Das Weisse Rössl lebt
Premiere der Kult-Operette "Im Weissen Rössl" im Schwabinger Lustspielhaus
Seit gut 80 Jahren gibt es das Weisse Rössl als Singspiel in unterschiedlichen Bearbeitungen für Bühne und Bildschirm. Die Vorlage dafür stammt sogar schon aus dem Jahr 1896. Im "Weissen Rössl" am Wolfgangsee, ganz in der Nähe des Feriensitzes von Altbundeskanzler Helmut Kohl, herrscht leicht schläfrige Idylle - jedenfalls bis die Sommergäste aus aller Welt einfallen. Dazu gesellt sich Chaos in Liebesdingen: Vergeblich liebt der Zahlkellner Leopold seine Chefin, die "Rössl"-Wirtin Josepha Vogelhuber. Die Angebetete hat jedoch ein Auge auf den langjährigen Berliner Stammgast Dr. Siedler geworfen. Dieser wiederum hat nur Augen für Ottilie, Tochter des cholerischen Fabrikanten Wilhelm Gieseke. Der Herzensverwirrungen nicht genug, muss Dr. Siedler außerdem einen gerichtlichen Prozess gegen Gieseke führen, im Auftrag eines konkurrierenden Unternehmens, für das nun wiederum der schöne Sigismund in das Salzkammergut an den Wolfgangsee reist. Dort angekommen, erwachen in ihm Frühlingsgefühle für Klärchen, Tochter von Professor Hinzelmann. Der turbulente Liebesreigen beginnt, nimmt gehörig Fahrt auf und geht mit furiosem Schlußgalopp durchs Happy-End-Ziel, wo Kaiser Franz Josef seufzend alles auf den Punkt bringt: "Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut".
Mit der, extra für das Lustspielhaus arrangierten Fassung, bringen Stefan Dettl und Christian Lex eine bislang ungehörte und etwas andere Fassung der Operette von Ralph Benatzky auf die Bühne. In die unterschiedlichen Rollen im Weissen Rössl werden neben Christian Lex selbst auch Größen der bayerischen Kabarettszene wie Luise Kinseher und Thomas Wenke schlüpfen. Ein unvergesslicher Abend ist damit Programm!
Alle weiteren Termine und Kartenvorbestellungen unter lustspielhaus.de.
Seit gut 80 Jahren gibt es das Weisse Rössl als Singspiel in unterschiedlichen Bearbeitungen für Bühne und Bildschirm. Die Vorlage dafür stammt sogar schon aus dem Jahr 1896. Im "Weissen Rössl" am Wolfgangsee, ganz in der Nähe des Feriensitzes von Altbundeskanzler Helmut Kohl, herrscht leicht schläfrige Idylle - jedenfalls bis die Sommergäste aus aller Welt einfallen. Dazu gesellt sich Chaos in Liebesdingen: Vergeblich liebt der Zahlkellner Leopold seine Chefin, die "Rössl"-Wirtin Josepha Vogelhuber. Die Angebetete hat jedoch ein Auge auf den langjährigen Berliner Stammgast Dr. Siedler geworfen. Dieser wiederum hat nur Augen für Ottilie, Tochter des cholerischen Fabrikanten Wilhelm Gieseke. Der Herzensverwirrungen nicht genug, muss Dr. Siedler außerdem einen gerichtlichen Prozess gegen Gieseke führen, im Auftrag eines konkurrierenden Unternehmens, für das nun wiederum der schöne Sigismund in das Salzkammergut an den Wolfgangsee reist. Dort angekommen, erwachen in ihm Frühlingsgefühle für Klärchen, Tochter von Professor Hinzelmann. Der turbulente Liebesreigen beginnt, nimmt gehörig Fahrt auf und geht mit furiosem Schlußgalopp durchs Happy-End-Ziel, wo Kaiser Franz Josef seufzend alles auf den Punkt bringt: "Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut".
Mit der, extra für das Lustspielhaus arrangierten Fassung, bringen Stefan Dettl und Christian Lex eine bislang ungehörte und etwas andere Fassung der Operette von Ralph Benatzky auf die Bühne. In die unterschiedlichen Rollen im Weissen Rössl werden neben Christian Lex selbst auch Größen der bayerischen Kabarettszene wie Luise Kinseher und Thomas Wenke schlüpfen. Ein unvergesslicher Abend ist damit Programm!
Alle weiteren Termine und Kartenvorbestellungen unter lustspielhaus.de.
