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        <title mode="escaped" type="text/html">Django Asül: Rückspiegel</title>
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                Einen Jahresrückblick der ganz besonderen Art bietet der Kabarettist Django Asül mit seinem neuen Programm <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.django-asuel.de/programm/rueckspiegel-2011.htm']);"  href="http://www.django-asuel.de/programm/rueckspiegel-2011.htm" title="Django Asül: Rückspiegel">Rückspiegel</a>. Nach <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.e-politik.de/lesen/artikel/2008/es-kann-nie-genug-blode-geben/']);"  href="http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2008/es-kann-nie-genug-blode-geben/" title="/e-politik.de/: Fragil">Fragil</a> gastiert Asül mit seinem neuen Programm für kurze Zeit im Münchener <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/lustspielhaus.de/index.php']);"  href="http://lustspielhaus.de/index.php" title="Lustspielhaus">Lustspielhaus</a>.<br />
<br />
Was für die Fahrschule gilt – "Wer nach vorne fährt, sollte den Blick nach hinten nicht vergessen" – kann auch in der Politik so verkehrt nicht sein. Das vergangene Jahr bietet auch wahrlich genügend Anlässe für eine satirische Rückschau. Für Django Asül drängen sich dabei so einige Fragen auf: Hatte diese schwarz-gelbe Regierung überhaupt einen Führerschein und wenn ja für welches Land? Waren die Skandale, die Fernsehlandschaften erschütterten real oder Reality? Wer kam, wer ging? Und wer war überhaupt da?<br />
<br />
Am Dienstag, 29.11.2011 findet die München-Premiere von Rückspiegel statt. Tickets für die Veranstaltung und Informationen zu den weiteren Terminen gibt es direkt beim <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/lustspielhaus.de/termine.php']);"  href="http://lustspielhaus.de/termine.php" title="Lustspielhaus: Programm">Lustspielhaus</a> oder auf der Homepage des <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.django-asuel.de/termine/rueckspiegel-2011/termine-zum-programm-rueckspiegel.htm']);"  href="http://www.django-asuel.de/termine/rueckspiegel-2011/termine-zum-programm-rueckspiegel.htm" title="Django Asül: Termine">Künstlers</a>. Außerdem wird das Sonderprogramm vom Bayerischen Fernsehen aufgezeichnet und in zwei Teilen am 29. und 30. Dezember jeweils um 22:00 Uhr ausgestrahlt.  
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            <name>Christian Heise</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Veranstaltung: BarCamp - How the Internet Changes our Reality</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Von #solidarity zu #occupy sehen wir derzeit überall die Macht der Internet befähigten politischen Aktion im Einsatz. Individuen können sich schnell organisieren, sich um Ideen formieren und Informationen (oder Missinformationen) blitzschnell streuen. Es ist offensichtlich, dass Online-Plattformen eine Auswirkung in der realen Welt haben: Von Maghreb zur Mainstreet / Benghazi nach Boston / Syrien zur Wallstreet (wählen Sie sich Ihr Lieblingsbeispiel) ist die Nutzung von Tools im Internet als Katalysatoren für Aktivismus inzwischen etabliert und nimmt weitere Fahrt auf.<br />
<br />
Wie können wir die neuen Kräfte in unserer globalen Gesellschaft nutzen, um uns produktiv mit den chronischen Problemen der Menschheit zu befassen? Was sind die Einschränkungen dieser neuen Möglichkeiten und Bewegungen? Wie können diese neuen tools von Entscheidungsträgern und anderen Personen genutzt werden, um mit zukünftigen Herausforderungen umzugehen? Wo treffen das Internet und Gemeinschaften der "realen" Welt zusammen? Welche Themen betreffen beide? Welche Beispiele gibt es dazu außerhalb Europas?<br />
<br />
Am 28. November sollen diese Fragen im Rahmen eines eintägigen BarCamps in Berlin diskutiert werden. Mit der Registrierung hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Sessions vorzuschlagen und eigene Themen einzubringen. Argumentieren Sie Ihre Ideen zu praktikablen Lösungen. Helfen Sie uns, gemeinsam einen Weg zu finden, die unglaubliche Energie und Kreativität im Netz zu nutzen, um die Probleme der Zukunft anzugehen!<br />
<br />
<strong>Veranstaltung</strong><br />
BarCamp: How the Internet Changes our Reality<br />
New Forces in Global Society<br />
How the Internet Changes (our) Reality<br />
<br />
<strong>Wann?</strong><br />
Montag, 28 November, 2011<br />
<br />
<strong>Wo?</strong><br />
Umweltforum<br />
Pufendorfstrasse 11<br />
10249 Berlin<br />
<br />
<strong>Wer?</strong><br />
Alexander von Humboldt Institut<br />
für Internet und Gesellschaft<br />
<br />
Weitere Informationen und Registrierung unter: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/futurechallenges.org/barcamp-berlin/']);"  href="http://futurechallenges.org/barcamp-berlin/" target="_blank">http://futurechallenges.org/barcamp-berlin/</a> 
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        <title mode="escaped" type="text/html">16. November | NATO-Botschafter Günter Erdmann spricht in Heidelberg</title>
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                Botschafter Martin Erdmann hält Festvortrag zum Thema "Die Rolle der Bundesrepublik Deutschland in der NATO und das transatlantische Verhältnis", Auftaktveranstaltung des Forums Heidelberg-Mannheim der Deutschen Atlantischen Gesellschaft<br />
<br />
Gemeinsam mit der Deutschen Atlantische Gesellschaft begrüßt das Forum für internationale Sicherheit am Mittwoch, den 16. November 2011 in der Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Forums Heidelberg-Mannheim der Deutsche Atlantische Gesellschaft den deutschen NATO-Botschafter Martin Erdmann zu einem Vortrag zum Thema "Die Rolle der Bundesrepublik Deutschland in der NATO und das transatlantische Verhältnis". Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr und findet im Heidelberg Center for American Studies (Hauptstraße 120) statt.<br />
<br />
Eingeleitet wird der Abend von General a.D. Dr. h.c. Klaus Naumann (Vizepräsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft) sowie General a.D. Karl-Heinz Lather (Leiter des Forums Heidelberg-Mannheim der Deutschen Atlantischen Gesellschaft). Im Anschluss an den Festvortrag gibt es eine Diskussion mit dem Publikum sowie einen gemeinsamen Umtrunk.<br />
<br />
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung gibt es <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.fis-hd.de/news.html']);"  href="http://www.fis-hd.de/news.html">hier</a>.<br />
 
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        <title mode="escaped" type="text/html">Noch mehr Europa geht kaum</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso entwickelt sich in der gegenwärtigen Krise immer mehr zum Rohrkrepierer. Seine eigene Hilf- und Ratlosigkeit versucht er immer wieder mit dramatischen Medienauftritten zu retten. Und dies entweder zu Unzeiten oder einfach nur an der Realität vorbei. Jüngst warnte er vor einer Spaltung Europas (nachzulesen <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.tagesschau.de/ausland/barroso258.html']);"  href="http://www.tagesschau.de/ausland/barroso258.html" title="tagesschau.de">hier</a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.sueddeutsche.de/politik/folgen-der-schuldenkrise-barroso-warnt-europa-vor-einer-spaltung-1.1185464']);"  href="http://www.sueddeutsche.de/politik/folgen-der-schuldenkrise-barroso-warnt-europa-vor-einer-spaltung-1.1185464" title="süddeutsche.de">hier</a>). Dabei ist gerade im Hinblick auf die letzten Gipfelbeschlüsse festzuhalten: Noch mehr Europa geht kaum!<br />
<br />
Die Tatsache, dass die Euro-Staaten allein über die Belange der Euro-Zone debattieren liegt in der Natur der Sache und daran ist auch nichts verwerfliches. Die Entscheidung zu einer rudimentären Wirtschaftsregierung in der Währungsunion stellt aber keinesfalls eine Spaltung dar. Insbesondere deswegen nicht, weil erstens die Durchgriffswirkung der EU auf die nationalen Haushalte erhöht und zweitens die Rolle des Währungskommissars <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/ec.europa.eu/commission_2010-2014/rehn/headlines/news/2011/10/2011-10-27_news_en.htm']);"  href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/rehn/headlines/news/2011/10/2011-10-27_news_en.htm" title="Olli Rehn">Olli Rehn</a> gestärkt werden soll. Richtig ist also, dass es zu einer Vertiefung des Integrationsstandes in der Euro-Zone kommt, aber anders als dies in früheren Zeiten – etwa mit dem Schengener Abkommen – oftmals der Fall war, nicht außerhalb der EU-Strukturen, sondern gerade innerhalb der Gemeinschaftsinstitutionen. Eine Spaltung ist daher nicht in Sicht. Dabei sollte dann aber nicht wieder reflexhaft an die Sicherheits- und Verteidigungspolitik – das ebenso allgegenwärtige wie abgedroschene Schlagwort der "Militarisierung der EU – gedacht werden, sondern vielmehr an soziale, umweltpolitische oder gesellschaftliche Themen. Hier kann eine Stärke Europas liegen, wenn die Mitgliedstaaten dazu endlich bereit sind.<br />
<br />
Streiten lässt sich indes über die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.independent.co.uk/news/uk/politics/nicolas-sarkozy-tells-david-cameron-to-shut-up-in-euro-clash-2375098.html']);"  href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/nicolas-sarkozy-tells-david-cameron-to-shut-up-in-euro-clash-2375098.html" title="independent.co.uk">deutlichen Worte</a>, die Präsident Sarkozy gegenüber seinem Kollegen David Cameron gefunden hat. Unrecht hat er damit aber nicht. Wenn also eine Spaltung vorliegt, dann in der politischen Bereitschaft, dass gemeinsame Integrationsprojekt auch ernst zu nehmen. Mit der Attacke auf Cameron hat es dann aber zumindest keinen falschen getroffen. Europa muss sich nun endlich entscheiden was die EU sein und werden soll: Eine bloße Freihandelszone mit einigen politischen Mini-Projekten aus denen sich jeder Mitgliedstaat nach eigenem Gusto das eine oder andere herauspicken kann. Oder eine integrale Gemeinschaft, die zumindest versucht auch jenseits des gemeinsamen Marktes gemeinsame Stärke zu entwickeln.  
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        <title mode="escaped" type="text/html">e-Demokratie, oder die unendlichen Möglichkeiten des Internets.</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/berlininoctober.e-demokratie.org']);"  href="http://berlininoctober.e-demokratie.org">„BerlinInOctober“</a> klingt entweder nach Regen, oder nach Bestandsaufnahme, Regen gab es definitiv genug, doch auch was sich da in den vergangenen zwei Tagen in Berlin-Mitte traf muss sich nicht verstecken: Über 50 Teilnehmer aus 19 Ländern kamen zusammen, um die Zukunft von Internet und Politik zu diskutieren. Doch die geladenen Gäste beließen es nicht, wie so oft bei leeren Worten und großen Plänen, sondern präsentierten Resultate. <br />
<img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/10/IMG00122-20091015-1423.jpg" alt="" /><br />
So zum Beispiel Ayman Mhanna, der als Vertreter des <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.ndi.org/']);"  href="http://www.ndi.org/">National Democratic Institute</a>, aus Beirut/Libanon angereist war, um zu zeigen, wie man mit weltweit verfügbaren Mitteln auch in fragilen Staaten wie dem Libanon eine funktionierende Wahlbeobachtung implementieren kann. Anlass waren die viel diskutierten Parlamentswahlen im Juni dieses Jahres, bei denen im Vorfeld viel über mögliche Wahlfälschungen und unrechtmäßige Einflussnahme am Wahltag diskutiert wurde. Um solche Vorfälle auszuschließen, beziehungsweise eine Berichterstattung darüber zu garantieren startete die „<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.ladeleb.org/default.aspx']);"  href="http://www.ladeleb.org/default.aspx">Lebanese Association for Democratic Elections</a>“ eine Website, die es mit einfachsten Mitteln Bürgern ermöglichte Vorfälle in ihren Wahlbezirken zu melden. Zu diesem Zweck wurde jedes Wahlbüro mit einem Identifikationscode versehen, und ihre Position auf einer Landkarte im Internet markiert (die entsprechende Website existiert leider nur auf Arabisch). Kam es nun zu Unregelmäßigkeiten, konnten besorgte Bürger diese umgehend unter Angabe des Codes per SMS melden. Alle Vorfälle wurden daraufhin in die Karte eingetragen und im Internet verfügbar gemacht.<br />
Über 800 Beschwerden gingen insgesamt ein, dennoch sagt Ayman Mhanna im Interview, dass die Wahlen insgesamt geregelt abliefen. <br />
Der Frage, was eigentlich nach den Wahlen mit den Parlamentsmitgliedern los ist, gingen die Gründer von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.nosdeputes.fr/']);"  href="http://www.nosdeputes.fr/">http://www.nosdeputes.fr/</a> nach. Nach einem Besuch im französischem Parlament und der Feststellung, dass viele Abgeordnete lieber Zeitung lesen und Computer spielen, statt sich an den Debatten zu beteiligen und sich um das Wohl ihres Landes zu kümmern, entschlossen sie sich eine Website ins Leben zu rufen, die das Verhalten der Parlamentarier aufzeichnet. Dazu greifen sie auf Daten zu Redebeiträgen zurück, die vom französischen Staat online zur Verfügung gestellt werden. Diese Daten nutzen sie, um auf der einen Seite Diagramme über die Aktivität einzelner Parlamentarier zu zeichnen, und zum anderen Tag-Clouds zu generieren, die zeigen mit welchen Themen sich ein bestimmter Parlamentarier vorwiegend beschäftigt. <br />
Das Projekt existiert erst seit einem Monat, hat jedoch bereits über 100.000 Besucher gehabt, und auch die nationalen Medien zeigen erstes Interesse. Dies ist nicht verwunderlich, gibt es doch schon eine Reihe von Abgeordneten, die das Projekt unterstützen. Andere wiederum, die vor allem durch Abwesenheit glänzten haben sich beschwert und wohl sogar schon mit Klage gedroht. Ob es soweit kommen wird ist ungewiss, eine Erkenntnis haben das Team rund um die Website schon gemacht: Vormals arbeitsscheue Parlamentarier scheinen sich auf einmal mehr Mühe zu geben. <br />
Doch auch Abseits von der großen, nationalen Politik gibt es Projekte, die umgehend Wirkung zeigen. So zum Beispiel William Perrins <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/talkaboutlocal.org/']);"  href="http://talkaboutlocal.org/">http://talkaboutlocal.org/</a> . Perrin ist einer der Vordenker der so genannten „hyper local community websites“, sprich Websites, die sich mit den Problemen in der eigenen Nachbarschaft befassen. Diese umfassen häufig nur ein bis zwei Quadratkilometer, wie auch bei Perrins eigener Straße (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.kingscrossenvironment.com/']);"  href="http://www.kingscrossenvironment.com/">http://www.kingscrossenvironment.com/</a>). Das Ziel ist es, im Internet zwar verfügbare aber schwer zugängliche Informationen, für ein breites Publikum aufzubereiten, und lokalen Initiativen somit einen Startpunkt zu geben. Des Weiteren werden Beschwerden bei der Verwaltung koordiniert, um somit den einzelnen Belangen mehr Gewicht zu geben. <br />
Mittlerweile hat sich das Konzept über gesamt Großbritannien ausgebreitet, bei mysociety.org gibt es einen guten Überblick. <br />
<br />
Diese drei Projekte stellen nur einen kleinen Ausschnitt der großen Vielfalt an Projekten dar, doch zeigen sie, welches Potenzial das Internet im Bezug auf Politik noch hat, und vor allem, dass Politik in Zukunft nicht so bleiben wird wie sie ist.  (RT)<br />
<br />
<br />
>> Eine Auswahl von Video-Interviews gibt es unter <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/derpolitick.wordpress.com/']);"  href="http://derpolitick.wordpress.com/">http://derpolitick.wordpress.com/ </a><br />
<br />
<br />
Wer noch weiteres Interesse hat, dem sei mit dieser kleinen Linkliste geholfen:<br />
<br />
-	<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.e-demokratie.org']);"  href="http://www.e-demokratie.org">http://www.e-demokratie.org/</a><br />
-           <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.sunlightfoundation.com/']);"  href="http://www.sunlightfoundation.com/">http://www.sunlightfoundation.com/</a><br />
-	<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.theyworkforyou.com/']);"  href="http://www.theyworkforyou.com/">http://www.theyworkforyou.com/</a><br />
-	<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/e-voting.at/']);"  href="http://e-voting.at/">http://e-voting.at/</a><br />
-	<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.showusabetterway.co.uk/']);"  href="http://www.showusabetterway.co.uk/">http://www.showusabetterway.co.uk/</a><br />
-	<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.yoosk.com/']);"  href="http://www.yoosk.com/">http://www.yoosk.com/</a><br />
-	<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.publicexperience.com/']);"  href="http://www.publicexperience.com/">http://www.publicexperience.com/</a><br />
 
