Django Asül: Rückspiegel
Einen Jahresrückblick der ganz besonderen Art bietet der Kabarettist Django Asül mit seinem neuen Programm Rückspiegel. Nach Fragil gastiert Asül mit seinem neuen Programm für kurze Zeit im Münchener Lustspielhaus.
Was für die Fahrschule gilt – "Wer nach vorne fährt, sollte den Blick nach hinten nicht vergessen" – kann auch in der Politik so verkehrt nicht sein. Das vergangene Jahr bietet auch wahrlich genügend Anlässe für eine satirische Rückschau. Für Django Asül drängen sich dabei so einige Fragen auf: Hatte diese schwarz-gelbe Regierung überhaupt einen Führerschein und wenn ja für welches Land? Waren die Skandale, die Fernsehlandschaften erschütterten real oder Reality? Wer kam, wer ging? Und wer war überhaupt da?
Am Dienstag, 29.11.2011 findet die München-Premiere von Rückspiegel statt. Tickets für die Veranstaltung und Informationen zu den weiteren Terminen gibt es direkt beim Lustspielhaus oder auf der Homepage des Künstlers. Außerdem wird das Sonderprogramm vom Bayerischen Fernsehen aufgezeichnet und in zwei Teilen am 29. und 30. Dezember jeweils um 22:00 Uhr ausgestrahlt.
Was für die Fahrschule gilt – "Wer nach vorne fährt, sollte den Blick nach hinten nicht vergessen" – kann auch in der Politik so verkehrt nicht sein. Das vergangene Jahr bietet auch wahrlich genügend Anlässe für eine satirische Rückschau. Für Django Asül drängen sich dabei so einige Fragen auf: Hatte diese schwarz-gelbe Regierung überhaupt einen Führerschein und wenn ja für welches Land? Waren die Skandale, die Fernsehlandschaften erschütterten real oder Reality? Wer kam, wer ging? Und wer war überhaupt da?
Am Dienstag, 29.11.2011 findet die München-Premiere von Rückspiegel statt. Tickets für die Veranstaltung und Informationen zu den weiteren Terminen gibt es direkt beim Lustspielhaus oder auf der Homepage des Künstlers. Außerdem wird das Sonderprogramm vom Bayerischen Fernsehen aufgezeichnet und in zwei Teilen am 29. und 30. Dezember jeweils um 22:00 Uhr ausgestrahlt.
Veranstaltung: BarCamp - How the Internet Changes our Reality
Von #solidarity zu #occupy sehen wir derzeit überall die Macht der Internet befähigten politischen Aktion im Einsatz. Individuen können sich schnell organisieren, sich um Ideen formieren und Informationen (oder Missinformationen) blitzschnell streuen. Es ist offensichtlich, dass Online-Plattformen eine Auswirkung in der realen Welt haben: Von Maghreb zur Mainstreet / Benghazi nach Boston / Syrien zur Wallstreet (wählen Sie sich Ihr Lieblingsbeispiel) ist die Nutzung von Tools im Internet als Katalysatoren für Aktivismus inzwischen etabliert und nimmt weitere Fahrt auf.
Wie können wir die neuen Kräfte in unserer globalen Gesellschaft nutzen, um uns produktiv mit den chronischen Problemen der Menschheit zu befassen? Was sind die Einschränkungen dieser neuen Möglichkeiten und Bewegungen? Wie können diese neuen tools von Entscheidungsträgern und anderen Personen genutzt werden, um mit zukünftigen Herausforderungen umzugehen? Wo treffen das Internet und Gemeinschaften der "realen" Welt zusammen? Welche Themen betreffen beide? Welche Beispiele gibt es dazu außerhalb Europas?
Am 28. November sollen diese Fragen im Rahmen eines eintägigen BarCamps in Berlin diskutiert werden. Mit der Registrierung hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Sessions vorzuschlagen und eigene Themen einzubringen. Argumentieren Sie Ihre Ideen zu praktikablen Lösungen. Helfen Sie uns, gemeinsam einen Weg zu finden, die unglaubliche Energie und Kreativität im Netz zu nutzen, um die Probleme der Zukunft anzugehen!
Veranstaltung
BarCamp: How the Internet Changes our Reality
New Forces in Global Society
How the Internet Changes (our) Reality
Wann?
Montag, 28 November, 2011
Wo?
Umweltforum
Pufendorfstrasse 11
10249 Berlin
Wer?
Alexander von Humboldt Institut
für Internet und Gesellschaft
Weitere Informationen und Registrierung unter: http://futurechallenges.org/barcamp-berlin/
Wie können wir die neuen Kräfte in unserer globalen Gesellschaft nutzen, um uns produktiv mit den chronischen Problemen der Menschheit zu befassen? Was sind die Einschränkungen dieser neuen Möglichkeiten und Bewegungen? Wie können diese neuen tools von Entscheidungsträgern und anderen Personen genutzt werden, um mit zukünftigen Herausforderungen umzugehen? Wo treffen das Internet und Gemeinschaften der "realen" Welt zusammen? Welche Themen betreffen beide? Welche Beispiele gibt es dazu außerhalb Europas?
Am 28. November sollen diese Fragen im Rahmen eines eintägigen BarCamps in Berlin diskutiert werden. Mit der Registrierung hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Sessions vorzuschlagen und eigene Themen einzubringen. Argumentieren Sie Ihre Ideen zu praktikablen Lösungen. Helfen Sie uns, gemeinsam einen Weg zu finden, die unglaubliche Energie und Kreativität im Netz zu nutzen, um die Probleme der Zukunft anzugehen!
Veranstaltung
BarCamp: How the Internet Changes our Reality
New Forces in Global Society
How the Internet Changes (our) Reality
Wann?
