Internet übernimmt Führung im Wettbewerb der Medien
Tagesszeitungen verlieren 30 Prozent ihrer Leser
Bis zum Jahr 2018 werden die Tageszeitungen etwa 30 Prozent ihrer Leser verloren haben. Und das Internet wird mindestens über so viele Werbeinnahmen verfügen wie der Zeitungsmarkt. Denn es wird sich als kombinierter Informations-, Unterhaltungs- und Einkaufsführer in den Generationen bis 60 Jahre durchgesetzt haben. Das ist das Ergebnis der aktuellen Trendstudie "Mediennutzungsverhalten in der Web-Gesellschaft 2018" von Prof. Dr. Lothar Rolke und Johanna Höhn von der FH Mainz.
Rolke sieht deshalb einen Paradigmenwechsel in Werbung und Unternehmenskommunikation. Das Internet werde zum Leitmedium in der Kampagnenplanung. "Besonders erstaunt hat uns zum einen die Selbstverständlichkeit, mit der die jüngere Generation die verschiedenen Online-Angebote nutzt, und zum anderen die Geschwindigkeit, mit der die 35- bis 50jährigen gelernt haben, die neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zu gebrauchen", erläutert Rolke, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Unternehmenskommunikation die Ergebnisse der Studie. Insofern werde die Weiterentwicklung und Durchsetzung der Online-Angebote schneller erfolgen, als die meisten Experten erwarteten.
Internet gilt als gute Informationsquelle
Rolke und Höhn haben nicht nur vorhandene Studien einer Zweitauswertung unterzogen, sondern auch eine eigene Vergleichbefragung von drei Alterskohorten durchgeführt - bei der Gruppe der 15 - 19jährigen, der 20 - 25järigen und der 35 - 50 jährigen, da sich Medienverhalten in jungen Jahren herausbildet und relativ stabil bleibt, kann sichtbar gemacht werden, was sich verändert und - durch Vergleich der Altersgruppen - die Kraft der Veränderung gemessen werden. Aufhorchen bei den Ergebnissen lässt die hohe Akzeptanz und Durchsetzung des Internets: Um sich ganz allgemein zu informieren, nutzen die insgesamt 600 Befragten im Durchschnitt die Online-Angebote dreimal so häufig wie Fernsehen, Tages- und Publikumsmedien zusammen. Zudem fühlen sich alle Altersgruppen durch das Internet gut informiert.
Die hohe Attraktivität des Worldwideweb liege darin, so der Mainzer Professor, dass es qualifizierte Informations-, Unterhaltungs- und Einkaufmöglichkeiten an einem Ort anbiete: "In wenigen Klicks ist jeder User von der Informationssuche in den Entertainment-Bereich oder zurück gewechselt." Die Rolke-Höhn-Studie zeigt hier sehr klar, dass im Vergleich zu den herkömmlichen Medien nicht nur die Informationsangebote besser bewertet werden, sondern bei den Altersjahrgängen zwischen 15 und 25 auch die Unterhaltungs-möglichkeiten im Internet mehrheitlich dem Fernsehen vorgezogen wird. Abgeschlagen sind hier die anderen Massenmedien. Unschlagbar ist inzwischen das Internet beim Produktkauf. Über 70 Prozent nutzen es, um vorab Produktinfos zu recherchieren und Produkte zu vergleichen. Es ist inzwischen die wichtigste Informationsquelle vor dem Kauf - wichtiger als Freunde und Familie, Tageszeitungen oder Fachzeitschriften. Mehr als 80 Prozent der 35 - 50jährigen erklären sogar, dass sie vor dem Kauf eines Produktes des Öfteren im Internet nach Gegenargumenten suchten.
Paradoxon: Zeitungsleser müssen mehr vom Internet haben
Gegen das Internet könne heute kein anderes Medium erfolgreich sein, aber das sich ständig weiter entwickelnde Internet benötige die anderen Medien als Begleiter, sagt Rolke. Zeitungen und Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen müssten noch stärker kooperieren, neue Geschäftsmodelle entwickeln und ihre Leser, Zuschauer und Hörer in der Webgesellschaft unterstützen. "Es mag paradox klingen", erklärt Rolke, "aber weil das Internet ein so großer gesellschaftlicher Veränderer ist und vorläufig bleiben wird, müssen die traditionellen Medien zu Begleitern für die Menschen werden: Ihnen Orientierung geben, Lernhilfen anbieten und ihnen zeigen, wie sie an die Benefits im Internet kommen können." Zugespitzt bedeute dies: Zeitungsleser müssten mehr vom Internet profitieren als Nicht-Zeitungsleser, so Rolke. Die größten Herausforderung für die Unternehmen sieht der Mainzer Professor nicht in der medial-technischen Innovationen, sondern in den neuen Umgangsregeln und Werten, die die Web-Gesellschaft hervorbringt: Gleichwertigkeit der Kommunikationspartner, Trans-parenz des eigenen Tun aufgrund der archivierten, aber jedem zugänglichen Aktualität und dem stärkeren Verlangen nach ungezwungener Partizipation.
Angaben zur Studie: Lothar Rolke/Johanna Höhn: Mediennutzung in der Webgesellschaft 2018: Wie das Internet das Kommunikationsverhalten von Unternehmen, Konsumenten und Meiden verändern wird. Norderstedt 2008
Quelle: idw
Bis zum Jahr 2018 werden die Tageszeitungen etwa 30 Prozent ihrer Leser verloren haben. Und das Internet wird mindestens über so viele Werbeinnahmen verfügen wie der Zeitungsmarkt. Denn es wird sich als kombinierter Informations-, Unterhaltungs- und Einkaufsführer in den Generationen bis 60 Jahre durchgesetzt haben. Das ist das Ergebnis der aktuellen Trendstudie "Mediennutzungsverhalten in der Web-Gesellschaft 2018" von Prof. Dr. Lothar Rolke und Johanna Höhn von der FH Mainz.
Rolke sieht deshalb einen Paradigmenwechsel in Werbung und Unternehmenskommunikation. Das Internet werde zum Leitmedium in der Kampagnenplanung. "Besonders erstaunt hat uns zum einen die Selbstverständlichkeit, mit der die jüngere Generation die verschiedenen Online-Angebote nutzt, und zum anderen die Geschwindigkeit, mit der die 35- bis 50jährigen gelernt haben, die neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zu gebrauchen", erläutert Rolke, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Unternehmenskommunikation die Ergebnisse der Studie. Insofern werde die Weiterentwicklung und Durchsetzung der Online-Angebote schneller erfolgen, als die meisten Experten erwarteten.
Internet gilt als gute Informationsquelle
Rolke und Höhn haben nicht nur vorhandene Studien einer Zweitauswertung unterzogen, sondern auch eine eigene Vergleichbefragung von drei Alterskohorten durchgeführt - bei der Gruppe der 15 - 19jährigen, der 20 - 25järigen und der 35 - 50 jährigen, da sich Medienverhalten in jungen Jahren herausbildet und relativ stabil bleibt, kann sichtbar gemacht werden, was sich verändert und - durch Vergleich der Altersgruppen - die Kraft der Veränderung gemessen werden. Aufhorchen bei den Ergebnissen lässt die hohe Akzeptanz und Durchsetzung des Internets: Um sich ganz allgemein zu informieren, nutzen die insgesamt 600 Befragten im Durchschnitt die Online-Angebote dreimal so häufig wie Fernsehen, Tages- und Publikumsmedien zusammen. Zudem fühlen sich alle Altersgruppen durch das Internet gut informiert.