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        <title mode="escaped" type="text/html">12. Mai | Public Relations als fünfte Gewalt</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                PR-Experten diskutieren die Grenzen ihres Fachs<br />
<br />
Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen, Ministerien und Organisationen gewinnt immer mehr an Bedeutung und beeinflusst auch die Arbeit von Journalisten. Es ist mehrfach die Rede von den Public Relations als fünfter Gewalt. Wo ist die Grenze zwischen PR und Journalismus? Wie können sich Bürgerinnen und Bürger in der Informationsvielfalt orientieren? Was können sie glauben? Darüber diskutieren die PR-Experten Prof. Dr. Klaus Kocks von der Cato-Societät für Kommunikationsberatung in Hornbach und Dr. Lutz Meyer, Geschäftsführer der Blumberry GmbH, zuvor Geschäftsführer der Scholz &amp; Friends Agenda. J<br />
<br />
örg Wagner von RadioEins wird das Gespräch moderieren. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 12.05. um 18.30 Uhr in der Humboldt-Universität, Seminargebäude am Hegelplatz, statt. Der Eintritt ist frei.<br />
<br />
Die politische und institutionelle Kommunikation ist ein Wachstumsfeld der PR-Branche. Demgegenüber werden Redaktionen von Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen verkleinert. PR-Texte finden Eingang in die journalistische Arbeit, für gründliche Recherche und kritische Analyse ist die Zeit oft zu knapp. Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewegen sich meist sowohl auf dem Feld der Public Relations als auch des Journalismus. Sie folgen darin unterschiedlichen Ansprüchen: dem, eine positive Außenwirkung zu erzielen und dem, möglichst sachlich und neutral zur Aufklärung beizutragen. Wie wird öffentliche Meinung gegenwärtig hergestellt? Welchen Einfluss haben die Public Relations dabei? Wo ist die Grenze zwischen gekonntem Fabulieren und listiger Täuschung? Wie können sich mündige Nutzerinnen und Nutzer kompetent in der Medien- und Meinungsvielfalt bewegen? 
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/27032011/Rot-Gruen-erobert-Stuttgart.html" rel="alternate" title="Rot-Grün erobert Stuttgart" type="text/html" />
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            <name>/e-politik.de/</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Rot-Grün erobert Stuttgart</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>Heidelberg.</strong> (sg) Es gleicht einem kleinen Wunder: Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg gelang es Rot-Grün tatsächlich, die Mehrheit im Landtag zu erringen. Erstmals wird es damit wohl einen grünen Ministerpräsidenten im Ländle geben. Bemerkenswert: Die Grünen holten insgesamt neun Direktmandate. Vor allem in den Großstädten setzten sie sich durch.<br />
<br />
Vorläufiges amtliches Endergebnis:<br />
CDU: 39,0 Prozent, 60 Sitze | bisher: 69<br />
Grüne: 24,2 Prozent, 36 Sitze | bisher: 17<br />
SPD: 23,1 Prozent, 35 Sitze | bisher: 38<br />
FDP: 5,4 Prozent, 7 Sitze | bisher: 15<br />
<br />
 
            </div>
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        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
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        <issued>2008-09-14T19:57:14Z</issued>
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        <modified>2011-03-09T23:34:34Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">&quot;Traumschiff Politik&quot; an der Neuköllner Oper</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.neukoellneroper.de']);"  href="http://www.neukoellneroper.de" title="Neuköllner Oper" target="_blank">Neuköllner Oper</a> hat sich trotz der Konkurrenz von drei staatlich subventionierten Opernhäusern einen festen Platz im Berliner Kulturleben erobert, da sie auf intelligente Unterhaltung setzt.<br />
Ihr Konzept ist es, aktuelle Themen mit frechen Musical-Inszenierungen und bissigen Texten auf die Bühne zu bringen.<br />
<br />
Derzeit wirft die Neuköllner Oper in Kooperation mit dem Ensemble <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.leitundlause.de']);"  href="http://www.leitundlause.de" title="leitundlause" target="_blank">leitundlause</a> einen Blick hinter die Kulissen des Politikbetriebs: In "Referentinnen. Geschichten aus der zweiten Reihe" bereiten einige hysterische junge Karrierefrauen eine Kabinettsklausur á la Neuhardenberg oder Genshagen vor.<br />
<br />
<!-- s9ymdb:122 -->Das Stück braucht einige Zeit, bis es in die Gänge kommt: Anfangs werden die Besonderheiten der Arbeit als wissenschaftlicher Referent eines Politikers kaum deutlich. Die Szenen und Charaktere wirken austauschbar, die Mechanismen des sich gegenseitig Anzickens, des Absonderns von Sprechblasen, des Herumhackens auf der blonden Praktikantin und die allgemeine Ineffizienz bei großem Chaos könnten genau so gut beispielsweise im Milieu der PR - Beraterinnen spielen.<br />
<br />
Erst in der zweiten Hälfte gelingt es den Drehbuch - Autoren Matthias Rebstock und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.lyrikwelt.de/autoren/rammstedt.htm']);"  href="http://www.lyrikwelt.de/autoren/rammstedt.htm" title="Tilman Ramstedt" target="_blank">Tilman Ramstedt</a>, der dieses Jahr mit dem wichtigsten Nachwuchs - Literaturpreis beim <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis']);"  href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis" title="Bachmann - Wettbewerb" target="_blank">Bachmann - Wettbewerb</a> in Klagenfurt ausgezeichnet wurde, besser, klar konturierte Figuren zu zeichnen: die ehrgeizige junge Frau auf der untersten Stufe der Ministerialbürokratie, die darunter leidet, dass ihre zahlreichen Vorlagen von ihren Vorgesetzten kaum zur Kenntnis genommen werden; die Referentin, die schon immer die Aura der Macht spüren wollte; die Strippenzieherin, die jegliche Verantwortung auf andere abschiebt und Konkurrentinnen wegbeißt.<br />
<br />
Gegen Ende steigert sich diese Inszenierung und bringt das Publikum durch sehr treffende, lustige Beobachtungen immer wieder zum Lachen. Da außerdem die musikalische Einstudierung durchweg gelungen ist, lohnt sich dieser unterhaltsame Theater - Nachmittag.<br />
<br />
Bei den künftigen Aufführungen wird es aber leider die anschließende Diskussion mit Experten aus der Praxis als zusätzliches Bonbon nicht mehr geben: Die Neuköllner Oper lud zusammen mit der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.boell.de']);"  href="http://www.boell.de" title="Heinrich - Böll - Stiftung" target="_blank">Heinrich - Böll - Stiftung</a> zu einer Bootsfahrt durch das Regierungsviertel ein, wobei die ehemalige Bundesgesundheitsministerin <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.andrea-fischer.de/2004/home/index.shtml']);"  href="http://www.andrea-fischer.de/2004/home/index.shtml" title="Andrea Fischer" target="_blank">Andrea Fischer</a>, ein Referent des Vorstands der ersten Grünen Bundestagsfraktion von 1983 und weitere Diskutanten interessante Einblicke in ihren Berufsalltag gaben. Besondere Würze erhielt dieser Nachmittag durch die Moderation des ehemaligen Berliner Kultursenators <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Stölzl']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Stölzl" title="Christoph Stölzl" target="_blank">Christoph Stölzl</a>, der einige Seitenhiebe zu den sehr eigenwilligen Umgangsformen und Machtkämpfen in der Berliner CDU - Landespolitik einflocht und dabei  offensichtlich eigene Verletzungen aufarbeitete.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.neukoellneroper.de/stuecke_set.html']);"  href="http://www.neukoellneroper.de/stuecke_set.html" title="Weitere Informationen und Aufführungstermine" target="_blank">Weitere Informationen und Aufführungstermine</a> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/25102008/Lesung-von-Christian-Kracht-an-den-Kammerspielen.html" rel="alternate" title="Lesung von Christian Kracht an den Kammerspielen" type="text/html" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
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        <title mode="escaped" type="text/html">Lesung von Christian Kracht an den Kammerspielen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Für einen Mann des akademischen Mittelbaus an einer Universität könnte man ihn halten... Fachrichtung Geschichte vielleicht... Oder doch eher für einen Beamten der Finanzverwaltung?<br />
Auf die Idee, dass es sich um einen <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Popliteratur']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Popliteratur" title="Popliteraten"><em>Popliteraten</em></a> handelt, wird man nach dem ersten Eindruck eher nicht kommen.<br />
Dabei sitzt auf der Bühne der Kammerspiele des <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/" title="Deutsches Theater">Deutschen Theaters</a> ein lebendiger Vertreter der Autorenclique, die zur Jahrtausendwende von einigen Feuilletons als neues Phänomen hochgejubelt wurde. Während sein dandyhafter Kollege <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.stuckradbarre.de/']);"  href="http://www.stuckradbarre.de/" title="Benjamin von Stuckrad-Barre">Benjamin von Stuckrad - Barre </a>längst in der medialen Versenkung verschwand, stellt <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.christiankracht.com/']);"  href="http://www.christiankracht.com/" title="Christian Kracht">Christian Kracht</a> seinen neuen Roman <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.perlentaucher.de/buch/30367.html']);"  href="http://www.perlentaucher.de/buch/30367.html" title="Ich werde hier sein im Sonnenlicht und im Schatten"><em>Ich werde hier sein im Sonnenlicht und im Schatten</em></a> vor.<br />
<br />
Das große Manko des Abends ist, dass er das tatsächlich selbst tut. Er liest eine gute Stunde lang mit monotoner Stimmlage einige Passagen seiner Geschichtsparodie. Kaum eine Reaktion, kein Kichern, nichts dergleichen entlockt er dem Publikum. Dabei schwärmten manche Kritiker noch von der Sprachgewalt, der Magie und dem Ideenreichtum seiner Veröffentlichung.<br />
<br />
Der Plot seines Romans hat es auch wirklich in sich. In einem beliebten Gedankenspiel vieler Schriftsteller phantasiert er über einen völlig anderen Verlauf der Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.dhm.de/lemo/html/biografien/LeninWladimir/index.html']);"  href="http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/LeninWladimir/index.html" title="Lenin">Lenin</a> kehrt nicht aus dem Schweizer Exil nach Sankt Petersburg zurück, sondern führt die Revolution einfach in der nur scheinbar biederen Heimat von Heidi durch. Die Sozialistische Schweizer Republik wird zur machtvollen Alpenfestung ausgebaut und führt einen 100-jährigen Krieg gegen eine Koalition deutscher und englischer Faschisten. Das Ganze wird aus der Sicht eines jungen Politkommissars geschildert, der aus einem afrikanischen Satellitenstaat des kommunistischen Imperiums stammt und nun eine heikle Mission ausführen soll.<br />
<br />
Das e-politik-Fazit: Allein diese kuriose Konstellation macht schon Lust darauf, den Roman selbst zu lesen. Die dröge Art, wie der Autor sein Werk vorträgt, ist dagegen leider ermüdend. Es wäre viel besser gewesen, wenn der Autor eine kurze Einführung gegeben und dann ein Schauspieler aus dem Ensemble des Theaters gelesen hätte - wie das sonst bei derartigen Veranstaltungen oft der Fall ist.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462040418']);"  href="http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462040418" title="Weitere Informationen zum Buch">Weitere Informationen zum Buch</a><br />
 
            </div>
        </content>

        
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/03122008/Rollenkonflikte-Clavigo-und-seine-Geliebte-am-Maxim-Gorki-Theater.html" rel="alternate" title="Rollenkonflikte: &quot;Clavigo&quot; und seine Geliebte am Maxim Gorki Theater" type="text/html" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
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        </author>
    
