The Future of American Power
Despite some eerie parallels between the position of the United States today and that of the British Empire a century ago, there are key differences. Britain's decline was driven by bad economics. The United States, in contrast, has the strength and dynamism to continue shaping the world -- but only if it can overcome its political dysfunction and reorient U.S. policy for a world defined by the rise of other powers.Zum ganzen Artikel: http://www.foreignaffairs.org/20080501facomment87303/fareed-zakaria/the-future-of-american-power.html
Geschrieben am 18.05.2008 um 12:06 von Christian Heise
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At least they're doing something - "Gin, Television, and Social Surplus"
Ein großartiger Beitrag von Clay Shirky über den (potentiellen) sozialen Mehrwert von sozialer Software und des Internets (2.0) im Vergleich zum Einwegmedium Fernsehen.
Media that's targeted at you but doesn't include you may not be worth sitting still for.http://www.shirky.com/herecomeseverybody/2008/04/looking-for-the-mouse.html
Geschrieben am 27.04.2008 um 17:56 von Christian Heise
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E-Digest Nr. 25 der Heinrich-Böll-Stiftung
Unser Wirtschaftssystem hat große Erfolge zu verzeichnen: Es hat Wohlstand geschaffen, Arbeiten erleichtert, Krankheiten besiegt, Mobilität geschenkt.
Und doch werden seine Nachteile immer deutlicher: Viele Menschen werden ärmer, Ressourcen rücksichtslos ausgebeutet, ganze Landstriche dem kurzzeitigen Profit geopfert, die Tier- und Pflanzenwelt dezimiert. Unsere Art zu wirtschaften muss sich ändern, wenn wir die Erfolge sichern, den Reichtum der Natur retten und allen Menschen die Chance auf ein würdiges Leben geben wollen.
Gary Gardner und Thomas Prugh vom Worldwatch Institute in Washington erläutern in ihrem Beitrag die notwendigen Schritte zu einer nachhaltigen Marktwirtschaft für das 21. Jahrhundert. Ihr Text ist dem neuen Bericht Zur Lage der Welt 2008 entnommen.
Der Text steht hier zum Download bereit.
Und doch werden seine Nachteile immer deutlicher: Viele Menschen werden ärmer, Ressourcen rücksichtslos ausgebeutet, ganze Landstriche dem kurzzeitigen Profit geopfert, die Tier- und Pflanzenwelt dezimiert. Unsere Art zu wirtschaften muss sich ändern, wenn wir die Erfolge sichern, den Reichtum der Natur retten und allen Menschen die Chance auf ein würdiges Leben geben wollen.
Gary Gardner und Thomas Prugh vom Worldwatch Institute in Washington erläutern in ihrem Beitrag die notwendigen Schritte zu einer nachhaltigen Marktwirtschaft für das 21. Jahrhundert. Ihr Text ist dem neuen Bericht Zur Lage der Welt 2008 entnommen.
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Geschrieben am 24.04.2008 um 10:25 von /e-politik.de/
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Lesenswertes vom 8.4.2008
BBC News: IMF plans gold sale to raise $6bn
blog.tageschau.de: Babymord
sueddeutsche.de: Interview mit Andrea Ypsilanti - "Ich habe meiner Partei nicht geschadet"
Econimist: Israel: The next generation
The Huffington Post: What Did Bill Clinton Do To Get $15M From Ron Burkle?
FTD.de: Informationsfreiheit: Das Recht, das keiner kennt
blog.tageschau.de: Babymord
sueddeutsche.de: Interview mit Andrea Ypsilanti - "Ich habe meiner Partei nicht geschadet"
Econimist: Israel: The next generation
The Huffington Post: What Did Bill Clinton Do To Get $15M From Ron Burkle?
FTD.de: Informationsfreiheit: Das Recht, das keiner kennt
Geschrieben am 08.04.2008 um 08:56 von Christian Heise
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Neue politische Farbenlehre
Die Etablierung der Linkspartei in den westdeutschen Landesparlamenten hat langfristige Konsequenzen für das deutsche Parteiensystem. Unter dem Motte Neue politische Farbenlehre hat auch die Heinrich-Böll-Stiftung eine Debatte zu dem Thema ins Leben gerufen. Den Auftakt machen Helmut Wiesenthal (HU Berlin) und Gero Neugebauer (FU Berlin).