Montag, 28 November, 2011
Wo?
Umweltforum
Pufendorfstrasse 11
10249 Berlin
Wer?
Alexander von Humboldt Institut
für Internet und Gesellschaft
Weitere Informationen und Registrierung unter: http://futurechallenges.org/barcamp-berlin/
Geschrieben am 18.11.2011 um 14:29 von Christian Heise
in Veranstaltungen -
Kommentare: (0)
Trackbacks: (0)
16. November | NATO-Botschafter Günter Erdmann spricht in Heidelberg
Botschafter Martin Erdmann hält Festvortrag zum Thema "Die Rolle der Bundesrepublik Deutschland in der NATO und das transatlantische Verhältnis", Auftaktveranstaltung des Forums Heidelberg-Mannheim der Deutschen Atlantischen Gesellschaft
Gemeinsam mit der Deutschen Atlantische Gesellschaft begrüßt das Forum für internationale Sicherheit am Mittwoch, den 16. November 2011 in der Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Forums Heidelberg-Mannheim der Deutsche Atlantische Gesellschaft den deutschen NATO-Botschafter Martin Erdmann zu einem Vortrag zum Thema "Die Rolle der Bundesrepublik Deutschland in der NATO und das transatlantische Verhältnis". Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr und findet im Heidelberg Center for American Studies (Hauptstraße 120) statt.
Eingeleitet wird der Abend von General a.D. Dr. h.c. Klaus Naumann (Vizepräsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft) sowie General a.D. Karl-Heinz Lather (Leiter des Forums Heidelberg-Mannheim der Deutschen Atlantischen Gesellschaft). Im Anschluss an den Festvortrag gibt es eine Diskussion mit dem Publikum sowie einen gemeinsamen Umtrunk.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung gibt es hier.
Gemeinsam mit der Deutschen Atlantische Gesellschaft begrüßt das Forum für internationale Sicherheit am Mittwoch, den 16. November 2011 in der Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Forums Heidelberg-Mannheim der Deutsche Atlantische Gesellschaft den deutschen NATO-Botschafter Martin Erdmann zu einem Vortrag zum Thema "Die Rolle der Bundesrepublik Deutschland in der NATO und das transatlantische Verhältnis". Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr und findet im Heidelberg Center for American Studies (Hauptstraße 120) statt.
Eingeleitet wird der Abend von General a.D. Dr. h.c. Klaus Naumann (Vizepräsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft) sowie General a.D. Karl-Heinz Lather (Leiter des Forums Heidelberg-Mannheim der Deutschen Atlantischen Gesellschaft). Im Anschluss an den Festvortrag gibt es eine Diskussion mit dem Publikum sowie einen gemeinsamen Umtrunk.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung gibt es hier.
Geschrieben am 11.11.2011 um 16:01 von /e-politik.de/
in Veranstaltungen -
Kommentare: (0)
Trackbacks: (0)
Noch mehr Europa geht kaum
Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso entwickelt sich in der gegenwärtigen Krise immer mehr zum Rohrkrepierer. Seine eigene Hilf- und Ratlosigkeit versucht er immer wieder mit dramatischen Medienauftritten zu retten. Und dies entweder zu Unzeiten oder einfach nur an der Realität vorbei. Jüngst warnte er vor einer Spaltung Europas (nachzulesen hier und hier). Dabei ist gerade im Hinblick auf die letzten Gipfelbeschlüsse festzuhalten: Noch mehr Europa geht kaum!
Die Tatsache, dass die Euro-Staaten allein über die Belange der Euro-Zone debattieren liegt in der Natur der Sache und daran ist auch nichts verwerfliches. Die Entscheidung zu einer rudimentären Wirtschaftsregierung in der Währungsunion stellt aber keinesfalls eine Spaltung dar. Insbesondere deswegen nicht, weil erstens die Durchgriffswirkung der EU auf die nationalen Haushalte erhöht und zweitens die Rolle des Währungskommissars Olli Rehn gestärkt werden soll. Richtig ist also, dass es zu einer Vertiefung des Integrationsstandes in der Euro-Zone kommt, aber anders als dies in früheren Zeiten – etwa mit dem Schengener Abkommen – oftmals der Fall war, nicht außerhalb der EU-Strukturen, sondern gerade innerhalb der Gemeinschaftsinstitutionen. Eine Spaltung ist daher nicht in Sicht. Dabei sollte dann aber nicht wieder reflexhaft an die Sicherheits- und Verteidigungspolitik – das ebenso allgegenwärtige wie abgedroschene Schlagwort der "Militarisierung der EU – gedacht werden, sondern vielmehr an soziale, umweltpolitische oder gesellschaftliche Themen. Hier kann eine Stärke Europas liegen, wenn die Mitgliedstaaten dazu endlich bereit sind.
Streiten lässt sich indes über die deutlichen Worte, die Präsident Sarkozy gegenüber seinem Kollegen David Cameron gefunden hat. Unrecht hat er damit aber nicht. Wenn also eine Spaltung vorliegt, dann in der politischen Bereitschaft, dass gemeinsame Integrationsprojekt auch ernst zu nehmen. Mit der Attacke auf Cameron hat es dann aber zumindest keinen falschen getroffen. Europa muss sich nun endlich entscheiden was die EU sein und werden soll: Eine bloße Freihandelszone mit einigen politischen Mini-Projekten aus denen sich jeder Mitgliedstaat nach eigenem Gusto das eine oder andere herauspicken kann. Oder eine integrale Gemeinschaft, die zumindest versucht auch jenseits des gemeinsamen Marktes gemeinsame Stärke zu entwickeln.