Die hohe Attraktivität des Worldwideweb liege darin, so der Mainzer Professor, dass es qualifizierte Informations-, Unterhaltungs- und Einkaufmöglichkeiten an einem Ort anbiete: "In wenigen Klicks ist jeder User von der Informationssuche in den Entertainment-Bereich oder zurück gewechselt." Die Rolke-Höhn-Studie zeigt hier sehr klar, dass im Vergleich zu den herkömmlichen Medien nicht nur die Informationsangebote besser bewertet werden, sondern bei den Altersjahrgängen zwischen 15 und 25 auch die Unterhaltungs-möglichkeiten im Internet mehrheitlich dem Fernsehen vorgezogen wird. Abgeschlagen sind hier die anderen Massenmedien. Unschlagbar ist inzwischen das Internet beim Produktkauf. Über 70 Prozent nutzen es, um vorab Produktinfos zu recherchieren und Produkte zu vergleichen. Es ist inzwischen die wichtigste Informationsquelle vor dem Kauf - wichtiger als Freunde und Familie, Tageszeitungen oder Fachzeitschriften. Mehr als 80 Prozent der 35 - 50jährigen erklären sogar, dass sie vor dem Kauf eines Produktes des Öfteren im Internet nach Gegenargumenten suchten.
Paradoxon: Zeitungsleser müssen mehr vom Internet haben
Gegen das Internet könne heute kein anderes Medium erfolgreich sein, aber das sich ständig weiter entwickelnde Internet benötige die anderen Medien als Begleiter, sagt Rolke. Zeitungen und Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen müssten noch stärker kooperieren, neue Geschäftsmodelle entwickeln und ihre Leser, Zuschauer und Hörer in der Webgesellschaft unterstützen. "Es mag paradox klingen", erklärt Rolke, "aber weil das Internet ein so großer gesellschaftlicher Veränderer ist und vorläufig bleiben wird, müssen die traditionellen Medien zu Begleitern für die Menschen werden: Ihnen Orientierung geben, Lernhilfen anbieten und ihnen zeigen, wie sie an die Benefits im Internet kommen können." Zugespitzt bedeute dies: Zeitungsleser müssten mehr vom Internet profitieren als Nicht-Zeitungsleser, so Rolke. Die größten Herausforderung für die Unternehmen sieht der Mainzer Professor nicht in der medial-technischen Innovationen, sondern in den neuen Umgangsregeln und Werten, die die Web-Gesellschaft hervorbringt: Gleichwertigkeit der Kommunikationspartner, Trans-parenz des eigenen Tun aufgrund der archivierten, aber jedem zugänglichen Aktualität und dem stärkeren Verlangen nach ungezwungener Partizipation.
Angaben zur Studie: Lothar Rolke/Johanna Höhn: Mediennutzung in der Webgesellschaft 2018: Wie das Internet das Kommunikationsverhalten von Unternehmen, Konsumenten und Meiden verändern wird. Norderstedt 2008
Quelle: idw
Geschrieben am 26.11.2008 um 10:34 von /e-politik.de/
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"Markt Macht Medien - Reflexionen zur Praxis der vierten Gewalt"
>neue Buchveröffentlichung des OSI-ClubsBasierend auf der gleichnamigen Ringvorlesung zeigt der Band, was politische Journalisten heute zwischen Markt und öffentlichem Auftrag leisten. Es ist ein Plädoyer dafür, die Entwicklungen auf dem Medienmarkt und das Handeln der Akteure dort kritisch zu reflektieren. Denn auch das Web 2.0 wird die anderen Medien nicht überflüssig machen. Auch sie bleiben in all ihren Erscheinungsformen für die Herstellung von Öffentlichkeit in Demokratien notwendig. Ihre Aufgabe ist es weiterhin, Debatten und Informationen zu transportieren, Politik und Politiker zu hinterfragen. Doch wie werden sie dieser Aufgabe unter den sich verändernden Rahmenbedingungen der Informationsgesellschaft gerecht? Die Autoren versuchen sich dieser Frage zu nähern und geben dabei den Lesern Einblick in ihren Arbeitsalltag im Medienbetrieb.
Inhalt
Annette Knaut: Journalisten zwischen öffentlichem Auftrag und kommerziellem Zwang
Lorenz Maroldt: Publizistische und ökonomische Perspektiven auf dem Berliner Pressemarkt
Dagmar Engel: CNN, Al Dschasira und wir - Deutsche Welle TV und ihre Konkurrenz weltweit
Thomas Schmid: Warum sich Zeitungen heute neu erfinden müssen
Ulrich Deppendorf: Die Hauptstadt im Fernsehen: Was die ARD mit der Bundespolitik macht
Heiko Gothe/Richard Hilmer: Politikforschung zwischen Macht und Medien
Jan Fleischhauer/Gabor Steingart: Beziehungsspiele: Politik und Publizistik in der Hauptstadt Hans-Ulrich Jörges: Zwischenruf aus Berlin - Politik in der stern-Kolumne
Michael Angele: Intelligenter Boulevard - Die Onlinezeitung von morgen
Barbara Witte: Gehört die Zukunft dem Netz? Politik digital
Inge Mohr: Die Macht der Einschaltquoten - wie die GfK das Fernsehen beherrscht
Claudia Nothelle: Die Dritten zwischen Qualität und Quote
Martin Lindner: Freiheit und Regulierung der Medien
Christian Walther: «Am Donnerstag einen Knallfrosch...» Zur Erinnerung an Sebastian Haffner
Foto: Peter Lang Verlag
Geschrieben am 21.10.2008 um 11:32 von /e-politik.de/
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Wein 2008 - Alles drin für einen guten Jahrgang
Der Vegetationsverlauf des Jahres 2008 präsentiert sich optimal. Die meisten Winzer freuen sich auf eine qualitativ hohe und in der Menge normale Weinernte. Der Sonne-Wolken-Mix der Sommermonate schaffte beste Bedingungen für den kommenden Jahrgang. Einzig lokale Unwetter brachten Schäden, die zu Ernteausfällen und Krankheitsdruck führten. „Wir blicken auf einen für die Reben hervorragenden Sommer zurück. Nicht zu heiß und nicht zu trocken. Jetzt sind wir gespannt auf den Weinherbst. Sollte dieser trocken und moderat warm bleiben, sehen die Vorzeichen für den Jahrgang 2008 sehr gut aus.“ so Steffen Christmann, Präsident der VDP Prädikatsweingüter.VEGETATIONSVERLAUF
Mit einem milden Winter, ohne Frost starteten die Rebanlagen der VDP-Winzer in den Vegetationsverlauf 2008. Die Niederschläge im Frühjahr waren willkommen, denn der Winter 07/08 fiel recht trocken aus. Der Austrieb verlief im Jahr 2008 bis auf einige Ausnahmen im normalen Zeitraum.
