27.01.2010 um 10:54 von /e-politik.de/
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13. Februar | Den Nazis in Dresden keinen Raum!
Wie in jedem Jahr erinnert die Stadt Dresden am 13. Februar an die Bombardierung im Jahr 1945. Mit einer Menschenkette soll der geplante Neonazi- Aufmarsch verhindert werden.
Jedes Jahr aufs neue missbrauchen rechtsextreme Gruppen den Jahrestag der Zerstörung Dresdens als Aufmarschtag. Lange fanden die demokratischen Parteien nicht zueinander, um gemeinsam gegen den Missbrauch einzustehen. In diesem Jahr sieht die Sache anders aus: Gemeinsam mit allen demokratischen Parteien ruft Dresdens Oberbürgermeisterin zur Teilnahme an einer Menschenkette auf.
Erinnern und Handeln - unter diesem Motto sollen die Dresdnerinnen und Dresdner am 13. Februar um 13:00 Uhr zum Rathaus kommen und gemeinsam die Dresdner Innenstadt vor dem rechtsextremen Aufmarsch schützen. Ausgehend von dem Denkmal der Trümmerfrau wird die Menschenkette nach zwei Seiten gebildet - in Richtung Norden zur Synagoge und in Richtung Westen zum Altmarkt hin.
Gemeinsames Symbol ist die bereits bisher genutzte Weiße Rose. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden weiße Rosen zum Anstecken zur Verfügung stehen. Außerdem wird entlang der Menschenkette für warme Getränke gesorgt sein. Um 14:30 Uhr ist die Menschenkette beendet, im Anschluss laden viele Organisationen zu weiteren Veranstaltungen ein.
weitere Informationen bei der SPD Dresden und der überparteilichen Initiative GEH DENKEN
Jedes Jahr aufs neue missbrauchen rechtsextreme Gruppen den Jahrestag der Zerstörung Dresdens als Aufmarschtag. Lange fanden die demokratischen Parteien nicht zueinander, um gemeinsam gegen den Missbrauch einzustehen. In diesem Jahr sieht die Sache anders aus: Gemeinsam mit allen demokratischen Parteien ruft Dresdens Oberbürgermeisterin zur Teilnahme an einer Menschenkette auf.
Erinnern und Handeln - unter diesem Motto sollen die Dresdnerinnen und Dresdner am 13. Februar um 13:00 Uhr zum Rathaus kommen und gemeinsam die Dresdner Innenstadt vor dem rechtsextremen Aufmarsch schützen. Ausgehend von dem Denkmal der Trümmerfrau wird die Menschenkette nach zwei Seiten gebildet - in Richtung Norden zur Synagoge und in Richtung Westen zum Altmarkt hin.
Gemeinsames Symbol ist die bereits bisher genutzte Weiße Rose. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden weiße Rosen zum Anstecken zur Verfügung stehen. Außerdem wird entlang der Menschenkette für warme Getränke gesorgt sein. Um 14:30 Uhr ist die Menschenkette beendet, im Anschluss laden viele Organisationen zu weiteren Veranstaltungen ein.
weitere Informationen bei der SPD Dresden und der überparteilichen Initiative GEH DENKEN
Geschrieben am 17.01.2010 um 10:54 von /e-politik.de/
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19. Januar | Wie weit geht der Wandel in der US-Politik?
Podiumsdiskussion mit US-Generalkonsul Conrad R. Tribble an der Universität Regensburg
Anlässlich des einjährigen Amtsjubiläums von Barack Obama findet am Dienstag, den 19. Januar 2010, um 16.15 Uhr im Großen Sitzungssaal des Philosophikums (PT 3.0.79) auf dem Regensburger Campus eine Podiumsdiskussion statt.
An der Diskussion unter dem Titel "Präsident Obama - Wie weit geht der Wandel in der US-Politik?" beteiligen sich neben dem amtierenden US-Generalkonsul Conrad R. Tribble drei Wissenschaftler der Universität Regensburg; Prof. Dr. Stephan Bierling vom Institut für Politikwissenschaft sowie Prof. Dr. Volker Depkat und Prof. Dr. Udo Hebel vom Institut für Amerikanistik. Die Moderation übernimmt Gerlinde Groitl vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Regensburg.
Die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion werden sich in diesem Zusammenhang den verschiedensten Aspekten der US-Politik zuwenden. So sind auf der einen Seite die angestoßenen innenpolitischen Reformen ein wichtiges Thema. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die Weltgemeinschaft werden aber auch die Wirtschaftspolitik und die aktuellen Debatten um die internationale Sicherheitspolitik der USA erörtert.