Die Tatsache, dass die Euro-Staaten allein über die Belange der Euro-Zone debattieren liegt in der Natur der Sache und daran ist auch nichts verwerfliches. Die Entscheidung zu einer rudimentären Wirtschaftsregierung in der Währungsunion stellt aber keinesfalls eine Spaltung dar. Insbesondere deswegen nicht, weil erstens die Durchgriffswirkung der EU auf die nationalen Haushalte erhöht und zweitens die Rolle des Währungskommissars Olli Rehn gestärkt werden soll. Richtig ist also, dass es zu einer Vertiefung des Integrationsstandes in der Euro-Zone kommt, aber anders als dies in früheren Zeiten – etwa mit dem Schengener Abkommen – oftmals der Fall war, nicht außerhalb der EU-Strukturen, sondern gerade innerhalb der Gemeinschaftsinstitutionen. Eine Spaltung ist daher nicht in Sicht. Dabei sollte dann aber nicht wieder reflexhaft an die Sicherheits- und Verteidigungspolitik – das ebenso allgegenwärtige wie abgedroschene Schlagwort der "Militarisierung der EU – gedacht werden, sondern vielmehr an soziale, umweltpolitische oder gesellschaftliche Themen. Hier kann eine Stärke Europas liegen, wenn die Mitgliedstaaten dazu endlich bereit sind.
Streiten lässt sich indes über die deutlichen Worte, die Präsident Sarkozy gegenüber seinem Kollegen David Cameron gefunden hat. Unrecht hat er damit aber nicht. Wenn also eine Spaltung vorliegt, dann in der politischen Bereitschaft, dass gemeinsame Integrationsprojekt auch ernst zu nehmen. Mit der Attacke auf Cameron hat es dann aber zumindest keinen falschen getroffen. Europa muss sich nun endlich entscheiden was die EU sein und werden soll: Eine bloße Freihandelszone mit einigen politischen Mini-Projekten aus denen sich jeder Mitgliedstaat nach eigenem Gusto das eine oder andere herauspicken kann. Oder eine integrale Gemeinschaft, die zumindest versucht auch jenseits des gemeinsamen Marktes gemeinsame Stärke zu entwickeln.
12. Mai | Public Relations als fünfte Gewalt
PR-Experten diskutieren die Grenzen ihres Fachs
Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen, Ministerien und Organisationen gewinnt immer mehr an Bedeutung und beeinflusst auch die Arbeit von Journalisten. Es ist mehrfach die Rede von den Public Relations als fünfter Gewalt. Wo ist die Grenze zwischen PR und Journalismus? Wie können sich Bürgerinnen und Bürger in der Informationsvielfalt orientieren? Was können sie glauben? Darüber diskutieren die PR-Experten Prof. Dr. Klaus Kocks von der Cato-Societät für Kommunikationsberatung in Hornbach und Dr. Lutz Meyer, Geschäftsführer der Blumberry GmbH, zuvor Geschäftsführer der Scholz & Friends Agenda. J
örg Wagner von RadioEins wird das Gespräch moderieren. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 12.05. um 18.30 Uhr in der Humboldt-Universität, Seminargebäude am Hegelplatz, statt. Der Eintritt ist frei.
Die politische und institutionelle Kommunikation ist ein Wachstumsfeld der PR-Branche. Demgegenüber werden Redaktionen von Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen verkleinert. PR-Texte finden Eingang in die journalistische Arbeit, für gründliche Recherche und kritische Analyse ist die Zeit oft zu knapp. Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewegen sich meist sowohl auf dem Feld der Public Relations als auch des Journalismus. Sie folgen darin unterschiedlichen Ansprüchen: dem, eine positive Außenwirkung zu erzielen und dem, möglichst sachlich und neutral zur Aufklärung beizutragen. Wie wird öffentliche Meinung gegenwärtig hergestellt? Welchen Einfluss haben die Public Relations dabei? Wo ist die Grenze zwischen gekonntem Fabulieren und listiger Täuschung? Wie können sich mündige Nutzerinnen und Nutzer kompetent in der Medien- und Meinungsvielfalt bewegen?
Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen, Ministerien und Organisationen gewinnt immer mehr an Bedeutung und beeinflusst auch die Arbeit von Journalisten. Es ist mehrfach die Rede von den Public Relations als fünfter Gewalt. Wo ist die Grenze zwischen PR und Journalismus? Wie können sich Bürgerinnen und Bürger in der Informationsvielfalt orientieren? Was können sie glauben? Darüber diskutieren die PR-Experten Prof. Dr. Klaus Kocks von der Cato-Societät für Kommunikationsberatung in Hornbach und Dr. Lutz Meyer, Geschäftsführer der Blumberry GmbH, zuvor Geschäftsführer der Scholz & Friends Agenda. J
örg Wagner von RadioEins wird das Gespräch moderieren. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 12.05. um 18.30 Uhr in der Humboldt-Universität, Seminargebäude am Hegelplatz, statt. Der Eintritt ist frei.
Die politische und institutionelle Kommunikation ist ein Wachstumsfeld der PR-Branche. Demgegenüber werden Redaktionen von Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen verkleinert. PR-Texte finden Eingang in die journalistische Arbeit, für gründliche Recherche und kritische Analyse ist die Zeit oft zu knapp. Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewegen sich meist sowohl auf dem Feld der Public Relations als auch des Journalismus. Sie folgen darin unterschiedlichen Ansprüchen: dem, eine positive Außenwirkung zu erzielen und dem, möglichst sachlich und neutral zur Aufklärung beizutragen. Wie wird öffentliche Meinung gegenwärtig hergestellt? Welchen Einfluss haben die Public Relations dabei? Wo ist die Grenze zwischen gekonntem Fabulieren und listiger Täuschung? Wie können sich mündige Nutzerinnen und Nutzer kompetent in der Medien- und Meinungsvielfalt bewegen?
