Immer mehr Vollzeit-Jobs werden abgebaut
Bei den Vollzeitbeschäftigten war im dritten Quartal 2009 ein Rückgang von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im zweiten Quartal lag der Rückgang gegenüber dem Vorjahr erst bei 0,8 Prozent.
"Flexible Arbeitszeiten und Kurzarbeit haben zwar auch im dritten Quartal die Wucht der Wirtschaftskrise am deutschen Arbeitsmarkt abgefangen, allerdings nicht mehr so stark wie in den beiden vorhergehenden Quartalen", betonen die IAB-Arbeitsmarktforscher Hans-Uwe Bach und Eugen Spitznagel. Der Stand auf den Arbeitszeitkonten sei nur noch wenig abgeschmolzen. Die Zahl der Kurzarbeiter sei spürbar gefallen. Sie belief sich im Monatsdurchschnitt des dritten Quartals 2009 schätzungsweise auf rund 1,15 Millionen. Im zweiten Quartal lag der Durchschnitt noch bei knapp 1,5 Millionen. Bei den Kurzarbeitern fiel ein Drittel der normalen Arbeitszeit aus. Auf alle Arbeitnehmer umgerechnet waren das im dritten Quartal 3,7 Arbeitsstunden, nach 4,4 Stunden im zweiten Quartal.
Die Vollzeitbeschäftigten hängen stärker als die Teilzeitbeschäftigten von der Konjunktur ab, so die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Die Teilzeitbeschäftigung lag im dritten Quartal sogar 1,9 Prozent über dem Stand des Vorjahrs. In den vom Konjunktureinbruch stark betroffenen Branchen der Industrie sei Teilzeit vergleichsweise wenig verbreitet, erklären die IAB-Forscher. In den bislang weitgehend verschonten Bereichen privater, sozialer und öffentlicher Dienstleistungen liege der Teilzeitanteil dagegen deutlich höher.
Im Ganzen wurden im dritten Quartal 2009 je Erwerbstätigen 351,5 Arbeitsstunden geleistet, 12,1 Stunden oder 3,3 Prozent weniger als im dritten Quartal 2008. Der Rückgang der Arbeitszeit war damit merklich schwächer als im zweiten Quartal (-17,9 Stunden oder -5,2 Prozent).
Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - das ist die Summe aller geleisteten bezahlten Arbeitsstunden - schrumpfte mit 3,5 Prozent stärker als die Arbeitszeit, denn die Zahl der Erwerbstätigen lag im dritten Quartal erstmals seit vier Jahren unter dem Vorjahresniveau (-0,2 Prozent). Da die gesamtwirtschaftliche Produktion um 4,7 Prozent kleiner war als im Vorjahr, verringerte sich die Produktivität je Arbeitsstunde zum fünften Mal in Folge. Mit 1,3 Prozent war der Rückgang jedoch deutlich geringer als in den beiden Quartalen vorher (2 Prozent bzw. 3,5 Prozent).
Die tarifliche bzw. betriebsübliche Arbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten nahm schätzungsweise um durchschnittlich 0,5 Stunden gegenüber dem Vorjahresquartal ab und lag im dritten Quartal 2009 bei 37,9 Wochenstunden. Die Arbeitnehmer leisteten im dritten Quartal 2009 wöchentlich knapp 0,7 bezahlte Überstunden, gut 0,2 Stunden weniger als im Vorjahr. Erfahrungsgemäß kommen zu den bezahlten in ungefähr der gleichen Größenordnung unbezahlte Überstunden hinzu.
Die Krankenstandsquote war mit rund 3,3 Prozent auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahresquartal.
Quelle: IAB
"Flexible Arbeitszeiten und Kurzarbeit haben zwar auch im dritten Quartal die Wucht der Wirtschaftskrise am deutschen Arbeitsmarkt abgefangen, allerdings nicht mehr so stark wie in den beiden vorhergehenden Quartalen", betonen die IAB-Arbeitsmarktforscher Hans-Uwe Bach und Eugen Spitznagel. Der Stand auf den Arbeitszeitkonten sei nur noch wenig abgeschmolzen. Die Zahl der Kurzarbeiter sei spürbar gefallen. Sie belief sich im Monatsdurchschnitt des dritten Quartals 2009 schätzungsweise auf rund 1,15 Millionen. Im zweiten Quartal lag der Durchschnitt noch bei knapp 1,5 Millionen. Bei den Kurzarbeitern fiel ein Drittel der normalen Arbeitszeit aus. Auf alle Arbeitnehmer umgerechnet waren das im dritten Quartal 3,7 Arbeitsstunden, nach 4,4 Stunden im zweiten Quartal.
Die Vollzeitbeschäftigten hängen stärker als die Teilzeitbeschäftigten von der Konjunktur ab, so die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Die Teilzeitbeschäftigung lag im dritten Quartal sogar 1,9 Prozent über dem Stand des Vorjahrs. In den vom Konjunktureinbruch stark betroffenen Branchen der Industrie sei Teilzeit vergleichsweise wenig verbreitet, erklären die IAB-Forscher. In den bislang weitgehend verschonten Bereichen privater, sozialer und öffentlicher Dienstleistungen liege der Teilzeitanteil dagegen deutlich höher.
Im Ganzen wurden im dritten Quartal 2009 je Erwerbstätigen 351,5 Arbeitsstunden geleistet, 12,1 Stunden oder 3,3 Prozent weniger als im dritten Quartal 2008. Der Rückgang der Arbeitszeit war damit merklich schwächer als im zweiten Quartal (-17,9 Stunden oder -5,2 Prozent).
Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - das ist die Summe aller geleisteten bezahlten Arbeitsstunden - schrumpfte mit 3,5 Prozent stärker als die Arbeitszeit, denn die Zahl der Erwerbstätigen lag im dritten Quartal erstmals seit vier Jahren unter dem Vorjahresniveau (-0,2 Prozent). Da die gesamtwirtschaftliche Produktion um 4,7 Prozent kleiner war als im Vorjahr, verringerte sich die Produktivität je Arbeitsstunde zum fünften Mal in Folge. Mit 1,3 Prozent war der Rückgang jedoch deutlich geringer als in den beiden Quartalen vorher (2 Prozent bzw. 3,5 Prozent).
Die tarifliche bzw. betriebsübliche Arbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten nahm schätzungsweise um durchschnittlich 0,5 Stunden gegenüber dem Vorjahresquartal ab und lag im dritten Quartal 2009 bei 37,9 Wochenstunden. Die Arbeitnehmer leisteten im dritten Quartal 2009 wöchentlich knapp 0,7 bezahlte Überstunden, gut 0,2 Stunden weniger als im Vorjahr. Erfahrungsgemäß kommen zu den bezahlten in ungefähr der gleichen Größenordnung unbezahlte Überstunden hinzu.
Die Krankenstandsquote war mit rund 3,3 Prozent auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahresquartal.
Quelle: IAB
Geschrieben am 25.11.2009 um 08:35 von /e-politik.de/
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Afrikanischer Flüchtlingsschutz
Am vergangenen Samstag hat die Afrikanische Union (AU) ein Abkommen mit weitreichenden Folgen verabschiedet: 46 der 53 Mitgliedstaaten der in der AU organisierten afrikanischen Staaten garantieren über 17 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen auf dem Kontinent Schutz, in dem sie Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge zur Pflicht machen.