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        <modified>2011-03-09T23:31:25Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Rollenkonflikte: &quot;Clavigo&quot; und seine Geliebte am Maxim Gorki Theater</title>
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                Es war einmal ein junger, aufstrebender Schriftsteller, der ehrgeizig am großen Durchbruch arbeitet und seinen Liebhaberinnen gerne mal den Laufpass gibt, sobald sie zu anhänglich werden: Wir schreiben das Jahr 1774 und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.literaturwelt.com/autoren/goethe.html']);"  href="http://www.literaturwelt.com/autoren/goethe.html" title="Johann Wolfgang von Goethe" target="_blank">Johann Wolfgang von Goethe</a> veröffentlicht sein erstes Theaterstück, das Trauerspiel in fünf Akten <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Clavigo']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clavigo" title="Clavigo" target="_blank"><em>Clavigo</em></a>.<br />
<br />
Dieselben Charakterzüge zeigt interessanterweise die Titelfigur dieses Abends. Dem jungen Adligen Clavigo (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.gorki.de/?page=menschen&amp;iduser=38480']);"  href="http://www.gorki.de/?page=menschen&iduser=38480" title="Paul Herwig" target="_blank">Paul Herwig</a>) stieg die Resonanz auf seine ersten Veröffentlichungen zu Kopf. Jetzt möchte der karrieresüchtige junge Mann schnell noch mit seiner Verlobten Marie (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.gorki.de/?page=menschen&amp;iduser=25692']);"  href="http://www.gorki.de/?page=menschen&iduser=25692" title="Hilke Altefrohne" target="_blank">Hilke Altefrohne</a>) Schluss machen und sich dann ganz auf seine Schreibkünste konzentrieren.<br />
<br />
Im Original tritt nun der Bruder der entehrten Frau auf, zwingt Clavigo dazu, ein Schuldeingeständnis zu verfassen und sorgt als der positive Held des Stücks für die zwischenzeitliche Wiederherstellung von Moral und Ordnung. Den Tod seiner Schwester kann er dennoch nicht verhindern.<br />
<br />
An diesem Abend im Gorki Theater wurde der rächende Bruder jedoch schlicht aus dem Textbuch gestrichen: Marie nimmt das Heft selbst in die Hand, erscheint als Rächerin ganz in schwarz und mit hohen Absätzen bei ihrem Ex und fesselt ihn solange, bis er seinen Fehler eingesteht.<br />
<br />
Mit diesem Clou versuchte der Regisseur <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.gorki.de/?page=menschen&amp;iduser=39954']);"  href="http://www.gorki.de/?page=menschen&iduser=39954" title="Roger Vontobel" target="_blank">Roger Vontobel</a> das Stück zu aktualisieren: Sein Vorschlag, in welcher Lesart uns dieses mehrere Jahrhunderte alte Drama heute noch etwas sagen könnte, überzeugt aber nur zum Teil. Vieles wirkt zu gewollt und konstruiert.<br />
<br />
Die besten Passagen verdankt der Abend der sehr guten musikalischen Untermalung, die immer wieder die Stimmungslage im Geschlechterkampf zwischen Clavigo und Marie trifft. Außerdem waren die überdimensionalen Köpfe aus Pappmaché für einige Nebenfiguren, die den Konflikt der Hauptfiguren spiegeln, ein interessanter und optisch gut umgesetzter Regieeinfall.<br />
<br />
Das /e-politik/ - Fazit: Das Berlin - Debüt des Nachwuchsregisseurs gelang nur zum Teil: Der Abend ist zwar kurzweilig und unterhaltsam. Aber es wird nie ganz klar, warum sich der junge Mann ausgerechnet dieses Stück ausgesucht hat.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.gorki.de/?page=spielplan&amp;subpage=monatsplan&amp;eventId=3980759']);"  href="http://www.gorki.de/?page=spielplan&subpage=monatsplan&eventId=3980759" title="Weitere Informationen und Termine" target="_blank">Weitere Informationen und Termine</a><br />
<br />
 
            </div>
        </content>

        
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/19122008/Kabarettistischer-Jahresrueckblick-Angela-Merkel-fuehrt-durch-den-Abend.html" rel="alternate" title="Kabarettistischer Jahresrückblick: Angela Merkel führt durch den Abend" type="text/html" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <modified>2011-03-09T23:30:07Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Kabarettistischer Jahresrückblick: Angela Merkel führt durch den Abend</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                In bewährter Tradition führte <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.angela-merkel.de/']);"  href="http://www.angela-merkel.de/" title="Angela Merkel">Dr. Angela Merke</a>l mit ihrem unnachahmlichen Charme zum 12. Mal in Folge durch das <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.mehringhoftheater.de/endzeit.htm']);"  href="http://www.mehringhoftheater.de/endzeit.htm" title="Jahresendzeitprogramm"><em>Jahresendzeitprogramm</em></a> des <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.mehringhoftheater.de/ueberuns.htm']);"  href="http://www.mehringhoftheater.de/ueberuns.htm" title="Mehringhoftheaters">Mehringhoftheaters</a>.<br />
<br />
Mit Zuckerbrot und Peitsche dirigiert <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Jungmann']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Jungmann" title="Christoph Jungmann">Christoph Jungmann</a> seine vier Kollegen über die Bühne, mäandert durch die missglückten Ansagen und hat unter der Kanzlerinnen - Perücke letztlich doch alles im Griff.<br />
<br />
An ihrer Seite kann die Kanzlerin endlich wieder <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.franz-muentefering.de/']);"  href="http://www.franz-muentefering.de/" title="Franz Müntefering">Franz Müntefering</a> (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.mehringhoftheater.de/heesch.htm']);"  href="http://www.mehringhoftheater.de/heesch.htm" title="Hannes Heesch">Hannes Heesch</a>) als ihren Co - Moderator der Großen Koalition begrüßen, den Edmund Stoiber im vergangenen Jahr nur notdürftig ersetzte.<br />
<br />
Wie in den vergangenen Jahren mischen sich auch 2008 die skurrilen Geschichten von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.horst-evers.de/']);"  href="http://www.horst-evers.de/" title="Horst Evers">Horst Evers</a> mit den gekonnten Politikerparodien von Hannes Heesch und den treffenden Gesangs - Einlagen des gesamten Endzeitteams.<br />
<br />
Besondere Höhepunkte waren:<br />
- der Gastauftritt des Altkanzlers <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.dhm.de/lemo/html/biografien/SchmidtHelmut/index.html']);"  href="http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/SchmidtHelmut/index.html" title="Helmut Schmidt">Helmut Schmidt</a>, der beim gemeinsamen Eintopfessen die arme Angela in Grund und Boden redet, ihr die Weltlage erklärt und nur mit Mühe davon abgehalten werden kann, ihr die Nikotinschwaden in den Teller zu kräuseln,<br />
- die Selbstbeweihräucherung von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.klaus-wowereit.de/']);"  href="http://www.klaus-wowereit.de/" title="Klaus Wowereit">Klaus Wowereit</a> als <em>Stern von der Spree</em>, der nach der Selbstdemontage von Friedbert Pflüger gar keine Gegner mehr fürchtet,<br />
- der Jahresausblick auf 2009, worin Horst Evers ein Konjunkturprogramm nach dem anderen abfeuert, die immer surrealer werden,<br />
- die witzigen Neubearbeitungen von Gabriella Cilmis <em>Sweet about me</em> und Miriam Makebas <em>Pata pata</em>.<br />
<br />
Das /e-politik/ - Fazit: Ein sehr lohnender Abend. Das <em>Jahresendzeitprogramm</em> ist mittlerweile eine feste Institution im Berliner Kulturkalender. Der einzige Nachteil: Das Mehringhoftheater im zweiten Hinterhof an der Gneisenaustraße ist so klein und das Publikumsinteresse derart groß, dass man sehr beengt sitzt, sofern man das Glück hat, noch Karten für die nächsten Vorstellungen zu bekommen. Noch gibt es die Chance, aber die Vorstellungen werden sicher wieder ausverkauft.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.mehringhoftheater.de/endzeit.htm']);"  href="http://www.mehringhoftheater.de/endzeit.htm" title="Weitere Informationen und Termine">Weitere Informationen und Termine</a><br />
 
            </div>
        </content>

        
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/11012009/Matinee-zum-80.-Geburtstag-von-Heiner-Mueller.html" rel="alternate" title="Matinee zum 80. Geburtstag von Heiner Müller" type="text/html" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
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        </author>
    
        <issued>2009-01-11T17:32:08Z</issued>
        <created>2009-01-11T17:32:08Z</created>
        <modified>2011-03-09T23:28:08Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Matinee zum 80. Geburtstag von Heiner Müller</title>
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                Der bedeutende Dramatiker <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.heinermueller.de/de/index.php']);"  href="http://www.heinermueller.de/de/index.php" title="Heiner Müller">Heiner Müller</a> wäre diese Woche 80 Jahre alt geworden, wenn er nicht im Dezember 1995 an einer Krebserkrankung gestorben wäre. Aus diesem Anlass widmete ihm das <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/" title="Deutsche Theater Berlin">Deutsche Theater Berlin</a> die Matinee <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/dtextra_detail.php?sid=1039']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/dtextra_detail.php?sid=1039" title="Die Kunst ist letztlich nicht kontrollierbar!"><em>Die Kunst ist letztlich nicht kontrollierbar!</em></a><br />
<br />
Zeitlebens machte er es sich und anderen schwer, er nahm oft zwischen den Stühlen Platz, wurde aber dennoch oder zum Teil auch gerade deswegen mit höchsten Auszeichnungen dekoriert. Seine Stücke wie die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Hamletmaschine']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hamletmaschine" title="Hamletmaschine"><em>Hamletmaschine</em></a>, die derzeit im <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=894']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=894" title="Repertoire">Repertoire</a> der Kammerspiele des DT läuft, wirken oft sehr unzugänglich. Legendär sind seine Fernsehauftritte, als er den Einigungsprozess nach 1989 hinter dickem Zigarrenqualm orakelhaft und häufig sarkastisch begleitete.<br />
<br />
Zum Regime der DDR hatte er ein sehr ambivalentes Verhältnis: Sein Stück <em>Die Umsiedlerin</em> wurde im Jahr des Mauerbaus 1961 verboten. Der Autor wurde aus dem Schriftstellerverband und der SED ausgeschlossen, Der Regisseur der Uraufführung, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/B._K._Tragelehn']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/B._K._Tragelehn" title="B. K. Tragelehn">B. K. Tragelehn</a>, wurde zur Bewährung in die Produktion geschickt. Ausgerechnet er hat jedoch die Ehre, an diesem Vormittag einen Auszug aus dem umstrittenen Werk zu lesen.<br />
<br />
In den 1980er Jahren wendete sich das Blatt: Müller wurde an westdeutschen Bühnen zum gefeierten Star, die Bühnen rissen sich um die Uraufführung seiner Stücke. Auch im Osten wurden seine Schriften nach und nach publiziert. 1986 erhielt er sogar von Erich Honecker den Nationalpreis Erster Klasse.<br />
<br />
In knapp zwei Stunden kann man den großen Höhen und Tiefen dieses Lebenswerkes natürlich nur schwer gerecht werden. Deshalb beschränken sich die Schauspieler auf einige Lieblingstexte, die Schlaglichter auf bestimmte Lebensphasen werfen.<br />
<br />
Neben dem erwähnten Ausschnitt aus <em>Die Umsiedlerin</em> ragen vor allem zwei Texte heraus:<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Holtz']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Holtz" title="Jürgen Holtz">Jürgen Holtz</a> trägt Passagen aus dem <em>Auftrag</em> vor, worin sich Müller sehr geschichtsskeptisch mit Verrat und Scheitern im Verlauf der Französischen Revolution auseinandersetzt.<br />
Besonders theatralisch wird es bei <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=181']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=181" title="Valery Tscheplanovas">Valery Tscheplanovas</a> <em>Traumtext</em>: Atemlos hastet sie durch diesen panischen Angsttraum, den Heiner Müller als letztes Prosawerk und düstere Vorahnung wenige Wochen vor seinem Tod veröffentlichte.<br />
<br />
Das <em>/e-politik/</em>-Fazit: Eine stimmungsvolle Matinee zu Ehren eines großen Dichters, der für das Berliner Kulturleben sicher eine große Bereicherung gewesen wäre, wenn er nicht so früh verstorben wäre. Nur die musikalische Begleitung durch Cello und Saxophon war etwas schrill und gewöhnungsbedürftig. Aber Heiner Müller hätte das sicher gefallen. Und als sein Schüler <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?type=d&amp;pid=269']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?type=d&pid=269" title="Dimiter Gottschef">Dimiter Gottschef</a> zwischendurch hektisch in seiner Tasche nach dem klingelnden Handy kramte, wäre das sicher eine Steilvorlage für eine seiner trockenen, knappen Bemerkungen gewesen, die er zwischen zwei Zügen an der Zigarre hervorzustoßen pflegte.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/dtextra_detail.php?sid=1039']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/dtextra_detail.php?sid=1039" title="Weitere Informationen">Weitere Informationen</a><br />
 