Geschrieben am 27.07.2010 um 10:24 von /e-politik.de/
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29. Juni | Klimaflüchtlinge – Wie viel Erwärmung verträgt unser Asylrecht?
Podiumsdiskussion
Datum: Dienstag, 29. Juni 2010, 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
Ort: Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte
Eintritt frei
Es diskutieren:
Scott Leckie, Displacement Solutions, Australian
Bernd Mesovic, Rechtspolitischer Referent von ProAsyl
Ute Koczy, EZ-Expertin, Mitglied des Deutschen Bundestags (Bündnis 90/Die Grünen)
N.N., International Organisation for Migration (IOM)
Moderation:
Tilman Santarius, Referent für internationale Klima- und Energiepolitik
der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schneeweiße Sandstrände, üppige Palmen, türkisblaues Meer – die Eilande
von Tuvalu im Pazifik scheinen wie das Paradies auf der Ansichtskarte. Doch
nicht mehr lange. Wenn der Klimawandel fortschreitet, werden die neun Atolle
von den ansteigenden Fluten allmählich verschluckt. Die Regierung hat für die
11.000 Einwohner bereits in Neuseeland und Australien Asyl beantragt, und
jedes Jahr wandern immer mehr Menschen aus: eine Nation auf Umweltflucht.
Nicht nur Inselstaaten sind vom Klimawandel betroffen. Wenn Ernten
vertrocknen, Stürme die Behausungen zerstören, Sturzfluten das Hab und Gut
wegschwemmen, wird Menschen sprichwörtlich der Boden unter den Füßen
entzogen. Weit davon entfernt, nur ein Umwelt- oder Energiethema zu sein,
ist der Klimawandel bereits die unsichtbare Hand hinter Flucht und Migration
geworden. Muss da nicht von „Klimaflüchtlingen“ gesprochen werden?
Doch „Klimaflüchtling“ ist derzeit weder ein anerkannter Begriff, noch leitet
sich aus klimabedingter Migration bei den Vereinten Nationen, in der EU oder
anderswo bislang ein Rechtsanspruch für die Betroffenen ab. Sollte Klimaflucht
nicht vor allem in den Ländern, die am meisten zum Klimawandel beitragen,
ein Asylgrund werden? Wie kann den Menschen direkt geholfen werden? Was
können Deutschland und die EU tun? Und welche Rolle spielen Klimaschutz-,
Menschenrechts- und asylpolitische Organisationen, um die Lage von
„Klimaflüchtlingen“ konkret und juristisch zu verbessern?
Datum: Dienstag, 29. Juni 2010, 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
Ort: Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte
Eintritt frei
Es diskutieren:
Scott Leckie, Displacement Solutions, Australian
Bernd Mesovic, Rechtspolitischer Referent von ProAsyl
Ute Koczy, EZ-Expertin, Mitglied des Deutschen Bundestags (Bündnis 90/Die Grünen)
N.N., International Organisation for Migration (IOM)
Moderation:
Tilman Santarius, Referent für internationale Klima- und Energiepolitik
der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schneeweiße Sandstrände, üppige Palmen, türkisblaues Meer – die Eilande
von Tuvalu im Pazifik scheinen wie das Paradies auf der Ansichtskarte. Doch
nicht mehr lange. Wenn der Klimawandel fortschreitet, werden die neun Atolle
von den ansteigenden Fluten allmählich verschluckt. Die Regierung hat für die
11.000 Einwohner bereits in Neuseeland und Australien Asyl beantragt, und
jedes Jahr wandern immer mehr Menschen aus: eine Nation auf Umweltflucht.
Nicht nur Inselstaaten sind vom Klimawandel betroffen. Wenn Ernten
vertrocknen, Stürme die Behausungen zerstören, Sturzfluten das Hab und Gut
wegschwemmen, wird Menschen sprichwörtlich der Boden unter den Füßen
entzogen. Weit davon entfernt, nur ein Umwelt- oder Energiethema zu sein,
ist der Klimawandel bereits die unsichtbare Hand hinter Flucht und Migration
geworden. Muss da nicht von „Klimaflüchtlingen“ gesprochen werden?
Doch „Klimaflüchtling“ ist derzeit weder ein anerkannter Begriff, noch leitet
sich aus klimabedingter Migration bei den Vereinten Nationen, in der EU oder
anderswo bislang ein Rechtsanspruch für die Betroffenen ab. Sollte Klimaflucht
nicht vor allem in den Ländern, die am meisten zum Klimawandel beitragen,
ein Asylgrund werden? Wie kann den Menschen direkt geholfen werden? Was
können Deutschland und die EU tun? Und welche Rolle spielen Klimaschutz-,
Menschenrechts- und asylpolitische Organisationen, um die Lage von
„Klimaflüchtlingen“ konkret und juristisch zu verbessern?
