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    <title>/e-politik.de/blog - Lesenswertes</title>
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    <description>kurzmeldungen zu politik, gesellschaft und politikwissenschaft</description>
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    <pubDate>Sat, 07 Nov 2009 10:33:35 GMT</pubDate>

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    <title>DuMont macht Netzeitung dicht</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/07112009/DuMont-macht-Netzeitung-dicht.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
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    Eigentlich war es ja schon seit einiger Zeit erwartet worden, aber seit gestern ist es amtlich. Der Kölner &lt;a href=&quot;http://www.dumont.de/&quot;&gt;Verlag M. DuMont Schauberg &lt;/a&gt;stellt die &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de&quot;&gt;netzeitung&lt;/a&gt; zum 31. Dezember ein. In der offiziellen Pressemitteilung heißt es: «Aus wirtschaftlichen Gründen wird das bisherige Konzept einer Internetzeitung mit eigener Redaktion zum 31. Dezember 2009 aufgegeben. Aus diesem Grund wird sämtlichen Mitarbeitern in Kürze betriebsbedingt gekündigt werden. Bestehende vertragliche Verpflichtungen der Internetzeitung werden noch im 1. Quartal 2010 erfüllt. Es wird geplant, zukünftig die Netzeitung als automatisiertes Nachrichtenportal zu nutzen. Die NZ-Teletextaktivitäten sind davon unberührt und sollen in Zukunft eine stärkere Rolle in der Gruppe spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bedauern die für die Mitarbeiter mit der Entscheidung verbundenen Härten. In der derzeitigen Form ist die Internetzeitung wirtschaftlich aber nicht zu betreiben.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 07 Nov 2009 11:33:35 +0100</pubDate>
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    <title>Wahlsieger SPD?!?</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/31082009/Wahlsieger-SPD!.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
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    Die gestrigen Landtagswahlen haben das Land ganz schön durcheinander gewirbelt - aber warum es mal wieder nur noch Sieger gibt...&lt;br /&gt;
Ein Brief von Franz Müntefering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das war ein spannender Tag gestern: Drei Landtagswahlen, eine Kommunalwahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigt sich: Dramatische Verluste bei der Union, Schwarz-Gelb wird nicht gewollt. Und wir gewinnen im Ruhrgebiet und große Städte in Nordrhein-Westfalen zurück. Das sind gute Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD ist sich ihrer Verantwortung bewusst: Im Saarland und in Thüringen sind wir in entscheidender Position. Heiko Maas und Christoph Matschie stehen als  Ministerpräsidenten bereit. Sie suchen die Zusammenarbeit mit den Grünen und sprechen mit den Linken als mögliche weitere Koalitionspartner. Sie wollen in ihren Ländern ein Höchstmaß an sozialdemokratischer Politik durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist auch: Auf Bundesebene wird es keinerlei Zusammenarbeit mit der Linkspartei geben. Das gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei CDU/CSU steigt die Nervosität. Gestern war Frau Merkel den ganzen Abend nicht zu hören und nicht zu sehen. Eigentlich wollte sie sich dem Wahlkampf verweigern, die Menschen mit schönen Bildern einlullen. Doch das reicht nicht, wie man bei Althaus und Müller gesehen hat. Sagen, wofür man steht. Für die eigenen Konzepte werben – das ist Wahlkampf, das gehört zur Demokratie dazu, davor kann man sich nicht drücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben zu Beginn des Jahres in vielen Städten Deutschlands mit den Menschen gesprochen, wie das neue Jahrzehnt aussehen soll. Wir haben dann im Frühsommer mit unserem Regierungsprogramm klar gesagt, wofür wir stehen. Frank-Walter Steinmeier hat seinen Deutschland-Plan vorgelegt: Mit mutigen Ideen für morgen und entschlossenem Handeln jetzt. Und heute starten wir in Hannover mit einer großen Kundgebung in die heiße Phase des Wahlkampfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gilt es zu kämpfen. Noch 27 Tage. Mehr Atomkraft, Studiengebühren, weniger Sozialstaat, kein Mindestlohn – dafür stehen CDU, FDP und CSU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helft alle mit, denn es geht um die Richtung: Die SPD kämpft für gute Löhne für gute Arbeit. Für sichere Energie. Für gebührenfreie Bildung. Für ökonomischen Erfolg und ökologische Vernunft und soziale Gerechtigkeit. Für Toleranz. Dafür stehen wir und deshalb wollen wir ins Kanzleramt: Am 27. September mit Frank-Walter Steinmeier.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 31 Aug 2009 16:06:32 +0200</pubDate>
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    <title>Neues zum Mindestlohn</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/27082009/Neues-zum-Mindestlohn.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:220 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;851&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.e-politik.de/blog/uploads/impuls_grafik_2009_12_6.