Der afrikanische Kontinent beherbergt weltweit die meisten Flüchtlinge, die zumeist als so genannte "Binnenflüchtlinge" in ihren Heimatländern unterwegs sind. Laut dem neuen Abkommen sollen ältere Flüchtlingen spezielle Hilfsmaßnahmen gewährt werden. Bevor die Konvention in Kraft treten kann, müssen mindestens 15 AU-Staaten das Dokument ratifiziert haben.
Auf der Suche nach "dauerhafte Lösungen für die tieferen Ursachen" (Tarsis Kabwegyere, ugandischer Minister für Flüchtlinge) des Flüchtlingsproblems benannten die Verfasser des Abkommens den Klimawandel als weitere Ursache für die Flüchtlingsbewegungen: "Das Wichtige an diesem Abkommen ist, dass es sowohl den Klimawandel als auch Konflikte als Ursache für Vertreibungen berücksichtigt", sagte UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) begrüßte die Vereinbarung als "historisch", erwartete aber laut der Nachrichtenagentur AFP keine unmittelbaren Auswirkungen für die Flüchtlinge.
Zwei Brennpunkte der Konflikte auf dem afrikanischen Kontinent, die auch in europäischen Medien immer wieder thematisiert werden, sind der seit 1992 andauernde Bürgerkrieg in Somalia und die, an Völkermord grenzenden, Auseinandersetzungen in Dafur, im Süden des Sudans. (atz mit Material von AFP)
Der afrikanische Kontinent beherbergt weltweit die meisten Flüchtlinge, die zumeist als so genannte "Binnenflüchtlinge" in ihren Heimatländern unterwegs sind. Laut dem neuen Abkommen sollen ältere Flüchtlingen spezielle Hilfsmaßnahmen gewährt werden. Bevor die Konvention in Kraft treten kann, müssen mindestens 15 AU-Staaten das Dokument ratifiziert haben.
Auf der Suche nach "dauerhafte Lösungen für die tieferen Ursachen" (Tarsis Kabwegyere, ugandischer Minister für Flüchtlinge) des Flüchtlingsproblems benannten die Verfasser des Abkommens den Klimawandel als weitere Ursache für die Flüchtlingsbewegungen: "Das Wichtige an diesem Abkommen ist, dass es sowohl den Klimawandel als auch Konflikte als Ursache für Vertreibungen berücksichtigt", sagte UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) begrüßte die Vereinbarung als "historisch", erwartete aber laut der Nachrichtenagentur AFP keine unmittelbaren Auswirkungen für die Flüchtlinge.
Zwei Brennpunkte der Konflikte auf dem afrikanischen Kontinent, die auch in europäischen Medien immer wieder thematisiert werden, sind der seit 1992 andauernde Bürgerkrieg in Somalia und die, an Völkermord grenzenden, Auseinandersetzungen in Dafur, im Süden des Sudans. (atz mit Material von AFP)
Geschrieben am 28.10.2009 um 13:53 von /e-politik.de/
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Pressefreiheit: Deutschland auf Platz 18
„Es ist beunruhigend festzustellen, dass demokratische Staaten wie Frankreich, Italien oder die Slowakei jedes Jahr weitere Plätze in der Rangliste verlieren“. Mit diesem Zitat beschreibt Jean-François Julliard, Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen (ROG), die Rangliste der Pressefreiheit 2009. Deutschland landet dabei auf Platz 18 und verbessert sich gegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze.
Hauptgrund für die Position sei das im Januar 2009 in Kraft getretene BKA-Gesetz, das dem Bundeskriminalamt die Möglichkeit der Durchführung von Online-Durchsuchungen und Überwachung der Telekommunikation einräumt. Darüber hinaus entdeckten die Reporter ohne Grenzen auch "Tendenzen der Pressekonzentration, der immer noch unzureichende Zugang zu öffentlichen Informationen sowie vereinzelte Fälle von körperlichen Übergriffen auf Journalisten".
Die Organisation, die sich für Meinungs- und Informationsfreiheit einsetzt, nahm in ihren Untersuchungen die Situationen in Iran (Wiederwahl von Staatspräsident Ahmadineschad), Israel (Gaza-Krieg) und den USA (Amtsantritt von Barack Obama) genauer unter die Lupe.
Durch die Herabstufung einiger europäischer Länder - darunter Spanien und die Slowakei (beide 44) - und der gleichzeitigen Verbesserung der Situation für Presse- und Medienvertreter konnten einige afrikanische – Mali (30.), Südafrika (33.) und Ghana (27.) – sowie lateinamerikanische Staaten – Uruguay (29.) und Trinidad und Tobago (28.) – Boden gut machen.
Dennoch kommen Reporter ohne Grenzen zu dem Fazit, dass trotz bedeutender Abwärtsbewegungen europäische Staaten weiterhin die Mehrheit der ersten 20 Plätze besetzt. Und dennoch: „Europa sollte eine Vorreiterrolle bei der Gewährung von bürgerlichen Freiheiten spielen. Wie können europäische Staaten Verstöße gegen die Pressefreiheit in der Welt verurteilen, ohne sich auf dem eigenen Territorium vorbildlich zu verhalten? Pressefreiheit muss überall in der Welt mit der gleichen Energie und Beharrlichkeit verteidigt werden“, forderte Julliard. (atz) mit Material von Reporter ohne Grenzen
Weitere Informationen findet ihr bei Reporter ohne Grenzen.
Hauptgrund für die Position sei das im Januar 2009 in Kraft getretene BKA-Gesetz, das dem Bundeskriminalamt die Möglichkeit der Durchführung von Online-Durchsuchungen und Überwachung der Telekommunikation einräumt. Darüber hinaus entdeckten die Reporter ohne Grenzen auch "Tendenzen der Pressekonzentration, der immer noch unzureichende Zugang zu öffentlichen Informationen sowie vereinzelte Fälle von körperlichen Übergriffen auf Journalisten".
Die Organisation, die sich für Meinungs- und Informationsfreiheit einsetzt, nahm in ihren Untersuchungen die Situationen in Iran (Wiederwahl von Staatspräsident Ahmadineschad), Israel (Gaza-Krieg) und den USA (Amtsantritt von Barack Obama) genauer unter die Lupe.
Durch die Herabstufung einiger europäischer Länder - darunter Spanien und die Slowakei (beide 44) - und der gleichzeitigen Verbesserung der Situation für Presse- und Medienvertreter konnten einige afrikanische – Mali (30.), Südafrika (33.) und Ghana (27.) – sowie lateinamerikanische Staaten – Uruguay (29.) und Trinidad und Tobago (28.) – Boden gut machen.
Dennoch kommen Reporter ohne Grenzen zu dem Fazit, dass trotz bedeutender Abwärtsbewegungen europäische Staaten weiterhin die Mehrheit der ersten 20 Plätze besetzt. Und dennoch: „Europa sollte eine Vorreiterrolle bei der Gewährung von bürgerlichen Freiheiten spielen. Wie können europäische Staaten Verstöße gegen die Pressefreiheit in der Welt verurteilen, ohne sich auf dem eigenen Territorium vorbildlich zu verhalten? Pressefreiheit muss überall in der Welt mit der gleichen Energie und Beharrlichkeit verteidigt werden“, forderte Julliard. (atz) mit Material von Reporter ohne Grenzen
Weitere Informationen findet ihr bei Reporter ohne Grenzen.