Geschrieben am 28.04.2011 um 14:27 von /e-politik.de/
in Veranstaltungen -
Kommentare: (0)
Trackbacks: (0)
Rot-Grün erobert Stuttgart
Heidelberg. (sg) Es gleicht einem kleinen Wunder: Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg gelang es Rot-Grün tatsächlich, die Mehrheit im Landtag zu erringen. Erstmals wird es damit wohl einen grünen Ministerpräsidenten im Ländle geben. Bemerkenswert: Die Grünen holten insgesamt neun Direktmandate. Vor allem in den Großstädten setzten sie sich durch.
Vorläufiges amtliches Endergebnis:
CDU: 39,0 Prozent, 60 Sitze | bisher: 69
Grüne: 24,2 Prozent, 36 Sitze | bisher: 17
SPD: 23,1 Prozent, 35 Sitze | bisher: 38
FDP: 5,4 Prozent, 7 Sitze | bisher: 15
Vorläufiges amtliches Endergebnis:
CDU: 39,0 Prozent, 60 Sitze | bisher: 69
Grüne: 24,2 Prozent, 36 Sitze | bisher: 17
SPD: 23,1 Prozent, 35 Sitze | bisher: 38
FDP: 5,4 Prozent, 7 Sitze | bisher: 15
14. Februar | Günther Oettinger spricht in Berlin
Das Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht der Humboldt-Universität und die Robert Bosch Stiftung laden ein:
Günther H. Oettinger
EU-Kommissar für Energie
spricht zum Thema
It's the energy, stupid! - Energiepolitik als nächstes europäisches Integrationsobjekt
am Montag, 14. Februar 2011, 15:00 Uhr
im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin
(Hauptgebäude, Unter den Linden 6).
Günther H. Oettinger
EU-Kommissar für Energie
spricht zum Thema
It's the energy, stupid! - Energiepolitik als nächstes europäisches Integrationsobjekt
am Montag, 14. Februar 2011, 15:00 Uhr
im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin
(Hauptgebäude, Unter den Linden 6).
Geschrieben am 08.02.2011 um 14:23 von /e-politik.de/
in Veranstaltungen -
Kommentar: (1)
Trackbacks: (0)
27. Januar | Die Märkte im Griff – im Griff der Märkte
Peer Steinbrück diskutiert über die Krise des Sozialstaats
Die Finanz- und Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre hat bislang kaum zu strengeren Regeln für die Finanzmärkte geführt. Zugleich ist durch die Rettung der Banken die Staatsverschuldung massiv gestiegen. Damit steht die Verteilungsgerechtigkeit einmal mehr auf dem Prüfstand. Führt die Finanzkrise zur Krise des Sozialstaats? Hat die Politik die Märkte im Griff oder ist sie selbst im Griff der Märkte? Darüber diskutieren Bundesfinanzminister a.D. Peer Steinbrück und die renommierten Wirtschaftswissenschaftler Prof. Michael C. Burda von der Humboldt-Universität Berlin sowie Prof. Rudolf Hickel von der Universität Bremen.
Die 2008 offenkundig gewordenen Strukturprobleme des Finanzsektors haben nicht nur negative Folgen für die finanziellen Fundamente von Staaten, sie legen auch ein Paradoxon politischer Steuerung offen: Durch die Internationalisierung der Wirtschaft und eine Politik der Deregulierung stehen Staaten selbst im Wettbewerb. Finanzmarktakteure wie die „Global Players“ der Realwirtschaft können Unterschiede in den einzelstaatlichen Gesetzen für erhöhte Gewinne nutzen. Welche Möglichkeiten haben Staaten, die Märkte so zu steuern, dass für die Gesellschaften kein Schaden entsteht? Wie kann das öffentliche Gut „Gerechtigkeit“ unter diesen Bedingungen gewahrt werden?
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 27.01.2011, 18:00 Uhr in der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin-Schöneberg, Badensche Straße 50-51. Der Eintritt ist frei.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre hat bislang kaum zu strengeren Regeln für die Finanzmärkte geführt. Zugleich ist durch die Rettung der Banken die Staatsverschuldung massiv gestiegen. Damit steht die Verteilungsgerechtigkeit einmal mehr auf dem Prüfstand. Führt die Finanzkrise zur Krise des Sozialstaats? Hat die Politik die Märkte im Griff oder ist sie selbst im Griff der Märkte? Darüber diskutieren Bundesfinanzminister a.D. Peer Steinbrück und die renommierten Wirtschaftswissenschaftler Prof. Michael C. Burda von der Humboldt-Universität Berlin sowie Prof. Rudolf Hickel von der Universität Bremen.
Die 2008 offenkundig gewordenen Strukturprobleme des Finanzsektors haben nicht nur negative Folgen für die finanziellen Fundamente von Staaten, sie legen auch ein Paradoxon politischer Steuerung offen: Durch die Internationalisierung der Wirtschaft und eine Politik der Deregulierung stehen Staaten selbst im Wettbewerb. Finanzmarktakteure wie die „Global Players“ der Realwirtschaft können Unterschiede in den einzelstaatlichen Gesetzen für erhöhte Gewinne nutzen. Welche Möglichkeiten haben Staaten, die Märkte so zu steuern, dass für die Gesellschaften kein Schaden entsteht? Wie kann das öffentliche Gut „Gerechtigkeit“ unter diesen Bedingungen gewahrt werden?
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 27.01.2011, 18:00 Uhr in der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin-Schöneberg, Badensche Straße 50-51. Der Eintritt ist frei.