            </div>
        </content>

        
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/09102008/Thomas-Manns-Zauberberg-am-Maxim-Gorki-Theater.html" rel="alternate" title="Thomas Manns &quot;Zauberberg&quot; am Maxim Gorki Theater" type="text/html" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Thomas Manns &quot;Zauberberg&quot; am Maxim Gorki Theater</title>
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                <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Frank_Castorf']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Castorf" title="Frank Castorf">Frank Castorf</a> ist schuld! Vor einigen Jahren sorgte er mit der Provokation für Furore, der hunderttausendsten GoetheSchillerKleistBrechtShakespeareIbsenBeckett - Inszenierung an den deutschen Stadttheatern etwas Neues entgegenzusetzen: Er machte sich an die dicken Roman - Wälzer von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.dostojewsky.de/']);"  href="http://www.dostojewsky.de/" title="Fjodor Dostojewski">Fjodor Dostojewski</a> und kondensierte daraus mehrstündige, schrille Farcen. Was als interessantes Experiment begann, schwappte aber mittlerweile von der Berliner Volksbühne quer durch die Republik: Jeder junge Regisseur, der etwas auf sich hält, stellt einen Roman - Stoff auf die Bühne: Von aktuellen Bestsellern wie Daniel Kehlmanns <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Die_Vermessung_der_Welt']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Vermessung_der_Welt" title="Die Vermessung der Welt"><em>Die Vermessung der Welt</em></a> bis zu Klassikern wie Goethes <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Die_Leiden_des_jungen_Werthers']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Leiden_des_jungen_Werthers" title="Die Leiden des jungen Werthers"><em>Die Leiden des jungen Werthers</em></a> ist kaum ein Autor davor sicher, dass sich Regisseure bei ihm bedienen.<br />
<br />
Einen besonders dicken Brocken angelte sich <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.gorki.de/?page=menschen&amp;subpage=detail&amp;iduser=29632']);"  href="http://www.gorki.de/?page=menschen&subpage=detail&iduser=29632" title="Stefan Bachmann">Stefan Bachmann </a>am <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.gorki.de']);"  href="http://www.gorki.de" title="Maxim Gorki Theater">Maxim Gorki Theater</a>: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.dhm.de/lemo/html/weimar/kunst/zauberberg/']);"  href="http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/kunst/zauberberg/" title="Thomas Manns Zauberberg">Thomas Manns <em>Zauberberg</em></a>. Ein sperriger 1000 - Seiten - Schinken, den Literaturpapst <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.literaturkritik.de/reich-ranicki/index.php']);"  href="http://www.literaturkritik.de/reich-ranicki/index.php" title="Marcel Reich - Ranicki">Marcel Reich - Ranicki</a> als besten deutschen Roman adelte. Nur die wenigsten haben ihn gelesen, davon haben die meisten irgendwann entnervt aufgegeben. Aber den Regisseur störte das wohl nicht weiter, immerhin gilt der <em>Zauberberg</em> als Teil des "Bildungskanons" oder was davon in den turbulenten Herbsttagen 2008 übrigblieb, wo vermeintliche Gewissheiten wie die absolute Mehrheit der CSU sich ebenso in Luft auflösen wie die Stabilität mancher Finanzinstute.<br />
<br />
Genau diese dekadente Untergangsstimmung, die einem derzeit allabendlich in den Fernsehnachrichten und Leitartikeln suggeriert wird, passt eigentlich perfekt zur Roman - Vorlage: Wie so oft weiß zwar auch bei diesem Mammutwerk niemand so genau, was Thomas Mann uns damit sagen wollte, aber eine recht geläufige Interpretation ist: Der Literaturnobelpreisträger aus dem Lübecker Großbürgertum schrieb einen Abgesang auf die ermüdete, orientierungslose Gesellschaft des Spätbürgertums, die in den Ersten Weltkrieg hineintaumelte. Passt also irgendwie ganz gut, könnte mein meinen... Sind wir mal gespannt, welche spannenden Bezüge zur Gegenwart sich die Dramaturgen einfallen lassen... Und wenn dann noch Joachim Sauer schwer bepackt mit Einkaufstüten über den Theatervorplatz schlendert, während seine Gattin Angela dim Reichstag die Bankenkrise löst, sind wir auch gleich in der notwendigen Stimmung für einen surrealen Ausflug auf den Zauberberg.<br />
<br />
Leider landen viele Zuschauer bereits nach zehn Minuten unsanft wieder auf dem Boden der Realität. Die einen murren und scharren vernehmlich mit den Füßen, die anderen gehen noch mal ihre eigene Einkaufsliste durch: Es passiert nämlich zunächst nichts, fast nichts: Die Schauspieler kurieren sich auf Liegestühlen aus, Schneeflocken rieseln, der Rest ist Schweigen - bis auf das Grummeln älterer Ehepaare, dass sie dafür nicht gezahlt haben.<br />
<br />
Etwas besser wird es in den kommenden knapp zwei Stunden zwar noch, aber nicht mehr wirklich gut: Der Abend plätschert zäh vor sich hin. Gut, man kann das als kongeniale Adaption der Diskurse über das Vergehen der Zeit, Krankheit und Tod interpretieren. Man kann es aber auch schlicht langweilig finden.<br />
Die Streitgespräche zwischen Hans Castorp und den übrigen Figuren, die den Kern des Romans ausmachen, werden auf einige, sich zum Teil wiederholende Thesen reduziert, die recht zusammenhanglos im Raum stehen. Zwischendurch zieht sich <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.gorki.de/?page=menschen&amp;subpage=detail&amp;iduser=40899']);"  href="http://www.gorki.de/?page=menschen&subpage=detail&iduser=40899" title="Miguel Abrantes Ostrowski">Miguel Abrantes Ostrowski</a> immer wieder aus. Mit solchen Regietheatermätzchen kann man aber inzwischen nicht mal mehr die älteren Damen im Publikum schockieren.<br />
<br />
Das e-politik - Fazit: Diese Premiere des Maxim Gorki Theaters war nicht überzeugend. <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Marek_Harloff']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marek_Harloff" title="Marek Harloff">Marek Harloff</a> lässt als Hauptdarsteller in der Rolle des Hans Castorp zwar an einigen Stellen sein Können aufblitzen. Aber an diesem Abend wirkt er, der mit seinem ausdrucksstarken Gesicht viele Fernsehfilme prägt, seltsam deplatziert. Und daran ist der Regisseur schuld, Stefan Bachmann. Bleibt nur noch die Frage, wer an der Finanzkrise schuld ist. Schade, dass Joachim Sauer zu schnell um die Ecke gebogen ist. Seine Antwort wäre sicher mindestens so spannend wie dieser Abend gewesen.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.gorki.de/?page=spielplan&amp;subpage=monatsplan&amp;eventId=3865937']);"  href="http://www.gorki.de/?page=spielplan&subpage=monatsplan&eventId=3865937" title="Weitere Informationen und Aufführungstermine">Weitere Informationen und Aufführungstermine</a> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/03012009/Schauspielerische-Glanzleistungen-von-Luc-Bondys-Zofen.html" rel="alternate" title="Schauspielerische Glanzleistungen von Luc Bondys &quot;Zofen&quot;" type="text/html" />
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                Die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.volksbuehne-berlin.de/']);"  href="http://www.volksbuehne-berlin.de/" title="Volksbühne">Berliner Volksbühne</a> hatte in den vergangenen Jahren häufig schlechte Kritiken: Die Feuilletons bemängelten, dass <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Frank_Castorf']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Castorf" title="Frank Castorf" target="_blank">Frank Castorf</a> und René Pollesch sich mit ihren Inszenierungen im Kreis drehen. Auch die Platzauslastung dieser Bühne, die vor einigen Jahren noch eines der angesagtesten Häuser der Stadt war, erreichte zuletzt nicht mehr die hohen Werte vergangener Spielzeiten.<br />
<br />
In dieser Saison punktet die Volksbühne jedoch mit einem Glanzlicht: Als Koproduktion mit den Wiener Festwochen inszeniert der berühmte Regisseur <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Luc_Bondy']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luc_Bondy" title="Luc Bondy" target="_blank">Luc Bondy</a> <em>Die Zofen</em>. Dieses Kammerspiel ist ähnlich abgründig wie das gesamte Leben des Autors <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Jean_Genet']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Genet" title="Jean Genet" target="_blank">Jean Genet</a>: Nach seiner Desertion aus dem Militär und der anschließenden Haftstrafe schlug er sich mit Prostitution und Diebstählen durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs. Immer wieder wurde er wegen verschiedener Delikte verhaftet und begann in dieser Phase auch zu schreiben.<br />
<br />
Nachdem er mittlerweile zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, machten sich einflussreiche Intellektuelle wie <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.dhm.de/lemo/html/biografien/SartreJeanPaul/index.html']);"  href="http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/SartreJeanPaul/index.html" title="Jean - Paul Sartre" target="_blank">Jean - Paul Sartre </a>für seine Freilassung stark und nahmen ihn anschließend 1947 in ihre existenzialistischen Künstlerkreise auf. In diese Zeit des Schwebezustands zwischen ständiger Angst, dass er beim geringsten Fehltritt wieder im Gefängnis landen würde, und dem langsamen Aufstieg in arrivierte Milieus fällt das Erscheinen seines Dramas <em>Die Zofen</em>.<br />
<br />
Inspiriert von einem spektakulären Mordfall in der französischen Provinz zelebriert Genet das Psychodrama der zwei Zofen Claire und Solange, die hinter dem Rücken ihrer Herrin deren Kleider anprobieren, von Wohlstand träumen, Eifersuchtsrituale pflegen und immer wieder Mordphantasien an der gnädigen Frau durchspielen. Die Situation spitzt sich zu, als der Hausherr durch anonyme Briefe einer der beiden Zofen eines Verbrechens beschuldigt wird und vorübergehend im Gefängnis landet. Als nächsten Schritt planen sie, ihre aufgewühlte Chefin mit vergiftetem Lindenblütentee aus dem Weg zu räumen.<br />
<br />
Dieser Psycho - Krimi wird vor allem von den drei herausragenden Schauspielerinnen getragen: Volksbühnen - Star <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Rois']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Rois" title="Sophie Rois" target="_blank">Sophie Rois</a> kann die ganze Palette ihres schauspielerischen Könnens zeigen. Ihre schrillen, ins Hysterische kippenden Wutanfälle über die Unfähigkeit ihrer Schwester wirken ebenso überzeugend wie ihre Auftritte als im Leben zu kurz gekommene Zofe, die vom Luxus träumt. Als kongeniale Partnerin an ihrer Seite wirkt <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.funke-stertz.de/schauspielerinnen/peters.html']);"  href="http://www.funke-stertz.de/schauspielerinnen/peters.html" title="Caroline Peters" target="_blank">Caroline Peters</a>, die in wachsender Verzweiflung versucht, die Herrin endlich dazu zubringen, den vergifteten Tee auszutrinken, damit aber vorhersehbar scheitert. <br />
<br />
Ebenso eindrucksvoll ist auch <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Edith_Clever']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edith_Clever" title="Edith Clever" target="_blank">Edith Clever</a>, die in den 1970er und 1980er Jahren die großen Rollen an <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Peter_Stein']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Stein" title="Peter Steins Berliner Schaubühne" target="_blank">Peter Steins Berliner Schaubühne</a> prägte. Ein überdimensionales Porträt aus dieser Ära thront auch an der Wand und wird immer wieder in die Handlung einbezogen. Sie verkörpert die Stimmungslage der affektierten, vom Reichtum angeödeten Diva, die sich dennoch nicht hinters Licht führen lässt, bravourös.<br />
<br />
Das /<em>e-politik</em>/ - Fazit: Ein empfehlenswerter Theaterabend mit drei herausragenden Schauspielerinnen und einem spannenden Stoff, der auch mehr als 60 Jahre nach seinem Erscheinen nichts von seiner schillernden Brisanz verloren hat und deshalb regelmäßig auf den Bühnen gespielt wird.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.volksbuehne-berlin.de/praxis/die_zofen/?id_datum=1378']);"  href="http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/die_zofen/?id_datum=1378" title="Weitere Informationen und Termine">Weitere Informationen und Termine</a> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/07012009/Premiere-von-Alter-und-Schoenheit-in-der-Kulturbrauerei.html" rel="alternate" title="Premiere von &quot;Alter und Schönheit&quot; in der Kulturbrauerei" type="text/html" />
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        <title mode="escaped" type="text/html">Premiere von &quot;Alter und Schönheit&quot; in der Kulturbrauerei</title>
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                Die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.x-filme.de/']);"  href="http://www.x-filme.de/" title="X Filme" target="_blank">X Filme -Produzenten</a> um Stefan Arndt, die das Kino durch so herausragende Filme wie <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.good-bye-lenin.de/index2.php']);"  href="http://www.good-bye-lenin.de/index2.php" title="Good bye, Lenin!"><em>Good bye, Lenin!</em></a> bereicherten, luden diese Woche zur Gala - Premiere von <em>Alter und Schönheit</em> in die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.kulturbrauerei-berlin.de/']);"  href="http://www.kulturbrauerei-berlin.de/" title="Kulturbrauerei" target="_blank">Kulturbrauerei</a>.<br />
<br />
Vor dem Kinostart am 8. Januar klebt seit Tagen an mindestens jeder zweiten Berliner U-Bahnstation ein großes Filmplakat mit der beeindruckenden Darstellerregie in einem leeren Pool:<br />
<br />
Der langjährige Volksbühnen - Star und Fernsehkommissar <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutsches-filmhaus.de/bio_er/h-j_spieler/huebchen_henry_bio.htm']);"  href="http://www.deutsches-filmhaus.de/bio_er/h-j_spieler/huebchen_henry_bio.htm" title="Henry Hübchen" target="_blank">Henry Hübchen</a> als der wohl einem breiten Publikum Bekannteste tritt zusammen mit <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Peter_Lohmeyer']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Lohmeyer" title="Peter Lohmeyer" target="_blank">Peter Lohmeyer</a>, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Burghart_Klaußner']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burghart_Klaußner" title="Burghart Klaußner" target="_blank">Burghart Klaußner</a>, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Armin_Rohde']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Rohde" title="Armin Rohde" target="_blank">Armin Rohde</a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Sibylle_Canonica']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sibylle_Canonica" title="Sybille Canonica" target="_blank">Sybille Canonica</a> auf. Allen gemeinsam ist jahrzehntelange Theatererfahrung an wichtigen Bühnen und häufige Auftritte in Kinofilmen und TV - Produktionen.<br />
<br />
In dieser Tragikomödie versammeln sie sich am Sterbebett ihres gemeinsamen Kumpels Manni (Peter Lohmeyer), der sie in das Hospiz gerufen hat, um von ihnen Abschied zu nehmen. Besonders wichtig ist ihm die Anwesenheit seiner früheren großen, unglücklich gescheiterten Liebe Rosi (Sybille Canonica).<br />
<br />
Anfangs von der Situation komplett überfordert lassen sich Bernie, Justus, Harry und Rosi mehr und mehr auf die Situation des Sterbens ein. In der Tradition der französischen <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Nouvelle_Vague']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nouvelle_Vague" title="Nouvelle Vague">Nouvelle Vague</a> passiert in <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutsches-filmhaus.de/bio_reg/k_bio_regiss/klier_michael_bio.htm']);"  href="http://www.deutsches-filmhaus.de/bio_reg/k_bio_regiss/klier_michael_bio.htm" title="Michael Klier" target="_blank">Michael Kliers</a> Film äußerlich wenig: Es kommt auf die seelischen Veränderungen an, die an den drei kurzen Tagen zwischen und in den Protagonisten passieren.<br />
<br />
Das /<em>e-politik/</em> - Fazit: Ein leiser, trauriger Film über das Abschiednehmen mit einer erlesenen Auswahl deutscher Schauspieler. Trotz aller Melancholie hat er auch immer wieder komische Momente: Eine Tragikomödie für eisige Winterabende.<br />
<br />
Der Film startet bundesweit am 8. Januar in den Kinos.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.alterundschoenheit.x-verleih.de/']);"  href="http://www.alterundschoenheit.x-verleih.de/" title="Weitere Informationen zum Film" target="_blank">Weitere Informationen zum Film</a> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/22012009/Tschechows-Moewe-als-Koproduktion-an-der-Volksbuehne.html" rel="alternate" title="Tschechows Möwe als Koproduktion an der Volksbühne" type="text/html" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Tschechows Möwe als Koproduktion an der Volksbühne</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Regiearbeit zu <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Anton_Pawlowitsch_Tschechow']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Pawlowitsch_Tschechow" title="Anton Tschechows">Anton Tschechows</a> <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=891']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=891" title="Onkel Wanja"><em>Onkel Wanja </em></a>wird zum Liebling der Feuilletons und mit dem Titel <em>Inszenierung des Jahres</em> ausgezeichnet.<br />
<br />
Winter 2009: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=277']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=277" title="Jürgen Gosch">Jürgen Gosch</a> will auf dieser Welle des Erfolgs weiter reiten und studiert <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=999']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=999" title="Die Möwe"><em>Die Möwe</em></a> vom selben Regisseur ein.<br />
<br />
Beide Stücke haben eine sehr ähnliche Grundstimmung und kreisen um die Lethargie in der russischen Provinz zur Zeit der letzten Jahrhundertwende. Die Figuren trauern ihrem nichtgelebten Leben hinterher, verlieben sich unglücklich, vor allem aber räsonieren sie endlos statt zu handeln.<br />
<br />
Damals wirkte der ganze Jubel über diese ach so herausragende Arbeit schon etwas unverständlich. Die Schauspieler boten natürlich sehr gute Leistungen, aber der Abend war doch streckenweise sehr langatmig.<br />
<br />
Diesmal wurde die Sache noch schlimmer: Drei Stunden fühlten sich an wie fünf und zogen sich wie Kaugummi. Der Lebensüberdruss und die Tristesse der Figuren wirken zermürbend, am liebsten möchte man sie an der Hand nehmen, damit sie endlich mehr Elan kriegen.<br />
<br />
Wie schon in <em>Onkel Wanja</em> steht auch hier wieder das gesamte Ensemble als regungslose Zuschauer am Bühnenrand, wenn sie gerade nicht in die "Handlung" einbezogen sind. Das gibt der gesamten Szenerie etwas noch Statischeres und Bedrückenderes.<br />
<br />
Das <em>/e-politik.de/</em> - Fazit: Ein Abend für Fans elegischer Melodramen. Man muss die Leere dieser Figuren aushalten können. <br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=999']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=999" title="Weitere Informationen und Termine">Weitere Informationen und Termine</a> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/23012009/Shakespeares-unterhaltsame-Komoedie-Wie-es-euch-gefaellt.html" rel="alternate" title="Shakespeares unterhaltsame Komödie &quot;Wie es euch gefällt&quot;" type="text/html" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Shakespeares unterhaltsame Komödie &quot;Wie es euch gefällt&quot;</title>
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                Die beiden großen Privattheater am Kudammkarree, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.komoedie-berlin.de/']);"  href="http://www.komoedie-berlin.de/" title="Komödie am Kurfürstendamm">die Komödie und das Theater am Kurfürstendamm,</a> sorgten in den vergangenen Jahren vor allem mit ihrem Überlebenskampf für Schlagzeilen.<br />
<br />
Eine Tochter der Deutschen Bank kündigte die Mietverträge der traditionsreichen Bühnen, die noch auf Max Reinhardt zurückgehen: Viele Prominente und Berliner Bürger setzten sich für den Fortbestand ein, bis schließlich Ende des Jahres 2008 eine tragfähige Lösung mit den neuen Eigentümern gefunden wurde.<br />
<br />
Seitdem ist wieder Erfreulicheres aus dem tiefen Westen der Hauptstadt zu berichten und wir können uns wieder auf die Kunst konzentrieren. Für den Start ins Neue Jahr gewann die Leitung des Theaters eine Regisseurin mit klangvollem Namen: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.komoedie-berlin.de/mitwirkende/katharina+thalbach.htm']);"  href="http://www.komoedie-berlin.de/mitwirkende/katharina+thalbach.htm" title="Katharina Thalbach">Katharina Thalbach.</a> Sie sorgt seit Jahrzehnten für interessante Regiearbeiten auf Theater- und Opernbühnen und ist außerdem auch eine Schauspielerin von Format.<br />
<br />
Sie inszeniert die beschwingteste Komödie aus William Shakespeares umfangreichem Werk: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Wie_es_euch_gefällt']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wie_es_euch_gefällt" title="Wie es euch gefällt">Wie es euch gefällt</a>. Mit viel Liebe zum Detail, stimmiger musikalischer Untermalung und vor allem mit sehr gelungenem Bühnenbild und Kostümen setzt sie diesen Liebesreigen in Szene. Der besondere Clou ihrer Inszenierung: Zu <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.william-shakespeare.de/']);"  href="http://www.william-shakespeare.de/" title="Shakespeares">Shakespeares</a> Zeiten wurden alle Rollen ausnahmslos von Männern gespielt. Katharina Thalbach dreht den Spieß um und besetzt nur Frauen, was sie immer wieder durch mehr oder minder subtile Anspielungen unterstreicht.<br />
<br />
Leider ging das Konzept, auch jüngere Zuschauer anzusprechen, noch nicht ganz auf. Es dominieren im Publikum eher die ergrauten Köpfe älterer Herrschaften. Aber dank der guten Öffentlichkeitsarbeit für dieses Stück sowie dank des Witzes und Temporeichtums dieser Inszenierung sind die Chancen gut, auch neue Zuschauerschichten zu gewinnen.<br />
<br />
Das <em>/e-politik.de/</em> - Fazit: Ein unterhaltsamer Komödienabend. Der Stoff fordert nicht so viel Konzentration, wie viele Inszenierungen an den großen, staatlichen Bühnen, z.B. <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.e-politik.de/blog/22012009/Tschechows-Moewe-als-Koproduktion-an-der-Volksbuehne.html']);"  href="http://www.e-politik.de/blog/22012009/Tschechows-Moewe-als-Koproduktion-an-der-Volksbuehne.html" title="Tschechows Möwe">Tschechows <em>Möwe</em></a>. Stattdessen ist es ein vergnüglicher Einstieg, der vielleicht Appetit auf mehr Theaterbesuche macht und Schwellenangst nimmt.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.komoedie-berlin.de/repertoire/wie+es+euch+gefaellt.htm']);"  href="http://www.komoedie-berlin.de/repertoire/wie+es+euch+gefaellt.htm" title="Weitere Informationen und Termine">Weitere Informationen und Termine</a><br />
<br />
<br />
<br />
 