Geschrieben am 21.10.2009 um 17:42 von /e-politik.de/
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Strafe bereits verbüßt? Bundesverfassungsgericht prüft Demjanjuk-Prozess
30. November 2009: Die Staatswanwaltschaft München I klagt den 89-jährigen John "Iwan" Demjanjuk wegen Beihilfe zum Mord in 27.900 Fällen an. Dieses Szenario schien bis vor wenigen Tagen Gewissheit zu sein. Doch die Verteidigung wagt einen letzten Vorstoss, den Prozess doch noch zu verhindern.
Nach einem monatelangen Rechtsstreit (e-politik berichtete) wurde Demjanjuk nach Deutschland ausgeliefert. Die deutschen Behörden werden ihm vor, 1943 für ein halbes Jahr KZ-Wächter im NS-Vernichtungslager Sobibor gewesen sein und damit sich aktiv am NS-Regime beteiligt zu haben. In diesen sechs Monaten soll er mitgeholfen haben, 27.900 Menschen in die Gaskammern zu schicken.
Um den nahezu sicheren Prozessauftakt zu verhindern, reichte Demjanjuks Anwalt Ulrich Busch eine Verfassungsklage per Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht ein. Die Richter in Karlsruhe sollen darüber entscheiden, ob Deutschland überhaupt einen Strafanspruch erheben darf. Ulrich argumentiert, dass sein Mandant wegen einer Verurteilung in Israel bereits sechs Jahre im Gefängnis sass - und ein höheres Strafmaß bei dem aktuellen Prozess nicht zu erwarten sei. Gleichzeitig fordert Ulrich die sofortige Freilassung Demjanjuks.
Den juristischen Kniff hält die Nebenklagevertretung für nicht ausreichend, um einen Prozess zu verhindern. In einer Erklärung der betrauten Rechtsanwälte heißt es, Demjanjuks Haft in Israel wurde mit dem letztlich falschen Vorwurf begründet, er habe im Konzentrationslager Treblinka Kriegsverbrechen begangen. Die Vorwürfe gegen ihn hinsichtlich seiner Stationierung in Sobibor wurden nicht verhandelt und könnten demnach auch nicht angerechnet werden.
Auch wenn der Sachverhalt seit nunmehr einer Woche in Karlsruhe vorliegt, wurde noch nicht über die Beschwerde entschieden. In einem ähnlich gelagerten Fall scheiterte in der letzten Woche eine Verfassungsklage: Neben Demjanjuk und nach der Verurteilung von Josef Scheungruber zu lebenslanger Haft steht auch der 88-jährige Heinrich Boere wegen dreifachen Mordes während des 2. Weltkrieges vor Gericht.
Der Schlußfolgerung der Nebenklage wird sich wohl auch das Bundesverfassungsgericht anschließen. Kaum werden sich die Karlsruher Richter innerhalb weniger Wochen widersprechen und einen Prozess gegen Boere zulassen und gegen Demjanjuk verhindern. Vor allem durch die schwierigen Monaten bis zur Auslieferung Demjanjuks und der lange anhaltenden Diskussion um den Gesundheits- und Vernehmungszustand des Angeklagten ist es schwer vorstellbar, dass der Prozessauftakt am 30. November nicht stattfinden wird. Zudem wäre es auch international schwer zu vermitteln, wenn im letzten Moment ein "Nein" des Bundesverfassungsgerichts die bereits in Kritik geratene Münchner Staatsanwaltschaft zurückpfeifen würde.
Den deutschen Gerichten in Aachen und München blüht demnach ein heißer Herbst, in dem die deutsche Aufklärung von NS-Verbrechen auch unter internationaler Beobachtung stehen und die Frage beantwortet wird, wie sich Deutschland mit seiner Vergangenheit gerichtlich auseinandersetzt. (atz)
Nach einem monatelangen Rechtsstreit (e-politik berichtete) wurde Demjanjuk nach Deutschland ausgeliefert. Die deutschen Behörden werden ihm vor, 1943 für ein halbes Jahr KZ-Wächter im NS-Vernichtungslager Sobibor gewesen sein und damit sich aktiv am NS-Regime beteiligt zu haben. In diesen sechs Monaten soll er mitgeholfen haben, 27.900 Menschen in die Gaskammern zu schicken.
Um den nahezu sicheren Prozessauftakt zu verhindern, reichte Demjanjuks Anwalt Ulrich Busch eine Verfassungsklage per Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht ein. Die Richter in Karlsruhe sollen darüber entscheiden, ob Deutschland überhaupt einen Strafanspruch erheben darf. Ulrich argumentiert, dass sein Mandant wegen einer Verurteilung in Israel bereits sechs Jahre im Gefängnis sass - und ein höheres Strafmaß bei dem aktuellen Prozess nicht zu erwarten sei. Gleichzeitig fordert Ulrich die sofortige Freilassung Demjanjuks.
Den juristischen Kniff hält die Nebenklagevertretung für nicht ausreichend, um einen Prozess zu verhindern. In einer Erklärung der betrauten Rechtsanwälte heißt es, Demjanjuks Haft in Israel wurde mit dem letztlich falschen Vorwurf begründet, er habe im Konzentrationslager Treblinka Kriegsverbrechen begangen. Die Vorwürfe gegen ihn hinsichtlich seiner Stationierung in Sobibor wurden nicht verhandelt und könnten demnach auch nicht angerechnet werden.
Auch wenn der Sachverhalt seit nunmehr einer Woche in Karlsruhe vorliegt, wurde noch nicht über die Beschwerde entschieden. In einem ähnlich gelagerten Fall scheiterte in der letzten Woche eine Verfassungsklage: Neben Demjanjuk und nach der Verurteilung von Josef Scheungruber zu lebenslanger Haft steht auch der 88-jährige Heinrich Boere wegen dreifachen Mordes während des 2. Weltkrieges vor Gericht.
Der Schlußfolgerung der Nebenklage wird sich wohl auch das Bundesverfassungsgericht anschließen. Kaum werden sich die Karlsruher Richter innerhalb weniger Wochen widersprechen und einen Prozess gegen Boere zulassen und gegen Demjanjuk verhindern. Vor allem durch die schwierigen Monaten bis zur Auslieferung Demjanjuks und der lange anhaltenden Diskussion um den Gesundheits- und Vernehmungszustand des Angeklagten ist es schwer vorstellbar, dass der Prozessauftakt am 30. November nicht stattfinden wird. Zudem wäre es auch international schwer zu vermitteln, wenn im letzten Moment ein "Nein" des Bundesverfassungsgerichts die bereits in Kritik geratene Münchner Staatsanwaltschaft zurückpfeifen würde.