Geschrieben am 11.06.2010 um 13:30 von /e-politik.de/
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Deutsch-polnische Konferenz an der Universität Potsdam
Am 17. und 18. Juni 2010 findet an der Universität Potsdam eine Deutsch-polnische Konferenz zum Thema „Europa als Inspiration und Herausforderung aus sozialwissenschaftlicher Sicht“ statt.
Veranstaltet wird sie von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam (UP), der Fakultät für Politische Wissenschaften und Journalismus an der Adam Mickiewicz- Universität Poznań (AMU), dem Westinstitut Poznań (IZ), der Hochschule für Humanistische Wissenschaften und Journalismus Poznań (WSNHiD) sowie der deutsch-polnischen Zeitschrift WeltTrends (WT). Schirmherr ist der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg Herr Ralf Christoffers.
Den Konferenzablauf findet ihr hier.
Veranstaltet wird sie von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam (UP), der Fakultät für Politische Wissenschaften und Journalismus an der Adam Mickiewicz- Universität Poznań (AMU), dem Westinstitut Poznań (IZ), der Hochschule für Humanistische Wissenschaften und Journalismus Poznań (WSNHiD) sowie der deutsch-polnischen Zeitschrift WeltTrends (WT). Schirmherr ist der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg Herr Ralf Christoffers.
Den Konferenzablauf findet ihr hier.
Geschrieben am 09.06.2010 um 13:16 von /e-politik.de/
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16. Mai | Sonntagsgespräch: "Klimakriege"
Aus den Völkermorden des 20. Jahrhunderts ist bekannt, wie schnell Menschen soziale Fragen mit radikalen und tödlichen Lösungen beantworten. Harald Welzer, Gast im nächsten Sonntagsgespräch zeigt, worum im 21. Jahrhundert erbittert gekämpft werden wird. Im Gespräch mit Prof. Ulrich Brieler steht der Sozialwissenschaftler Rede und Antwort zu seinem Buch "Klimakriege" und der engen Verbindung von ökologischen Krisenszenarien und bewaffneten Konflikten.Zeit: 16.05.2010, 12:00 Uhr
Ort: Geschwister-Scholl-Haus
Ritterstraße 8-10
04109 Leipzig
Unter dem Titel "Klimakriege" wird der Begriff des Klimawandels nicht mehr nur als Naturtatsache verarbeitet, sondern als diese als Eingriff in politische Konstellationen beobachtet und bewertet. "Wir haben es mit einem globalen Szenario von Eroberungs- und Verteilungskämpfen in einer Welt endlicher Ressourcen zu tun. Der "Klimakrieg" ist der konzentrierteste Ausdruck dieser globalen Lage", erklärt der Sozialpsychologe Harald Welzer. In seinem gleichnamigen Buch untersucht er die "Verdichtung von ökologischer Bedrohung und sozialer Katastrophe" und beschreibt zunächst die Entstehung dieser Entwicklung, beginnend beim Kampf um die Ölreserven in den Golfkriegen und den Auseinandersetzungen im Kongo um dortige Bodenschätze.
Im Sonntagsgespräch fragt Ulrich Brieler den Sozialwissenschaftler nach den Ergebnissen der Auseinandersetzung mit den klimatischen und damit politischen Veränderungen der Gesellschaft. Zentrales Gesprächsthema soll aber auch die Frage nach der deutlichen Differenz zwischen unbestreitbaren Tatsachen in Sachen Klimawandel sowie der Unfähigkeit, diese zu akzeptieren, liegt. Offenbar verfällt Welzer in seiner Sicht auf die Dinge dabei nicht in die mitunter erwartete "Endzeitstimmung", sondern sieht vor allem Chancen und Einflussmöglichkeiten in der aktuellen Situation: "Hier liegt eine wichtige Verpflichtung des Sozialwissenschaftlers. Gerade wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken!"
Welche Möglichkeiten Harald Welzer in der aktuellen Situation sieht? Im Sonntagsgespräch wird er sie vorstellen.
Foto: S. Fischer Verlag
Geschrieben am 12.05.2010 um 22:45 von /e-politik.de/
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20. Mai: "Was heißt Progressive Politik heute?"