            </div>
        </content>

        
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        <title mode="escaped" type="text/html">Ingmar Bergmans &quot;Persona&quot; als Kammerspiel</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 300px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:170 --><img class="serendipity_image_right" width="300" height="129"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/994-3.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=162']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=162" title="Almut Zilcher">Almut Zilcher</a> deklamiert Passagen aus der klassischen griechischen Tragödie <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Elektra_(Sophokles)']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektra_(Sophokles)" title="Elektra von Sophokles"><em>Elektra</em> von Sophokles</a>. Einsam steht sie im Zentrum der kleinen Bühne in der Box des Deutschen Theaters und lässt sich zunächst durch die Störgeräusche ihrer drei Mitspieler nicht beirren. Hinter abgedunkelten Wänden zerspringen Gläser, surren und piepen elektronische Geräte.<br />
<br />
Alle Zeichen stehen schon von Beginn auf schwerer Theaterkost: Anstrengung statt Zerstreuung ist angesagt. Der Monolog der Diva endet mit ihrem plötzlichen Verstummen: Die Theaterschauspielerin Elisabeth Vogler (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=162']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=162" title="Almut Zilcher">Almut Zilcher</a>) beendet ihren Vortrag abrupt, reagiert auch nicht auf die hektischen Einwürfe der Souffleuse und verfällt in ein monatelanges Schweigen.<br />
<br />
Nach diesem Stück im Stück als Prolog beginnt nun das eigentliche Kammerspiel <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=994']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=994" title="Persona"><em>Persona</em></a>: Die Star - Schauspielerin landet in einer Klinik, später auf einem Landsitz und wird dort von einer Ärztin (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=1']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=1" title="Margit Bendokat">Margit Bendokat</a>) und einer jungen Krankenschwester (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=181']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=181" title="Valery Tscheplanowa">Valery Tscheplanowa</a>) umsorgt.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 300px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:171 --><img class="serendipity_image_left" width="300" height="129"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/994-2.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div>Die stärksten Momente dieses Abends gehören der Jüngsten im Bunde: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=181']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=181" title="Valery Tscheplanowa">Valery Tscheplanowa</a> schwankt in ihrem Verhalten gegenüber der kranken Schauspielerin zwischen naiver Bewunderung der berühmten Patientin und einem raffinierten Spiel der Verführung und Unterwerfung. Sie erzählt ihr rückhaltlos intimste Details aus ihrer Pubertät und sucht die Nähe der Schauspielerin, die ihre Avancen halb amüsiert, halb geschmeichelt über sich ergehen lässt. In gespielter stoischer Gelassenheit raucht sie eine Zigarette nach der anderen und zieht höchstens mal kokett die Mundwinkel hoch. <br />
<br />
Das Duell der beiden wird immer wieder von den schnarrenden Einwürfen der Chefärztin unterbrochen, die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=1']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=1" title="Margit Bendokat">Margit Bendokat</a> in ihrer unverwechselbaren schnoddrigen Stimmlage als abgebrühte und überlegene Beobachterin des Ganzen zeigt.<br />
<br />
Diese Inszenierung von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=370']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=370" title="Philipp Preuss">Philipp Preuss</a> erreicht nie die Intensität der Vorlage, <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.digitalvd.de/dvds/39142,Persona---Ingmar-Bergman-Edition.html']);"  href="http://www.digitalvd.de/dvds/39142,Persona---Ingmar-Bergman-Edition.html" title="Persona">des Film - Klassikers <em>Persona</em> eines der größten Regisseure, des Schweden Ingmar Bergman</a>. Bei seinem Debüt am Deutschen Theater setzte Preuss ebenfalls einen Kinofilm in Szene, bewies dabei aber ein glücklicheres Händchen: Seine Adaption von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=805']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=805" title="Die bitteren Tränen der Petra von Kant">Rainer Werner Faßbinders <em>Die bitteren Tränen der Petra von Kant</em></a> spielt sehr gekonnt mit den Möglichkeiten der Theaterbühne, versetzt die gesamte Handlung auf einen Laufsteg und besticht vor allem mit dem gekonnten Einsatz suggestiver Musik.<br />
Bei seiner <em>Persona</em> - Inszenierung wirkt dagegen vieles zu statisch und zu wenig experimentierfreudig. Die Scheu vor dem großen Vorbild des kürzlich verstorbenen <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Ingmar_Bergman']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ingmar_Bergman" title="Bergman">Altmeisters Bergman</a> ist dem Abend deutlich anzumerken.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 300px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:172 --><img class="serendipity_image_right" width="300" height="129"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/994-1.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div>Das <em>/e-politik.de/</em> - Fazit: Ein recht fordernder Abend, auf den sich die Zuschauer einlassen müssen. Das Kammerspiel hat gelungene Passagen, überzeugt aber insgesamt nicht. Problematisch an dem Abend ist vor allem das Kettenrauchen von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=162']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=162" title="Almut Zilcher">Almut Zilcher</a>: In der stickigen, engen und schlecht belüftbaren Box wird ihr Zigarettenqualm zu einer Zumutung für das Publikum. Schade, dass das Deutsche Theater seine Gäste einer solchen gesundheitlichen und Geruchsbelastung aussetzt. Aber so lange der Rot - Rote Senat mit dem Argument der künstlerischen Freiheit das Rauchen auf den Bühnen zulässt, wird das wohl leider so weitergehen... <br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/premieren_detail.php?sid=994']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/premieren_detail.php?sid=994" title="Weitere Informationen und Termine">Weitere Informationen und Termine</a><br />
<br />
Die Bildrechte liegen bei Iko Freese / <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.drama-berlin.de']);"  href="http://www.drama-berlin.de" title="Drama Berlin">drama-berlin.de</a> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/25012009/Kathrin-Wehlisch-singt-als-Diva.html" rel="alternate" title="Kathrin Wehlisch singt als &quot;Diva&quot;" type="text/html" />
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        <title mode="escaped" type="text/html">Kathrin Wehlisch singt als &quot;Diva&quot;</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <!-- s9ymdb:169 --><img class="serendipity_image_right" width="300" height="129" style="float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/1041-1.jpg" alt="" />Ganz in schwarz tritt <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=311']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=311" title="Kathrin Wehlisch">Kathrin Wehlisch</a> auf die improvisierte Bühne vor der Bar des Deutschen Theaters. In ihrem eleganten Abendkleid und mit ihrer Frisur macht sie dem Titel des einstündigen Abends alle Ehre, eine echte <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/premieren_detail.php?sid=1041']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/premieren_detail.php?sid=1041" title="Diva"><em>Diva</em></a>.<br />
<br />
Vor allem romantische Liebeslieder von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.hildegardknef.de/']);"  href="http://www.hildegardknef.de/" title="Hildegard Knef">Hildegard Knef</a> bis <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Queen_(Band)']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Queen_(Band)" title="Queen">Queen</a> stehen auf dem Programm. Nach welchen Kriterien Sabine auf der Heyde als Regisseurin des Abends und die Künstlerin die Titel ausgewählt haben, erschließt sich jedoch nicht ganz. Zu Knefs <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.vaeter-aktuell.papaserver.de/gesellschaft/rote-Rosen.htm']);"  href="http://www.vaeter-aktuell.papaserver.de/gesellschaft/rote-Rosen.htm" title="Für mich solls rote Rosen regnen"><em>Für mich solls rote Rosen regnen</em></a> passt der Oberbegriff <em>Diva</em> sicher perfekt. Aber in der zweiten Hälfte präsentiert Wehlisch dann eher ein buntes Potpourri von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Azzurro_(Lied)']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Azzurro_(Lied)" title="Paolo Contes Azzurro">Paolo Contes <em>Azzurro</em></a> bis Rio Reisers <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.riolyrics.de/analysen']);"  href="http://www.riolyrics.de/analysen" title="Für immer und Dich"><em>Für immer und Dich</em></a>, bei dem ein roter Faden nicht mehr recht erkennbar ist.<br />
<br />
Aber sei es drum. Da die Schauspielerin bis auf einige Unsicherheiten bei <em>Azzurro</em> ihre Lieder mit Grandezza und beeindruckender Stimme präsentiert, gelingt dennoch ein stimmungsvoller Abend.<br />
<br />
Das <em>/e-politik.de/</em> - Fazit: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=311']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=311" title="Kathrin Wehlisch">Kathrin Wehlisch</a> stand bisher eher im Schatten des Ensembles, ihre Rolle in der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.e-politik.de/blog/21112008/Hysterische-Hexenjagd-an-den-Kammerspielen.html']);"  href="http://www.e-politik.de/blog/21112008/Hysterische-Hexenjagd-an-den-Kammerspielen.html" title="Hexenjagd"><em>Hexenjagd</em></a> zählte zu den größeren Auftritten. Schön, dass sie mit diesem Liederabend neue Facetten ihres Könnens präsentieren kann. <br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/premieren_detail.php?sid=1041']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/premieren_detail.php?sid=1041" title="Weitere Informationen und Termine">Weitere Informationen und Termine</a><br />
<br />
Die Bildrechte liegen bei Iko Freese / <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.drama-berlin.de']);"  href="http://www.drama-berlin.de" title="Drama Berlin">drama-berlin.de</a> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/02022009/Groteske-Donna-Davison.html" rel="alternate" title="Groteske &quot;Donna Davison&quot;" type="text/html" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
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        <issued>2009-02-02T13:11:15Z</issued>
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        <modified>2011-03-08T16:56:03Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Groteske &quot;Donna Davison&quot;</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 350px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:174 --><img class="serendipity_image_right" width="350" height="150"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/1003-1.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div>Das so seriös auftretende <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de']);"  href="http://www.deutschestheater.de" title="Deutsches Theater">Deutsche Theater</a> wagte ein Experiment und beauftragte den mäßig bekannten Dramatiker <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Jonigk']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Jonigk" title="Thomas Jonigk">Thomas Jonigk</a> damit, ein Stück zu schreiben.<br />
<br />
Heraus kam die Inszenierung <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=1003']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=1003" title="Donna Davison"><em>Donna Davison</em></a>, eine schrille Groteske, bei der man sich inhaltlich und ästhetisch einige Kilometer weiter an die Volksbühne versetzt fühlt: Die Regisseurin <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=351']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=351" title="Hanna Rudolph">Hanna Rudolph</a> übernimmt die dortige Marotte, Teile der Handlung auf große Videoleinwände über der Drehbühne zu projizieren. In der Hauptrolle der <em>Donna Davison</em>, einer Pornodarstellerin mit Ambitionen auf eine Karriere in künstlerisch anspruchsvollen Filmen, hätte man sich auch einige der Castorf - Groupies vorstellen können, wenn nicht <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=354']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=354" title="Alwara Höfels">Alwara Höfels </a>aus dem DT - Ensemble diesen schillernden Charakter so gekonnt verkörpert hätte.<br />
<br />
Neben ihr fällt vor allem <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=155']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=155" title="Katharina Schmalenberg">Katharina Schmalenberg</a> auf, die von Frisur bis Gestik die perfekte Besetzung einer neurotischen Regisseurin ist. Aus ihrem Mund blubbern nur Phrasen, in die sie zwanghaft ihren Lieblingsbegriff <em>Authentizität</em> einbaut. Das Scheitern ihres Filmprojektes ist somit vorprogrammiert.<br />
<br />
In seiner überdrehten Art kann dieser Abend das Publikum nicht so recht überzeugen. Beim Verlassen des Theaters murmeln die meisten, dass sie mit dieser Groteske wenig anfangen konnten.<br />
<br />
Das <em>/e-politik.de/</em> - Fazit: Ein Wagnis, das nur teilweise gelingt und vor allem ein Nischenpublikum anspricht.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=1003']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=1003" title="Weitere Informationen und Termine">Weitere Informationen und Termine</a><br />
<br />
Die Bildrechte liegen bei Iko Freese / <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.drama-berlin.de']);"  href="http://www.drama-berlin.de" title="Drama Berlin">drama-berlin.de</a> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/19012009/Kaminski-on-Air-Livehoerspiel-Parodie-zu-Wagners-Ring.html" rel="alternate" title="Kaminski on Air: Livehörspiel - Parodie zu Wagners Ring" type="text/html" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <issued>2009-01-19T14:09:42Z</issued>
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        <modified>2011-03-08T16:55:05Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Kaminski on Air: Livehörspiel - Parodie zu Wagners Ring</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 250px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:168 --><img class="serendipity_image_right" width="250" height="107"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/1002-1.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div>Vor einigen Jahren standen nur wenige Stühle neben der Bar des Deutschen Theaters, als <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=136']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=136" title="Stefan Kaminski">Stefan Kaminski</a> dort zum ersten Mal mit Live - Hörspielen experimentierte. Mittlerweile ist die Reihe <em>Kaminski on Air</em> fest etabliert und die Abende sind sehr schnell ausverkauft.<br />