Entsprechend heterogen fiel auch die Blüte der Weinberge aus, die im Normalfall von Anfang bis Ende Juni, je nach Weinanbaugebiet dauert. Pfalz, Rheinhessen und Franken meldeten eine frühe Blüte, einige hundert Kilometer weiter südlich in Baden beobachteten die Winzer eine eher schlechte und spät einsetzende Blüte.
Für Konstanz im Wachstum in allen Weinbaugebieten sorgte dann der sonnig-warme Mai, der um 4 Grad wärmer, als das langjährige Mittel war. Bei sommerlichen Temperaturen im Juni schritt die Rebentwicklung in einem rasanten Tempo weit fort. Ende Juni begannen die Trauben in den besten, den ERSTEN LAGEN, „in den Hang“ zu gehen. Das bedeutet, dass die vorher an den Reben aufrecht stehenden Fruchtansätze, durch das zunehmende Gewicht der Beeren, an den Reben hängen.
Ein „eher Deutscher Sommer“ (Fritz Groebe, Rheinhessen) mit viel Sonne-Wolken-Mix setze im Juli ein, ideale Bedingungen für die Entwicklung der Trauben. Der regnerische August markiert ein ideales Ende des Weinsommers 2008. Lediglich Württemberg, Franken und die Nahe melden leichten Trockenstress vor allem bei sehr jungen Anlagen. Abgesehen von diesen Ausnahmen haben die Reben alles, was sie für die Ausbildung extraktreicher und gesunder Trauben brauchen.
Die Weinberge präsentieren sich im Augenblick über alle Weinbaugebiete hinweg in einem hervorragenden Zustand und sind der Entwicklung im Vergleich zum langjährigen Mittel um fast 2 Wochen voraus.
OPTIMISTISCHE ERTRAGSERWARTUNGEN
„Es ist natürlich noch zu früh, um realistische Prognosen über die Güte des Jahrgangs 2008 abgeben zu können. Was wir bisher sagen können ist, dass es in den Weinbergen im Augenblick sehr gut aussieht und noch alles drin ist. Wie immer sind die letzten Wochen die spannendsten eines Weinjahres,“ fasst Christmann zusammen.
Foto: VDP
Geschrieben am 23.09.2008 um 14:27 von /e-politik.de/
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Reallöhne: Deutschland hat schwächste Entwicklung in der EU
Reallohnverluste zwischen 2000 und 2008Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung hat in einer aktuellen Studie ermittelt, dass die Reallöhne in Deutschland zwischen den Jahren 2000 und 2008 um 0,8 Prozent zurückgegangen sind. Dagegen stiegen die Löhne in allen anderen EU-Staaten seit der Jahrtausendwende auch preisbereinigt. In mehreren mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern legten die realen Bruttolöhne in diesem Zeitraum um mehr als 100 Prozent zu. Unter den Ländern der alten EU wiesen die Niederlande, Schweden, Finnland, Dänemark, Großbritannien, Irland und Griechenland mit Werten zwischen 12,4 und 39,6 Prozent die höchsten Reallohnsteigerungen auf. In Frankreich wuchsen die Bruttolöhne seit 2000 um 9,6 Prozent und in Österreich, dem Land mit der zweitniedrigsten Wachstumsrate, noch um 2,9 Prozent.
"Deutschland hat eine hoch problematische lohnpolitische Sonderstellung, die sich zunehmend zugespitzt zeigt.", sagt Dr. Thorsten Schulten. Der Forscher im WSI hat die Reallohnentwicklung ausgewertet. Trotz im EU-Vergleich niedriger Inflationsraten liege die Bundesrepublik bei der Reallohnentwicklung konstant hinten. Das gelte für die längerfristige Betrachtung ebenso wie für die Entwicklung im Aufschwungjahr 2007 und die Prognose für das laufende Jahr. So veranschlagt die Europäische Kommission in ihrer Frühjahrsprognose, die WSI-Experte Schulten für den europäischen Vergleich herangezogen hat, im EU-Durchschnitt ein geringfügiges Reallohnwachstum. Dagegen rechnen die Experten aus Brüssel für Deutschland 2008 erneut mit einem Rückgang.
Ein wichtiger Grund für diese schwache Entwicklung liegt nach Schultens Analyse in der so genannten negativen Lohndrift, die ebenfalls eine deutsche Eigenheit darstelle. Während in anderen Ländern die Effektivlöhne häufig deutlich stärker ansteigen als die Tariflöhne, war es in der Bundesrepublik in den letzten Jahren zumeist umgekehrt: Die Beschäftigten bekamen im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt niedrigere Lohnerhöhungen, als in den Tarifverträgen vereinbart wurde. Wesentliche Ursachen dafür seien die rückläufige Tarifbindung sowie Möglichkeiten, auf betrieblicher Ebene von tarifvertraglichen Standards nach unten abzuweichen.
Quelle und Foto: Böckler Impuls 14/2008
Geschrieben am 19.09.2008 um 14:45 von /e-politik.de/
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Ein Brief von Steinmeier und Müntefering
/e-politik.de/ dokumentiert die aktuelle Mitgliederkommunikation des SPD-ParteivorstandsDie SPD ist eine starke und stolze Partei. Ihr geschichtliches Erbe, ihre Leistungen in der Gegenwart und ihre Ideen für die Zukunft sind die Grundlage, auf der wir neues Vertrauen gewinnen wollen.
Als Kanzlerkandidat und Parteivorsitzender wollen wir für die Sozialdemokratie antreten. Präsidium und Parteivorstand der SPD haben uns für diese Aufgaben vorgeschlagen. Ein Sonderparteitag wird am 18. Oktober darüber beschließen. Wir spielen nicht auf Platz, wir setzen auf Sieg. Damit Deutschland sozialdemokratisch regiert wird.
Die vor uns liegenden Monate sind entscheidend. Die SPD braucht Lebendigkeit in der Diskussion, aber auch Geschlossenheit im Handeln und in der öffentlichen Darstellung.
Wir richten unsere Kraft darauf, dass unser Land stärker und sicherer werden kann. Wir wollen ein innovatives Deutschland, um unsere wirtschaftliche Leistungskraft weiter aus¬zubauen, ein solidarisches Deutschland, das die Arbeitslosigkeit besiegt, ein sozial gerechtes Deutschland, das die Spaltung der Gesellschaft überwindet, ein Deutschland, das als Friedenskraft die Stimme der Vernunft in der internationalen Politik zur Geltung bringt.
Die vergangenen Tage waren keine leichten Tage für die SPD. Nachdem Kurt Beck erklärt hat, als Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung zu stehen, mussten aber Entscheidungen getroffen werden.
Er hat die Partei in einer schwierigen Phase mit großem persönlichem Einsatz geführt. Wir haben Respekt vor dieser Leistung und danken ihm für seinen Einsatz.