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Auch in der Wirtschaftskrise sind in wichtigen europäischen Ländern die Mindestlöhne leicht gestiegen, zeigt eine aktuelle Auswertung des &lt;a href=&quot;http://www.boeckler.de/8.html&quot;&gt;Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI)&lt;/a&gt; in der Hans-Böckler-Stiftung. Sie leisten einen Beitrag, die Wirtschaft zu stabilisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 von 27 EU-Ländern haben einen gesetzlichen Mindestlohn. In Westeuropa liegt die für alle Arbeitnehmer verbindliche Lohnuntergrenze meist über 8,40 Euro. In Luxemburg liegt der Mindestlohn sogar knapp unter zehn (genau 9,73) Euro, in Frankreich knapp unter neun (8,82) Euro. Eine Ausnahme bildet nur Großbritannien, wo der Mindestlohn von 5,73 Pfund umgerechnet 6,41 Euro beträgt - eine Folge des niedrigen Wechselkurses. Dies geht aus der aktuellen Bestandsaufnahme des WSI-Mitarbeiters Dr. Thorsten Schulten hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Ländern stiegen die Mindestlöhne zuletzt am 1. Januar. Frankreich, die Niederlande und Luxemburg haben die gesetzliche Verdienstuntergrenze seitdem jedoch ein weiteres Mal angehoben. In Großbritannien ist die nächste Erhöhung zum 1. Oktober bereits beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;In der Krise leisten die Mindestlöhne einen wichtigen Beitrag zur Stabilität von Lohneinkommen und wirken zugleich als Deflationsbremse&quot;, sagt Forscher Schulten. Allerdings wirkten sich Wirtschaftskrise und zunehmende Arbeitslosigkeit in zahlreichen Ländern auch auf die Mindestlohnentwicklung aus. Die jüngsten Erhöhungen seien daher oft geringer ausgefallen. In einigen Ländern gab es seit mehr als einem Jahr keine Anhebung; in Irland wird sogar über eine Senkung des Mindestlohnniveaus diskutiert. &quot;Das hätte jedoch ökonomisch fatale Folgen und würde dazu beitragen, die Krise weiter zu verschärfen&quot;, sagt Schulten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dänemark, Schweden, Finnland, Deutschland, Österreich, Italien und Zypern haben bislang keinen gesetzlichen Mindestlohn. Die meisten dieser Länder verfügen aber über &quot;funktionale Äquivalente, die ihnen eine hohe Tarifbindung sichern und damit ein weitgehend funktionierendes System tarifvertraglicher Mindestlohnsicherung möglich machen&quot;. Nur für Deutschland gelte dies nicht, so Schulten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.boeckler.de/32015_96308.html&quot;&gt;Boeckler Impuls&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 27 Aug 2009 08:35:14 +0200</pubDate>
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    <title>Aus dem Takt...Mucke gegen Nazis</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/16062009/Aus-dem-Takt...Mucke-gegen-Nazis.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:216 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;130&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.e-politik.de/blog/uploads/claim.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;strong&gt;Hier spielt die Musik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen die Demokratie stark machen. Mit einem Wettbewerb für junge Bands, die eine klare Botschaft haben: Rechtsextremismus hat bei uns keinen Platz! Nicht im Internet, nicht in der Musik, nicht in der Schule, nirgendwo!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mitmachen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wollt mit eurer Musik Nazis aus dem Takt bringen? Ihr habt eine eigene Band und keinen Labelvertrag? Dann beteiligt euch vom 26.6. bis 1.7. an unserem MySpace-Wettbewerb!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den besten Bands veranstalten wir ein Abschlusskonzert und nehmen eine CD auf - beides mit prominenten Künstlern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Aufruf und die Teilnahmebedingungen findet ihr in unserem &lt;a href=&quot;http://www.nazisausdemtaktbringen.de/_system/pdf/Flyer_NadT.pdf&quot;&gt;Flyer&lt;/a&gt;. Bei Fragen könnt ihr euch an die Bandhotline unter (030) 259 91 492 wenden oder eine Email an bands@starkestimmengegenrechts.de schicken. 
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    <pubDate>Tue, 16 Jun 2009 12:20:25 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Studie an der Universität Münster: Journalismus im Internet</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/26042009/Studie-an-der-Universitaet-Muenster-Journalismus-im-Internet.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Christian Heise)</author>
    <content:encoded>
    Wird der Journalismus im Internet überflüssig? Bisher haben die Redaktionen von Presse und Rundfunk alleine darüber entschieden, welche Nachrichten veröffentlicht werden. Durch Weblogs, Twitter und soziale Netzwerke hat nun jeder einen Zugang zur Öffentlichkeit. Wie das offene Medium Internet den Journalismus verändert, ist in einem zweijährigen Forschungsprojekt am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster untersucht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Studie wurden 183 Internetredaktionen aus Deutschland befragt (u.a. auch /e-politik.de/). Damit haben sich 44% aller ermittelten Redaktionen an der Erhebung beteiligt.&lt;br /&gt;
Zuvor wurden rund 1.200 Internetangebote inhaltsanalytisch ausgewertet. Die erweiterte Partizipation ist nur ein Merkmal des Internets, das den Journalismus beeinflusst. „Technisierung“ lautet ein anderes Stichwort: Google News und andere Suchmaschinen haben die Nachrichtenauswahl automatisiert. Die Ergebnisse der Studie lassen allerdings vermuten, dass weder partizipative noch technische Angebote den beruflich ausgeübten Journalismus verdrängen. „Ergänzung statt Konkurrenz“ – auf diese Formel lassen sich die Ergebnisse der Studie bringen. Im Kernbereich des Internetjournalismus dominieren nach wie vor die Online-Angebote der traditionellen Massenmedien. Nur wenige  partizipative Angebote erfüllen journalistische Mindestanforderungen. Weblogs und Nutzerplattformen stellen insgesamt lediglich 5% der als journalistisch identifizierten Internetangebote. Auch die Zahl der Nachrichtensuchmaschinen, Portale und weiteren Nur-Internetangebote ist hier noch überschaubar. „Weblogs und Redaktionen beobachten sich gegenseitig, sie übernehmen Themen und kommentieren einander“, beschreibt Prof. Christoph Neuberger, der Leiter des Forschungsprojekts, die Beziehung. So ließ sich nachweisen, dass rund drei Viertel der Internetredaktionen in Weblogs recherchieren, sie suchen vor allem nach Themenideen. 99% der Redaktionen nutzen die Enzyklopädie Wikipedia, und zwar in erster Linie als Nachschlagewerk (83%). Ihre Zuverlässigkeit schätzen sie als hoch ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen: &lt;a href=&quot;http://internetjournalismus.uni-muenster.de&quot;&gt;http://internetjournalismus.uni-muenster.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 26 Apr 2009 11:36:12 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Glaubwürdigkeit ist die wichtigste Eigenschaft in der Politik</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/11032009/Glaubwuerdigkeit-ist-die-wichtigste-Eigenschaft-in-der-Politik.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