Den deutschen Gerichten in Aachen und München blüht demnach ein heißer Herbst, in dem die deutsche Aufklärung von NS-Verbrechen auch unter internationaler Beobachtung stehen und die Frage beantwortet wird, wie sich Deutschland mit seiner Vergangenheit gerichtlich auseinandersetzt. (atz)
Geschrieben am 19.10.2009 um 12:23 von /e-politik.de/
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Neues Stipendium für Architekturstudenten
Für das Sommersemester 2009 vergeben DETAIL, die internationale Zeitschrift für Architektur, und die Sto-Stiftung, Stiftung zur Förderung junger Menschen aus dem Bereich Bauwesen und Architektur, erstmals das DETAIL Stipendium. Das Stipendium richtet sich an vier Studierende der Fachrichtung Architektur an deutschsprachigen Hochschulen, die den Regelabschluss (Diplom-Ingenieur / Master) anstreben. Es beinhaltet 500 Euro/Monat über einen Förderungszeitraum von drei Jahren ab dem Sommersemester 2009 sowie Praktika in international namhaften Architekturbüros und Industrieunternehmen.Bewerbungsschluss für das Sommersemester 2009 ist der 9. März 2009.
weitere Informationen
Geschrieben am 16.02.2009 um 17:56 von /e-politik.de/
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Washington: Facelift and hope
Amerika hat sein neues altes Gesicht. Es ist, so wünscht der 44. Präsident in seiner Inaugurationsrede, das Gesicht eines Freundes aller Nationen und Menschen, die "Frieden und Würde" suchen.
Am 20. Januar 2009, dem ebenso kühl geplanten wie heiß ersehnten Tag der Inauguration, gilt die Freude und Freundschaf erst einmal ganz Barack Hussein Obama. Gespannt wartet die Welt auf seinen multimedial ausgestrahlten Anblick, um die hochgesteckten Erwartungen mit ersten Eindrücken abzugleichen – und im perfekten Bild nach Fehlern zu suchen. Die erste Hürde lauert schon beim Amtseid: Der Auserwählte kann die sieben Silben seines Namens kaum abwarten. Voreilig und vorbildlich vorbereitet fällt er seinem Vorsager vom obersten Gerichtshof während der Metamorphose zur Nr. 1 erst ins Wort und kennt dann den Text des Schwurs besser als Justice Robert selbst. Hätte der ihm nur die Bibel hingehalten, hätte Obama sicher souveräner gelobt, seinem Land zu dienen. Welch sympathische Irritation bei so viel perfekt einstudierter Langatmigkeit! Und wie irrelevant, wo nur Taten den „Change we believe in“ bewirken können. Denn die politischen Herausforderungen nennt Obama klarsichtig „echt, ernst und zahlreich“. Hinter der aktuellen, ramponierten Oberfläche Amerikas sieht er dessen guten Kern bewahrt: Patriotismus legt Obama seinem nationalen Millionenpublikum ebenso ans Herz wie harte Arbeit, Ehrlichkeit, Mut, Fairness, Toleranz und auch Neugier. Heute lieben die USA und die Welt dieses Amerika mit dem alten, neuen Gesicht. Bleibt zu hoffen, dass an der Begeisterung mehr dran ist als wasserlösliches Make-up.
Am 20. Januar 2009, dem ebenso kühl geplanten wie heiß ersehnten Tag der Inauguration, gilt die Freude und Freundschaf erst einmal ganz Barack Hussein Obama. Gespannt wartet die Welt auf seinen multimedial ausgestrahlten Anblick, um die hochgesteckten Erwartungen mit ersten Eindrücken abzugleichen – und im perfekten Bild nach Fehlern zu suchen. Die erste Hürde lauert schon beim Amtseid: Der Auserwählte kann die sieben Silben seines Namens kaum abwarten. Voreilig und vorbildlich vorbereitet fällt er seinem Vorsager vom obersten Gerichtshof während der Metamorphose zur Nr. 1 erst ins Wort und kennt dann den Text des Schwurs besser als Justice Robert selbst. Hätte der ihm nur die Bibel hingehalten, hätte Obama sicher souveräner gelobt, seinem Land zu dienen. Welch sympathische Irritation bei so viel perfekt einstudierter Langatmigkeit! Und wie irrelevant, wo nur Taten den „Change we believe in“ bewirken können. Denn die politischen Herausforderungen nennt Obama klarsichtig „echt, ernst und zahlreich“. Hinter der aktuellen, ramponierten Oberfläche Amerikas sieht er dessen guten Kern bewahrt: Patriotismus legt Obama seinem nationalen Millionenpublikum ebenso ans Herz wie harte Arbeit, Ehrlichkeit, Mut, Fairness, Toleranz und auch Neugier. Heute lieben die USA und die Welt dieses Amerika mit dem alten, neuen Gesicht. Bleibt zu hoffen, dass an der Begeisterung mehr dran ist als wasserlösliches Make-up.
Geschrieben am 21.01.2009 um 00:43 von /e-politik.de/
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Deutscher Studienpreis für Dissertationen aus dem Jahr 2008
Die Körber Stiftung vergibt in diesem Jahr wieder den Deutschen Studienpreis an Nachwuchswissenschaftler.
Der Deutsche Studienpreis ist ein Forschungspreis, mit dem die Körber-Stiftung jährlich die besten deutschen Nachwuchswissenschaftler auszeichnet. Schirmherr ist Bundestagspräsident Norbert Lammert. Um die Auszeichnung können sich junge Wissenschaftler bewerben, die im Ausschreibungsjahr eine exzellente – mit magna oder summa cum laude bewertete – und gesellschaftlich relevante Dissertation vorgelegt haben.
Aus allen eingereichten Arbeiten werden in jedem Jahr mindestenszehn Beiträge für den Studienpreis nominiert. Die besten drei werden mit einem Deutschen Studienpreis von je 30.000 Euro ausgezeichnet, die übrigen Beiträge mit einer Anerkennungsprämie von je 3.000 Euro. Der Deutsche Studienpreis zählt damit zu den höchstdotierten wissenschaftlichen Nachwuchspreisen in der Bundesrepublik.
Mit dem Deutschen Studienpreis möchte die Körber-Stiftung Persönlichkeiten fördern, die auf hohem fachlichem Niveau forschen und die zugleich zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft beitragen können. Daher müssen die Teilnehmer auch kommunikative Qualitäten beweisen.
Die Kandidaten, die es in die engere Wahl für den Preis geschafft haben, treten bei einer Auswahltagung auf: In einem Vortrag und einer anschließenden kurzen Debattemüssen sie die Jury von der fachlichen und gesellschaftlichen Bedeutung ihrer Forschungsarbeit überzeugen.
Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 1. März 2009.
weitere Informationen und Online-Anmeldung
Kontakt:
Körber Stiftung
Deutscher Studienpreis
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 143
Telefax +49 • 40 • 80 81 92 - 303
Projektleiter: Matthias Mayer
E-Mail dsp@koerber-stiftung.de
Der Deutsche Studienpreis ist ein Forschungspreis, mit dem die Körber-Stiftung jährlich die besten deutschen Nachwuchswissenschaftler auszeichnet. Schirmherr ist Bundestagspräsident Norbert Lammert. Um die Auszeichnung können sich junge Wissenschaftler bewerben, die im Ausschreibungsjahr eine exzellente – mit magna oder summa cum laude bewertete – und gesellschaftlich relevante Dissertation vorgelegt haben.