Ohne eine starke Sozialdemokratie wäre unser Land ein anderes. Als wir vor zehn Jahren die Regierung übernommen haben, hatte Deutschland eine Rekordarbeitslosigkeit, eine Rekordverschuldung und leere Sozialkassen. Heute haben mehr Menschen wieder Arbeit, der Sozialstaat ist gesichert, mehr Gleichberechtigung ist durchgesetzt, die ökologische Energiewende ist begonnen. Auch die Konservativen mussten schließlich diesen Kurs akzeptieren, den sie lange vergeblich bekämpft haben. Ihre Irrtümer haben sie freilich nie zugegeben. Deshalb bleibt bis heute im Nebel, was sie morgen wollen. Die Union wollte 2005 den Kündigungsschutz abschaffen. Im Koalitionsvertrag haben wir durchgesetzt: Der Kündigungsschutz bleibt. Was aber werden CDU und CSU im nächsten Wahlkampf dazu sagen?
Wir haben viel erreicht und viel ist noch zu tun. Im Interesse unseres Landes arbeitet die SPD in der Großen Koalition, solange wir Gutes für die Menschen erreichen können. Wo aber herausragende Weichenstellungen wie die gebührenfreie Bildung, der Mindestlohn oder der Atomausstieg von egoistischer Lobbymacht blockiert oder revidiert werden, sind wir bereit für eine lebendige und leidenschaftliche, eine klare und harte Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner.
Unsere Perspektiven für Deutschlands Zukunft werden zum Regierungsprogramm der SPD für die kommende Legislaturperiode. Unsere Hamburger Beschlüsse sind die Grundlage für unser Wahlprogramm.
Schwarzgelb wollen die Menschen nicht. Das ist seit 2005 geklärt. Die CDU stellt heute die Kanzlerin, aber die Konservativen haben nicht die Meinungsführerschaft im Land. Der Ausgang der Wahlen 2009 ist offen. Die Sozialdemokratie hat große Chancen, neue Mehrheiten zu gewinnen. In Prognosen liegen wir noch zurück. Aber Prognosen sind keine Wahlergebnisse. Wir werden einen guten Wahlkampf machen.
Deutschland braucht wieder einen sozialdemokratischen Bundeskanzler.
Frank-Walter Steinmeier
Kommissarischer Parteivorsitzender der SPD und SPD-Kanzlerkandidat
Franz Müntefering
Designierter Parteivorsitzender der SPD
Bild: spd-fraktion.de
Geschrieben am 10.09.2008 um 11:26 von /e-politik.de/
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Ein Brief von Frank-Walter Steinmeier
Für die SPD-Mitglieder war der gestrige Rücktritt von Kurt Beck ein Schock. Als erste Reaktion verschickte der Parteivorstand einen Brief an die Genossinnen und Genossen. /e-politik.de/ dokumentiert:
Kurt Beck hat heute bei der Klausursitzung von Präsidium, geschäftsführendem Fraktionsvorstand, SPD-Bundesministern und –Ministerpräsidenten erklärt, dass er für das Amt des Parteivorsitzenden nicht mehr zur Verfügung steht.
Wir waren alle überrascht und schockiert. Kurt Beck hat die Partei gut durch eine schwierige Zeit geführt, er hat unsere Partei verstanden – und mit dem Hamburger Programm eine gute Grundlage für unsere künftige politische Arbeit gelegt.
Wir alle haben großen Respekt vor seiner Leistung, vor allem schulden wir ihm großen Dank.
Kurt Beck hat in der Sitzung erklärt, für ihn habe bereits seit geraumer Zeit festgestanden, dass ich die Kanzlerkandidatur übernehmen soll. Wir haben darüber oft und vertrauensvoll gesprochen.
Wir waren uns einig: Jetzt ist die Zeit reif, die Entscheidung zu treffen. Wir waren uns auch einig, dass mit dieser Personalentscheidung ein wirklicher Neuanfang in der Partei verbunden sein muss. Mit einem starken Zentrum, hinter dem sich die Partei geschlossen vereint. Die Kämpfe von Flügeln und Personen müssen ein Ende haben.
So haben wir es heute bei der Klausursitzung in einer intensiven Diskussion miteinander besprochen. Ich versichere Euch: Wir kennen unsere Verantwortung – für unsere Partei und für Deutschland. Eine starke Sozialdemokratie ist notwendig für unser Land. Wir wollen ein Land, in dem die starken Schultern für die Schwachen einstehen, und wo den Schwachen geholfen wird, stark zu werden. Das ist der Kern unserer sozialdemokratischen Idee.
Und auch wenn es ein schwerer Tag für unsere Partei ist: Ich habe heute gespürt, dass die Kraft dieser Idee bei uns allen lebendig ist. Wir sind uns einig, dass wir uns jetzt unterhaken und gemeinsam daran arbeiten, mit dieser Idee unser Land neu zu gestalten. Wir wollen, dass niemand am Rand der Gesellschaft liegen bleibt. Nur so stärken und erhalten wir den sozialen Frieden. Bis zur Bundestagswahl sind es noch 385 Tage – und wir werden sie nutzen.
Ich bin bereit, die SPD als Spitzenkandidat in diese Wahl zu führen. Das Präsidium hat entschieden, dass ich die Partei bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden führe. Wir werden ihn so bald wie möglich bei einem außerordentlichen Parteitag wählen. Ich habe vorgeschlagen, dass Franz Müntefering unser Parteivorsitzender wird. Das Präsidium ist meinem Vorschlag gefolgt.
Franz Müntefering verkörpert eine selbstbewusste, kämpferische Sozialdemokratie. Ich bin sicher, dass er wie kein anderer geeignet ist, die Partei mit ganzer Kraft zu einigen und mit mir gemeinsam erfolgreich in den Wahlkampf zu ziehen. Er ist dazu bereit.
Unsere Partei braucht eine starke Führung und ein starkes Zentrum. Mit den heutigen Beschlüssen haben wir die Weichen gestellt.
Heute beginnt nicht der Wahlkampf, aber wir starten mit der Aufholjagd für die Bundestagswahl 2009. Wir sind besser gerüstet als viele glauben. Wir werden uns auf unsere eigene Kraft konzentrieren. Ich trete nicht an, um auf Platz zu spielen.
Kämpfen wir gemeinsam und geschlossen dafür, dass in 385 Tagen wieder ein Sozialdemokrat Deutschland regiert!
Euer
Frank-Walter Steinmeier
Kurt Beck hat heute bei der Klausursitzung von Präsidium, geschäftsführendem Fraktionsvorstand, SPD-Bundesministern und –Ministerpräsidenten erklärt, dass er für das Amt des Parteivorsitzenden nicht mehr zur Verfügung steht.
Wir waren alle überrascht und schockiert. Kurt Beck hat die Partei gut durch eine schwierige Zeit geführt, er hat unsere Partei verstanden – und mit dem Hamburger Programm eine gute Grundlage für unsere künftige politische Arbeit gelegt.
Wir alle haben großen Respekt vor seiner Leistung, vor allem schulden wir ihm großen Dank.
Kurt Beck hat in der Sitzung erklärt, für ihn habe bereits seit geraumer Zeit festgestanden, dass ich die Kanzlerkandidatur übernehmen soll. Wir haben darüber oft und vertrauensvoll gesprochen.
Wir waren uns einig: Jetzt ist die Zeit reif, die Entscheidung zu treffen. Wir waren uns auch einig, dass mit dieser Personalentscheidung ein wirklicher Neuanfang in der Partei verbunden sein muss. Mit einem starken Zentrum, hinter dem sich die Partei geschlossen vereint. Die Kämpfe von Flügeln und Personen müssen ein Ende haben.