Quelle: IdW
Anlässlich des einjährigen Amtsjubiläums von Barack Obama findet am Dienstag, den 19. Januar 2010, um 16.15 Uhr im Großen Sitzungssaal des Philosophikums (PT 3.0.79) auf dem Regensburger Campus eine Podiumsdiskussion statt.
An der Diskussion unter dem Titel "Präsident Obama - Wie weit geht der Wandel in der US-Politik?" beteiligen sich neben dem amtierenden US-Generalkonsul Conrad R. Tribble drei Wissenschaftler der Universität Regensburg; Prof. Dr. Stephan Bierling vom Institut für Politikwissenschaft sowie Prof. Dr. Volker Depkat und Prof. Dr. Udo Hebel vom Institut für Amerikanistik. Die Moderation übernimmt Gerlinde Groitl vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Regensburg.
Die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion werden sich in diesem Zusammenhang den verschiedensten Aspekten der US-Politik zuwenden. So sind auf der einen Seite die angestoßenen innenpolitischen Reformen ein wichtiges Thema. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die Weltgemeinschaft werden aber auch die Wirtschaftspolitik und die aktuellen Debatten um die internationale Sicherheitspolitik der USA erörtert.
Quelle: IdW
Geschrieben am 13.01.2010 um 10:06 von /e-politik.de/
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European Dialogue: State, Society and Churches in Belarus
The Protestant Academy Berlin, the Network for Reporting on Eastern Europe and the Belorussian Cultural and Educational centre ECUMENA jointly invite to an eight day European dialogue to Belarus. The activity is geared towards journalists and representatives and volunteers from civil society and church from Germany, Poland, Spain and Belarus.
At the centre of the European Dialogue are encounters with numerous representatives from civil society, politics, church, state and private owned media. The aim is to build up lively and sustainable European networks between different European actors, who engage in various ways for democratic development and the strengthening of European bonds. By means of encounters with important politicians from the government and the opposition, representatives of Churches, civil society actors and representatives of international organisations journalists will have the possibility to report more differentiated in their media. Please find attached detailed information on the European Dialogue and an application form.
All information you find online here: www.eaberlin.de/programm_detail.php?vstg_id=9488&archiv=0
At the centre of the European Dialogue are encounters with numerous representatives from civil society, politics, church, state and private owned media. The aim is to build up lively and sustainable European networks between different European actors, who engage in various ways for democratic development and the strengthening of European bonds. By means of encounters with important politicians from the government and the opposition, representatives of Churches, civil society actors and representatives of international organisations journalists will have the possibility to report more differentiated in their media. Please find attached detailed information on the European Dialogue and an application form.
All information you find online here: www.eaberlin.de/programm_detail.php?vstg_id=9488&archiv=0
Geschrieben am 18.12.2009 um 15:23 von Christian Heise
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Ringvorlesung "Wirtschaftmacht Afrika"
"Sudan: Wirtschaftsmacht jenseits von Religions- und Ressourcen-Konflikten"
von Prof. Bernd Meissner (Afrika-Gruppe deutscher Geowissenschaftler) und Prof. Dr. Eberhard Klitzsch (TU Berlin)
am Dienstag, 08.12.2009, 18.00 - 20.00 Uhr,
im Hörsaal A des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin,
Ihnestraße 21, 14195 Berlin-Dahlem (U-Bhf. Thielplatz)
von Prof. Bernd Meissner (Afrika-Gruppe deutscher Geowissenschaftler) und Prof. Dr. Eberhard Klitzsch (TU Berlin)
am Dienstag, 08.12.2009, 18.00 - 20.00 Uhr,
im Hörsaal A des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin,
Ihnestraße 21, 14195 Berlin-Dahlem (U-Bhf. Thielplatz)
Geschrieben am 07.12.2009 um 12:19 von /e-politik.de/
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Niccolò Machiavelli – Die Geburt des modernen Staates
Bis heute wird eifrig und leidenschaftlich darüber gestritten, wie Niccolò Machiavellis politisches Denken verstanden werden soll. Sehen die einen Interpreten ihn als „Lehrer des Bösen“, so erkennen die anderen in ihm den Vertreter einer „neuen Moralität“ oder einer heidnischen „politischen Ethik“. Verstehen die einen ihn als den Begründer einer neuen Wissenschaft der Politik, so ist er für andere in einer astrologischen Weltsicht befangen und methodisch wie wissenschaftlich belanglos.