Aus allen eingereichten Arbeiten werden in jedem Jahr mindestenszehn Beiträge für den Studienpreis nominiert. Die besten drei werden mit einem Deutschen Studienpreis von je 30.000 Euro ausgezeichnet, die übrigen Beiträge mit einer Anerkennungsprämie von je 3.000 Euro. Der Deutsche Studienpreis zählt damit zu den höchstdotierten wissenschaftlichen Nachwuchspreisen in der Bundesrepublik.
Mit dem Deutschen Studienpreis möchte die Körber-Stiftung Persönlichkeiten fördern, die auf hohem fachlichem Niveau forschen und die zugleich zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft beitragen können. Daher müssen die Teilnehmer auch kommunikative Qualitäten beweisen.
Die Kandidaten, die es in die engere Wahl für den Preis geschafft haben, treten bei einer Auswahltagung auf: In einem Vortrag und einer anschließenden kurzen Debattemüssen sie die Jury von der fachlichen und gesellschaftlichen Bedeutung ihrer Forschungsarbeit überzeugen.
Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 1. März 2009.
weitere Informationen und Online-Anmeldung
Kontakt:
Körber Stiftung
Deutscher Studienpreis
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 143
Telefax +49 • 40 • 80 81 92 - 303
Projektleiter: Matthias Mayer
E-Mail dsp@koerber-stiftung.de
Geschrieben am 16.01.2009 um 19:38 von /e-politik.de/
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Ausschreibung n-ost-Reportagepreis 2009
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AUSSCHREIBUNG: n-ost-Reportagepreis 2009
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gründlich recherchieren - mutig schreiben - Osteuropa sichtbar machen
OSTEUROPA SICHTBAR MACHEN
n-ost schreibt zum dritten Mal den n-ost Reportagepreis aus.
Mit der Auszeichnung möchte n-ost den Ländern und Menschen des östlichen
Europas in der deutschsprachigen Berichterstattung ein stärkeres Forum
geben. Dabei will der Verein insbesondere dem Genre Reportage ein
größeres Gewicht verleihen und Räum schaffen für aufwändige Recherche
und journalistisch genaue Arbeit. Talentierte Autorinnen und Autoren
werden ermutigt, sich für eine grenzüberschreitende Berichterstattung
einzusetzen.
HINTERGRUND
Das Internet sowie neue Medienformate machen die Berichterstattung immer
schnelllebiger. Viele Innovationen stellen eine große Bereicherung dar,
doch zu einer aufwändigen Recherche fehlt es Journalistinnen und
Journalisten zunehmend an Zeit und Geld. Eine qualitativ hochwertige
Berichterstattung, die vor Ort recherchiert ist, die aufrüttelt und
Problembewusstsein schafft, die Menschen genau, einfühlend und mit der
nötigen Distanz beschreibt, wird immer seltener. Ganze Ortschaften und
Regionen des östlichen Europas geraten auf diese Weise trotz
EU-Erweiterung in Vergessenheit.
DIE AUSSCHREIBUNG
Der n-ost Reportagepreis 2009 wendet sich an Journalistinnen und
Journalisten, die durch ihre engagierte Arbeit die öffentliche
Wahrnehmung von Mittel-, Ost- oder Südosteuropa erhöhen. Prämiert werden
Texte, in denen ein mittel-, ost- oder südosteuropäisches Thema
gründlich recherchiert und in Form einer klassischen Reportage
dargestellt wurde: Die Reportage lebt von der Authentizität, die den
Leser miterleben lässt. Ihr Thema ist genau beobachtet und detailliert
beschrieben, der Text ist in Sprache und Stil herausstechend.
Die Ausschreibung des Preises endet am 15. April 2009. Die Gewinner
werden im Oktober 2009 bekannt gegeben.
PREISE
Dotiert ist der n-ost-Reportagepreis mit 2.500 Euro (1. Preis), 1.000
Euro (2. Preis) und 500 Euro (3. Preis). Die drei Prämierten nehmen
außerdem an der n-ost Medienkonferenz im Herbst 2009 teil. Dort wird der
Preis in feierlichem Rahmen verliehen.
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Bewerben können sich Redakteurinnen und Redakteure aller Ressorts, freie
Journalistinnen und Journalisten, Volontärinnen und Volontäre sowie
Schülerinnen und Schüler an Journalistenschulen. Außerdem können
Reportagen nominiert werden. Die eingereichten Arbeiten müssen zwischen
dem 1. April 2008 und dem 31. März 2009 erschienen sein. An den
vorgelegten Reportagen sollten nicht mehr als zwei Autoren beteiligt
sein. Neben Beiträgen aus deutschsprachigen Tages- und Wochenzeitungen
werden auch Reportagen aus Online-Medien und Artikel aus Zeitschriften
berücksichtigt. Ausgeschlossen sind Arbeiten aus Mitarbeiter-, Verbands-
oder Kundenblättern ebenso wie Radioreportagen.
Eine Liste der Länder, aus denen für den n-ost Reportagepreis berichtet
werden kann, finden Sie unter www.n-ost.de/reportagepreis. Die Reportage
kann zum Teil in Deutschland, Österreich oder der Schweiz spielen. Im
Zentrum muss jedoch ein Land Mittel-, Ost- oder Südosteuropas bzw. ein
mit diesem Land verbundenes Thema stehen und eine weitergehende
Recherche in Osteuropa stattgefunden haben.
Eigenbewerbung:
Jede Bewerberin/jeder Bewerber kann einen Artikel einreichen. Gewertet
werden nur solche Beiträge, die jeweils in siebenfacher Ausfertigung
(DIN A4-Kopien) als Manuskript (siehe www.n-ost.de/reportagepreis) OHNE
ANGABE VON AUTOR/IN UND MEDIUM, aber mit Erscheinungsdatum und einmal
als Originalabdruck, bei Internetbeitrag mit Verweis auf die Fundstelle,
eingereicht werden. Die Bewerbung muss neben einem kurzen Anschreiben
(max. eine halbe DIN A4 Seite) mit den Gründen für die Bewerbung einen
tabellarischen Lebenslauf sowie das ausgefüllte Teilnahmeformular der/s
Bewerbers/in enthalten.
Nominierung:
Es können auch Reportagen nominiert werden. Gewertet werden nur solche
Beiträge, die jeweils in siebenfacher Ausfertigung (DIN A4-Kopien) als
Manuskript (siehe www.nost.de/reportagepreis) OHNE ANGABE VON AUTOR/IN
UND MEDIUM, aber mit Erscheinungsdatum und einmal als Originalabdruck,
bei Internetbeitrag mit Verweis auf die Fundstelle, eingereicht werden.
Jeder Vorschlag muss eine kurze Begründung (max. eine halbe DIN A4
Seite) für die Nominierung sowie das ausgefüllte Kontaktformular der/s
Einreichenden enthalten.
Nur in dieser Form eingereichte Arbeiten werden berücksichtigt. Die
Unterlagen sind lose (ohne Klammern und Folien) an folgende Adresse zu
schicken:
n-ost - Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
Stichwort n-ost Reportagepreis
Neuenburger Str. 17
10969 Berlin
EINSENDESCHLUSS: 15. April 2009, ES GILT DAS DATUM DES POSTSTEMPELS.