So haben wir es heute bei der Klausursitzung in einer intensiven Diskussion miteinander besprochen. Ich versichere Euch: Wir kennen unsere Verantwortung – für unsere Partei und für Deutschland. Eine starke Sozialdemokratie ist notwendig für unser Land. Wir wollen ein Land, in dem die starken Schultern für die Schwachen einstehen, und wo den Schwachen geholfen wird, stark zu werden. Das ist der Kern unserer sozialdemokratischen Idee.
Und auch wenn es ein schwerer Tag für unsere Partei ist: Ich habe heute gespürt, dass die Kraft dieser Idee bei uns allen lebendig ist. Wir sind uns einig, dass wir uns jetzt unterhaken und gemeinsam daran arbeiten, mit dieser Idee unser Land neu zu gestalten. Wir wollen, dass niemand am Rand der Gesellschaft liegen bleibt. Nur so stärken und erhalten wir den sozialen Frieden. Bis zur Bundestagswahl sind es noch 385 Tage – und wir werden sie nutzen.
Ich bin bereit, die SPD als Spitzenkandidat in diese Wahl zu führen. Das Präsidium hat entschieden, dass ich die Partei bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden führe. Wir werden ihn so bald wie möglich bei einem außerordentlichen Parteitag wählen. Ich habe vorgeschlagen, dass Franz Müntefering unser Parteivorsitzender wird. Das Präsidium ist meinem Vorschlag gefolgt.
Franz Müntefering verkörpert eine selbstbewusste, kämpferische Sozialdemokratie. Ich bin sicher, dass er wie kein anderer geeignet ist, die Partei mit ganzer Kraft zu einigen und mit mir gemeinsam erfolgreich in den Wahlkampf zu ziehen. Er ist dazu bereit.
Unsere Partei braucht eine starke Führung und ein starkes Zentrum. Mit den heutigen Beschlüssen haben wir die Weichen gestellt.
Heute beginnt nicht der Wahlkampf, aber wir starten mit der Aufholjagd für die Bundestagswahl 2009. Wir sind besser gerüstet als viele glauben. Wir werden uns auf unsere eigene Kraft konzentrieren. Ich trete nicht an, um auf Platz zu spielen.
Kämpfen wir gemeinsam und geschlossen dafür, dass in 385 Tagen wieder ein Sozialdemokrat Deutschland regiert!
Euer
Frank-Walter Steinmeier
Geschrieben am 08.09.2008 um 10:47 von /e-politik.de/
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Alkoholwerbung erhöht den Alkoholkonsum von Jugendlichen
Sieben neue Studien belegen: Jugendliche trinken früher und mehr durch Alkoholwerbung
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, MdB, veröffentlichte gestern Die Auswirkungen von Alkoholwerbung, eine Meta-Analyse von sieben neuen Längsschnittstudien über den Einfluss der Alkoholwerbung auf Kinder und Jugendliche. Die Studien kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis: Je mehr Alkoholwerbung Kinder und Jugendliche sehen, desto früher beginnen sie mit dem Trinken und desto mehr trinken sie.
Bezüglich der Selbstkontrolle der Werbewirtschaft kommt die Studie zu dem Ergebnis: es gibt keine wissenschaftlichen Belege, für die Wirksamkeit der Selbstregulierung. Auch ist keine erfolgreiche Kontrolle des Inhalts oder der Menge von Alkoholwerbung durch die Selbstkontrolle nachweisbar. Insbesondere führt die Selbstkontrolle der Werbewirtschaft nicht zur Vermeidung von Marketing, das Jugendliche beeinflusst.
Hintergrund: Sechs der Studien stammen aus den USA, eine aus Belgien, wobei sechs zwischen 2003 und 2006 veröffentlicht wurden und eine 1998. Die Meta-Analyse „Die Auswirkungen von Alkoholwerbung“ wurde durch die Europäische Kommission finanziert und ist Teil eines größeren EU-Projekts zur Alkoholwerbung.
Die Studie zum Download
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, MdB, veröffentlichte gestern Die Auswirkungen von Alkoholwerbung, eine Meta-Analyse von sieben neuen Längsschnittstudien über den Einfluss der Alkoholwerbung auf Kinder und Jugendliche. Die Studien kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis: Je mehr Alkoholwerbung Kinder und Jugendliche sehen, desto früher beginnen sie mit dem Trinken und desto mehr trinken sie.
Bezüglich der Selbstkontrolle der Werbewirtschaft kommt die Studie zu dem Ergebnis: es gibt keine wissenschaftlichen Belege, für die Wirksamkeit der Selbstregulierung. Auch ist keine erfolgreiche Kontrolle des Inhalts oder der Menge von Alkoholwerbung durch die Selbstkontrolle nachweisbar. Insbesondere führt die Selbstkontrolle der Werbewirtschaft nicht zur Vermeidung von Marketing, das Jugendliche beeinflusst.
Hintergrund: Sechs der Studien stammen aus den USA, eine aus Belgien, wobei sechs zwischen 2003 und 2006 veröffentlicht wurden und eine 1998. Die Meta-Analyse „Die Auswirkungen von Alkoholwerbung“ wurde durch die Europäische Kommission finanziert und ist Teil eines größeren EU-Projekts zur Alkoholwerbung.
Die Studie zum Download
Geschrieben am 02.09.2008 um 10:26 von /e-politik.de/
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Wirtschaftliche Lage der Migranten in Berlin dramatisch
Karl Brenke, Wissenschaftlicher Referent am Deutschen Institut für Wirschaftsforschung Berlin (DIW) hat in einer aktuellen Studie die ökonomische Situation von Migranten in der Hauptstadt untersucht.
Die Ergebnisse sind dramatisch: Migranten, insbesondere Türken in der zweiten und dritten Generation, erlangen wesentlch seltener einen Schulabschluss (bei jungen Türken bleiben bis zu 75 % ohne Abschluss!), sind abhängig von Transferleistungen, und verfügen über ein wesentlich geringeres Einkommen. Angesichts der spezifischen Berliner Situation (niedrige Einkommen, hohe Arbeitslosigkeit, kaum Industriearbeitsplätze) bleibt jeder dritte Migrant daurhaft erwerbslos.
Brenke plädiert für umfassende frühkindliche Bildungsmaßnahmen und Sprachkentnisse, um die Sitaution zu verbessern. Höhere Sozialtransfers lehnt er ab: "Das Problem ist die oftmals unzureichende Ausbildung. Bereits in der Schule und bei der frühkindlichen Erziehung müssen unterstützende Maßnahmen eingeleitet werden und nicht erst bei der Berufsausbildung. Migrantenkinder stammen oft aus bildungsfernen Schichten und bekommen meist weniger Anreize, sich in der Schule zu engagieren. Zum Teil fehlen auch ausreichende Sprachkenntnisse. Es ist viel besser, diesen Kindern früh zu helfen, als den entsprechenden Haushalten mehr Geld zu geben – höhere Sozialtransfers wären schlicht kontraproduktiv."
Die komplette Studie im aktuellen Wochenbericht des DIW.