Konferenz: Nie wieder Weltmeister?! Alternativen zur exportorientierten Handelspolitik
Konferenz: Nie wieder Weltmeister?! Alternativen zur exportorientierten Handelspolitik
Am 05.11.2010- 06.11.2010
Es laden ein:
EED Misereor AbL AEJ attac BDM BER BUND CIR FIAN Forum Fairer Handel Forum Umwelt und Entwicklung Germanwatch IG BAU IG BAU Jugend INKOTA KASA KOSA NGG Oxfam Philippinenbüro im Asienhaus PowerShift Südwind weed Weltladen Dachverband * Ecofair Trade Dialogue
ORT: Ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Mehr dazu unter:
http://www.weed-online.org/show/3828673.html
Am 05.11.2010- 06.11.2010
Es laden ein:
EED Misereor AbL AEJ attac BDM BER BUND CIR FIAN Forum Fairer Handel Forum Umwelt und Entwicklung Germanwatch IG BAU IG BAU Jugend INKOTA KASA KOSA NGG Oxfam Philippinenbüro im Asienhaus PowerShift Südwind weed Weltladen Dachverband * Ecofair Trade Dialogue
ORT: Ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Mehr dazu unter:
http://www.weed-online.org/show/3828673.html
8. September | Abgeordnete in Afghanistan Konflikte, Kompromisse, Kollaborationen
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion
8. September, 20.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstraße 8
10117 Berlin
In Afghanistan ist es für Frauen weiterhin sehr schwierig, sich am öffentlichen Leben zu beteiligen. Überfälle, Selbstjustiz und Gerichtsverfahren, die gegen die Menschenrechte und die Rechte der Frauen verstoßen, sind an der Tagesordnung.
Auch im afghanischen Parlament ist die Situation kompliziert. Inwieweit gelingt es den gewählten Repräsentanten, Alternativen zu den traditionellen Machtstrukturen zu schaffen? Vor welchen Hindernissen stehen sie? Welche Fraktionen oder Netzwerke bilden sie?
Auf der Basis von Interviews, die in den Jahren 2007 und 2008 in Kabul mit männlichen und weiblichen Abgeordneten geführt wurden, untersucht diese Studie die Realitäten der Parlamentsarbeit in Afghanistan. Sie bietet die seltene Gelegenheit, vor allem Einblick in das Selbstbild und die Rolle der Frauen im Parlament zu gewinnen. Von den 91 Parlamentarierinnen der beiden Kammern nahmen 76 an der Studie teil.
Im Vorfeld der afghanischen Parlamentswahlen sprechen wir u.a. mit Sanja Sohail über die Bedeutung dieser Wahlen für Afghanistan und die Rolle des Parlaments im afghanischen Stabilisierungsprozess. Welchen Stellenwert hat das Parlament als wichtigste Institution der Demokratie? Welche Freiheiten und Möglichkeiten besitzen Parlamentarier in der gesellschaftspolitischen Gestaltung ihres Landes?
Dr. Andrea Fleschenberg, Universität Marburg, Autorin der Studie
Dr. Bente Scheller, Büroleitung, Heinrich-Böll-Stiftung,
KabulSanjar Sohail, afghanischer Journalist und Chefredakteur der Tageszeitung Hasht-e Sobh („Acht Uhr Morgens“)
8. September, 20.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstraße 8
10117 Berlin
In Afghanistan ist es für Frauen weiterhin sehr schwierig, sich am öffentlichen Leben zu beteiligen. Überfälle, Selbstjustiz und Gerichtsverfahren, die gegen die Menschenrechte und die Rechte der Frauen verstoßen, sind an der Tagesordnung.
Auch im afghanischen Parlament ist die Situation kompliziert. Inwieweit gelingt es den gewählten Repräsentanten, Alternativen zu den traditionellen Machtstrukturen zu schaffen? Vor welchen Hindernissen stehen sie? Welche Fraktionen oder Netzwerke bilden sie?
Auf der Basis von Interviews, die in den Jahren 2007 und 2008 in Kabul mit männlichen und weiblichen Abgeordneten geführt wurden, untersucht diese Studie die Realitäten der Parlamentsarbeit in Afghanistan. Sie bietet die seltene Gelegenheit, vor allem Einblick in das Selbstbild und die Rolle der Frauen im Parlament zu gewinnen. Von den 91 Parlamentarierinnen der beiden Kammern nahmen 76 an der Studie teil.
Im Vorfeld der afghanischen Parlamentswahlen sprechen wir u.a. mit Sanja Sohail über die Bedeutung dieser Wahlen für Afghanistan und die Rolle des Parlaments im afghanischen Stabilisierungsprozess. Welchen Stellenwert hat das Parlament als wichtigste Institution der Demokratie? Welche Freiheiten und Möglichkeiten besitzen Parlamentarier in der gesellschaftspolitischen Gestaltung ihres Landes?
Dr. Andrea Fleschenberg, Universität Marburg, Autorin der Studie
Dr. Bente Scheller, Büroleitung, Heinrich-Böll-Stiftung,
KabulSanjar Sohail, afghanischer Journalist und Chefredakteur der Tageszeitung Hasht-e Sobh („Acht Uhr Morgens“)
26. August | Ansichten - Die Romanskizzen Heinrich Bölls
19.00 Uhr | Buchvorstellung und Gespräch
Heinrich-Böll-Stiftung,
Schumannstr. 8,
10117 Berlin-Mitte
Mit:
René Böll, Künstler
Jochen Schubert, Mitherausgeber der Kölner Ausgabe,
Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung
Heinrich Böll hat über seine Arbeitsweise wie über den Prozess des Schreibens des öfteren und gerne Auskunft gegeben. Trotzdem ist vielen Lesern nicht bekannt, dass Böll zum Teil großflächige, farbige Skizzen seiner Romane entwarf, um sich über das Romangeschehen, die Figuren und ihre Beziehungen Klarheit zu verschaffen. Dabei entstanden ganz eigene Kunstwerke voll überraschender Details und Motive.