Das Urheberrecht liegt bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. n-ost
ist im Falle einer Prämierung zur Veröffentlichung des Beitrags
berechtigt. Falschangaben führen zum Ausschluss und zur Aberkennung
eventuell verliehener Preise. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsstelle sind von der Teilnahme
ausgeschlossen.
KONTAKT
Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden:
n-ost - Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
Neuenburger Straße 17
D-10969 Berlin
Tel. + 49 (0)30/259 32 83 - 0
reportagepreis@n-ost.de
Ansprechpartner:
Christina Hebel, Vorstandsvorsitzende
Matthias Echterhagen, Geschäftsführer
Ulrike Gruska, Redakteurin
AUSSCHREIBUNG: n-ost-Reportagepreis 2009
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gründlich recherchieren - mutig schreiben - Osteuropa sichtbar machen
OSTEUROPA SICHTBAR MACHEN
n-ost schreibt zum dritten Mal den n-ost Reportagepreis aus.
Mit der Auszeichnung möchte n-ost den Ländern und Menschen des östlichen
Europas in der deutschsprachigen Berichterstattung ein stärkeres Forum
geben. Dabei will der Verein insbesondere dem Genre Reportage ein
größeres Gewicht verleihen und Räum schaffen für aufwändige Recherche
und journalistisch genaue Arbeit. Talentierte Autorinnen und Autoren
werden ermutigt, sich für eine grenzüberschreitende Berichterstattung
einzusetzen.
HINTERGRUND
Das Internet sowie neue Medienformate machen die Berichterstattung immer
schnelllebiger. Viele Innovationen stellen eine große Bereicherung dar,
doch zu einer aufwändigen Recherche fehlt es Journalistinnen und
Journalisten zunehmend an Zeit und Geld. Eine qualitativ hochwertige
Berichterstattung, die vor Ort recherchiert ist, die aufrüttelt und
Problembewusstsein schafft, die Menschen genau, einfühlend und mit der
nötigen Distanz beschreibt, wird immer seltener. Ganze Ortschaften und
Regionen des östlichen Europas geraten auf diese Weise trotz
EU-Erweiterung in Vergessenheit.
DIE AUSSCHREIBUNG
Der n-ost Reportagepreis 2009 wendet sich an Journalistinnen und
Journalisten, die durch ihre engagierte Arbeit die öffentliche
Wahrnehmung von Mittel-, Ost- oder Südosteuropa erhöhen. Prämiert werden
Texte, in denen ein mittel-, ost- oder südosteuropäisches Thema
gründlich recherchiert und in Form einer klassischen Reportage
dargestellt wurde: Die Reportage lebt von der Authentizität, die den
Leser miterleben lässt. Ihr Thema ist genau beobachtet und detailliert
beschrieben, der Text ist in Sprache und Stil herausstechend.
Die Ausschreibung des Preises endet am 15. April 2009. Die Gewinner
werden im Oktober 2009 bekannt gegeben.
PREISE
Dotiert ist der n-ost-Reportagepreis mit 2.500 Euro (1. Preis), 1.000
Euro (2. Preis) und 500 Euro (3. Preis). Die drei Prämierten nehmen
außerdem an der n-ost Medienkonferenz im Herbst 2009 teil. Dort wird der
Preis in feierlichem Rahmen verliehen.
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Bewerben können sich Redakteurinnen und Redakteure aller Ressorts, freie
Journalistinnen und Journalisten, Volontärinnen und Volontäre sowie
Schülerinnen und Schüler an Journalistenschulen. Außerdem können
Reportagen nominiert werden. Die eingereichten Arbeiten müssen zwischen
dem 1. April 2008 und dem 31. März 2009 erschienen sein. An den
vorgelegten Reportagen sollten nicht mehr als zwei Autoren beteiligt
sein. Neben Beiträgen aus deutschsprachigen Tages- und Wochenzeitungen
werden auch Reportagen aus Online-Medien und Artikel aus Zeitschriften
berücksichtigt. Ausgeschlossen sind Arbeiten aus Mitarbeiter-, Verbands-
oder Kundenblättern ebenso wie Radioreportagen.
Eine Liste der Länder, aus denen für den n-ost Reportagepreis berichtet
werden kann, finden Sie unter www.n-ost.de/reportagepreis. Die Reportage
kann zum Teil in Deutschland, Österreich oder der Schweiz spielen. Im
Zentrum muss jedoch ein Land Mittel-, Ost- oder Südosteuropas bzw. ein
mit diesem Land verbundenes Thema stehen und eine weitergehende
Recherche in Osteuropa stattgefunden haben.
Eigenbewerbung:
Jede Bewerberin/jeder Bewerber kann einen Artikel einreichen. Gewertet
werden nur solche Beiträge, die jeweils in siebenfacher Ausfertigung
(DIN A4-Kopien) als Manuskript (siehe www.n-ost.de/reportagepreis) OHNE
ANGABE VON AUTOR/IN UND MEDIUM, aber mit Erscheinungsdatum und einmal
als Originalabdruck, bei Internetbeitrag mit Verweis auf die Fundstelle,
eingereicht werden. Die Bewerbung muss neben einem kurzen Anschreiben
(max. eine halbe DIN A4 Seite) mit den Gründen für die Bewerbung einen
tabellarischen Lebenslauf sowie das ausgefüllte Teilnahmeformular der/s
Bewerbers/in enthalten.
Nominierung:
Es können auch Reportagen nominiert werden. Gewertet werden nur solche
Beiträge, die jeweils in siebenfacher Ausfertigung (DIN A4-Kopien) als
Manuskript (siehe www.nost.de/reportagepreis) OHNE ANGABE VON AUTOR/IN
UND MEDIUM, aber mit Erscheinungsdatum und einmal als Originalabdruck,
bei Internetbeitrag mit Verweis auf die Fundstelle, eingereicht werden.
Jeder Vorschlag muss eine kurze Begründung (max. eine halbe DIN A4
Seite) für die Nominierung sowie das ausgefüllte Kontaktformular der/s
Einreichenden enthalten.
Nur in dieser Form eingereichte Arbeiten werden berücksichtigt. Die
Unterlagen sind lose (ohne Klammern und Folien) an folgende Adresse zu
schicken:
n-ost - Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
Stichwort n-ost Reportagepreis
Neuenburger Str. 17
10969 Berlin
EINSENDESCHLUSS: 15. April 2009, ES GILT DAS DATUM DES POSTSTEMPELS.
Das Urheberrecht liegt bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. n-ost
ist im Falle einer Prämierung zur Veröffentlichung des Beitrags
berechtigt. Falschangaben führen zum Ausschluss und zur Aberkennung
eventuell verliehener Preise. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsstelle sind von der Teilnahme
ausgeschlossen.
KONTAKT
Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden:
n-ost - Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
Neuenburger Straße 17
D-10969 Berlin
Tel. + 49 (0)30/259 32 83 - 0
reportagepreis@n-ost.de
Ansprechpartner:
Christina Hebel, Vorstandsvorsitzende
Matthias Echterhagen, Geschäftsführer
Ulrike Gruska, Redakteurin
Geschrieben am 12.12.2008 um 20:52 von /e-politik.de/
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Trauer um Timken?