Die Ergebnisse sind dramatisch: Migranten, insbesondere Türken in der zweiten und dritten Generation, erlangen wesentlch seltener einen Schulabschluss (bei jungen Türken bleiben bis zu 75 % ohne Abschluss!), sind abhängig von Transferleistungen, und verfügen über ein wesentlich geringeres Einkommen. Angesichts der spezifischen Berliner Situation (niedrige Einkommen, hohe Arbeitslosigkeit, kaum Industriearbeitsplätze) bleibt jeder dritte Migrant daurhaft erwerbslos.
Brenke plädiert für umfassende frühkindliche Bildungsmaßnahmen und Sprachkentnisse, um die Sitaution zu verbessern. Höhere Sozialtransfers lehnt er ab: "Das Problem ist die oftmals unzureichende Ausbildung. Bereits in der Schule und bei der frühkindlichen Erziehung müssen unterstützende Maßnahmen eingeleitet werden und nicht erst bei der Berufsausbildung. Migrantenkinder stammen oft aus bildungsfernen Schichten und bekommen meist weniger Anreize, sich in der Schule zu engagieren. Zum Teil fehlen auch ausreichende Sprachkenntnisse. Es ist viel besser, diesen Kindern früh zu helfen, als den entsprechenden Haushalten mehr Geld zu geben – höhere Sozialtransfers wären schlicht kontraproduktiv."
Die komplette Studie im aktuellen Wochenbericht des DIW.
Geschrieben am 28.08.2008 um 11:40 von /e-politik.de/
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Jubiläumsausgabe des Berliner "Tagesspiegel"
"Der Tagesspiegel" kann heute mit einem besonderen Jubiläum aufwarten - der Ausgabe Nr. 20.000. 1945 gegründet zählt das Blatt immer noch zu den wichtigen Titeln im heftig umkämpften Berliner Pressemarkt. Laut Mediatenor gehört er sogar zu den meist zitierten deutschen Tageszeitungen.
Das Jubiläum wird aber eher klein gehalten, zwar gibt es den üblichen Schmuck-Umschlag und einen gelungenen Kommentar von Hermann Rudolph, aber sonst... Keine pompöse Sonderausgabe, nicht mal online. Das langsame Zeitungssterben macht auch der Auflage des Tagesspiegel zu schaffen.
Und die Sparmaßnahmen allein werden den Titel wohl kaum retten, Kürzung des Umfangs, Erhöhung der Bezugspreise und v.a. die Einsparungen im redaktionellen Bereich haben Auswirkungen. Angesichts der Massen an Tippfehlern, die es ins Blatt schaffen, ist die Wiedereinführung gründlich arbeitender Korrektoren mehr als wünschenswert. Damit es auch noch eine Nr. 30.000 gibt.
Das Jubiläum wird aber eher klein gehalten, zwar gibt es den üblichen Schmuck-Umschlag und einen gelungenen Kommentar von Hermann Rudolph, aber sonst... Keine pompöse Sonderausgabe, nicht mal online. Das langsame Zeitungssterben macht auch der Auflage des Tagesspiegel zu schaffen.
Und die Sparmaßnahmen allein werden den Titel wohl kaum retten, Kürzung des Umfangs, Erhöhung der Bezugspreise und v.a. die Einsparungen im redaktionellen Bereich haben Auswirkungen. Angesichts der Massen an Tippfehlern, die es ins Blatt schaffen, ist die Wiedereinführung gründlich arbeitender Korrektoren mehr als wünschenswert. Damit es auch noch eine Nr. 30.000 gibt.
Geschrieben am 20.08.2008 um 08:43 von /e-politik.de/
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AUSSCHREIBUNG ZUR N-OST-MEDIENKONFERENZ IN BUKAREST 1. BIS 5. OKTOBER 2008
Anfang 2007 ist Rumänien trotz häufiger Kritik aus Westeuropa in die EU aufgenommen worden. Das Land gilt jedoch weiterhin in Westeuropa als korrupt und seit dem Beitritt als reformunfreudig. Zugleich zeichnet sich Rumänien durch ein rasantes Wirtschaftswachstum aus. "Tigerstaat oder Armenhaus? Rumäniens Gewicht in der EU" lautet der Titel der n-ost-Medienkonferenz 2008.
Die n-ost-Medienkonferenz findet von Mittwoch, den 1. Oktober, bis Sonntag, den 5. Oktober, in Bukarest statt. Sie gibt 80 Journalisten aus ganz Europa die Chance, Rumänien näher kennen zu lernen, Beiträge über das Land zu verfassen und sich gleichzeitig journalistisch weiterzubilden und zu vernetzen.
Eingerahmt wird die Konferenz von drei Podiumsdiskussionen. Darin werden die Rolle Rumäniens in der EU, die massiven Probleme mit der Korruption im Land und die Visionen von Architekten und Stadtvätern für Bukarest thematisiert. Ein Teil der Konferenzthemen ist auf die im November bevorstehenden rumänischen Parlamentswahlen ausgerichtet.
Neben den genannten Diskussionsrunden gibt es Workshops mit erfahrenen Medienmachern: zu Web-Journalismus, Blogging sowie Recherche- und Schreibtechniken. Zudem werden verschiedene Recherche-Exkursionen in Bukarest und ins Land angeboten. Unter anderem geht es dabei um Themen wie "Die Schwächen der Justiz im Anti-Korruptionskampf", "Rumänien zwischen Wirtschaftsboom und Billiglohnland", "Aufarbeitung des Holocaust", "Wo die rumänische Tourismusbranche versagt", "Die Roma-Minderheit in Rumänien" und um die neue Nokia-Kommune Jucu.
Am 4. Oktober wird zum zweiten Mal der n-ost-Reportagepreis verliehen. Ein Konferenztag dient der Entwicklung und Diskussion gemeinsamer journalistischer Projekte. Der n-ost-Verein wird am Ende der Konferenz seine Mitgliederversammlung abhalten.
Die Teilnahmegebühr für die Konferenz beträgt für Deutsche/Westeuropäer 200 Euro und für Interessenten aus dem östlichen Europa 150 Euro. Für n-ost-Mitglieder ist die Teilnahmegebühr niedriger. In der Gebühr enthalten sind vier Übernachtungen in Zweibettzimmern im Tagungshotel in
Bukarest, die Verpflegung und die Teilnahme am gesamten Konferenzprogramm.
Zielgruppe sind Journalistinnen und Journalisten mit Interesse am südöstlichen Europa und einem ausgeprägten Interesse an Projektarbeit sowie internationaler Vernetzung. Über die Konferenz wird eine Dokumentation erstellt, in die die journalistischen Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen.
Organisiert wird die Medienkonferenz von n-ost, dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. n-ost hat sich das Ziel gesetzt, die Berichterstattung über das östliche Europa in deutschsprachigen Medien zu verbessern und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern. Aktuell sind 200 Journalisten aus rund 20 Ländern Mitglied bei n-ost.
weitere Informationen www.n-ost.de/bukarest
Bewerbungsschluss: 1. September
WEITERE INFORMATIONEN:
n-ost - Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
Dörthe Ziemer
Neuenburger Straße 17
10969 Berlin
Tel. 0049 -(0) 30 - 259 32 83 - 17
E-Mail: n-ost@n-ost.de
Homepage: www.n-ost.de
Die n-ost-Medienkonferenz findet von Mittwoch, den 1. Oktober, bis Sonntag, den 5. Oktober, in Bukarest statt. Sie gibt 80 Journalisten aus ganz Europa die Chance, Rumänien näher kennen zu lernen, Beiträge über das Land zu verfassen und sich gleichzeitig journalistisch weiterzubilden und zu vernetzen.