Die Tagung Niccolò Machiavelli – Die Geburt des modernen Staates diskutiert diese kontroversen Themen und setzt sich mit Machiavellis Verhältnis zum neuzeitlichen Staatsbegriff auseinander. Die Referenten widmen sich seinem Denken im Zusammenhang mit den Wandlungen im Denken über Ordnung und Herrschaft zu Beginn der Neuzeit und thematisieren im zweiten Teil auch die vernachlässigten Aspekte seines Werkes, so die literarisch-rhetorische Dimension seiner Schriften. Im dritten Teil der Tagung werden die Wirkungen Machiavellis in den zeitgenössischen staatstheoretischen und philosophischen Diskursen thematisiert. Dabei wird es um die dämonologische Leseweise Machiavellis und sein Verhältnis zum heutigen realistischen und republi- kanischen Denken gehen. Zudem wird seine Präsenz in der Empire-Debatte (Hardt/Negri) und in Michel Foucaults Reflexionen über die Regierungskunst untersucht.
Um Anmeldung bis zum 9. Dezember wird gebeten!
Die Tagung Niccolò Machiavelli – Die Geburt des modernen Staates diskutiert diese kontroversen Themen und setzt sich mit Machiavellis Verhältnis zum neuzeitlichen Staatsbegriff auseinander. Die Referenten widmen sich seinem Denken im Zusammenhang mit den Wandlungen im Denken über Ordnung und Herrschaft zu Beginn der Neuzeit und thematisieren im zweiten Teil auch die vernachlässigten Aspekte seines Werkes, so die literarisch-rhetorische Dimension seiner Schriften. Im dritten Teil der Tagung werden die Wirkungen Machiavellis in den zeitgenössischen staatstheoretischen und philosophischen Diskursen thematisiert. Dabei wird es um die dämonologische Leseweise Machiavellis und sein Verhältnis zum heutigen realistischen und republi- kanischen Denken gehen. Zudem wird seine Präsenz in der Empire-Debatte (Hardt/Negri) und in Michel Foucaults Reflexionen über die Regierungskunst untersucht.
Um Anmeldung bis zum 9. Dezember wird gebeten!
Geschrieben am 03.12.2009 um 09:35 von /e-politik.de/
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Die Illusion der Exzellenz?
Jürgen Kaube, Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie Herausgeber des gerade erschienenen Buches „Die Illusion der Exzellenz. Lebenslügen der Wissenschaftspolitik“ diskutiert mit Prof. Dr. Barbara Kehm, Geschäftsführende Direktorin des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung an der Universität Kassel, mit dem Hochschulforscher Prof. Dr. Detlef Müller-Böling und dem langjährigen Leiter des Centrums für Hochschulentwicklung CHE Carsten Hoffmann sowie mit einem Mitglied der Grünen Hochschulgruppe an der FU Berlin. Es moderiert Harald Asel.am Montag, den 7. Dezember 2009
um 19:00 Uhr
in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Der Eintritt ist frei – eine Anmeldung nicht erforderlich
Quelle: Verlag Wagenbach
Geschrieben am 01.12.2009 um 17:37 von /e-politik.de/
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Doppelvorlesung am 25. November
Universität Stuttgart | Positionen zur zeitgenössischen ArchitekturFabio Gramazio und Tatiana Bilbao beschließen die ‚November Reihe’ 2009 gemeinsam
Stuttgart. Der für den 18. November geplante Werkbericht „Digitale Materialität in der Architektur“ von Fabio Gramazio, Zürich, musste aus Termingründen kurzfristig um eine Woche verschoben werden. Gemeinsam mit seinem Büropartner Matthias Kohler leitet Gramazio den Lehrstuhl Architektur und Digitale Fabrikation an der ETH Zürich.
Zum Abschluss der ‚November Reihe’ dürfen sich die Zuhörer in Stuttgart am kommenden Mittwoch, 25. November, auf eine spannende Doppelvorlesung freuen. Wie geplant folgt auf Gramazio die Mexikanerin Tatiana Bilbao mit ihrem ersten Auftritt in Stuttgart. Parallel zur prosperierenden ökonomischen Entwicklung ist in den letzten zehn Jahren in Mexiko eine junge, lebendige Architektenszene entstanden. Tatiana Bilbao ist aus internationaler Perspektive die schillerndste Vertreterin dieser Avantgarde.
Der Eintritt zu allen Vorträgen, immer mittwochs, immer 19.00 Uhr, ist frei. Die 'November Reihe' wird gefördert von der Sto-Stiftung. weitere Informationen
Geschrieben am 23.11.2009 um 12:42 von /e-politik.de/
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