Zum 25. Todestag Heinrich Bölls erscheint nun ein großformatiger Bildband mit seinen Romanskizzen. Das Buch gewährt damit einen außergewöhnlichen Einblick in die Schreibwerkstatt eines großen deutschen Schriftstellers des 20. Jahrhunderts.
Heinrich-Böll-Stiftung,
Schumannstr. 8,
10117 Berlin-Mitte
Mit:
René Böll, Künstler
Jochen Schubert, Mitherausgeber der Kölner Ausgabe,
Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung
Heinrich Böll hat über seine Arbeitsweise wie über den Prozess des Schreibens des öfteren und gerne Auskunft gegeben. Trotzdem ist vielen Lesern nicht bekannt, dass Böll zum Teil großflächige, farbige Skizzen seiner Romane entwarf, um sich über das Romangeschehen, die Figuren und ihre Beziehungen Klarheit zu verschaffen. Dabei entstanden ganz eigene Kunstwerke voll überraschender Details und Motive.
Zum 25. Todestag Heinrich Bölls erscheint nun ein großformatiger Bildband mit seinen Romanskizzen. Das Buch gewährt damit einen außergewöhnlichen Einblick in die Schreibwerkstatt eines großen deutschen Schriftstellers des 20. Jahrhunderts.
Das Weisse Rössl lebt
Premiere der Kult-Operette "Im Weissen Rössl" im Schwabinger Lustspielhaus
Seit gut 80 Jahren gibt es das Weisse Rössl als Singspiel in unterschiedlichen Bearbeitungen für Bühne und Bildschirm. Die Vorlage dafür stammt sogar schon aus dem Jahr 1896. Im "Weissen Rössl" am Wolfgangsee, ganz in der Nähe des Feriensitzes von Altbundeskanzler Helmut Kohl, herrscht leicht schläfrige Idylle - jedenfalls bis die Sommergäste aus aller Welt einfallen. Dazu gesellt sich Chaos in Liebesdingen: Vergeblich liebt der Zahlkellner Leopold seine Chefin, die "Rössl"-Wirtin Josepha Vogelhuber. Die Angebetete hat jedoch ein Auge auf den langjährigen Berliner Stammgast Dr. Siedler geworfen. Dieser wiederum hat nur Augen für Ottilie, Tochter des cholerischen Fabrikanten Wilhelm Gieseke. Der Herzensverwirrungen nicht genug, muss Dr. Siedler außerdem einen gerichtlichen Prozess gegen Gieseke führen, im Auftrag eines konkurrierenden Unternehmens, für das nun wiederum der schöne Sigismund in das Salzkammergut an den Wolfgangsee reist. Dort angekommen, erwachen in ihm Frühlingsgefühle für Klärchen, Tochter von Professor Hinzelmann. Der turbulente Liebesreigen beginnt, nimmt gehörig Fahrt auf und geht mit furiosem Schlußgalopp durchs Happy-End-Ziel, wo Kaiser Franz Josef seufzend alles auf den Punkt bringt: "Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut".
Mit der, extra für das Lustspielhaus arrangierten Fassung, bringen Stefan Dettl und Christian Lex eine bislang ungehörte und etwas andere Fassung der Operette von Ralph Benatzky auf die Bühne. In die unterschiedlichen Rollen im Weissen Rössl werden neben Christian Lex selbst auch Größen der bayerischen Kabarettszene wie Luise Kinseher und Thomas Wenke schlüpfen. Ein unvergesslicher Abend ist damit Programm!
Alle weiteren Termine und Kartenvorbestellungen unter lustspielhaus.de.
Seit gut 80 Jahren gibt es das Weisse Rössl als Singspiel in unterschiedlichen Bearbeitungen für Bühne und Bildschirm. Die Vorlage dafür stammt sogar schon aus dem Jahr 1896. Im "Weissen Rössl" am Wolfgangsee, ganz in der Nähe des Feriensitzes von Altbundeskanzler Helmut Kohl, herrscht leicht schläfrige Idylle - jedenfalls bis die Sommergäste aus aller Welt einfallen. Dazu gesellt sich Chaos in Liebesdingen: Vergeblich liebt der Zahlkellner Leopold seine Chefin, die "Rössl"-Wirtin Josepha Vogelhuber. Die Angebetete hat jedoch ein Auge auf den langjährigen Berliner Stammgast Dr. Siedler geworfen. Dieser wiederum hat nur Augen für Ottilie, Tochter des cholerischen Fabrikanten Wilhelm Gieseke. Der Herzensverwirrungen nicht genug, muss Dr. Siedler außerdem einen gerichtlichen Prozess gegen Gieseke führen, im Auftrag eines konkurrierenden Unternehmens, für das nun wiederum der schöne Sigismund in das Salzkammergut an den Wolfgangsee reist. Dort angekommen, erwachen in ihm Frühlingsgefühle für Klärchen, Tochter von Professor Hinzelmann. Der turbulente Liebesreigen beginnt, nimmt gehörig Fahrt auf und geht mit furiosem Schlußgalopp durchs Happy-End-Ziel, wo Kaiser Franz Josef seufzend alles auf den Punkt bringt: "Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut".
Mit der, extra für das Lustspielhaus arrangierten Fassung, bringen Stefan Dettl und Christian Lex eine bislang ungehörte und etwas andere Fassung der Operette von Ralph Benatzky auf die Bühne. In die unterschiedlichen Rollen im Weissen Rössl werden neben Christian Lex selbst auch Größen der bayerischen Kabarettszene wie Luise Kinseher und Thomas Wenke schlüpfen. Ein unvergesslicher Abend ist damit Programm!