Eingerahmt wird die Konferenz von drei Podiumsdiskussionen. Darin werden die Rolle Rumäniens in der EU, die massiven Probleme mit der Korruption im Land und die Visionen von Architekten und Stadtvätern für Bukarest thematisiert. Ein Teil der Konferenzthemen ist auf die im November bevorstehenden rumänischen Parlamentswahlen ausgerichtet.
Neben den genannten Diskussionsrunden gibt es Workshops mit erfahrenen Medienmachern: zu Web-Journalismus, Blogging sowie Recherche- und Schreibtechniken. Zudem werden verschiedene Recherche-Exkursionen in Bukarest und ins Land angeboten. Unter anderem geht es dabei um Themen wie "Die Schwächen der Justiz im Anti-Korruptionskampf", "Rumänien zwischen Wirtschaftsboom und Billiglohnland", "Aufarbeitung des Holocaust", "Wo die rumänische Tourismusbranche versagt", "Die Roma-Minderheit in Rumänien" und um die neue Nokia-Kommune Jucu.
Am 4. Oktober wird zum zweiten Mal der n-ost-Reportagepreis verliehen. Ein Konferenztag dient der Entwicklung und Diskussion gemeinsamer journalistischer Projekte. Der n-ost-Verein wird am Ende der Konferenz seine Mitgliederversammlung abhalten.
Die Teilnahmegebühr für die Konferenz beträgt für Deutsche/Westeuropäer 200 Euro und für Interessenten aus dem östlichen Europa 150 Euro. Für n-ost-Mitglieder ist die Teilnahmegebühr niedriger. In der Gebühr enthalten sind vier Übernachtungen in Zweibettzimmern im Tagungshotel in
Bukarest, die Verpflegung und die Teilnahme am gesamten Konferenzprogramm.
Zielgruppe sind Journalistinnen und Journalisten mit Interesse am südöstlichen Europa und einem ausgeprägten Interesse an Projektarbeit sowie internationaler Vernetzung. Über die Konferenz wird eine Dokumentation erstellt, in die die journalistischen Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen.
Organisiert wird die Medienkonferenz von n-ost, dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. n-ost hat sich das Ziel gesetzt, die Berichterstattung über das östliche Europa in deutschsprachigen Medien zu verbessern und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern. Aktuell sind 200 Journalisten aus rund 20 Ländern Mitglied bei n-ost.
weitere Informationen www.n-ost.de/bukarest
Bewerbungsschluss: 1. September
WEITERE INFORMATIONEN:
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Dörthe Ziemer
Neuenburger Straße 17
10969 Berlin
Tel. 0049 -(0) 30 - 259 32 83 - 17
E-Mail: n-ost@n-ost.de
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Geschrieben am 19.08.2008 um 15:06 von /e-politik.de/
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Die größte Weinprobe des Jahres
Alle zwei Jahre ruft das rheinland-pfälzische Ministerium für Weinbau (ja das gibt es wirklich) den Weißwein-Wettbewerb "best of riesling" aus. Vor einigen Tagen wurden in Bingen die Sieger von best of riesling 2008 gekürt. Nach einer Rekordprobe mit 1.937 Weinen von 754 Erzeugern kamen die 160 internationen Juroren zu einem überraschenden Ergebnis. Anstelle der "üblichen Verdächtigen", renommierte Weingüter, die weltweit regelmäßig bedeutende Preise erringen, prägen viele weniger bekannte Erzeuger die Siegerlisten in den vier Kategorien.
Kategorie 1 - Trockene Rieslinge
Platz 1 Weingut W. J. Schäfer, Hochheim - 2007 Hochheimer Kirchenstück Spätlese (Rheingau)
Platz 2 Weingut Frank Brohl, Pünderich - 2007 Pündericher Nonnengarten Spätlese (Mosel-Saar-Ruwer)
Platz 2 Weingut Emil Zimmermann, Wachenheim - 2007 Wachenheimer Königswingert Spätlese (Pfalz)
Kategorie 2 - Halbtrockene Rieslinge
Platz 1 Weingut Seebrich, Nierstein - 2007 Niersteiner Heiligenbaum Spätlese (Rheinhessen)
Platz 2 Staffelter Hof Jan Matthias Klein, Kröv - 2007 Kröv Letterlay Spätlese (Mosel-Saar-Ruwer)
Platz 3 Weingut Carl Adelseck, Münster-Sarmsheim - 2007 Laubenheimer Vogelsang Qualitätswein b.A. (Nahe)
Kategorie 3 - Fruchtig-süße Rieslinge
Platz 1 Weingut Heribert Boch, Trittenheim - 2007 - Trittenheimer Apotheke Spätlese (Mosel-Saar-Ruwer)
Platz 1 Weingut Max Ferd. Richter, Mülheim - 2007 Brauneberger Juffer-Sonnenuhr Auslese (Mosel-Saar-Ruwer)
Platz 3 Weingut Lersch, Langenlonsheim - 2007 Langenlonsheimer Rothenberg Auslese (Nahe)
Kategorie 4 - Edelsüße Rieslinge
Platz 1 Weingut Kees-Kieren, Graach - 2003 Graacher Himmelreich Trockenbeerenauslese (Mosel-Saar-Ruwer)
Platz 2 Weingut Horst Sauer, Escherndorf - 2007 Escherndorfer Lump Trockenbeerenauslese (Franken)
Platz 3 Weingut der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Inh. Manz, Weinolsheim - 2007 Weinolsheimer Kehr Trockenbeerenauslese (Rheinhessen)
Beste Kollektion
Weingut Neef-Emmich, Dirk Emmich, Bermersheim
2007 Albiger Hundskopf Spätlese (Rheinhessen)
2007 Riesling Qualitätswein b.A. (Rheinhessen)
2007 Riesling Auslese (Rheinhessen)
Wer möchte bei der Auswahl nicht Juror sein?
