Im Olympiajahr soll ausländischen Journalisten die freie Recherche auch außerhalb Pekings erlaubt sein, so verkünden es Regierungsstellen. Offiziell gelten die neuen Regeln von Sommer 2007 bis Oktober 2008. Beobachter hoffen nun, dass sich die Zensur auch für chinesische Medien langfristig lockern könnte.
Die
Heinrich Böll Stiftung möchte auf dieser Tagesveranstaltung über die aktuelle Medienlandschaft in China im Lichte Olympias informieren und den Einfluss der Medien auf ausgewählte Sektoren chinesischer Politik analysieren. Wie sieht die Zukunft chinesischer Medienpolitik aus? Deutsche Olympia- und Medienexperten, Sport- und Außenpolitiker diskutieren mit chinesischen Referentinnen und Referenten. Im Mittelpunkt stehen die Chancen einer pluralen Medienlandschaft in China sowie der Ausbau der deutsch-chinesischen Beziehungen im Medienbereich.
Dienstag, 20. Mai 2008,
9.00 bis 18.00 Uhr (Expertentagung)
19.00 bis 21.00 Uhr (öffentliche Abendveranstaltung)
Ort:
Landesvertretung Bremen, Hiroshimastr. 24, 10785 Berlin Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
u. a. mit
ZHAN JIANG, Professor für Medienwissenschaft, China Jugend Universität für Politikwissenschaft,
Peking WANG KEQIN, investigativer Journalist, Peking
HARALD MAASS, Auslandskorrespondent, Frankfurter Rundschau
SHI MING, Journalist, Deutsche Welle, Bonn
NORA SAUSMIKAT, Dozentin für Ostasienwissenschaften, Universität Duisburg
MICHAEL VESPER, Generaldirektor, Deutscher Olympischer Sportbund
Information und Anmeldung