Wer ist William Timken? Oder vielleicht sollte man besser fragen: Wer war William Timken? Macht wirklich nichts, wenn man keine Antwort weiß. Er war zwar auch der Botschafter der USA in Berlin, aber in erster Linie Bushs Mann in Deutschland. Den Posten hatte der Kugellagerfabrikant durch eine dicke Wahlkampfspende direkt von Präsident George W. Bush bekommen.
Timken kehrt jetzt in die USA zurück und hat sich bitter in den Medien darüber beschwert, dass die Deutschen, die Europäer und eigentlich alle anderen auch so einseitig über Bush dächten. Glaubt man dem Handelsblatt, dann stellt Timkens Weggang keinen Verlust dar. Im Übrigen: Der Mann sprach angeblich kein Wort Deutsch.
Timken kehrt jetzt in die USA zurück und hat sich bitter in den Medien darüber beschwert, dass die Deutschen, die Europäer und eigentlich alle anderen auch so einseitig über Bush dächten. Glaubt man dem Handelsblatt, dann stellt Timkens Weggang keinen Verlust dar. Im Übrigen: Der Mann sprach angeblich kein Wort Deutsch.
Geschrieben am 08.12.2008 um 17:37 von /e-politik.de/
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Der Berserker kommt zurück?
Schenkt man den aktuellen Meldungen der Fachpresse (VeloNews, Radsport-News.com) Glauben, so steht Lance Armstrong, der "Unbesiegbare", vor seinem Comeback. Mit mittlerweile 36 Jahren will er im kommenden Jahr wieder die Tour de France, dann zum achten Mal, gewinnen.
Über seine mögliche Mannschaft wird noch spekuliert - angeblich ist das Team Astana ein heißer Kandidat. Angeblich gibt es auch keine juristischen Möglichkeiten, sein Comeback zu verhindern, allen Doping-Gerüchten zum Trotz.
Ist es nicht schön, wenn der Radsport zu seinen "guten alten Wurzeln" zurück kehrt?
Mehr zu den Gerüchten
Über seine mögliche Mannschaft wird noch spekuliert - angeblich ist das Team Astana ein heißer Kandidat. Angeblich gibt es auch keine juristischen Möglichkeiten, sein Comeback zu verhindern, allen Doping-Gerüchten zum Trotz.
Ist es nicht schön, wenn der Radsport zu seinen "guten alten Wurzeln" zurück kehrt?
Mehr zu den Gerüchten
Geschrieben am 10.09.2008 um 09:20 von /e-politik.de/
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Aufruf für ein Doktorandenkolloquium Parteienwissenschaften
Das Institut für deutsches und europäisches Parteienrecht und Parteienforschung in Düsseldorf, 1991 gegründet, arbeitet seit mehreren Jahren interdisziplinär in den Parteienwissenschaften. Unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Morlok und Prof. Dr. Ulrich von Alemann hat sich die Verzahnung von Rechtswissenschaften und Sozialwissenschaften im Institut bei zentralen Forschungsgegenständen wie etwa der Parteienfinanzierung, den transnationalen europäischen Parteien oder auch der politischen Korruption bewährt und fruchtbare Ergebnisse gezeigt. Herausragende Arbeiten aus dem Bereich der Parteienwissenschaften veröffentlicht das Institut in seiner eigenen Publikationsreihe „Schriften zum Parteienrecht“ im Nomos-Verlag.
Den interdisziplinären Ansatz in der Parteienwissenschaft wollen wir nun auf eine breitere Basis stellen. Das PRuF möchte dazu Doktorandinnen und Doktoranden aller Fachrichtungen, in deren Forschung eine Materie aus dem Bereich der Parteienwissenschaften im Mittelpunkt steht, zu einem Doktorandenkolloquium für Parteienwissenschaften einladen. Ausdrücklich angesprochen sind damit neben Doktorandinnen und Doktoranden aus der Rechtswissenschaft und den Sozialwissenschaften auch diejenigen, die im Rahmen eines anderen Faches unter den Oberbegriff der Parteienwissenschaften fallende Forschung betreiben. Als ungefähren Zeitrahmen für das Kolloquium visieren wir die erste Hälfte des Jahres 2009 an.
Im Idealfall möchten wir das Kolloquium künftig regelmäßig jährlich anbieten. Das Kolloquium verfolgt dabei nicht die Absicht, einen festen ständigen Arbeitskreis zu bilden, sondern ein regelmäßig wiederkehrendes Angebot an die an einem interdisziplinären Diskurs parteienwissenschaftlicher Themen interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.
Um das Interesse an einer solchen Veranstaltung abschätzen zu können, sind wir auf Ihre Rückmeldungen angewiesen. Sollten Sie also in Ihrer Dissertation ein parteienwissenschaftliches Thema behandeln und an einem interdisziplinären Austausch mit anderen Nachwuchswissenschaftlern interessiert sein, so ermuntern wir Sie, sich bei uns zu melden. Wir würden uns über Ihre Rückmeldung an unser Institut
(institut.parteienrecht@uni-duesseldorf.de) mit ein paar kurzen Angaben zu Ihrem
Promotionsprojekt und ihrem fachlichen Hintergrund, sehr freuen. Selbstverständlich gehen Sie damit noch keinerlei Verpflichtung ein. Bei ausreichendem Interesse werden wir die Planung konkretisieren und alle Interessierten darüber auf dem Laufenden halten.
Den interdisziplinären Ansatz in der Parteienwissenschaft wollen wir nun auf eine breitere Basis stellen. Das PRuF möchte dazu Doktorandinnen und Doktoranden aller Fachrichtungen, in deren Forschung eine Materie aus dem Bereich der Parteienwissenschaften im Mittelpunkt steht, zu einem Doktorandenkolloquium für Parteienwissenschaften einladen. Ausdrücklich angesprochen sind damit neben Doktorandinnen und Doktoranden aus der Rechtswissenschaft und den Sozialwissenschaften auch diejenigen, die im Rahmen eines anderen Faches unter den Oberbegriff der Parteienwissenschaften fallende Forschung betreiben. Als ungefähren Zeitrahmen für das Kolloquium visieren wir die erste Hälfte des Jahres 2009 an.
Im Idealfall möchten wir das Kolloquium künftig regelmäßig jährlich anbieten. Das Kolloquium verfolgt dabei nicht die Absicht, einen festen ständigen Arbeitskreis zu bilden, sondern ein regelmäßig wiederkehrendes Angebot an die an einem interdisziplinären Diskurs parteienwissenschaftlicher Themen interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.
Um das Interesse an einer solchen Veranstaltung abschätzen zu können, sind wir auf Ihre Rückmeldungen angewiesen. Sollten Sie also in Ihrer Dissertation ein parteienwissenschaftliches Thema behandeln und an einem interdisziplinären Austausch mit anderen Nachwuchswissenschaftlern interessiert sein, so ermuntern wir Sie, sich bei uns zu melden. Wir würden uns über Ihre Rückmeldung an unser Institut
(institut.parteienrecht@uni-duesseldorf.de) mit ein paar kurzen Angaben zu Ihrem
Promotionsprojekt und ihrem fachlichen Hintergrund, sehr freuen. Selbstverständlich gehen Sie damit noch keinerlei Verpflichtung ein. Bei ausreichendem Interesse werden wir die Planung konkretisieren und alle Interessierten darüber auf dem Laufenden halten.