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    &lt;strong&gt;Umfrage der Bertelsmann Stiftung zu politischer Führung und Partizipation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die deutsche Bevölkerung hat Glaubwürdigkeit in der Politik derzeit den mit Abstand höchsten Stellenwert. Bei einer aktuellen Meinungsumfrage der Forschungs­gruppe Wahlen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung rangiert &quot;Glaubwürdigkeit&quot; mit 71 Prozent vor den Eigenschaften &quot;Sachverstand&quot; (53 Prozent), &quot;Bürgernähe&quot; (36 Prozent), &quot;Tatkraft&quot; (26 Prozent) und - deutlich abgeschlagen - &quot;Sympathie&quot; (9 Prozent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Lange galten Begriffe wie Fachwissen- und Methodenwissen als die wichtigsten Eigenschaften von Führungskräften in Politik und Verwaltung&quot;, sagt Dr. Kirsten Witte, Programmleiterin &quot;Kommu­nen und Regionen&quot; der Bertelsmann Stiftung. &quot;Unsere Umfrage zeigt jedoch, dass zunehmend persönliche Charaktereigenschaften und menschliche Werte in den Blickpunkt rücken.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Fähigkeiten der Führungskräfte in Deutschland hat die Bevölkerung derzeit erheblichen Zweifel. Auf die Frage, ob Führungskräfte in der Wirtschaft ihren Aufgaben gerecht werden, votie­ren 67 Prozent der Befragten mit nein. Auch Führungskräfte in der Politik (63 Prozent) und den Gewerkschaften (47 Prozent) schneiden nicht viel besser ab. Das größte Zutrauen hat die Bevöl­kerung zu ihren Bürgermeistern. 72 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass die Spitzen­politiker in den Städten und Gemeinden ihren Aufgaben gerecht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Abstimmungsmarathon im Wahljahr 2009 haben die Deutschen eine klare Meinung von der Relevanz der unterschiedlichen Parlamentsebenen: Entscheidungen, die im Bundestag ge­troffen werden, messen die Bürger mit 77 Prozent eine große Bedeutung zu. Es folgen nahezu gleich auf die Landes- und Kommunalparlamente mit 68 beziehungsweise 67 Prozent. Beschlüsse, die im EU-Parlament gefasst werden, halten die Deutschen mit 44 Prozent für weniger relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es ganz allgemein um wichtige politische Entscheidungen geht, plädieren zwar 65 Prozent der Befragten grundsätzlich für eine direkte Beteiligung der Bürger und nur 31 Prozent für die Ent­scheidungshoheit bei den hierfür gewählten Politikern. Doch im Detail unterscheiden die Befragten beim Thema Mitspracherecht zwischen den politischen Verwaltungsebenen: Wenn politisch rele­vante Sachverhalte zur Debatte stehen, befürworten auf kommunaler Ebene 78 Prozent eine direkte Bürgerbeteiligung. Auf Ebene der Länder sind dies nur noch 60 Prozent, für den Bund 55 Prozent und für Europa lediglich 40 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Umfrage der Bertelsmann Stiftung wurden im Kontext der Studie &quot;Demokratie und Integra­tion in Deutschland - Politische Partizipation und politische Führung aus Sicht von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund&quot; von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen in der Zeit vom 17.11. bis zum 02.12.2008 insgesamt 2.000 Bürgerinnen und Bürger befragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.bertelsmann-stiftung.de&quot;&gt;Bertelsmann Stiftung&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 09:32:39 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Verdienen Manager das, was sie verdienen?</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/26022009/Verdienen-Manager-das,-was-sie-verdienen.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
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    Die subjektive Wahrnehmung ist eindeutig: Die Gehälter der Manager sind &quot;unanständig&quot; hoch, &quot;ungerecht&quot; und &quot;unkontrollierbar&quot; und dabei ist der Zugang zur &quot;Kaste der Topmanager&quot; stark eingeschränkt. Entspricht diese Einschätzung der Realität oder ist sie Ausfluss einer Neiddebatte? In einem Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gingen Wissenschaftler der Hochschule Pforzheim in Kooperation mit dem Tübinger Institut für angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) dieser Frage nach. Die umfangreiche Literaturstudie ist im Rahmen des Armuts- und Reichtumsberichtes entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kontrolliert die Kontrolleure? Der unverhältnismäßig starke Anstieg der Managergehälter beginnt in den 90er Jahren, so die Pforzheimer Professoren Dr. Jürgen Volkert und Dr. Bernd Noll, die zusammen mit Nina Zuber (IAW), die Studie verfassten. In den 70er Jahren verdiente ein Topmanager der Deutschen Bank das 30fache eines durchschnittlichen Mitarbeiters, im Jahr 2000 fast das 300fache. Der rasante Anstieg der Gehälter war dabei oft unabhängig vom Erfolg des Unternehmens. &quot;Normale Marktmechanismen&quot; - z. B. Angebot und Nachfrage - versagen als Regulierungsinstrumente. Durch ihr Wissen und ihre Stellung sind die Manager zu einem gewissen Teil selbst für ihre Entlohnung zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit anderen global agierenden Unternehmen initiierte eine Gehalts-Spirale, die immer weiter nach oben kletterte. Die gesetzliche Verpflichtung zur Offenlegung der Gehälter beschleunigte diesen Vorgang. Die internen Kontrollengremien griffen oft zu kurz, die Beteiligung am Erfolg des Unternehmens - ein durchaus effektives Mittel der Kontrolle - wurde nicht immer korrekt eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel dazu stellt die Studie fest, dass der &quot;Markt der Manager&quot; zwar nicht abgeschottet, doch wenig durchlässig ist. Grundvoraussetzung zur Erlangung einer Topposition ist ein hoher Bildungsstandard. Daneben kommen aber nach wie vor vier Fünftel aller Führungspersonen der größten deutschen Unternehmen aus dem bürgerlichen bzw. großbürgerlichen Milieu. Frauen sind zwar in kleinen und mittelständischen Unternehmen &quot;angekommen&quot;, doch in Topposition der deutschen &quot;global Player&quot; nach wie vor nicht vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hs-pforzheim.de/De-de/Hochschule/Pressearbeit/Pressemitteilungen/Documents/IAW_Literaturstudie_Managergehaelter.pdf&quot;&gt;Die Studie zum Download&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://idw-online.de&quot;&gt;idw&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Feb 2009 13:33:13 +0100</pubDate>