Kategorie 1 - Trockene Rieslinge
Platz 1 Weingut W. J. Schäfer, Hochheim - 2007 Hochheimer Kirchenstück Spätlese (Rheingau)
Platz 2 Weingut Frank Brohl, Pünderich - 2007 Pündericher Nonnengarten Spätlese (Mosel-Saar-Ruwer)
Platz 2 Weingut Emil Zimmermann, Wachenheim - 2007 Wachenheimer Königswingert Spätlese (Pfalz)
Kategorie 2 - Halbtrockene Rieslinge
Platz 1 Weingut Seebrich, Nierstein - 2007 Niersteiner Heiligenbaum Spätlese (Rheinhessen)
Platz 2 Staffelter Hof Jan Matthias Klein, Kröv - 2007 Kröv Letterlay Spätlese (Mosel-Saar-Ruwer)
Platz 3 Weingut Carl Adelseck, Münster-Sarmsheim - 2007 Laubenheimer Vogelsang Qualitätswein b.A. (Nahe)
Kategorie 3 - Fruchtig-süße Rieslinge
Platz 1 Weingut Heribert Boch, Trittenheim - 2007 - Trittenheimer Apotheke Spätlese (Mosel-Saar-Ruwer)
Platz 1 Weingut Max Ferd. Richter, Mülheim - 2007 Brauneberger Juffer-Sonnenuhr Auslese (Mosel-Saar-Ruwer)
Platz 3 Weingut Lersch, Langenlonsheim - 2007 Langenlonsheimer Rothenberg Auslese (Nahe)
Kategorie 4 - Edelsüße Rieslinge
Platz 1 Weingut Kees-Kieren, Graach - 2003 Graacher Himmelreich Trockenbeerenauslese (Mosel-Saar-Ruwer)
Platz 2 Weingut Horst Sauer, Escherndorf - 2007 Escherndorfer Lump Trockenbeerenauslese (Franken)
Platz 3 Weingut der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Inh. Manz, Weinolsheim - 2007 Weinolsheimer Kehr Trockenbeerenauslese (Rheinhessen)
Beste Kollektion
Weingut Neef-Emmich, Dirk Emmich, Bermersheim
2007 Albiger Hundskopf Spätlese (Rheinhessen)
2007 Riesling Qualitätswein b.A. (Rheinhessen)
2007 Riesling Auslese (Rheinhessen)
Wer möchte bei der Auswahl nicht Juror sein?
Geschrieben am 24.07.2008 um 13:40 von /e-politik.de/
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(N)ONLINER Atlas 2008 erschienen
Der Anteil der Internetnutzer in Deutschland ist innerhalb eines Jahres um fast fünf Prozentpunkte angestiegen. Mit 42,2 Millionen Personen sind über drei Millionen Bundesbürger mehr online als 2007. Damit wird erstmals die 65-Prozent-Marke überschritten. Eine weitere Premiere: Der Anteil der Offliner in der Bevölkerung unterschreitet zum ersten Mal die 30-Prozent-Schwelle. Die Offliner, also die Deutschen, die weder das Internet nutzen, noch planen, dies in Zukunft zu tun, sind weiterhin mehrheitlich eher weiblichen Geschlechts, haben formal eine vergleichbar geringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen. Bei den männlichen Onlinern ist ein überdurchschnittlicher Anstieg von 5,3 Prozent zum Vorjahr zu verzeichnen. Damit zeichnet sich in diesem Jahr eine leichte Öffnung der Geschlechter-Schere ab.
Die Internetnutzung nimmt über alle Altersgruppen hinweg zu. Überdurchschnittliche Zuwächse sind allerdings bei den 40- bis 69-Jährigen zu beobachten. Dabei ist Berlin bei Best Agern mit 49 Prozent Onlinern und einem Offliner-Anteil von unter 50 Prozent klarer Vorreiter im Bundesländer-Vergleich. Auch über alle Altersgruppen hinweg betrachtet weist der Stadtstaat mit 70,3 Prozent den höchsten Anteil an Internetnutzern auf, gefolgt von Hamburg (69 Prozent) und Schleswig-Holstein (68,6 Prozent).
Die Studie steht zum Download bereit
Die Internetnutzung nimmt über alle Altersgruppen hinweg zu. Überdurchschnittliche Zuwächse sind allerdings bei den 40- bis 69-Jährigen zu beobachten. Dabei ist Berlin bei Best Agern mit 49 Prozent Onlinern und einem Offliner-Anteil von unter 50 Prozent klarer Vorreiter im Bundesländer-Vergleich. Auch über alle Altersgruppen hinweg betrachtet weist der Stadtstaat mit 70,3 Prozent den höchsten Anteil an Internetnutzern auf, gefolgt von Hamburg (69 Prozent) und Schleswig-Holstein (68,6 Prozent).
Die Studie steht zum Download bereit
Geschrieben am 25.06.2008 um 08:23 von /e-politik.de/
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ERENE - Eine Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien
Publikation von Michaele Schreyer und Lutz Mez (FU Berlin) im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung
Globaler Klimaschutz und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft benötigen eine neue industrielle Revolution. In ihrem Zentrum werden eine immense Steigerung der Ressourceneffizienz und eine weitgehende Deckung des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien stehen. Das Potenzial dafür ist in Wind, Sonne, Biomasse, Erdwärme und Wasserkraft europaweit ausreichend vorhanden, wenn auch regional unterschiedlich verteilt. Um diese Potenziale zu erschließen, den Ausbau der erneuerbaren Energien im europäischen Maßstab voranzutreiben und die Kooperation innerhalb der EU zu fördern, braucht es neue Instrumente. Ein solches Instrument könnte ERENE sein: eine „Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien“. Sie kann Europa zum Vorreiter der Energieversorgung des 21. Jahrhunderts machen. Die ehemalige EU-Kommissarin Michaele Schreyer und der Energieexperte Lutz Mez beschreiben den möglichen Weg in ein Europa ohne fossile und nukleare Stromversorgung.
Die Studie steht zum Download bereit
Globaler Klimaschutz und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft benötigen eine neue industrielle Revolution. In ihrem Zentrum werden eine immense Steigerung der Ressourceneffizienz und eine weitgehende Deckung des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien stehen. Das Potenzial dafür ist in Wind, Sonne, Biomasse, Erdwärme und Wasserkraft europaweit ausreichend vorhanden, wenn auch regional unterschiedlich verteilt. Um diese Potenziale zu erschließen, den Ausbau der erneuerbaren Energien im europäischen Maßstab voranzutreiben und die Kooperation innerhalb der EU zu fördern, braucht es neue Instrumente. Ein solches Instrument könnte ERENE sein: eine „Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien“. Sie kann Europa zum Vorreiter der Energieversorgung des 21. Jahrhunderts machen. Die ehemalige EU-Kommissarin Michaele Schreyer und der Energieexperte Lutz Mez beschreiben den möglichen Weg in ein Europa ohne fossile und nukleare Stromversorgung.
Die Studie steht zum Download bereit
Geschrieben am 15.06.2008 um 16:52 von /e-politik.de/
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Bye, bye Hillary... Hello, Hello Hillary
Maik Bohne vom US-Wahlkampfblog der Initiative ProDialog spekuliert über die Zukunft von Hillary Clinton nach ihrem Rücktritt als Präsidentschaftskandidatin. Lesenswert!
Zum Beitrag: Bye, bye Hillary
Zum Beitrag: Bye, bye Hillary
Geschrieben am 09.06.2008 um 10:48 von Christian Heise
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Die Obama Euphorie ein bisschen relativieren

Barack Obama (Bildrechte gemeinfrei)
Der Beitrag bezieht sich auf den Artikel "The Dalai Obama" in dem Constanze Stelzenmüller, Direktorin des Berliner Büros des German Marshall Fund, versucht zu erklären, warum vor allem hierzulande das Ende der Euphorie um Barack Obama abzusehen ist.
Geschrieben am 04.06.2008 um 11:32 von /e-politik.de/
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