Das Progressive Zentrum und die Heinrich-Böll-Stiftung laden Sie ganz herzlich ein zum Podiumsgespräch
„Was heißt Progressive Politik heute?“
Datum: Do, 20. Mai 2010, 19.30 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Mit
Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Hubertus Heil, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Dr. Ernst Hillebrand, Leiter des Pariser Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
Moderation: Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
Die Idee einer zeitgenössischen linken Reformpolitik stand in den neun¬ziger Jahren unter der Bezeichnung „Dritter Weg“ hoch im Kurs. Dabei ging es, zunächst vor allem in den USA (Clintons Reform-Agenda) und in Großbritannien (New Labour), um mehr als nur pragmatische Anpassung an eine veränderte ökonomische, gesellschaftliche und internationale Umwelt. Auch der „Agenda 2010“ der rot-grünen Koalition lag diese Gedankenwelt zugrunde.
Viele Linke halten den ganzen Ansatz der „Third Way Politics“ inzwischen für eine Verirrung, der für die Krise der Sozialdemokratie und das Schei¬tern von Rot-Grün verantwortlich sei. Aber welche Konsequenz soll aus dem Niedergang des Konzepts gezogen werden? Wir stehen vor einem Paradox: Einerseits ist der Begriff „Reform“ in Misskredit geraten. Andererseits wächst die Einsicht, dass ein bloßes „Weiter so“ angesichts globaler ökonomischer, sozialer und ökologischer Verwerfungen tiefer in die Krise führt. Deshalb ist es notwendig, kritisch darüber nachzudenken, was Progressive Politik heute bedeutet.
Das Progressive Zentrum ist ein parteiunabhängiger Think Tank, der ideenpolitisch an einer fortschrittlichen und im ursprünglichen Sinne sozialliberalen Politik orientiert ist.
Für die Veranstaltung melden Sie sich bitte unter mail@progressives-zentrum.org an.
„Was heißt Progressive Politik heute?“
Datum: Do, 20. Mai 2010, 19.30 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Mit
Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Hubertus Heil, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Dr. Ernst Hillebrand, Leiter des Pariser Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
Moderation: Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
Die Idee einer zeitgenössischen linken Reformpolitik stand in den neun¬ziger Jahren unter der Bezeichnung „Dritter Weg“ hoch im Kurs. Dabei ging es, zunächst vor allem in den USA (Clintons Reform-Agenda) und in Großbritannien (New Labour), um mehr als nur pragmatische Anpassung an eine veränderte ökonomische, gesellschaftliche und internationale Umwelt. Auch der „Agenda 2010“ der rot-grünen Koalition lag diese Gedankenwelt zugrunde.
Viele Linke halten den ganzen Ansatz der „Third Way Politics“ inzwischen für eine Verirrung, der für die Krise der Sozialdemokratie und das Schei¬tern von Rot-Grün verantwortlich sei. Aber welche Konsequenz soll aus dem Niedergang des Konzepts gezogen werden? Wir stehen vor einem Paradox: Einerseits ist der Begriff „Reform“ in Misskredit geraten. Andererseits wächst die Einsicht, dass ein bloßes „Weiter so“ angesichts globaler ökonomischer, sozialer und ökologischer Verwerfungen tiefer in die Krise führt. Deshalb ist es notwendig, kritisch darüber nachzudenken, was Progressive Politik heute bedeutet.
Das Progressive Zentrum ist ein parteiunabhängiger Think Tank, der ideenpolitisch an einer fortschrittlichen und im ursprünglichen Sinne sozialliberalen Politik orientiert ist.
Für die Veranstaltung melden Sie sich bitte unter mail@progressives-zentrum.org an.
Geschrieben am 07.05.2010 um 10:40 von Konrad Kögler
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19. Mai | Nina Hagen singt und liest aus ihrer Autobiografie
Über Nina Hagen existieren 1000 Gerüchte: „Punkröhre“, der „frivole Vamp“, „der Bürgerschreck“. Wer Nina Hagen wirklich ist, weiß nur sie selbst. Nun legt sie ihre „Bekenntnisse“ vor; und sie schreibt, wie sie singt: ohne Netz und doppelten Boden, aufregend, provokant, rückhaltlos authentisch. Nina Hagen redet ungeschminkt von sich und ihrem rasanten Leben auf der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn. Doch sie hat mehr zu erzählen als die übliche Mixtur aus Sex, Drugs & Rock ´n´ Roll. Nina erzählt davon, wie sie mitten in einem atheistischen Umfeld bereits sehr früh auf ein verbotenes, aber faszinierendes Wesen namens Gott stieß. Sie nimmt den Leser mit auf ein wildes Roadmovie, das in Ostberlin begann und an vielen Orten rund den Globus spielte und noch immer spielt: Hamburg, wohin sie ihrem Ziehvater Wolf Biermann folgte, London, wo sie in die Punkszene eintauchte, Amsterdam, wo sie in einem besetzten Haus lebte und Indien, wo sie in einem Ashram dämonische Erfahrungen machte.