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    <title>Studie &quot;Zukunft der Arbeitswelt 2030&quot;</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/12022009/Studie-Zukunft-der-Arbeitswelt-2030.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
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    Herausforderungen für Unternehmen und Mitarbeiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Einstellungen zu Jobs, Karriere und Einkommen zeichnen sich in Zukunft ab? Wie verändern neue Technologien und grenzenlose Kommunikation Arbeitsplätze? Was müssen Unternehmen in der Personalentwicklung ändern? Wissenschaftler von der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz wollen das Thema nicht selbsternannten Zukunftsforschern überlassen und gehen im Rahmen der interdisziplinären Großstudie &quot;Zukunft der Arbeitswelt 2030&quot; diesen wichtigen Fragen nach. Die Forschungsarbeiten sind bis zum Jahr 2015 angelegt, erste Ergebnisse sind jedoch schon jetzt verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmen müssen sich zwangsläufig stärker mit künftigen Arbeitsmarkt-Trends befassen: Fach- und Führungskräftemangel, demographischer Wandel, Globalisierung und Arbeiten über Zeitzonen hinweg, permanente Erreichbarkeit für Kunden, veränderte Wertehaltungen und Lebensweisen der arbeitenden Menschen - all das stellt Firmen vor neue Herausforderungen, um Mitarbeiter langfristig halten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt: Viele Führungskräfte und Beschäftigte haben Probleme mit der zunehmenden Vermischung von Beruf und Privatleben. Die Raten an psychischen Erkrankungen und Fälle von &quot;Workaholismus&quot; steigen. Es wächst der Druck auf Firmen, ein systematisches Health Care Management aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Studie ergab eine Expertenbefragung unter Führungskräften zum Thema &quot;Bindung zum Unternehmen&quot;, dass einerseits mit einer wachsenden Anzahl von Freelancern zu rechnen ist, die zum Teil sogar für mehrere Unternehmen tätig sind. Andererseits wird der Trend zur stärkeren Beziehung der Beschäftigten an Unternehmen aufgrund zunehmender politischer und wirtschaftlicher Verunsicherung erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie mit 260 Managern hat Prof. Dr. Ruth Stock-Homburg, Leiterin des Fachgebiets Marketing und Personalmanagement an der TU Darmstadt, zeigen können, dass nicht alle Führungskräfte gleichermaßen in der Lage sind, die Möglichkeiten flexiblen Arbeitens zu Hause oder auf Reisen optimal und kreativ auszufüllen. So wird beispielsweise für perfektionistisch orientierte Führungskräfte die fehlende Trennung zwischen Beruf und Privatleben sehr schnell zum Hemmschuh, wenn sie nicht mehr abschalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Eine zentrale Herausforderung für Unternehmen liegt also darin, einerseits gewisse Grenzen von Führungskräften und Mitarbeitern im Hinblick auf deren Erreichbarkeit zu akzeptieren. Andererseits müssen die Beschäftigten hinsichtlich der Fähigkeit, mit flexiblen Arbeitszeiten und -orten umzugehen, seitens des Personalmanagements gefördert werden&quot;, erläutert Stock-Homburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstmanagement gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die interdisziplinäre Studie nimmt auch eine zu erwartende neue Zweiteilung der Gesellschaft in den Blick: Einerseits wird es unter den Erwerbstätigen die erfolgreichen &quot;Selbstmanager&quot; geben, die aufgrund immer komplexerer Aufgaben zunehmend mehr Entscheidungs- und Handlungsspielräume haben, an ihren Aufgaben wachsen und psychosozial gesund bleiben. Die Mehrzahl aber wird mehr Schwierigkeiten mit ihrem &quot;Emotionsmanagement&quot; haben - die Wahrscheinlichkeit, von der Arbeit zerrieben zu werden, wird drastisch steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler befassen sich auch mit der Frage, wie man in das rechte Maß zwischen Arbeit und dem schonenden Umgang mit menschlichen Ressourcen findet: Wie viel technische Unterstützung ist sinnvoll und ab welcher Grenze wird zu viel Technik zu einer erhöhten Belastung? Wie lang sollten kontinuierliche Arbeitsblöcke am Tag, in der Woche, im Jahr, im Berufsleben und darüber hinaus minimal und maximal sein? Wie flexibel können und sollten Beschäftigungsverhältnisse sein und welche Standards werden weiterhin benötigt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papierorientierte Computerarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch den Aspekt der Arbeitsumgebung greift die Großstudie auf. Klare Aussage: Das papierlose Büro wird vorerst ein Mythos bleiben. Informatiker beschäftigen sich mit &quot;paper centric computing&quot;, also damit, wie Papier-basierte und elektronische Dokumentbearbeitung intelligent kombiniert werden kann. Wie können beispielsweise bewährte Praktiken der papierbasierten Dokumentenarbeit, vor allem in Teams, optimal elektronisch ergänzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schlüsseltechnologie sind Computer-bewehrte Kugelschreiber: diese funken das elektronische Abbild des auf Papier Geschriebenen (&quot;electronic ink&quot;) an ein Computernetz im Hintergrund. Neben der elektronischen Tinte werden auch Dokument, Seite, exakte Position, und Zeit des Schreibens erfasst. Technologischer Spitzenreiter sind Pens, die auch kleinstes Gekritzel erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Schlüsseltechnologie ist