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Geschrieben am 04.04.2008 um 11:28 von /e-politik.de/
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Fünf Freunde im Nebel - Das neue Parteiensystem
Soeben ist die Ausgabe 2/2008 der "Berliner Republik" erschienen. Unser hoch aktuelles Schwerpunktthema ist die "Harte Landung im Vielparteiensystem" (FRANK DECKER), die gerade die politische Szenerie der Republik durchschüttelt. Wie sie den Gefahren der neuen Verhältnisse begegnen und deren Chancen nutzen wollen, haben wir die Generalsekretäre der im Bundestag vertretenen Parteien gefragt. Aufschlussreiche Beiträge geliefert haben HUBERTUS HEIL, DIRK NIEBEL, STEFFI LEMKE und DIETMAR BARTSCH.
In weiteren Beiträgen fragt JEDEDIAH PURDY am Beispiel von Barack Obama, ob eine neue, andere politische Sprache Wirklichkeit zu verändern vermag (Antwort: Ja, sie kann!); WOLFGANG SCHROEDER vermisst - in doppeltem Sinne - die nächsten strategischen Schritte auf dem Weg zu einem vorsorgenden und deshalb auch zukunftstauglichen Sozialstaat; JAN C. BEHRENDS reflektiert über das angemessene Verhältnis von Menschenrechten und Außenpolitik; CHRISTOPH M. SCHMIDT beklagt anhand der Nokia-Werksschließung die
Wirklichkeitsverdrängung der politischen Eliten; und PEER STEINBRÜCK beschreibt den Wert der Gerechtigkeit als Wettbewerbsvorteil.
In unserem Nebenschwerpunkt "Spezial" beschreibt KARSTEN D. VOIGT, was 1968 im Jahr 1968 in Frankfurt am Main bedeutete; STEFAN WOLLE analysiert, was 1968 im Jahr 1968 und fortan bis 1989 in der DDR bedeutete; und OLIVER SCHMOLKE fragt, wo eigentlich heute das sozialliberale Fortschrittserbe geblieben ist, das auf den Ideen von 1968 gründete.
Weiterhin unter www.b-republik.de (und nur dort) nachzulesen ist die aktuelle Intervention von SIGMAR GABRIEL ("Sagen, was Sache ist!") zur Lage der Sozialdemokratie in Deutschland. Dieser Beitrag erschien zugleich im "Spiegel", dort aber beträchtlich gekürzt.
Ab sofort ist das Heft unter "vertrieb@b-republik.de" oder Tel. 030-25594-130 erhältlich.
Homepage der Berliner Republik
In weiteren Beiträgen fragt JEDEDIAH PURDY am Beispiel von Barack Obama, ob eine neue, andere politische Sprache Wirklichkeit zu verändern vermag (Antwort: Ja, sie kann!); WOLFGANG SCHROEDER vermisst - in doppeltem Sinne - die nächsten strategischen Schritte auf dem Weg zu einem vorsorgenden und deshalb auch zukunftstauglichen Sozialstaat; JAN C. BEHRENDS reflektiert über das angemessene Verhältnis von Menschenrechten und Außenpolitik; CHRISTOPH M. SCHMIDT beklagt anhand der Nokia-Werksschließung die
Wirklichkeitsverdrängung der politischen Eliten; und PEER STEINBRÜCK beschreibt den Wert der Gerechtigkeit als Wettbewerbsvorteil.
In unserem Nebenschwerpunkt "Spezial" beschreibt KARSTEN D. VOIGT, was 1968 im Jahr 1968 in Frankfurt am Main bedeutete; STEFAN WOLLE analysiert, was 1968 im Jahr 1968 und fortan bis 1989 in der DDR bedeutete; und OLIVER SCHMOLKE fragt, wo eigentlich heute das sozialliberale Fortschrittserbe geblieben ist, das auf den Ideen von 1968 gründete.
Weiterhin unter www.b-republik.de (und nur dort) nachzulesen ist die aktuelle Intervention von SIGMAR GABRIEL ("Sagen, was Sache ist!") zur Lage der Sozialdemokratie in Deutschland. Dieser Beitrag erschien zugleich im "Spiegel", dort aber beträchtlich gekürzt.