Alle weiteren Termine und Kartenvorbestellungen unter lustspielhaus.de.
Geschrieben am 27.07.2010 um 10:24 von /e-politik.de/
in Veranstaltungen -
Kommentare: (0)
Trackbacks: (0)
29. Juni | Klimaflüchtlinge – Wie viel Erwärmung verträgt unser Asylrecht?
Podiumsdiskussion
Datum: Dienstag, 29. Juni 2010, 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
Ort: Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte
Eintritt frei
Es diskutieren:
Scott Leckie, Displacement Solutions, Australian
Bernd Mesovic, Rechtspolitischer Referent von ProAsyl
Ute Koczy, EZ-Expertin, Mitglied des Deutschen Bundestags (Bündnis 90/Die Grünen)
N.N., International Organisation for Migration (IOM)
Moderation:
Tilman Santarius, Referent für internationale Klima- und Energiepolitik
der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schneeweiße Sandstrände, üppige Palmen, türkisblaues Meer – die Eilande
von Tuvalu im Pazifik scheinen wie das Paradies auf der Ansichtskarte. Doch
nicht mehr lange. Wenn der Klimawandel fortschreitet, werden die neun Atolle
von den ansteigenden Fluten allmählich verschluckt. Die Regierung hat für die
11.000 Einwohner bereits in Neuseeland und Australien Asyl beantragt, und
jedes Jahr wandern immer mehr Menschen aus: eine Nation auf Umweltflucht.
Nicht nur Inselstaaten sind vom Klimawandel betroffen. Wenn Ernten
vertrocknen, Stürme die Behausungen zerstören, Sturzfluten das Hab und Gut
wegschwemmen, wird Menschen sprichwörtlich der Boden unter den Füßen
entzogen. Weit davon entfernt, nur ein Umwelt- oder Energiethema zu sein,
ist der Klimawandel bereits die unsichtbare Hand hinter Flucht und Migration
geworden. Muss da nicht von „Klimaflüchtlingen“ gesprochen werden?
Doch „Klimaflüchtling“ ist derzeit weder ein anerkannter Begriff, noch leitet
sich aus klimabedingter Migration bei den Vereinten Nationen, in der EU oder
anderswo bislang ein Rechtsanspruch für die Betroffenen ab. Sollte Klimaflucht
nicht vor allem in den Ländern, die am meisten zum Klimawandel beitragen,
ein Asylgrund werden? Wie kann den Menschen direkt geholfen werden? Was
können Deutschland und die EU tun? Und welche Rolle spielen Klimaschutz-,
Menschenrechts- und asylpolitische Organisationen, um die Lage von
„Klimaflüchtlingen“ konkret und juristisch zu verbessern?
Datum: Dienstag, 29. Juni 2010, 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
Ort: Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte
Eintritt frei
Es diskutieren:
Scott Leckie, Displacement Solutions, Australian
Bernd Mesovic, Rechtspolitischer Referent von ProAsyl
Ute Koczy, EZ-Expertin, Mitglied des Deutschen Bundestags (Bündnis 90/Die Grünen)
N.N., International Organisation for Migration (IOM)
Moderation:
Tilman Santarius, Referent für internationale Klima- und Energiepolitik
der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schneeweiße Sandstrände, üppige Palmen, türkisblaues Meer – die Eilande
von Tuvalu im Pazifik scheinen wie das Paradies auf der Ansichtskarte. Doch
nicht mehr lange. Wenn der Klimawandel fortschreitet, werden die neun Atolle
von den ansteigenden Fluten allmählich verschluckt. Die Regierung hat für die
11.000 Einwohner bereits in Neuseeland und Australien Asyl beantragt, und
jedes Jahr wandern immer mehr Menschen aus: eine Nation auf Umweltflucht.
Nicht nur Inselstaaten sind vom Klimawandel betroffen. Wenn Ernten
vertrocknen, Stürme die Behausungen zerstören, Sturzfluten das Hab und Gut
wegschwemmen, wird Menschen sprichwörtlich der Boden unter den Füßen
entzogen. Weit davon entfernt, nur ein Umwelt- oder Energiethema zu sein,
ist der Klimawandel bereits die unsichtbare Hand hinter Flucht und Migration
geworden. Muss da nicht von „Klimaflüchtlingen“ gesprochen werden?
Doch „Klimaflüchtling“ ist derzeit weder ein anerkannter Begriff, noch leitet
sich aus klimabedingter Migration bei den Vereinten Nationen, in der EU oder
anderswo bislang ein Rechtsanspruch für die Betroffenen ab. Sollte Klimaflucht
nicht vor allem in den Ländern, die am meisten zum Klimawandel beitragen,
ein Asylgrund werden? Wie kann den Menschen direkt geholfen werden? Was
können Deutschland und die EU tun? Und welche Rolle spielen Klimaschutz-,
Menschenrechts- und asylpolitische Organisationen, um die Lage von
„Klimaflüchtlingen“ konkret und juristisch zu verbessern?
Geschrieben am 11.06.2010 um 13:30 von /e-politik.de/
in Veranstaltungen -
Kommentare: (0)
Trackbacks: (0)
Niederlande: Davon kann Guido nur träumen
In den Niederlanden ist die erste europäische Regierung über die Euro-Krise gestürzt. Laut der ersten Ergebnisse haben die Wähler die Christdemokraten von Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende abgestraft. Große Wahlgewinner sind die Rechtsliberalen mit ihrem Spitzenkandidaten Mark Rutte (Bild). In den letzten Monaten hatte es zunächst so ausgesehen, als ob die Sozialdemokraten mit dem ehemaligen Amsterdamer Bürgermeister Job Cohen an der Spitze die Wahl für sich entscheiden würden. Seit der Eurokurs in den Keller gerutscht ist und Milliarden für seine Rettung ausgegeben werden müssen, haben die Liberalen plötzlich an Boden gewonnen. Ihnen trauen die Niederländer offenbar am Ehesten zu, die Staatsfinanzen zu sanieren und die Wirtschaft auf Vordermann zu bringen. Wahlslogans wie „Unternehmer sind der Sauerstoff unserer Wirtschaft“ kommen offenbar an.