geeignete Software-Unterstützung. Ein Durchbruch gelang hier, als Entsprechungen von Software-Benutzeroberflächen effizient entwickelt und auf Papier mit ausgedruckt werden konnten. Pens können damit nicht nur zum Beschreiben und Annotieren benutzt werden, ein &quot;Klick&quot; oder Strichzug auf Papier kann nun auch Kommandos bei der elektronischen Hintergrund-Verarbeitung auslösen. Am Fachbereich Telekooperation der TU wurden ethnographische Studien bei universitären Lerngruppen durchgeführt und mit professioneller Wissensarbeit verglichen; auf dieser Grundlage wurden vielfältige hybride Bearbeitungsformen entwickelt, z.B. &quot;Links&quot; zwischen Web-Seiten und Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/publikationen/hoch3/&quot;&gt;weitere Informationen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://idw-online.de&quot;&gt;idw&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 12 Feb 2009 09:21:18 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Skandal! Die Macht öffentlicher Empörung</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/06022009/Skandal!-Die-Macht-oeffentlicher-Empoerung.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:175 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;160&quot; height=&quot;248&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.e-politik.de/blog/uploads/Cover_Skandal.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;strong&gt;Prominente verraten in Interviews mit Hamburger Studierenden ihren Umgang mit Skandalen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Journalisten suchen ihn, das Publikum liebt ihn, die Mächtigen fürchten ihn: den Skandal. Welche Ereignisse lösen öffentliche Empörung aus? Welche nicht? Wem nutzt, wem schadet der Eklat? Und wozu führt er? Lassen sich Skandale bewusst produzieren und kontrollieren? Wie wehrt man sich dagegen, an den Pranger gestellt zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Fragen sind Studierende des &lt;a href=&quot;http://www.wiso.uni-hamburg.de/index.php?id=1245&quot;&gt;Instituts für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg&lt;/a&gt; nachgegangen. Angeleitet wurden sie von &lt;a href=&quot;http://www.wiso.uni-hamburg.de/index.php?id=1353&quot;&gt;Bernhard Pörksen&lt;/a&gt;, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen und Jens Bergmann, &lt;a href=&quot;http://www.brandeins.de/home/index.asp?sid=su871591711812009549&quot;&gt;brand eins&lt;/a&gt;. Die Studierenden haben Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Sphären im In- und Ausland interviewt. Viele sprechen aus eigener, schmerzlicher Erfahrung über das Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So berichtet Entführungsopfer Natascha Kampusch, wie sie ihre Privatsphäre gegen Übergriffe der Boulevardpresse verteidigt. Der Undercover-Reporter Günter Wallraff beschreibt die Kunst, Missständen Namen und Gesicht zu geben. Der Radrennfahrer Patrik Sinkewitz gibt Auskunft über die Folgen seiner Doping-Beichte und systematische Manipulationen im Leistungssport. Die Politikerin Gabriele Pauli enthüllt die gnadenlosen Machtkämpfe in ihrer ehemaligen Partei, der CSU. Der Soziologe Ulrich Beck spricht über das kulturelle Nervenkostüm der Gesellschaft und die befreiende Wirkung des Skandals. Der Lyriker Sascha Anderson redet über seine Stasi-Vergangenheit, die ihn nicht mehr loslässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Spiegel-Chef Erich Böhme rekonstruiert den Fall Barschel; der inzwischen mittellose ehemalige Stern-Reporter Gerd Heidemann erklärt, wie es zum Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher kommen konnte; der Boulevard-Journalist Udo Röbel beschreibt seine Rolle im Gladbecker Geiseldrama.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Menschen, die in Skandale verwickelt waren, oft Narben davontragen, war viel Überzeugungsarbeit nötig, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Mancher Versuch scheiterte; einige Interviews wurden mehrfach und in Gegenwart von Anwälten geführt. Die Studierenden ließen sich von solchen Widerständen nicht entmutigen, zeigten sie doch, dass man auf der richtigen Spur war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ihrer Recherchen sind 29 sehr persönliche Einschätzungen, eine Phänomenologie des Skandals: subjektiv, emotional, widersprüchlich - und gerade deshalb erhellend. Die Gespräche sind nachzulesen in dem Band &lt;em&gt;Skandal!&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.medienskandale.de/html/dieskandale.html&quot;&gt;Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Bergmann/ Bernhard Pörksen (Hg.):&lt;br /&gt;
Skandal! Die Macht öffentlicher Empörung&lt;br /&gt;
Köln: Herbert von Halem Verlag; 352 Seiten;&lt;br /&gt;
18,- Euro; ISBN: 978-3-938258-47-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: &lt;a href=&quot;http://www.medienskandale.de/html/verlag.html&quot;&gt;Herbert von Halem Verlag&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Feb 2009 08:37:08 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Länderanalyse USA</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/15012009/Laenderanalyse-USA.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
    <content:encoded>
    Kurz vor der Amtseinführung Barack Obamas hat die &lt;a href=&quot;http://www.fes.de&quot;&gt;Friedrich-Ebert-Stiftung&lt;/a&gt; (FES) eine &lt;strong&gt;&quot;Länderanalyse USA: Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts?&quot;&lt;/strong&gt; von Michael Werz veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Obamas Sieg bei den Präsidentschaftswahlen sind große innen- wie außenpolitische Hoffnungen verbunden. Die Lösung der Wirtschafts- und Finanzkrise droht indes die anderen Themenfelder zunächst zu verdrängen, in denen sich die Administration beweisen muss: Gesundheitsversorgung, Energiepolitik und Migrationsreform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer außenpolitischen Orientierung dürfte sie im Ton konzilianter und in der Form kooperativer werden. Der neue Präsident wird die europäischen Verbündeten jedoch zu mehr geopolitischer Verantwortung drängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://library.fes.de/pdf-files/id/ipa/06003.pdf&quot;&gt;Zum Download&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 15 Jan 2009 12:21:54 +0100</pubDate>