Geschrieben am 09.09.2008 um 10:58 von /e-politik.de/
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Ausschreibung für Internationales Promotionskolleg
Internationales Promotionskolleg
“Europäische Gründungsmythen”
Bonn – Florenz – Sorbonne
Zum 1. Oktober 2008 richten die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die Universität Florenz und die Universität Paris-Sorbonne (Paris IV) ein Internationales Promotionskolleg zum Thema „Europäische Gründungsmythen“ ein. Das Promotionskolleg wird von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft unterstützt. Durch die Förderung von drei thematisch gebundenen Dissertationen zu Petrarca, Hobbes und Locke, Rousseau und Schiller soll die Philosophie der Stiftung an die universitäre Forschung angebunden werden.
Die monatliche Förderrate beträgt 1.200 Euro und ggf. bis zu 300 Euro Reisekosten. Voraussetzungen sind sehr gute Sprachkenntnisse im Deutschen und gute Kenntnisse des Französischen oder Italienischen. Bewerbungen aus dem Ausland sind willkommen.
Bewerbungsfrist: 8. September 2008
Auswahlgespräche (nach gesonderter Einladung)
Ihre Bewerbung senden Sie bitte in Papierform mit Lebenslauf, Studienverlauf, schulischen und akademischen Abschlusszeugnissen, der Abschlussarbeit, dem Gutachten eines Hochschullehrers, einer 4- bis 5-seitigen Projektskizze des Dissertationsvorhabens in einem der drei Themenbereiche sowie eventuellen Publikationen (alles in doppelter Ausfertigung) an:
Prof. Dr. Paul Geyer
Romanistik
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
53012 Bonn
Weitere Informationen
“Europäische Gründungsmythen”
Bonn – Florenz – Sorbonne
Zum 1. Oktober 2008 richten die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die Universität Florenz und die Universität Paris-Sorbonne (Paris IV) ein Internationales Promotionskolleg zum Thema „Europäische Gründungsmythen“ ein. Das Promotionskolleg wird von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft unterstützt. Durch die Förderung von drei thematisch gebundenen Dissertationen zu Petrarca, Hobbes und Locke, Rousseau und Schiller soll die Philosophie der Stiftung an die universitäre Forschung angebunden werden.
Die monatliche Förderrate beträgt 1.200 Euro und ggf. bis zu 300 Euro Reisekosten. Voraussetzungen sind sehr gute Sprachkenntnisse im Deutschen und gute Kenntnisse des Französischen oder Italienischen. Bewerbungen aus dem Ausland sind willkommen.
Bewerbungsfrist: 8. September 2008
Auswahlgespräche (nach gesonderter Einladung)
Ihre Bewerbung senden Sie bitte in Papierform mit Lebenslauf, Studienverlauf, schulischen und akademischen Abschlusszeugnissen, der Abschlussarbeit, dem Gutachten eines Hochschullehrers, einer 4- bis 5-seitigen Projektskizze des Dissertationsvorhabens in einem der drei Themenbereiche sowie eventuellen Publikationen (alles in doppelter Ausfertigung) an:
Prof. Dr. Paul Geyer
Romanistik
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
53012 Bonn
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Geschrieben am 01.09.2008 um 15:55 von /e-politik.de/
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165.000 Besucher bei Merkel & Co.
Am Wochenende fand in Berlin zum neunten Mal der Tag der offenen Tür der Bundesregierung statt. Unter dem Motto Einladung zum Staatsbesuch nahmen gut 165.000 Berliner und Hauptstadt-Besucher die Möglichkeit wahr, Ministerien zu besuchen und den Mitgliedern der Bundesregierung auf den Zahn zu fühlen.
Wie immer war das Bundeskanzleramt der Publikumsmagnet - gut 38.000 Menschen scheuten sich nicht vor langen Wartezeiten.
mehr zur Veranstaltung
Wie immer war das Bundeskanzleramt der Publikumsmagnet - gut 38.000 Menschen scheuten sich nicht vor langen Wartezeiten.
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Geschrieben am 25.08.2008 um 10:05 von /e-politik.de/
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Das Großmaul also auch
Wie dumm muß man eigentlich sein? Riccardo Riccò, italienischer Fahrer des Saunier Duval Teams und aktueller Träger des Bergtrikots ist als dritter Fahrer der diesjährigen Tour de France positiv auf EPO getestet worden.
Der im Feld auf Provokateur und arroganter Egomane negative beleumundete 24-jährige hatte bereits zwei schwere Bergetappen gewonnen. Seine Mannschaft zog sich als Reaktion auf die positive Probe geschlossen aus der Frankreich-Rundfahrt zurück. Weder auf der Homepage der Tour noch vom Team gibt es bisher eine offizielle Stellungnahme. Fahrer und Mechaniker waren offensichtlich am Boden zerstört.
Ricco ist in diesem Jahr schon der dritte Dopingfall. Vor zwei Tagen war Moises Dueñas Nevado (Team Barloworld) erwicht worden. Die französische Polizei fand die verbotenen Medikamente und Apparaturen in seinem Hotelzimmer. Aber wie immer - ein Einzelfall... Das Team-Managment und nicht einmal Nevados Zimmerkollege will etwas bemerkt haben...
Bleibt wenigstens zu wünschen, dass Ricco ausgiebige Bekanntschaft mit den geschlossenen Untrkünften der französischen Polizei macht.
Der im Feld auf Provokateur und arroganter Egomane negative beleumundete 24-jährige hatte bereits zwei schwere Bergetappen gewonnen. Seine Mannschaft zog sich als Reaktion auf die positive Probe geschlossen aus der Frankreich-Rundfahrt zurück. Weder auf der Homepage der Tour noch vom Team gibt es bisher eine offizielle Stellungnahme. Fahrer und Mechaniker waren offensichtlich am Boden zerstört.
Ricco ist in diesem Jahr schon der dritte Dopingfall. Vor zwei Tagen war Moises Dueñas Nevado (Team Barloworld) erwicht worden. Die französische Polizei fand die verbotenen Medikamente und Apparaturen in seinem Hotelzimmer. Aber wie immer - ein Einzelfall... Das Team-Managment und nicht einmal Nevados Zimmerkollege will etwas bemerkt haben...
Bleibt wenigstens zu wünschen, dass Ricco ausgiebige Bekanntschaft mit den geschlossenen Untrkünften der französischen Polizei macht.
Geschrieben am 17.07.2008 um 16:06 von /e-politik.de/
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Die Tour aus Fahrersicht
Google Street View bietet sogar nützliche Anwendungen - zumindest für Freunde des Radsports. Google hat den kompletten Streckenverlauf der Tour de France fotografisch erfasst. Wer also schon immer mal über den Galibier oder nach L'Alpe-d'Huez klettern wollte - hier geht es
Geschrieben am 08.07.2008 um 11:36 von /e-politik.de/
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