Ab sofort ist das Heft unter "vertrieb@b-republik.de" oder Tel. 030-25594-130 erhältlich.
Homepage der Berliner Republik
Geschrieben am 02.04.2008 um 13:37 von /e-politik.de/
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Der RAP-P€€R der Nation
Lass die Puppen tanzen - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück in zeitgemäßer Aufmachung. "I live cash" - ob das wirklich ein neuer Hit wird? Lustig ist die Seite in jedem Fall. Und man beachte den Hamster!
RAP-P€€R der Nation
RAP-P€€R der Nation
Geschrieben am 31.03.2008 um 13:50 von /e-politik.de/
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Lesenswertes vom 31.3.2008
brand eins: Rasender Stillstand
bbc news: Burma voices: Six months later
faz.net: Der Kommentar - Labor Hessen
CCC: Chaos Computer Club konkretisiert Biometrie-Debatte an Schäubles Fingerabdruck
EurActiv.com: Ratifizierung des EU-Vertrages: Polen erreicht Einigung
bbc news: Burma voices: Six months later
faz.net: Der Kommentar - Labor Hessen
CCC: Chaos Computer Club konkretisiert Biometrie-Debatte an Schäubles Fingerabdruck
EurActiv.com: Ratifizierung des EU-Vertrages: Polen erreicht Einigung
Geschrieben am 31.03.2008 um 10:38 von Christian Heise
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Schreiben die deutschen Medien zu kritisch über die Ereignisse in Russland?

Das ist nicht das erste Mal, dass Gorbatschow westliche Kritik am russischen Politikstil zurückweist. Schon im Oktober 2007 nannte der frühere sowjetische Staatspräsident die Sorgen des Westens zu Pressefreiheit und Rüstungsverträgen im Rahmen des Petersburger Dialogs "unbegründet" und "warb um Verständnis für die russische Situation".
Der vollständige Brief ist auf http://www.petersburger-dialog.de abrufbar.
Weiterführende Artikel im /e-politik.de/ Magazin:
» Die Legende Putin
» In Putins Russland
» Schluss mit lustig – Der Kreml macht ernst
Geschrieben am 30.03.2008 um 13:21 von Christian Heise
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Untersuchung zur Reformbereitschaft der deutschen Bevölkerung
Der deutsche Sozialstaat steht permanent unter Reformdruck. Vor allem der demographische Wandel, die Globalisierung und die Lage auf dem Arbeitsmarkt drängen die Politik zum Handeln. Viele Reformwege wurden in den letzten Jahren in der Politik diskutiert, einige größere Projekte auch umgesetzt.Mehr dazu unter: http://www.uni-stuttgart.de/soz/avps/forschung/trust.html
Die Reformbereitschaft der deutschen Bevölkerung in den Bereichen Rente, Gesundheit und Familie untersuchen Sozialwissenschaftler der Universität Stuttgart in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt. Erste Ergebnisse einer bundesweiten, repräsentativen Bevölkerungsumfrage innerhalb dieses Projekts hat das Forscherteam um Prof. Oscar W. Gabriel am 26. März der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Befragung von rund 1.800 Bürgern aus Ost- und Westdeutschland wurde im Dezember 2007 von Infratest-Dimap durchgeführt.
Klare Vorstellungen von Reformrichtung und wichtigen Reformgrundsätzen
Über zwei Drittel der Befragten sind der Ansicht, dass die jüngsten Reformen des Gesundheits- und Rentensystems in die falsche Richtung gehen, wobei die Kritik aus den neuen Bundesländern noch deutlicher ausfällt. Dagegen sind die meisten Bürger mit der Richtung in der Familienpolitik zufrieden. In diesem Politikfeld werden die aktuellen Reformen auch am wenigsten mit persönlichen Nachteilen in Zusammenhang gebracht. Die Politik fordert häufig, dass bei sozialpolitischen Reformen das Prinzip der Eigenverantwortung gestärkt werden sollte. "Die Bürger unterstützen dieses Prinzip zwar begrenzt; nach ihrer Ansicht sollte aber der Grundsatz der gerechten Verteilung von Lasten bei weiteren Reformen eine wichtigere Rolle spielen", erläutert Eva-Maria Trüdinger. Jedoch sei nur eine Minderheit überzeugt, dass die Politik diesen Grundsatz umsetzt. Entsprechend empfindet nur knapp ein Viertel der Befragten die Gesellschaftsordnung in Deutschland als gerecht, in den neuen Bundesländern sogar nur etwa jeder Neunte. Schlechte Noten erhält die Politik auch für die Art und Weise, wie Reformen kommuniziert werden: Aus Sicht der Bürger erfüllen Politiker nicht den mehrheitlichen Wunsch nach einer verständlichen Darstellung von Reformprogrammen.