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    <title>Neue Bevölkerungsprognose für Mecklenburg-Vorpommern bis 2030</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/15122008/Neue-Bevoelkerungsprognose-fuer-Mecklenburg-Vorpommern-bis-2030.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
    <content:encoded>
    Die Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns wird bis 2030 voraussichtlich um etwa zwölf Prozent gegenüber 2005 schrumpfen. Entgegen den Ergebnissen anderer Prognosen werden sich gleichzeitig die Bevölkerungszahlen in den Städten Rostock und Greifswald sowie im Landkreis Bad Doberan erhöhen. Dies geht aus der Bevölkerungsprognose des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels hervor. Die Ergebnisse widersprechen anderen Prognosen, die für Mecklenburg-Vorpommern demografische Horrorszenarien eines generellen Bevölkerungsrückganges vorhersagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern als ein Abwanderungsbundesland hat zwischen 1990 und 2005 14 Prozent der Einwohner verloren. Außerdem lebten 2005 im nordöstlichen Bundesland die wenigsten Einwohner pro Quadratkilometer. Gerade solche regionalen Besonderheiten müssen in einer kleinräumigen Vorausberechnung, wie sie nun vom Rostocker Zentrum veröffentlicht wurde, Beachtung finden. &quot;Viele junge Menschen, d.h. besonders die Jahrgänge 1970 bis 1988, sind bereits abgewandert. Als Konsequenz des Geburteneinbruchs nach der Wiedervereinigung wird zudem zukünftig die Zahl junger Menschen im wanderungsfähigen Alter abnehmen. Folglich wird auch die Abwanderung aus Mecklenburg-Vorpommern künftig geringer ausfallen. Prognosen müssen dies berücksichtigen&quot; betont Rembrandt Scholz, Verantwortlicher für die Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2005 und 2012 liegt der jährliche Einwohnerverlust des Landes laut Rostocker Prognose jeweils zwischen 0,7 und 0,8 Prozent. In den darauf folgenden Jahren geht der jährliche Bevölkerungsverlust allerdings relativ sprunghaft auf ca. 0,2 Prozent zurück. Zwischen 2017 bis etwa zum Jahr 2025 steigt der Bevölkerungsverlust wieder an. Diese Entwicklungen werden sich auf die zukünftigen Bevölkerungszahlen in den kreisfreien Städten des Landes recht unterschiedlich auswirken. Während die beiden Universitätsstädte Rostock und Greifswald ihren Bevölkerungsbestand über den gesamten Prognosezeitraum vergrößern können (+6 Prozent), bleiben die Bestände in Stralsund und Wismar nahezu stabil. Schwerin wird der Prognose nach leichte (-6 Prozent) und Neubrandenburg relativ starke Verluste (-10 Prozent) hinnehmen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Städte einen relativ hohen Anteil an den Zuzügen in das Bundesland haben, zeigen alle kreisfreien Städte ab spätestens 2015 einen positiven Gesamtwanderungssaldo, welcher in Rostock, Greifswald, Stralsund und Wismar den Schrumpfungs- in einen Wachstumsprozess umwandeln wird. &quot;Rostock und Greifwald werden unter den getroffenen Annahmen in wenigen Jahren wieder den Bevölkerungsstand des Ausgangsjahres 2005 erreichen und danach stetig weiter wachsen&quot;, so Scholz. Die Landkreise werden zukünftig einen sehr viel stärkeren Bevölkerungsverlust als die kreisfreien Städten hinnehmen müssen - eine Ausnahme bildet der Landkreis Bad Doberan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Studie zum &lt;a href=&quot;http://www.rostockerzentrum.de/publikationen/default.htm&quot;&gt;Download&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sei aber doch kritisch gefragt, warum wir ein eigenständiges Bundesland Mecklenburg-Vorpommern brauchen? (Gleiches gilt natürlich auch für Bremen, Saarland, Brandenburg, Schleswig-Holstein...) Immerhin finanzieren die Steuerzahler auch auf Landesebene den kompletten Apparat mit eigenem Parlament, Landesregierung und nachgeordneten Behörden. Und wenn die Prognose zutrifft, verliert MeckPom zwischen 1990 und 2030 fast ein Drittel (!) seiner Bevölkerung. Das ist ja schlimmer als im Dreißigjährigen Krieg. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 15 Dec 2008 08:51:48 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Deutschland wird immer älter</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/10122008/Deutschland-wird-immer-aelter.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Bertelsmann Stiftung veröffentlicht Bevölkerungsprognose 2025 - Daten und Fakten für rund 3.000 Kommunen im Internet abrufbar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gütersloh, 8. Dezember 2008. &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/themen/leben/gesellschaft/deutschlandkarten/index-deutschlandkarten&quot; title=&quot;Deutschlandkarten&quot;&gt;Deutschland&lt;/a&gt; wird immer älter. Während im Jahr 2006 noch jeder zweite Bundesbürger jünger als 42 Jahre alt war, wird die Hälfte der Bevölkerung im Jahr 2025 älter als 47 Jahre sein - in den ostdeutschen Bundesländern sogar älter als 53 Jahre. Das zeigt eine neue Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung. Unter http://www.wegweiser-kommune.de können ab sofort Daten und Fakten zu den Auswirkungen des demographischen Wandels für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Unsere Analysen zeigen, dass sich das Leben und Zusammenleben in den Städten und Gemeinden durch den rasch fortschreitenden Alterungsprozess erheblich verändern wird&quot;, sagte Dr. Johannes Meier, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, bei der Vorstellung der Bevölkerungsprognose 2025. Zwar sei das Bewusstsein für die Folgen des demographischen Wandels inzwischen deutlich gewachsen. Allerdings fehlten vielerorts immer noch kommunal-politische Schlussfolgerungen aus dieser Entwicklung und überzeugende Handlungskonzepte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Gruppe der alten Menschen wird überproportional ansteigen. Bis 2025 wird die Zahl der