Mittwoch, 19.05.2010, 20 Uhr
Eintritt: 24,- Euro
Astra Kulturhaus
Revaler Straße 99
10245 Berlin
Foto: Pattloch Verlag
Geschrieben am 06.05.2010 um 09:23 von /e-politik.de/
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12. Mai | Buchvorstellung in Berlin
Der Historiker Ludolf Herbst nimmt eine der letzten Legenden der Zeitgeschichte auseinander: War Hitler der ›charismatische Führer‹, der mit seiner Strahlkraft die Menschen verführt und buchstäblich um den Verstand gebracht hatte? Mit seinem Essay meldet der Autor energische Zweifel an und zeigt, dass diese noch heute verbreitete Ansicht durch historische Quellen nicht gedeckt ist.Die gern ins Feld geführte Charisma-These, die mit einer der wichtigen Kategorien aus der Herrschaftssoziologie Max Webers verbunden zu werden pflegt, will die manipulativen Möglichkeiten moderner Propaganda nicht zur Kenntnis nehmen, die die NSDAP seit 1930 wie keine andere Partei beherrscht hat. Der Autor zeigt, wie Adolf Hitler zunächst im rechtsradikalen Milieu zum Messias stilisiert und schließlich zum Mittelpunkt öffentlicher Verehrung gemacht wurde. - Und: Es wird deutlich, warum nach der Niederlage des NS-Staates die Berufung auf Hitlers Charisma zu einer ebenso beliebten wie erfolgreichen Ausrede für die Zeitgenossinnen und Zeitgenossen werden konnte.
Das Buch von den Historikern Hans Mommsen und Klaus-Dietmar Henke vorgestellt
Mittwoch, 12. Mai 2010, 20 Uhr
Topographie des Terrors, Auditorium,
Niederkirchnerstr. 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei
Foto: S. Fischer Verlag
Geschrieben am 29.04.2010 um 17:20 von /e-politik.de/
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29. April | Václav Klaus spricht in Berlin
Das Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht der Humboldt-Universität zu Berlin lädt Sie herzlich zur folgenden Veranstaltung der Vortragsreihe HUMBOLDT-REDEN ZU EUROPA (HRE) ein:
Prof. Dr. Václav Klaus
Präsident der Tschechischen Republik
spricht am 29. April 2010 um 11.00 Uhr zum Thema:
"Die Form der heutigen europäischen Integration"
im Auditorium Maximum der Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Dr. Václav Klaus
Präsident der Tschechischen Republik
spricht am 29. April 2010 um 11.00 Uhr zum Thema:
"Die Form der heutigen europäischen Integration"
im Auditorium Maximum der Humboldt-Universität zu Berlin
Geschrieben am 13.04.2010 um 17:26 von /e-politik.de/
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"Markt ohne Moral" | Susanne Schmidt auf Lesetour
Markt ohne Moral. Das Versagen der internationalen FinanzeliteDas europäische Epizentrum der internationalen Finanzkrise ist die Londoner City. Dort ist Susanne Schmidt seit dreißig Jahren in leitenden Funktionen tätig. Sie weiß, wovon sie spricht, wenn sie gierigen, jungen Bankern, ignoranten Aufsichtsbehörden und falsch beratenen Politikern ein beispielloses Versagen vorwirft. Nie zuvor in der Geschichte haben so viele durch so wenige einen so großen Schaden erlitten. Doch indem die öffentliche Hand die gigantischen Verluste mit Milliardensummen ausgeglichen und ein völliges Kollabieren des Systems verhindert hat, hat sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die Grundlage für die nächste, schlimmere Krise gelegt. Schmidt mahnt in ihrem Buch dringend einschneidende internationale Regeln für die Finanz- und Börsenplätze an, denn dort machen die Handelnden weiter, als sei nichts gewesen, als kämpften nicht weltweit Abermillionen Menschen um ihre Existenz.