Geschrieben am 27.03.2008 um 00:49 von Christian Heise
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Studie: Expertengruppen der EU-Kommission von der Industrie dominiert
Das europäische Bündnis ALTER-EU, an dem sich LobbyControl beteiligt, veröffentlicht heute eine Studie, die die Zusammensetzung von Expertengruppen der EU-Kommission untersucht. Das Fazit: über die Expertengruppen dominieren Industrielobbyisten Teile des europäischen Gesetzgebungsprozesses. Zudem mussten die Autoren feststellen, dass die EU-Kommission ihrer Rechenschaftspflicht gegenüber der Öffentlichkeit nicht nachkommt, da sie die Mitglieder der Expertengruppen nicht offen legt.[via LobbyControl.de]
Die komplette Studie (in Englisch) finden Sie hier (pdf), eine deutsche Zusammenfassung hier (pdf).
Geschrieben am 25.03.2008 um 13:11 von Christian Heise
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160. Geburtstag der deutschen Demokratie
Vor 160 Jahren, am 18. März 1848, waren zwei Schüsse auf dem Berliner Schlossplatz Auslöser einer blutigen Straßen- und Barrikadenschlacht auf dem Höhepunkt der so genannten Märzrevolution. Damals eskalierte in Berlin eine Großkundgebung von Bürgern, Arbeitern und Handwerkern, die vor dem Stadtschloss für Demokratie und Pressefreiheit demonstrierten.Mehr dazu auf der Webseite des Deutschen Bundestags.
Bis heute gilt der Tag als ein Geburtstag deutscher Demokratie: Zwei Monate später versammelten sich in der Frankfurter Paulskirche die ersten demokratisch gewählten Abgeordneten aus den Fürstentümern des Deutschen Bundes, aus Preußen und aus Österreich, um eine neue Ordnung auszuarbeiten.
Geschrieben am 19.03.2008 um 13:34 von Christian Heise
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Lesenswertes vom 17.3.2008
FactCheck.org: Is Obama right to say some CEOs make more in 10 minutes than an average worker does in a year?
BBC News: Kosovo clashes force UN pullout
The New York Times Online: Postfeminism and Other Fairy Tales
FAZ.net: Die Rezession ist da
jetzt.de: Tibets olympisches Feuer
AFP: Französische Wähler strafen Sarkozy bei Kommunalwahl ab
BBC News: Kosovo clashes force UN pullout
The New York Times Online: Postfeminism and Other Fairy Tales
FAZ.net: Die Rezession ist da
jetzt.de: Tibets olympisches Feuer
AFP: Französische Wähler strafen Sarkozy bei Kommunalwahl ab
Geschrieben am 17.03.2008 um 11:50 von Christian Heise
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ver.di "kämpft" weiter
Die Erpressung der Berliner Bevölkerung, Verzeihung, das grundgesetzlich geschützte Recht auf Arbeitskampf geht weiter. Seit mehr als einer Woche streiken die Angestellten der Berliner Verkehrsbetriebe und lassen täglich hunderttausende Berliner verzweifeln.
Danke ver.di, dass mit unseren Steuern die Gehälter des Öffentlichen Dienstes, also auch der BVG-Beschäftigten bezahlt werden. Und danke auch - dass wir, die ja pünktlich bei der Arbeit sein müssen, dafür seit einer Woche durch Regen und Schnee laufen müssen. Aber es ist ja sicher unsolidarisch, ein grundgesetzlich geschütztes Recht in Frage zu stellen...