<br />
Nach seinen Parodien auf Film - Klassiker wie <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Der_weiße_Hai']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_weiße_Hai" title="Der weiße Hai"><em>Der weiße Hai</em></a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/King_Kong_(2005)']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/King_Kong_(2005)" title="King Kong"><em>King Kong</em></a> wagt er sich nun an das Allerheiligste der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.bayreuther-festspiele.de/']);"  href="http://www.bayreuther-festspiele.de/" title="Bayreuther Festspiele">Bayreuther Festspielgemeinde</a> und parodiert <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner" title="Richard Wagners Ring des Nibelungen">Richard Wagners <em>Ring des Nibelungen</em></a>.<br />
<br />
Diese Woche hatte der dritte Teil der Tetralogie an den Kammerspielen des Deutschen Theaters Premiere: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=1002']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=1002" title="Siegfried"><em>Siegfried</em></a>. Unterstützt von den beiden Musikern Stefan Brandenburg (Synthesizer) und Sebastian Hilken (Percussion) schlüpft der Schauspieler Stefan Kaminski in die Rollen des jungen Helden Siegfried, des Zwergs Mime oder des donnernden Wotan.<br />
<br />
Die Kunst des Trios besteht darin, die stundenlange, verwirrende Opernhandlung auf knappe 80 Minuten einzudampfen, die wesentlichen Konflikte herauszuarbeiten und die Charaktere sehr genau zu zeichnen.<br />
<br />
Besonders gelungen sind die Passagen des verschlagenen Giftzwergs Mime, dessen Hinterhältigkeit bei der Instrumentalisierung des naiven Siegfried in jedem Wort bei Kaminski hörbar mitschwingt. Im nächsten Moment wechselt er dann zum dröhnenden Bass Wotans, der mit seinem Speer wutschnaubend aufstampft, oder zum Riesen Fafner.<br />
<br />
Das <em>/e-politik.de/</em> - Fazit: Ein sehr lustiger Abend, der dem Stammpublikum der Kaminski - Fans die gewohnte gute Unterhaltung auf hohem musikalischem und stimmlichem Niveau bietet.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=1002']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=1002" title="Weitere Informationen und Termine">Weitere Informationen und Termine</a><br />
<br />
Die Bildrechte liegen bei Iko Freese / <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.drama-berlin.de']);"  href="http://www.drama-berlin.de" title="Drama Berlin">drama-berlin.de</a> 
            </div>
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/13122008/My-own-private-Germany.html" rel="alternate" title="My own private Germany" type="text/html" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <modified>2011-03-08T16:53:55Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">My own private Germany</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 300px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:154 --><img class="serendipity_image_right" width="300" height="129"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/1000-1.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div>Der junge Regisseur <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=394']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=394" title="Robert Borgmann" target="_blank">Robert Borgmann</a>, 1980 in Erfurt geboren, hatte für diesen Abend tolle Schauspieler zur Verfügung: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/gaeste_detail.php?type=g&amp;pid=433']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/gaeste_detail.php?type=g&pid=433" title="Bibiana Beglau" target="_blank">Bibiana Beglau</a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/gaeste_detail.php?type=g&amp;pid=389']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/gaeste_detail.php?type=g&pid=389" title="Marek Harloff" target="_blank">Marek Harloff</a>, die beide seit Jahren ihr Können in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen so prominenter Regisseure wie <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutsches-filmhaus.de/bio_reg/sch_bio_regiss/schloendorff_bio.htm']);"  href="http://www.deutsches-filmhaus.de/bio_reg/sch_bio_regiss/schloendorff_bio.htm" title="Volker Schlöndorff" target="_blank">Volker Schlöndorff</a> oder <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Dominik_Graf']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dominik_Graf" title="Dominik Graf">Dominik Graf</a> zeigen, kamen als Gäste in  die Box des Deutschen Theaters. Neben den beiden jungen Talenten des DT - Ensembles <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=354']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=354" title="Alwara Höfels" target="_blank">Alwara Höfels </a>und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=390']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=390" title="Franz Konstantin Beil" target="_blank">Franz Konstantin Beil</a> stand außerdem noch <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=267']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=267" title="Niklas Kohrt" target="_blank">Niklas Kohrt</a> auf der Bühne, der in diesem Jahr vom Fachmagazin <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.theaterheute.de/']);"  href="http://www.theaterheute.de/" title="Theater heute" target="_blank"><em>Theater heute</em></a> zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gekürt wurde.<br />
<br />
Leider wurde daraus ein ziemlich misslungener Abend, der weit hinter Borgmanns letzter Regiearbeit <em>Weine nicht</em> zurückbleibt. <em>My own private Germany</em> zieht sich in kurzen Szenenfragmenten über mehr als zwei Stunden, gewinnt aber nie richtig an Fahrt.<br />
<br />
Die Handlung und die Zeichnung der Charaktere wirken mit heißer Nadel zusammengestrickt. Das Problem des Abends ist, dass sich der Text bei zwei sehr prominenten Vorlagen bedient, aber keine überzeugenden Zugang zum Stoff entwickelt. Wie der Titel schon andeutet, ließ sich der Regisseur von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/My_Private_Idaho']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/My_Private_Idaho" title="My own private Idaho" target="<u>blank">Gus van Sants Kino - Erfolg My own private Idaho</a> inspirieren, der wiederum Motive aus dem <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_IV.&lt;/u&gt;(Drama)']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_IV.</u>(Drama)" title="Heinrich IV." target="_blank">Shakespeare - Drama Heinrich IV.</a> aufnahm.<br />
<br />
Was kompliziert und um mehrere Ecken gedacht klingt, sieht auch auf der Bühne so aus. Die Motive von Christian, dem Sohn des Bürgermeisters, und Maik, dem jungen Obdachlosen, werden nicht schlüssig dargestellt: Zunächst verdienen beide ihr Geld mit Prostitution, suchen dann verzweifelt Maiks Mutter, lieben und trennen sich. Zwischendurch und am Ende stimmen die Schauspieler alte Volkslieder wie <em>Ade zur Guten Nacht </em> an, was wohl ironisch gemeint sein soll, aber lediglich wie ein Fremdkörper wirkt.<br />
<br />
Das /e-politik/ - Fazit: Eine der schlechteren Inszenierungen dieser Spielzeit. Wesentlich lohnender ist das Stück <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=900']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=900" title="Weine nicht" target="_blank"><em>Weine nicht</em></a>, das derselbe Regisseur mit fast identischer Besetzung 2007 am selben Ort herausbrachte. Dort geht es um den Ausstieg eines jungen Mannes aus der Skinhead - Szene, der auf einer wahren Begebenheit beruht.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=1000']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=1000" title="Weitere Informationen und Termine">Weitere Informationen und Termine</a><br />
<br />
Die Bildrechte liegen bei Iko Freese / <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.drama-berlin.de']);"  href="http://www.drama-berlin.de" title="Drama Berlin">drama-berlin.de</a> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/22122008/Geschwisterdrama-Ritter-Dene-Voss.html" rel="alternate" title="Geschwisterdrama Ritter Dene Voss" type="text/html" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <modified>2011-03-08T16:53:04Z</modified>
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                <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 330px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:156 --><img class="serendipity_image_right" width="330" height="151"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/988-1.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=284']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=284" title="Oliver Reese" target="_blank">Oliver Reese </a>ist in dieser Spielzeit des Übergangs Intendant am <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/" title="Deutsches Theater">Deutschen Theater Berlin</a>, managt den Umbau des Großen Hauses und wird den Stab im Sommer an <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Khuon']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Khuon" title="Ulrich Khuon" target="_blank">Ulrich Khuon</a> weiterreichen. Nebenbei stellte er jetzt auch die Inszenierung <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=988']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=988" title="Ritter Dene Voss" target="_blank"><em>Ritter Dene Voss</em></a> nach <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.thomasbernhard.de/']);"  href="http://www.thomasbernhard.de/" title="Thomas Bernhard" target="_blank">Thomas Bernhards</a> Vorlage auf die Bühne der Kammerspiele.<br />
<br />
Mit diesem bitterbösen Geschwisterdrama sorgten Mitte der 1980er Jahre <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Claus_Peymann']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Peymann" title="Claus Peymann" target="_blank">Claus Peymann</a> und seine drei Hauptdarsteller Ilse Ritter, Kirsten Dene und Gert Voss auf den Salzburger Festspielen und im Repertoire des <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.burgtheater.at/Content.Node2/intro.php']);"  href="http://www.burgtheater.at/Content.Node2/intro.php" title="Burgtheater" target="_blank">Wiener Burgtheaters</a> für Furore: Das Stück wurde in Österreich zu einem aberwitzigen Dauerbrenner und wird in der Originalbesetzung seit 2004 immer wieder an Peymanns neuer Wirkungsstätte, dem <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berliner-ensemble.de/']);"  href="http://www.berliner-ensemble.de/" title="Berliner Ensemble" target="_blank">Berliner Ensemble</a>, aufgeführt.<br />
<br />
Auch Oliver Reeses Neuinszenierung an den Kammerspielen lebt von ihren herausragenden Schauspielern: Neben Ulrich Matthes und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=344']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=344" title="Constanze Becker" target="_blank">Constanze Becker</a>, die in den vergangenen Jahren regelrecht mit Preisen überhäuft wurden, steht die ausdrucksstarke <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=162']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=162" title="Almut Zilcher" target="_blank">Almut Zilcher</a> auf der Bühne.<br />
<br />
Fast zwei Stunden lang befehden sich die drei Geschwister: Der Möchtegern - Philosoph Ludwig (Ulrich Matthes) wird von seinen beiden Schwestern aus der psychiatrischen Klinik Steinhof nach Hause geholt. Während die eine überfürsorglich ist und offensichtliche inzestuöse Phantasien hat, ist die andere mehr mit dem Lackieren ihrer Nägel, ihrer verpatzten Schauspielkarriere und einem Zickenkrieg jeder gegen jeden beschäftigt.<br />
<br />
Die Rededuelle werden vor allem durch die Wutanfälle von Ulrich Matthes zusammengehalten, der sich in Zornausbrüche über Ärzte, moderne Kunst und die Krapfen seiner Schwester hineinsteigert.<br />
<br />
Das /<em>e-politik</em>/ - Fazit: Thomas Bernhards Text ist mehr Kabarett als Theater, eine Abfolge von schrillen Dialogen und wirren Monologen. Diese Gattung macht es jedem Regisseur schwer, nicht in Belanglosigkeiten und Klamauk abzugleiten. Vor allem der Kunstfertigkeit der drei tollen Schauspieler ist es zu verdanken, dass der Abend im Großen und Ganzen unterhaltsam ist. Das Presseecho der Feuilletons fiel aber insgesamt sehr durchwachsen aus.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=988']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=988" title="Weitere Informationen und Termine" target="_blank">Weitere Informationen und Termine</a><br />
<br />
Die Bildrechte liegen bei Iko Freese / <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.drama-berlin.de']);"  href="http://www.drama-berlin.de" title="Drama Berlin">drama-berlin.de</a> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/31122008/Barockes-Traumspiel-im-Techno-Club.html" rel="alternate" title="Barockes Traumspiel im Techno - Club" type="text/html" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
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        <issued>2008-12-31T15:46:44Z</issued>
        <created>2008-12-31T15:46:44Z</created>
        <modified>2011-03-08T16:52:24Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Barockes Traumspiel im Techno - Club</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 330px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:157 --><img class="serendipity_image_right" width="330" height="141"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/995-1.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=423']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=423" title="Barrie Kosky" target="_blank">Barrie Koskys</a> Inszenierung <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=995']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=995" title="Traumspiel" target="_blank"><em>Traumspiel</em></a> ist sicher einer der unkonventionellsten Theaterabende dieser Spielzeit und hat den Titel für die ungewöhnlichste Location so gut wie sicher:<br />
<br />
Er zog mit dem Ensemble des <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/']);"  href="http://www.deutschestheater.de/" title="Deutschen Theaters" target="_blank">Deutschen Theaters</a> und dem <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.vocalconsort-berlin.de/']);"  href="http://www.vocalconsort-berlin.de/" title="Vocalconsort Berlin" target="_blank">Vocalconsort Berlin</a> in den Club <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.berghain.de/']);"  href="http://www.berghain.de/" title="Berghain"><em>Berghain</em></a>, vor dem die Nachtschwärmer und Touristen oft stundenlang Schlange stehen. Mit dieser Wahl bewies der Regisseur ein glückliches Händchen: Die wuchtigen Säulen dieser Industrieruine am Ostbahnhof bieten ein sehr stimmungsvolles Ambiente für sein surreales Traumspiel.<br />
<br />
Den Kostümen der Schauspieler merkt man die Liebe zum Detail an. Tiermasken wechseln sich in rascher Szenenfolge mit wallenden Göttergewändern und feierlichen Prozessionen durch das Säulengewirr ab.<br />
<br />