»Ich bin mit unserer Tochter nicht immer einer Meinung. Aber wenn wir uns beim Abendbrot über die Bankenwelt unterhalten, lerne ich jedes Mal dazu.« Helmut Schmidt
Termine
MÜNCHEN
Literaturhaus, Salvatorplatz 1
14. April 2010, 20 Uhr
Eintritt: 8 € / erm.: 6 €
BERLIN
Dussmann, Friedrichstr. 90
15. April 2010, 19 Uhr
Eintritt frei
HAMBURG
Buchhandlung Heymann, Eppendorfer Landstr. 77
16. April 2010, 20.30 Uhr
Eintritt: 8 €
HAMELN
Medienraum der Deister- u. Weserzeitung (DeWeZet)
Osterstr. 15 – 19
19. April 2010, 19 Uhr
Eintritt N.N.
HANNOVER
Buchhandlung Leuenhagen & Paris
Lister Meile 39
20. April 2010, 19.30 Uhr
Eintritt: 7 €
WIEHL
Burg Bielstein, Burgstraße
21. April 2010, 20 Uhr
Eintritt: 15 €
MARIA LAACH
Informationszentrum Maria Laach
22. April 2010, 20 Uhr
Eintritt: 8 €
PFORZHEIM
PZ-Forum, Poststr. / Ecke Luisenstr.
23. April 2010
Eintritt: 5 €
Foto: Droemer
Geschrieben am 02.04.2010 um 09:39 von /e-politik.de/
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22. März | Jerzy Buzek spricht in Berlin
Das Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht der Humboldt-Universität zu Berlin lädt Sie herzlich zur folgenden Veranstaltung der Vortragsreihe HUMBOLDT-REDEN ZU EUROPA (HRE) ein:
Jerzy Buzek, Präsident des Europäischen Parlaments
spricht am 22. März 2010 um 11.00 Uhr zum Thema:
„ Die Europäische Union nach Lissabon. Wie viel Europa brauchen die Bürger?“
im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin
Um Anmeldung wird gebeten. Tel. 030-2093-3440 oder hre@whi-berlin.de
Jerzy Buzek, Präsident des Europäischen Parlaments
spricht am 22. März 2010 um 11.00 Uhr zum Thema:
„ Die Europäische Union nach Lissabon. Wie viel Europa brauchen die Bürger?“
im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin
Um Anmeldung wird gebeten. Tel. 030-2093-3440 oder hre@whi-berlin.de
Geschrieben am 16.03.2010 um 15:47 von /e-politik.de/
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17. März | »Das Leben ist bunter als Schwarz-Gelb!«
Den Dialog organisieren – Gesellschaftliche Mehrheiten jenseits von Schwarz-Gelb denken!
Es diskutieren:
Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen)
Halina Wawzyniak (DIE LINKE)
Marco Bülow (SPD)
Moderation: Stefan Liebich (DIE LINKE)
Musik: Meral5 (Soulpop/Powerfunk)
Gast: Nicol Ljubic liest aus seinem neuen Roman "Meeresstille"
Mittwoch, 17. März 2010 um 19.30 Uhr
Blauer Salon der Brotfabrik in Berlin-Weißensee, Prenzlauer Promenade 3/Caligariplatz (Tram M2 / M13 / 12 Prenzlauer Allee/Ostseestraße )
Eintritt frei!
Es diskutieren:
Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen)
Halina Wawzyniak (DIE LINKE)
Marco Bülow (SPD)
Moderation: Stefan Liebich (DIE LINKE)
Musik: Meral5 (Soulpop/Powerfunk)
Gast: Nicol Ljubic liest aus seinem neuen Roman "Meeresstille"
Mittwoch, 17. März 2010 um 19.30 Uhr
Blauer Salon der Brotfabrik in Berlin-Weißensee, Prenzlauer Promenade 3/Caligariplatz (Tram M2 / M13 / 12 Prenzlauer Allee/Ostseestraße )
Eintritt frei!
Geschrieben am 13.03.2010 um 16:29 von /e-politik.de/
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10. März | François Fillon spricht in Berlin
Das Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht der Humboldt-Universität zu Berlin lädt Sie herzlich zur folgenden Veranstaltung der Vortragsreihe HUMBOLDT-REDEN ZU EUROPA (HRE) ein:
François Fillon,
Premierminister der Französischen Republik
spricht am 10. März 2010 um 15.00 Uhr zum Thema:
"L'Union Européenne au service de la croissance - die EU im Dienste des Wachstums."