über 80-Jährigen in Deutschland um 70 Prozent zunehmen. Damit verdoppelt sich der Anteil der Hochbetagten an der Gesamtbevölkerung nahezu und steigt auf über 8 Prozent. Spitzenreiter dieser Entwicklung werden ostdeutsche Städte wie Hoyerswerda (15,3 Prozent), Suhl (12,7 Prozent) und Dessau (12,1 Prozent) sein. Aber auch westdeutsche Städte wie Baden-Baden (10,8 Prozent) werden ihr Gesicht verändern. Kommunen mit diesem Trend müssen nach Auffassung der Bertelsmann Stiftung rasch umsteuern, weil beispielsweise durch den höheren Pflege- und Betreuungsaufwand altengerechte Wohn- und Infrastrukturangebote aufgebaut werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Wirtschaft muss sich auf immer älter werdende Belegschaften einstellen. So wird die Gruppe der älteren potenziell Erwerbstätigen (45 - 64 Jahre) bis zum Jahr 2025 um 1,4 Millionen zunehmen. Die Gruppe der jüngeren potenziellen Erwerbstätigen (25 - 44 Jahre) wird dagegen um 3,7 Millionen abnehmen. Da auch die Zahl junger Menschen (16 - 24 Jahre) um rund 2 Millionen zurückgehen wird, fehlt es an Nachwuchs für den Arbeitsmarkt. Allein in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wird die Zahl der jungen Erwerbstätigen um die Hälfte abnehmen. Auf diese Entwicklung werden sich große und kleine Unternehmen mit altersgerechten Arbeitsbedingungen und zusätzlichen Investitionen in Qualifizierung und betriebliche Gesundheitspolitik einstellen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem die Schülerzahlen werden bis 2025 bundesweit teilweise sehr deutlich zurückgehen - besonders in der Primarstufe (6 - 9 Jahre). Das betrifft bei deutlichen regionalen Unterschieden auch die alten Bundesländer. So wird in Bayern die Zahl der Kinder im Primarstufenalter etwa in München um 21 Prozent zunehmen, während der Kreis Kronach 32 Prozent dieser Alters-gruppe verlieren wird. Ähnliche Entwicklungen zeichnen sich auch in Nordrhein-Westfalen ab: So kann Köln noch einen leichten Zuwachs von 5 Prozent verzeichnen, während der Kreis Höxter 27 Prozent seiner Bevölkerung im Primarstufenalter verlieren wird. Für die kommunale Infrastrukturplanungen wird das erhebliche Folgen haben: beispielsweise Schulgebäude mieten statt neu zu bauen oder stärkere räumliche Kooperationen zwischen einzelnen Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wird sich der Trend zur Urbanisierung deutlich verstärken. Dabei wird es in Ost- und Westdeutschland gegensätzliche Entwicklungen geben. Während Dresden (+ 8 Prozent), Potsdam (+ 7 Prozent) und Leipzig (+ 3,3 Prozent) Bevölkerungszuwächse verzeichnen, wird die Einwohnerzahl in Chemnitz (- 15 Prozent), Halle (- 12 Prozent), Rostock (- 8,6) und Magdeburg (- 8 Prozent) deutlich abnehmen. In Westdeutschland bleiben München (+ 11,7 Prozent), Köln (+ 5,8 Prozent) oder Hamburg (+ 3,9) Wachstumsstädte. Hagen (- 10 Prozent), Gelsenkirchen (- 10 Prozent) oder Wolfsburg (- 8,7 Prozent) werden schrumpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückfragen an:&lt;br /&gt;
Carsten Große Starmann, Telefon: 0 52 41 / 81-81 228&lt;br /&gt;
E-Mail: Carsten.Grosse.Starmann@Bertelsmann.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petra Klug, Telefon: 0 52 41 / 81-81 347&lt;br /&gt;
E-Mail: Petra.Klug@Bertelsmann.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://idw-online.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;idw&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Dec 2008 10:01:51 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>vielfältige Perspektiven auf die MACHT</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/28112008/vielfaeltige-Perspektiven-auf-die-MACHT.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
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    Das Polit-Magazin &lt;a href=&quot;http://www.macht-maschine.de&quot;&gt;www.macht-maschine.de&lt;/a&gt; ist ein multimediales Volontärsprojekt der Axel Springer Akademie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Webseite entstand in diesen Tagen und gewährt Einblicke in das &quot;Machtzentrum Berlin&quot; sowie in die politische Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben vielen anderen kommen Thomas Steg, Klaus-Peter Schmidt-Deguelle, Bernd Pfaffenbach, Lars Cords und Gerd Langguth zu Wort. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 Nov 2008 13:43:32 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Internet übernimmt Führung im Wettbewerb der Medien</title>
    <link>http://www.e-politik.de/blog/26112008/Internet-uebernimmt-Fuehrung-im-Wettbewerb-der-Medien.html</link>
            <category>Lesenswertes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Tagesszeitungen verlieren 30 Prozent ihrer Leser&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 2018 werden die Tageszeitungen etwa 30 Prozent ihrer Leser verloren haben. Und das Internet wird mindestens über so viele Werbeinnahmen verfügen wie der Zeitungsmarkt. Denn es wird sich als kombinierter Informations-, Unterhaltungs- und Einkaufsführer in den Generationen bis 60 Jahre durchgesetzt haben. Das ist das Ergebnis der aktuellen Trendstudie &quot;Mediennutzungsverhalten in der Web-Gesellschaft 2018&quot; von Prof. Dr. Lothar Rolke und Johanna Höhn von der FH Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolke sieht deshalb einen Paradigmenwechsel in Werbung und Unternehmenskommunikation. Das Internet werde zum Leitmedium in der Kampagnenplanung. &quot;Besonders erstaunt hat uns zum einen die Selbstverständlichkeit, mit der die jüngere Generation die verschiedenen Online-Angebote nutzt, und zum anderen die Geschwindigkeit, mit der die 35- bis 50jährigen gelernt haben, die neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zu gebrauchen&quot;, erläutert Rolke, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Unternehmenskommunikation die Ergebnisse der Studie. Insofern werde die Weiterentwicklung und Durchsetzung der Online-Angebote schneller erfolgen, als die meisten Experten erwarteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet gilt als gute Informationsquelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolke und Höhn haben nicht nur vorhandene Studien einer Zweitauswertung unterzogen, sondern auch eine eigene Vergleichbefragung von drei Alterskohorten durchgeführt - bei der Gruppe der 15 - 19jährigen, der 20 - 25järigen und der 35 - 50 jährigen, da sich Medienverhalten in jungen Jahren herausbildet und relativ stabil bleibt, kann sichtbar gemacht werden, was sich verändert und - durch Vergleich der Altersgruppen - die Kraft der Veränderung gemessen werden. Aufhorchen bei den Ergebnissen lässt die hohe Akzeptanz und Durchsetzung des Internets: Um sich ganz allgemein zu informieren, nutzen die insgesamt 600 Befragten im Durchschnitt die Online-Angebote dreimal so häufig wie Fernsehen, Tages- und Publikumsmedien zusammen. Zudem fühlen sich alle Altersgruppen durch das Internet gut informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Attraktivität des Worldwideweb liege darin, so der Mainzer Professor, dass es qualifizierte Informations-, Unterhaltungs- und Einkaufmöglichkeiten an einem Ort anbiete: &quot;In wenigen Klicks ist jeder User von der Informationssuche in den Entertainment-Bereich oder zurück gewechselt.&quot; Die Rolke-Höhn-Studie zeigt hier sehr klar, dass im Vergleich zu den herkömmlichen Medien nicht nur die Informationsangebote besser bewertet werden, sondern bei den Altersjahrgängen zwischen 15 und 25 auch die Unterhaltungs-möglichkeiten im Internet mehrheitlich dem Fernsehen vorgezogen wird. Abgeschlagen sind hier die anderen Massenmedien. Unschlagbar ist inzwischen das Internet beim Produktkauf. Über 70 Prozent nutzen es, um vorab Produktinfos zu recherchieren und Produkte zu vergleichen. Es ist inzwischen die wichtigste Informationsquelle vor dem Kauf - wichtiger als Freunde und Familie, Tageszeitungen oder Fachzeitschriften. Mehr als 80 Prozent der 35 - 50jährigen erklären sogar, dass sie vor dem Kauf eines Produktes des Öfteren im Internet nach Gegenargumenten suchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradoxon: Zeitungsleser müssen mehr vom Internet haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen das Internet könne heute kein anderes Medium erfolgreich sein, aber das sich ständig weiter entwickelnde Internet benötige die anderen Medien als Begleiter, sagt Rolke. Zeitungen und Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen müssten noch stärker kooperieren, neue Geschäftsmodelle entwickeln und ihre Leser, Zuschauer und Hörer in der Webgesellschaft unterstützen. &quot;Es mag paradox klingen&quot;, erklärt Rolke, &quot;aber weil das Internet ein so großer gesellschaftlicher Veränderer ist und vorläufig bleiben wird, müssen die traditionellen Medien zu Begleitern für die Menschen werden: Ihnen Orientierung geben, Lernhilfen anbieten und ihnen zeigen, wie sie an die Benefits im Internet kommen können.&quot; Zugespitzt bedeute dies: Zeitungsleser müssten mehr vom Internet profitieren als Nicht-Zeitungsleser, so Rolke. Die größten Herausforderung für die Unternehmen sieht der Mainzer Professor nicht in der medial-technischen Innovationen, sondern in den neuen Umgangsregeln und Werten, die die Web-Gesellschaft hervorbringt: Gleichwertigkeit der Kommunikationspartner, Trans-parenz des eigenen Tun aufgrund der archivierten, aber jedem zugänglichen Aktualität und dem stärkeren Verlangen nach ungezwungener Partizipation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angaben zur Studie: Lothar Rolke/Johanna Höhn: Mediennutzung in der Webgesellschaft 2018: Wie das Internet das Kommunikationsverhalten von Unternehmen, Konsumenten und Meiden verändern wird. Norderstedt 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://idw-online.de&quot;&gt;idw&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 26 Nov 2008 10:34:05 +0100</pubDate>
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    <title>&quot;Markt Macht Medien - Reflexionen zur Praxis der vierten Gewalt&quot;</title>
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    <author>nospam@example.com (/e-politik.de/)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:134 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;154&quot; height=&quot;220&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.e-politik.de/blog/uploads/57306_Cover.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&gt;neue Buchveröffentlichung des &lt;a href=&quot;http://www.osi-club.de/&quot;&gt;OSI-Clubs&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basierend auf der gleichnamigen Ringvorlesung zeigt der Band, was politische Journalisten heute zwischen Markt und öffentlichem Auftrag leisten. Es ist ein Plädoyer dafür, die Entwicklungen auf dem Medienmarkt und das Handeln der Akteure dort kritisch zu reflektieren. Denn auch das Web 2.0 wird die anderen Medien nicht überflüssig machen. Auch sie bleiben in all ihren Erscheinungsformen für die Herstellung von Öffentlichkeit in Demokratien notwendig. Ihre Aufgabe ist es weiterhin, Debatten und Informationen zu transportieren, Politik und Politiker zu hinterfragen. Doch wie werden sie dieser Aufgabe unter den sich verändernden Rahmenbedingungen der Informationsgesellschaft gerecht? Die Autoren versuchen sich dieser Frage zu nähern und geben dabei den Lesern Einblick in ihren Arbeitsalltag im Medienbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Inhalt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annette Knaut: Journalisten zwischen öffentlichem Auftrag und kommerziellem Zwang &lt;br /&gt;
Lorenz Maroldt: Publizistische und ökonomische Perspektiven auf dem Berliner Pressemarkt &lt;br /&gt;
Dagmar Engel: CNN, Al Dschasira und wir - Deutsche Welle TV und ihre Konkurrenz weltweit &lt;br /&gt;
Thomas Schmid: Warum sich Zeitungen heute neu erfinden müssen &lt;br /&gt;
Ulrich Deppendorf: Die Hauptstadt im Fernsehen: Was die ARD mit der Bundespolitik macht&lt;br /&gt;
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Foto: &lt;a href=&quot;http://www.peterlang.de&quot;&gt;Peter Lang Verlag&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Tue, 21 Oct 2008 11:32:37 +0200</pubDate>
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