Die liberalen Kollegen aus Deutschland und ihr Spitzenmann Guido Westerwelle im Besonderem dürften neidisch auf das Nachbarland hinter den Deichen schauen. Nach einer Umfrage der Tageszeitung „Volkskrant“ trauen die Niederländer dem liberalen Spitzenkandidaten Mark Rutte am ehesten zu, ein guter Ministerpräsident zu sein. 49 Prozent haben in Rutte das großes Vertrauen, Cohen (38 Prozent) und Balkenende (32 Prozent) sind weit abgeschlagen. Ruttes Partei ist jedoch nur die Größte unter vielen Kleinen: Die Liberalen kommen nach jetzigem Stand auf rund 20 Prozent. Die politische Tradition will es, dass die größte Partei den Ministerpräsidenten stellt. Um zu regieren werden sich die Liberalen aber wohl drei Partner unter den neun weiteren Parteien suchen müssen, die in das Parlament von Den Haag eingezogen sind.
Die „Vereinigung für Freiheit und Demokratie“, so der volle Name der liberalen Partei VVD, hat schon oft mitregiert, war aber nie die Größte. In den Niederlanden gibt es zwei liberale Parteien, die VVD ist eher im rechten Spektrum einzuordnen. Sie wird vor allem von der städtischen Mittel- und Oberschicht gewählt. Als in den Niederlanden Anfang des vergangenen Jahrzehnts Fragen der Einwanderung und Integration vermehrt diskutiert wurden, nahm sie eher rechtspopulistische Parolen auf. Kein Wunder also, dass viele der neuen liberalen Wähler aus dem ehemaligen Wilders-Lager kommen dürften. Der derzeit prominenteste niederländische Rechtspopulist Geert Wilders war gerade von den ausländischen Medien schon vor einiger Zeit als neuer Ministerpräsident gesehen worden. Inzwischen liegt seine Partei nur noch auf dem dritten Rang.
Die liberalen Kollegen aus Deutschland und ihr Spitzenmann Guido Westerwelle im Besonderem dürften neidisch auf das Nachbarland hinter den Deichen schauen. Nach einer Umfrage der Tageszeitung „Volkskrant“ trauen die Niederländer dem liberalen Spitzenkandidaten Mark Rutte am ehesten zu, ein guter Ministerpräsident zu sein. 49 Prozent haben in Rutte das großes Vertrauen, Cohen (38 Prozent) und Balkenende (32 Prozent) sind weit abgeschlagen. Ruttes Partei ist jedoch nur die Größte unter vielen Kleinen: Die Liberalen kommen nach jetzigem Stand auf rund 20 Prozent. Die politische Tradition will es, dass die größte Partei den Ministerpräsidenten stellt. Um zu regieren werden sich die Liberalen aber wohl drei Partner unter den neun weiteren Parteien suchen müssen, die in das Parlament von Den Haag eingezogen sind.
Die „Vereinigung für Freiheit und Demokratie“, so der volle Name der liberalen Partei VVD, hat schon oft mitregiert, war aber nie die Größte. In den Niederlanden gibt es zwei liberale Parteien, die VVD ist eher im rechten Spektrum einzuordnen. Sie wird vor allem von der städtischen Mittel- und Oberschicht gewählt. Als in den Niederlanden Anfang des vergangenen Jahrzehnts Fragen der Einwanderung und Integration vermehrt diskutiert wurden, nahm sie eher rechtspopulistische Parolen auf. Kein Wunder also, dass viele der neuen liberalen Wähler aus dem ehemaligen Wilders-Lager kommen dürften. Der derzeit prominenteste niederländische Rechtspopulist Geert Wilders war gerade von den ausländischen Medien schon vor einiger Zeit als neuer Ministerpräsident gesehen worden. Inzwischen liegt seine Partei nur noch auf dem dritten Rang.
Deutsch-polnische Konferenz an der Universität Potsdam
Am 17. und 18. Juni 2010 findet an der Universität Potsdam eine Deutsch-polnische Konferenz zum Thema „Europa als Inspiration und Herausforderung aus sozialwissenschaftlicher Sicht“ statt.
Veranstaltet wird sie von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam (UP), der Fakultät für Politische Wissenschaften und Journalismus an der Adam Mickiewicz- Universität Poznań (AMU), dem Westinstitut Poznań (IZ), der Hochschule für Humanistische Wissenschaften und Journalismus Poznań (WSNHiD) sowie der deutsch-polnischen Zeitschrift WeltTrends (WT). Schirmherr ist der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg Herr Ralf Christoffers.
Den Konferenzablauf findet ihr hier.
Veranstaltet wird sie von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam (UP), der Fakultät für Politische Wissenschaften und Journalismus an der Adam Mickiewicz- Universität Poznań (AMU), dem Westinstitut Poznań (IZ), der Hochschule für Humanistische Wissenschaften und Journalismus Poznań (WSNHiD) sowie der deutsch-polnischen Zeitschrift WeltTrends (WT). Schirmherr ist der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg Herr Ralf Christoffers.
Den Konferenzablauf findet ihr hier.
Geschrieben am 09.06.2010 um 13:16 von /e-politik.de/
in Veranstaltungen -
Kommentare: (0)
Trackbacks: (0)
« vorherige Seite
(Seite 1 von 42, insgesamt 626 Einträge)
nächste Seite »