im Auditorium Maximum der Humboldt-Universität zu Berlin
Um Anmeldung wird gebeten. Gabriele Müller, Tel. 030-2093-3440 oder hre@whi-berlin.de
François Fillon,
Premierminister der Französischen Republik
spricht am 10. März 2010 um 15.00 Uhr zum Thema:
"L'Union Européenne au service de la croissance - die EU im Dienste des Wachstums."
im Auditorium Maximum der Humboldt-Universität zu Berlin
Um Anmeldung wird gebeten. Gabriele Müller, Tel. 030-2093-3440 oder hre@whi-berlin.de
Geschrieben am 02.03.2010 um 09:08 von /e-politik.de/
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4. März | Die UNESCO im "Kalten Krieg"
Historikerkonferenz an der Universität Heidelberg
4./5. März
Heidelberg Center for American Studies
Hauptstraße 120, Atrium
69117 Heidelberg
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich der "Kalte Krieg" auf die Entwicklung und die Tätigkeiten der "Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation" (UNESCO) ausgewirkt hat. Die rund 100 Teilnehmer werden zugleich diskutieren, auf welche Weise die Arbeit der UNESCO die Westmächte und die Länder des Ostblocks beeinflusst hat.
"Von den frühen Anfängen an war die UNESCO eines der Foren, das den Ost-West-Konflikt im ideologischen Bereich am stärksten sichtbar werden ließ. Für viele Jahre blieb die Organisation eine Geisel der Frontstellung des ,Kalten Krieges', die die beiden gegenüberstehenden Blöcke für ihre Zwecke im Kampf der Ideen zu instrumentalisieren suchten", betont Veranstalter Prof. Junker. "Auf der anderen Seite hat die UNESCO eine wichtige, nicht immer ganz anerkannte Rolle gespielt bei der Überwindung der Gegensätze zwischen Westmächten und Ostblock, indem sie sich für eine Verständigung auf den Gebieten der Kultur, der Wissenschaft und der Bildung eingesetzt hat."
In vier Schwerpunkten soll die Rolle der UNESCO in der Konfliktsituation des "Kalten Krieges" thematisiert werden. Dabei geht es unter anderem um die Positionen der Mitgliedsstaaten in der Zeit der politisch-ideologischen Konfrontation sowie um den Einsatz der UNESCO für Frieden und gegenseitiges Verständnis. Die Konferenz an der Ruperto Carola ist nach Cambridge (Großbritannien) und Dakar (Senegal) die dritte Veranstaltung dieser Art, die sich mit der UNESCO in der internationalen Politik und Geschichte nach 1945 beschäftigt.
Quelle: idw
4./5. März
Heidelberg Center for American Studies
Hauptstraße 120, Atrium
69117 Heidelberg
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich der "Kalte Krieg" auf die Entwicklung und die Tätigkeiten der "Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation" (UNESCO) ausgewirkt hat. Die rund 100 Teilnehmer werden zugleich diskutieren, auf welche Weise die Arbeit der UNESCO die Westmächte und die Länder des Ostblocks beeinflusst hat.
"Von den frühen Anfängen an war die UNESCO eines der Foren, das den Ost-West-Konflikt im ideologischen Bereich am stärksten sichtbar werden ließ. Für viele Jahre blieb die Organisation eine Geisel der Frontstellung des ,Kalten Krieges', die die beiden gegenüberstehenden Blöcke für ihre Zwecke im Kampf der Ideen zu instrumentalisieren suchten", betont Veranstalter Prof. Junker. "Auf der anderen Seite hat die UNESCO eine wichtige, nicht immer ganz anerkannte Rolle gespielt bei der Überwindung der Gegensätze zwischen Westmächten und Ostblock, indem sie sich für eine Verständigung auf den Gebieten der Kultur, der Wissenschaft und der Bildung eingesetzt hat."
In vier Schwerpunkten soll die Rolle der UNESCO in der Konfliktsituation des "Kalten Krieges" thematisiert werden. Dabei geht es unter anderem um die Positionen der Mitgliedsstaaten in der Zeit der politisch-ideologischen Konfrontation sowie um den Einsatz der UNESCO für Frieden und gegenseitiges Verständnis. Die Konferenz an der Ruperto Carola ist nach Cambridge (Großbritannien) und Dakar (Senegal) die dritte Veranstaltung dieser Art, die sich mit der UNESCO in der internationalen Politik und Geschichte nach 1945 beschäftigt.