Sehr überzeugend ist vor allem die musikalische Leistung des Vocalconsort Berlin, die den schwierigen Parcours der barocken Melodien trittsicher meistern. Die schauspielerischen Leistungen konnten das Publikum dagegen nicht völlig überzeugen. Am stärksten sind <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=287']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=287" title="Lotte Ohm" target="_blank">Lotte Ohm</a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=341']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=341" title="Matthias Bundschuh" target="_blank">Matthias Bundschuh</a>, die als Mutter und Vater in beeindruckenden gymnastischen Verrenkungen über die Bühne kugeln. Negativ bleibt vor allem <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=340']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=340" title="Ernst Stötzner" target="_blank">Ernst Stötzner</a> in Erinnerung, der sich als blinder Dichter darauf beschränkte, die Göttertochter Agnes und das gesamte Bühnenbild mit Schlamm zu beschmieren.<br />
<br />
Das /e-politik/ - Fazit: Das Experiment, einen Opernregisseur mit einer bunten Mischung aus Theaterleuten und Musikern auf den schwierigen <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/August_Strindberg']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/August_Strindberg" title="Strindberg">Strindberg</a> - Text loszulassen, ist unter dem Strich gelungen. Zwar waren viele Besucher von den Volten der Traumhandlung sichtlich genervt und gingen vorzeitig. Wer sich darauf einließ, konnte eine farbenprächtige Inszenierung genießen. Leider waren aber von vornherein nur wenige Aufführungen für den Dezember 2008 vorgesehen, die sehr schnell ausverkauft waren.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=995']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=995" title="Weitere Informationen" target="_blank">Weitere Informationen</a><br />
<br />
Die Bildrechte liegen bei Iko Freese / <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.drama-berlin.de']);"  href="http://www.drama-berlin.de" title="Drama Berlin">drama-berlin.de</a> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/16102008/Caligula-in-der-Box-des-Deutschen-Theaters.html" rel="alternate" title="Caligula in der Box des Deutschen Theaters" type="text/html" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Caligula in der Box des Deutschen Theaters</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 280px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:132 --><img class="serendipity_image_right" width="280" height="120"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/neu94.JPG" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Caligula']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Caligula" title="Caligula" target="_blank"><em>Caligula</em></a> - unter diesem merkwürdigen Namen, der <em>Soldatenstiefelchen</em> bedeutet, ging ein Urenkel des <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.imperiumromanum.com/personen/kaiser/augustus_01.htm']);"  href="http://www.imperiumromanum.com/personen/kaiser/augustus_01.htm" title="Augustus" target="_blank">Augustus</a> als grausamer römischer Kaiser in die Geschichte ein.<br />
Seine kurze Amtszeit zwischen 37 und 41 nach Chr. war geprägt von zahlreichen Hochverratsprozessen gegen Adlige des Senats. Was ihn zu diesen tödlichen Machtexzessen trieb, ist bis heute umstritten: Die antiken Quellen werfen mehr neue Fragen auf, als sie an Antworten geben können: War er ein brutaler Despot, der seine Gegenspieler aus zynischem Kalkül einschüchterte und beseitigte? Litt er unter der Angst, dass er ebenso wie viele seiner Familienmitglieder einem Attentat von Rivalen zum Opfer fallen könnte? Oder war er schlicht wahnsinnig? Mit dieser Vermutung dominierten einige namhafte Historiker seit der Spätantike die Rezeption dieses Kaisers. Wieder andere Theorien mutmaßen über Folgeschäden einer Gehirnentzündung.<br />
<br />
Da Caligulas Feinde nach seiner Ermordung durch die <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Prätorianer']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prätorianer" title="Prätorianergarde" target="_blank">Prätorianergarde</a> die wichtigsten Dokumente über ihn verbrennen und auch die Denkmäler seines Herrscherkults stürzen ließen, bleibt seine Ära bis heute im Dunkeln. Am bekanntesten ist sicher die Anekdote, dass er sein Lieblingspferd <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Incitatus']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Incitatus" title="Incitatus" target="_blank">Incitatus</a> zum Konsul ernennen wollte: Eine psychotische Reaktion? Oder nur eine besonders dreiste Demütigung seiner Erzfeinde im Senat?<br />
Wer sich der historischen Figur nähern will, ist am besten bei den Althistorikern <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.perlentaucher.de/buch/13324.html']);"  href="http://www.perlentaucher.de/buch/13324.html" title="Aloys Winterling" target="_blank">Aloys Winterling</a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.amazon.de/Caligula-Corruption-Power-Imperial-Biographies/dp/0713454873']);"  href="http://www.amazon.de/Caligula-Corruption-Power-Imperial-Biographies/dp/0713454873" title="Anthony Barrett" target="_blank">Anthony Barrett </a>aufgehoben, die den Forschungsstand differenziert nachzeichnen.<br />
<br />
Eine solch mythisch schillernde Figur lädt natürlich regelrecht dazu ein, dass sich quer durch die Jahrhunderte Romanautoren, Dramatiker und mittlerweile auch Filme mit dieser idealen Projektionsfläche eines blutrünstigen Cäsaren befassten. In diese Reihe der Caligula - Adaptionen gehört auch das gleichnamige Drama, das der spätere Literaturnobelpreisträger <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.dhm.de/lemo/html/biografien/CamusAlbert/']);"  href="http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/CamusAlbert/" title="Albert Camus" target="_blank">Albert Camus</a> im Alter von 25 Jahren schrieb.<br />
<br />
Sein kaum bekanntes Debütwerk legt bereits den Grundstein zu seiner Existienzialphilosophie: Sein <em>Caligula</em> ist kein Wahnsinniger und auch kein wild um sich schlagender Despot im Machtrausch. Im Gegenteil: Er hat die Lage glasklar erkannt und begriffen, dass das Leben absurd ist. Er verzweifelt daran, dass es keine verbindlichen Werte mehr gibt. Gott ist bereits seit Nietzsche tot und stattdessen befehden sich nun im Jahr 1938, als Camus diesen Text schreibt, die totalitären Ideologien des Nationalsozialismus und des Stalinismus. Nur der Tod ist sicher, sonst kann sich Caligula an nichts klammern. In seiner Verzweiflung über die Sinnlosigkeit seiner Existenz bäumt er sich immer wieder gegen die Leere auf und bricht mit allen Normen menschlichen Zusammenlebens, die keine Gültigkeit mehr beanspruchen können. In willkürlichen Aktionen enterbt und tötet er seine Gegner und begeht - anders als das historische Original - schließlich Suizid.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=352']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=352" title="Mirco Kreibich" target="_blank">Mirco Kreibich</a> spielt dieses Wüten des von allen Gewissheiten Verlassenen furios. Zwei Stunden lang schwankt er zwischen Extremen: Mal tobt er über die Bühne, bevor er sich im nächsten Moment wimmernd in die Ecke verkriecht. Angesichts seiner blonden Mähne und seines Weltschmerzes fühlt man sich stark an <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Cobain']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Cobain" title="Kurt Cobain">Kurt Cobain</a> erinnert.<br />
<br />
Dieser Abend bietet also beides: Mitreißende Spielfreude des Hauptdarstellers und seiner Kollegen sowie einen spannenden Stoff, der zum Nachdenken anregt. Camus hatte, als er dieses Stück 1938 schrieb, sicher  seine Zeitgenossen Hitler, Mussolini und Stalin vor Augen. Wer möchte, kann es deshalb auf dieser Ebene als Warnung vor deren Machtexzessen lesen. Darüber hinaus ist es aber auch der erste Schritt zu seinem philosophischen Gedankengebäude: Der Held dieses Stückes ist noch rein destruktiv, ein eindeutiger Anti - Held! Erst in seinen späteren Werken nach dem Zweiten Weltkrieg finden die Figuren in seinen Texten einen Ausweg aus der existenziellen Verzweiflung. Es bleibt zwar dabei: Verbindliche Normen gibt es nicht und das Leben ist absurd. Aber in dieser Situation absoluter Regellosigkeit und Freiheit gibt es nur eine Lösung: Verantwortung jedes Einzelnen und Solidarität! Dieses Weltbild formulierte Albert Camus vor allem in seinem berühmtesten Roman <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Die_Pest']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Pest" title="Die Pest">Die Pest</a> aus.<br />
<br />
<em>Das e-politik-Fazit</em>: Ein sehr fordernder Theaterabend, der deutlich näher am Off- als am Staatstheater ist. Wer auf einen ruhigen Abend hofft, wird wohl enttäuscht sein, weil die Zuschauer zum Teil sehr unmittelbar in das Geschehen einbezogen werden. Empfehlenswert ist das Stück vor allem für Leute, die sich mit existenzialistischer Philosophie und den Mechanismen des Machtmissbrauchs auseinandersetzen wollen. Weil das Ganze aber nie staubtrocken ist, eignet es sich besonders für Schulklassen in der Oberstufe und Uni-Seminare.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=974']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=974" title="Weitere Informationen und Termine" target="_blank">Weitere Informationen und Termine</a><br />
<br />
Die Bildrechte liegen bei Iko Freese / <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.drama-berlin.de']);"  href="http://www.drama-berlin.de" title="Drama Berlin">drama-berlin.de</a> 
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        <modified>2011-03-08T16:50:38Z</modified>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Werner Schwabs &quot;Die Präsidentinnen&quot; am Deutschen Theater</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 226px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:138 --><img class="serendipity_image_right" width="226" height="97"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/praesidentinen2.jpeg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div>So kometenhaft wie er Anfang der 1990er Jahre aufstieg, so schnell geriet er auch wieder in Vergessenheit:<br />
Der Grazer Autor <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Werner_Schwab']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Schwab" title="Werner Schwab">Werner Schwab</a> schlug sich jahrelang als Gelegenheitsarbeiter durch, versuchte sich mit mäßigem Ergebnis an der Akademie der Bildenden Künste und landete, als er bereits jenseits der 40 war, 1990 einen Skandalerfolg mit der Uraufführung der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.literaturhaus.at/buch/hoerbuch/rez/schwab/']);"  href="http://www.literaturhaus.at/buch/hoerbuch/rez/schwab/" title="Präsidentinnen"><em>Präsidentinnen</em></a>.<br />
<br />
Diese derbe, bitterböse Komödie, die der Autor selbst als <em>Fäkaliendrama</em> bezeichnete, war innerhalb der folgenden Jahre ein Dauerbrenner an allen wichtigen deutschen und österreichischen Bühnen. Von diesem Erfolg und der Auszeichnung als Dramatiker des Jahres 1992 beflügelt, produzierte er weitere Abrechnungen mit dem österreichischen Kleinbürgertum wie am Fließband, bis er in der Silvesternacht 1993/94 an einer Alkoholvergiftung mit 4 Promille starb.<br />
<br />
In diesem Herbst gruben <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=43']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=43" title="Nina Hoss">Nina Hoss</a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=17']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=17" title="Regine Zimmermann">Regine Zimmermann</a> die grelle Komödie wieder aus und studierten sie auf der Studiobühne <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.boxundbar.de/']);"  href="http://www.boxundbar.de/" title="Box des Deutschen Theaters">Box des Deutschen Theaters</a> in der Regie von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=340']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=340" title="Ernst Stötzner">Ernst Stötzner</a> ein. Mit so viel Mut zur Hässlichkeit hat man die beiden Schauspielerinnen noch nicht gesehen: Normalerweise glänzen sie nebenan auf der Großen Bühne als die tragischen, zerrissenen Figuren der Weltliteratur, als <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=750']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=750" title="Medea">Medea </a>oder <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=23']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=23" title="Emilia Galotti">Emilia Galotti</a>. Diesmal schlüpfen sie als Grete und Mariedl in die Kittelschürzen und Strickjacken von Putzfrauen. Vor allem Regine Zimmermanns überdimensionale Brille ist ein derartiger Ausbund an Geschmacklosigkeit, dass man schon mindestens bis zu <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.fernsehlexikon.de/126/ilona-christen/']);"  href="http://www.fernsehlexikon.de/126/ilona-christen/" title="Ilona Christen">Ilona Christens</a> Modell in ihrer damaligen Talkshow auf RTL zurückdenken muss, um ähnlich Grässliches vor Augen zu haben.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 226px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:137 --><img class="serendipity_image_left" width="226" height="97"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/praesidentinen.jpeg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div>90 Minuten lang ziehen Grete, Mariedl und die fromme Erna (von <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/gaeste_detail.php?type=g&amp;pid=285']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/gaeste_detail.php?type=g&pid=285" title="Michael Goldberg">Michael Goldberg</a> verkörpert) übereinander her und träumen sich in Phantasiewelten hinein. Die Pointen werden immer deftiger und treffen auch nur zum Teil den Geschmack des Publikums. Wenn sich die Damen als <em>Blödblunze</em> bezeichnen, zählt dieser nur schwer ins Hochdeutsche übersetzbare Ausdruck schon zu den liebevolleren Kraftausdrücken.<br />
<br />
Das e-politik-Fazit: Ein schriller, unterhaltsamer Abend von drei Furien, die sich gegenseitig das Leben schwer machen, bis schließlich eine Leiche im Keller verscharrt werden muss. Die Lust an der Überzeichnung und krachenden Pointen ist der Truppe anzumerken, dabei gerät aber die Intention der Vorlage etwas in den Hintergrund: Die Kritik an den beengten Verhältnissen Österreichs und den Neurosen der Figuren, wie sie Werner Schwab seinen Landsleuten in der Tradition <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bernhard']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bernhard" title="Thomas Bernhard">Thomas Bernhards</a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Elfriede_Jelinek']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elfriede_Jelinek" title="Elfriede Jelinek">Elfriede Jelineks</a> unter die Nase rieb, hätten noch deutlicher konturiert werden können.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=991']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=991" title="Weitere Informationen und Aufführungstermine">Weitere Informationen und Aufführungstermine</a><br />
<br />
Die Bildrechte liegen bei Iko Freese / <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.drama-berlin.de']);"  href="http://www.drama-berlin.de" title="Drama Berlin">drama-berlin.de</a> <br />
<br />
Weitere Beiträge zu dem Thema finden Sie in der Serienübersicht: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.e-politik.de/blog/kategorie/Berliner-Theater']);"  href="http://www.e-politik.de/blog/kategorie/Berliner-Theater">Berliner Theater</a>.<br />
 