Wie dem auch sei, die Stimmung in Berlin dreht sich massiv gegen die Dienstleistungsgewerkschaft. Vielleicht kein Wunder, wenn man seine Positionen so gut erklärt, wie nur ver.di es kann. Heute soll mit einem "Sternmarsch" Druck gemacht werden. Nur lustig, dass die BVGler nicht wie alle Berliner Demonstranten durch das Regierungsviertel ziehen. Statt dessen versteckt man sich bei den Rentnern in Hohenschönhausen. Angst vor Volkes Zorn, Frau Stumpenhusen?
Danke ver.di, dass mit unseren Steuern die Gehälter des Öffentlichen Dienstes, also auch der BVG-Beschäftigten bezahlt werden. Und danke auch - dass wir, die ja pünktlich bei der Arbeit sein müssen, dafür seit einer Woche durch Regen und Schnee laufen müssen. Aber es ist ja sicher unsolidarisch, ein grundgesetzlich geschütztes Recht in Frage zu stellen...
Wie dem auch sei, die Stimmung in Berlin dreht sich massiv gegen die Dienstleistungsgewerkschaft. Vielleicht kein Wunder, wenn man seine Positionen so gut erklärt, wie nur ver.di es kann. Heute soll mit einem "Sternmarsch" Druck gemacht werden. Nur lustig, dass die BVGler nicht wie alle Berliner Demonstranten durch das Regierungsviertel ziehen. Statt dessen versteckt man sich bei den Rentnern in Hohenschönhausen. Angst vor Volkes Zorn, Frau Stumpenhusen?
Geschrieben am 13.03.2008 um 09:29 von /e-politik.de/
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ver.di-Kummer? Kummer-Nummer!
Seit fast einer Woche bestreikt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Normalerweise befördert der ÖPNV täglich in Berlin ca. 2,5 Mio. Fahrgäste, von denen muss ein Großteil auf die völlig überlastete S-Bahn bzw. einen Notverkehr ausweichen. Die Folgen sind für Berlin katastrophal.
Über die Ziele des Arbeitskampfes kann man diskutieren. War in der Bevölkerung anfangs eine gewissen Sympathie für die BVG-Beschäftigten auszumachen, so wächst der Frust bei den Betroffenen seit Tagen. Die Ankündigung, den Streik unbefristet fortzusetzen, tut ein Übriges, stehen doch die Osterferien vor der Tür.
Ver.di scheint das wenig zu stören - außer klassenkämpferischen Pressemitteilungen ist wenig zu hören und von Verständnis für die in Geiselhaft genommene Bevölkerung gibt es keine Spur mehr.
Der Kontakt zu ver.di war für die Betroffenen bisher kaum möglich, die Erreichbarkeiten der Streikenden und ihrer Funktionäre kaum gegeben. Doch einer (unbedarften?) Telefonistin sei Dank - unter Tel. 030 / 88 66 55 19 können Auskünfte eingeholt und Meinungen zum Streik abgegeben werden. Vielleicht erleichtert es ja die Lageeinschätzung, wenn sich auch die unschuldig Betroffenen zahlreich zu Wort melden...
Über die Ziele des Arbeitskampfes kann man diskutieren. War in der Bevölkerung anfangs eine gewissen Sympathie für die BVG-Beschäftigten auszumachen, so wächst der Frust bei den Betroffenen seit Tagen. Die Ankündigung, den Streik unbefristet fortzusetzen, tut ein Übriges, stehen doch die Osterferien vor der Tür.
Ver.di scheint das wenig zu stören - außer klassenkämpferischen Pressemitteilungen ist wenig zu hören und von Verständnis für die in Geiselhaft genommene Bevölkerung gibt es keine Spur mehr.
Der Kontakt zu ver.di war für die Betroffenen bisher kaum möglich, die Erreichbarkeiten der Streikenden und ihrer Funktionäre kaum gegeben. Doch einer (unbedarften?) Telefonistin sei Dank - unter Tel. 030 / 88 66 55 19 können Auskünfte eingeholt und Meinungen zum Streik abgegeben werden. Vielleicht erleichtert es ja die Lageeinschätzung, wenn sich auch die unschuldig Betroffenen zahlreich zu Wort melden...
Geschrieben am 11.03.2008 um 13:57 von /e-politik.de/
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