Quelle: idw
Geschrieben am 26.02.2010 um 08:38 von /e-politik.de/
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8. März | Entsolidarisierung
Die neue Heitmeyer-Studie über deutsche Zustände
Montag, 8. März 2010, 19.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte
Es diskutieren
Prof. Wilhelm Heitmeyer, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
Monika Lazar – MdB, Bündnis90/Die Grünen
Albrecht von Lucke, Journalist und Autor des Buches „Die gefährdete Republik“
Von verdeckter Wut ist die Rede, von Apathie und hoffnungsloser Unzufriedenheit. Die „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ nehme zu, konstatiert der Bielefelder Soziologe Wilhelm Heitmeyer. Im Rahmen eines 2002 ins Leben gerufenen Forschungsprojekts untersucht eine Gruppe von Sozialwissenschaftlern Einstellungen zu Fremdenfeindlichkeit, Rassenhass und Diskriminierung in Deutschland.
In dem Ende 2009 erschienen Band „Deutsche Zustände“ erforschen Heitmeyer und seine Kollegen die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise: Über 90 Prozent der Bevölkerung erwarten einen sozialen Abstieg, 94 Prozent befürchten, dass die Armut ansteigt. Zugleich wachsen Abstiegsängste besonders in den verunsicherten Mittelschichten: Die Tendenz zur Entsolidarisierung gegenüber den Schwächeren wächst, Werte wie Gerechtigkeit und Gleichwertigkeit verlieren ihre normative Bindekraft.
Der Rückzug aus dem öffentlichen Raum und soziale Kälte nehmen zu. Eine Repolitisierung auf breiter Basis, eine Veränderungsbereitschaft, die dieser sozialen Desintegration entgegenwirken könnte, ist bislangnicht in Sicht. Wie reagiert die Politik auf diese alarmierenden Befunde? Welche Strategien zur Abhilfe erwachsen aus der Zivilgesellschaft? Was können wir alle gemeinsam tun, um die demokratische Kultur nicht kampflos aufzugeben?
Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.
Info/Anmeldung: Monika Steins, E steins@boell.de T 030-28534-244
Montag, 8. März 2010, 19.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte
Es diskutieren
Prof. Wilhelm Heitmeyer, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
Monika Lazar – MdB, Bündnis90/Die Grünen
Albrecht von Lucke, Journalist und Autor des Buches „Die gefährdete Republik“
Von verdeckter Wut ist die Rede, von Apathie und hoffnungsloser Unzufriedenheit. Die „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ nehme zu, konstatiert der Bielefelder Soziologe Wilhelm Heitmeyer. Im Rahmen eines 2002 ins Leben gerufenen Forschungsprojekts untersucht eine Gruppe von Sozialwissenschaftlern Einstellungen zu Fremdenfeindlichkeit, Rassenhass und Diskriminierung in Deutschland.
In dem Ende 2009 erschienen Band „Deutsche Zustände“ erforschen Heitmeyer und seine Kollegen die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise: Über 90 Prozent der Bevölkerung erwarten einen sozialen Abstieg, 94 Prozent befürchten, dass die Armut ansteigt. Zugleich wachsen Abstiegsängste besonders in den verunsicherten Mittelschichten: Die Tendenz zur Entsolidarisierung gegenüber den Schwächeren wächst, Werte wie Gerechtigkeit und Gleichwertigkeit verlieren ihre normative Bindekraft.
Der Rückzug aus dem öffentlichen Raum und soziale Kälte nehmen zu. Eine Repolitisierung auf breiter Basis, eine Veränderungsbereitschaft, die dieser sozialen Desintegration entgegenwirken könnte, ist bislangnicht in Sicht. Wie reagiert die Politik auf diese alarmierenden Befunde? Welche Strategien zur Abhilfe erwachsen aus der Zivilgesellschaft? Was können wir alle gemeinsam tun, um die demokratische Kultur nicht kampflos aufzugeben?
Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.
Info/Anmeldung: Monika Steins, E steins@boell.de T 030-28534-244
Geschrieben am 23.02.2010 um 10:26 von /e-politik.de/
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Links 2010 – Veränderung durch Bewegung
Kongress der JusosAuf dem Kongress “Links 2010 – Veränderung durch Bewegung” will die Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) gemeinsam diskutieren, welche aktuellen und wichtigen Probleme die Jugendlichen heute haben und welche politischen Lösungsmöglichkeiten laut den Jusos gibt.
19. bis 21. März 2010
Ernst-Abbe-Schule Berlin
Sonnenallee 79., U-Bhf: Rathaus Neukölln, Bus: M41
Anmeldung und Programm
Geschrieben am 22.02.2010 um 13:17 von /e-politik.de/
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