            </div>
        </content>

        
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    <entry>
        <link href="http://www.e-politik.de/blog/21112008/Hysterische-Hexenjagd-an-den-Kammerspielen.html" rel="alternate" title="Hysterische &quot;Hexenjagd&quot; an den Kammerspielen" type="text/html" />
        <author>
            <name>Konrad Kögler</name>
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        <issued>2008-11-21T12:51:52Z</issued>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Hysterische &quot;Hexenjagd&quot; an den Kammerspielen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Miller']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Miller" title="Arthur Miller">Arthur Millers</a> <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Tod_eines_Handlungsreisenden']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tod_eines_Handlungsreisenden" title="Tod eines Handlungsreisenden"><em>Tod eines Handlungsreisenden</em></a> ist fester Bestandteil des Kanons der Schullektüren und der Spielpläne deutscher Bühnen. In dessen Schatten steht unverdienterweise sein historisches Drama <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Hexenjagd_(Drama)']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hexenjagd_(Drama)" title="Hexenjagd"><em>Hexenjagd</em></a> von 1953, das noch mehr dramatisches Feuer und mindestens soviel Stoff zum Nachdenken über Politik und Gesellschaft bietet.<br />
<br />
Wie in einem antiken Gericht sitzen die Zuschauer links und rechts auf steilen Rängen neben der Bühne, wo der puritanische Fundamentalisten - Pastor Samuel Parris (Christian Grashof) sein furchterregendes Regiment führt und Schauprozesse inszeniert. Seitdem im Wald einige Mädchen nachts tanzend ertappt wurden, greift eine hysterische Jagd auf Hexen und Teufelsanhängerinnen in dem kleinen Ort Salem um sich.<br />
<br />
Das Stück beruht auf wahren Begebenheiten in den USA von 1692 und führt plastisch vor, wie schnell religiöser Fanatismus in puren Terror umschlägt und jegliche Regeln der Aufklärung außer Kraft setzt. Neben dem Pastor verbreitet vor allem die junge Abigail (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=311']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=311" title="Kathrin Wehlisch">Kathrin Wehlisch</a>) als Anführerin einer Gruppe verängstiger, schwarzgekleideter Frauen Angst und Schrecken, da sie ihre Mitbürger wahllos denunziert, ihr mit magischen Kräften Schmerzen zuzufügen. 140 Menschen landen im Gefängnis oder auf dem Schafott.<br />
<br />
In diesem System reicht Hörensagen als Beweis, eine Unschuldsvermutung gibt es nicht. Wer der Todesstrafe entgehen will, hat nur die Möglichkeit, alle Anschuldigungen zu gestehen, die Seiten zu wechseln und selbst Anzeige gegen vermeintliche Hexen zu erstatten. Da sie diesen Weg nicht gehen wollen, zieht sich die Schlinge um das Bauern - Ehepaar Proctor (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=31']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=31" title="Sven Lehmann">Sven Lehmann</a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=12']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=12" title="Isabel Schosnig">Isabel Schosnig</a>) immer enger, bis sie schließlich als letzte Stimmen der Vernunft zum Schweigen gebracht werden.<br />
<br />
Der bekannte US - Dramatiker schrieb dieses Stück 1953 auf dem Höhepunkt seines Ruhms als Parabel auf die Kalte Kriegs - Hysterie: Der berüchtigte Senator <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/McCarthy-Ära']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/McCarthy-Ära" title="Joseph McCarthy">Joseph McCarthy </a>lud linksliberale bis sozialistische Künstler und Intellektuelle mit oft fadenscheinigem Beweismaterial vor einen <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Komitee_für_unamerikanische_Aktivitäten']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komitee_für_unamerikanische_Aktivitäten" title="Kongress - Ausschuss">Kongress - Ausschuss</a>, um ihnen Sympathien für den Stalinismus nachzuweisen und ihre Karrieren zu beenden.<br />
<br />
Das /e-politik/ - Fazit: Ein sehr interessantes politisches Thesenstück. Manche Rezensionen wie z.B. in der Berliner Zeitung fanden den Abend zu platt und durchschaubar. Diese Kritik ist aber zu hart: Dem Regisseur <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=176']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=176" title="Thomas Schulte - Michels">Thomas Schulte - Michels </a>gelang eine solide, nie langweilige Inszenierung ohne viel Brimborium, die ganz auf die Kraft des Textes vertraut und die Botschaft des Autors klar vermittelt.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=989']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=989" title="Weitere Informationen und Termine">Weitere Informationen und Termine<br />
</a><br />
<br />
Die Bildrechte liegen bei Iko Freese / <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.drama-berlin.de']);"  href="http://www.drama-berlin.de" title="Drama Berlin">drama-berlin.de</a> 
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/11122008/Alice-im-Wunderland.html" rel="alternate" title="Alice im Wunderland" type="text/html" />
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            <name>Konrad Kögler</name>
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        <issued>2008-12-11T12:58:55Z</issued>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Alice im Wunderland</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 226px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:153 --><img class="serendipity_image_right" width="226" height="97"  src="http://www.e-politik.de/blog/uploads/aliceim.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt"></div></div>Manche Bücher erleben eine sehr ungewöhnliche Rezeptionsgeschichte. <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Lewis_Carroll']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lewis_Carroll" title="Lewis Carroll" target="<u>blank">Lewis Carrolls </a><a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Alice_im_Wunderland']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_im_Wunderland" title="Alice im Wunderland"><em>Alice im Wunderland </em></a>ist so ein Fall. Als er dieses zweibändige Werk 1865 veröffentlichte, waren so prominente Zeitgenossen wie <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Oscar_Wilde']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oscar_Wilde" title="Oscar Wilde" target="_blank">Oscar Wilde</a> oder die altehrwürdige <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Victoria&lt;/u&gt;(Vereinigtes_Königreich)']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Victoria</u>(Vereinigtes_Königreich)" title="Queen Victoria" target="_blank">Queen Victoria</a> sehr angetan von diesen Schilderungen einer aus den Fugen geratenen Welt.<br />
<br />
Bereits damals entstanden aber erste illustrierte Fassungen, die sich speziell an Kinder richteten: Aus dem satirisch - versponnenen Text des Mathematikprofessors wurde so über die Jahrzehnte einer der berühmtesten Kinderbuch - Klassiker.<br />
<br />
Vielen Lesern dürfte vor allem die bonbonbunte <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Alice_im_Wunderland_(Anime)']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_im_Wunderland_(Anime)" title="Zeichentrick - Serie Alice im Wunderland" target="_blank">japanische Zeichentrick - Serie Alice im Wunderland</a> in guter Erinnerung sein, die ab 1984 im ZDF - Nachmittagsprogramm ausgestrahlt wurde.<br />
<br />
Der Kontrast zwischen dieser Serie und der Theaterinszenierung an den Kammerspielen des Deutschen Theaters könnte kaum größer sein: Statt des farbigen Spektakels werden die Zuschauer hier mit einer fast völlig kahlen Bühne konfrontiert. Sie soll wohl den Tunnel symbolisieren, durch den Alice (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=17']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=17" title="Regine Zimmermann" target="_blank">Regine Zimmermann</a>) in das Paralleluniversum fällt.<br />
<br />
Dort sind die Naturgesetze und die Logik, wie wir sie kennen, außer Kraft gesetzt: Kinder gelten erst als gesund, wenn sie häufig niesen. Die Zeit steht still und drei skurrile Gestalten zelebrieren permanent  ihren Fünf - Uhr - Tee. <br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=425']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/regie_detail.php?pid=425" title="Roland Schimmelpfennig" target="_blank">Roland Schimmelpfennig</a> betont in seiner Fassung das Kafkaeske und Bedrohliche an diesem vermeintlichen Wunderland. Seine Alice erlebt ihre Reise nicht als lustiges Abenteuer, sondern als Alptraum - Trip voller Identitätszweifel.<br />
<br />
Das /e-politik/ - Fazit: Dieses Stück wird wahrscheinlich die Erwartungen mancher Besucher enttäuschen. Aber wenn man sich auf diesen anderen Ansatz einlässt, kann man einen interessanten Theaterabend mit auch einigen lustigen Auftritten von dem Ei auf der Mauer Humpty - Dumpty (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=37']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=37" title="Thomas Schmidt" target="_blank">Thomas Schmidt</a>) und der Grinsekatze (<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&amp;pid=10']);"  href="http://www.deutschestheater.de/ensemble/schauspieler/ensemble_detail.php?type=r&pid=10" title="Barbara Schnitzler" target="_blank">Barbara Schnitzler</a>) erleben. Außerdem dürfen wir uns schon auf das Jahr 2010 freuen: Dann startet voraussichtlich eine Kino - Fassung des Erfolgsduos <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Tim_Burton']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Burton" title="Tim Burton" target="_blank">Tim Burton</a> und <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Depp']);"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Depp" title="Johnny Depp" target="_blank">Johnny Depp</a>.<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=993']);"  href="http://www.deutschestheater.de/programm/stuecke/repertoire_detail.php?sid=993" title="Weitere Informationen und Termine" target="_blank">Weitere Informationen und Termine</a><br />
<br />
Die Bildrechte liegen bei Iko Freese / <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.drama-berlin.de']);"  href="http://www.drama-berlin.de" title="Drama Berlin">drama-berlin.de</a><br />
 
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        <link href="http://www.e-politik.de/blog/08022011/14.-Februar-Guenther-Oettinger-spricht-in-Berlin.html" rel="alternate" title="14. Februar  | Günther Oettinger spricht in Berlin" type="text/html" />
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        <title mode="escaped" type="text/html">14. Februar  | Günther Oettinger spricht in Berlin</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Das Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht der Humboldt-Universität und die Robert Bosch Stiftung laden ein:<br />
<br />
<a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/ec.europa.eu/commission_2010-2014/oettinger/index_de.htm']);"  href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/oettinger/index_de.htm">Günther H. Oettinger </a><br />
EU-Kommissar für Energie <br />
<br />
spricht zum Thema<br />
<br />
<strong>It's the energy, stupid! - Energiepolitik als nächstes europäisches Integrationsobjekt</strong><br />
<br />
<br />
am Montag, 14. Februar 2011, 15:00 Uhr<br />
<br />
im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin <br />
(Hauptgebäude, Unter den Linden 6).<br />
 
            </div>
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        <title mode="escaped" type="text/html">27. Januar | Die Märkte im Griff – im Griff der Märkte</title>
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                <strong>Peer Steinbrück diskutiert über die Krise des Sozialstaats</strong><br />
<br />
Die Finanz- und Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre hat bislang kaum zu strengeren Regeln für die Finanzmärkte geführt. Zugleich ist durch die Rettung der Banken die Staatsverschuldung massiv gestiegen. Damit steht die Verteilungsgerechtigkeit einmal mehr auf dem Prüfstand. Führt die Finanzkrise zur Krise des Sozialstaats? Hat die Politik die Märkte im Griff oder ist sie selbst im Griff der Märkte? Darüber diskutieren Bundesfinanzminister a.D. <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.peer-steinbrueck.de/']);"  href="http://www.peer-steinbrueck.de/">Peer Steinbrück</a> und die renommierten Wirtschaftswissenschaftler <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.michaelburda.de/']);"  href="http://www.michaelburda.de/">Prof. Michael C. Burda</a> von der Humboldt-Universität Berlin sowie <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.iaw.uni-bremen.de/rhickel/']);"  href="http://www.iaw.uni-bremen.de/rhickel/">Prof. Rudolf Hickel</a> von der Universität Bremen.<br />
<br />
Die 2008 offenkundig gewordenen Strukturprobleme des Finanzsektors haben nicht nur negative Folgen für die finanziellen Fundamente von Staaten, sie legen auch ein Paradoxon politischer Steuerung offen: Durch die Internationalisierung der Wirtschaft und eine Politik der Deregulierung stehen Staaten selbst im Wettbewerb. Finanzmarktakteure wie die „Global Players“ der Realwirtschaft können Unterschiede in den einzelstaatlichen Gesetzen für erhöhte Gewinne nutzen. Welche Möglichkeiten haben Staaten, die Märkte so zu steuern, dass für die Gesellschaften kein Schaden entsteht? Wie kann das öffentliche Gut „Gerechtigkeit“ unter diesen Bedingungen gewahrt werden?<br />
<br />
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 27.01.2011, 18:00 Uhr in der <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.hwr-berlin.de/']);"  href="http://www.hwr-berlin.de/">Hochschule für Wirtschaft und Recht</a>, Berlin-Schöneberg, Badensche Straße 50-51. Der Eintritt ist frei.<br />
 
            </div>
        </content>

        
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        <issued>2010-11-02T12:38:29Z</issued>
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                Konferenz: Nie wieder Weltmeister?! Alternativen zur exportorientierten Handelspolitik<br />
Am 05.11.2010- 06.11.2010<br />
<br />
Es laden ein:<br />
EED <strong> Misereor </strong> AbL <strong> AEJ </strong> attac <strong> BDM </strong> BER <strong> BUND</strong> CIR <strong> FIAN </strong> Forum Fairer Handel <strong> Forum Umwelt und Entwicklung </strong> Germanwatch <strong> IG BAU </strong> IG BAU Jugend <strong> INKOTA </strong> KASA <strong> KOSA </strong> NGG <strong> Oxfam </strong> Philippinenbüro im Asienhaus <strong> PowerShift </strong> Südwind <strong> weed </strong> Weltladen Dachverband * Ecofair Trade Dialogue<br />
<br />
ORT: Ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin<br />
<br />
Mehr dazu unter:<br />
http://www.weed-online.org/show/3828673.html  
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