Der Anteil der Internetnutzer in Deutschland ist innerhalb eines Jahres um fast fünf Prozentpunkte angestiegen. Mit 42,2 Millionen Personen sind über drei Millionen Bundesbürger mehr online als 2007. Damit wird erstmals die 65-Prozent-Marke überschritten. Eine weitere Premiere: Der Anteil der Offliner in der Bevölkerung unterschreitet zum ersten Mal die 30-Prozent-Schwelle. Die Offliner, also die Deutschen, die weder das Internet nutzen, noch planen, dies in Zukunft zu tun, sind weiterhin mehrheitlich eher weiblichen Geschlechts, haben formal eine vergleichbar geringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen. Bei den männlichen Onlinern ist ein überdurchschnittlicher Anstieg von 5,3 Prozent zum Vorjahr zu verzeichnen. Damit zeichnet sich in diesem Jahr eine leichte Öffnung der Geschlechter-Schere ab.
Die Internetnutzung nimmt über alle Altersgruppen hinweg zu. Überdurchschnittliche Zuwächse sind allerdings bei den 40- bis 69-Jährigen zu beobachten. Dabei ist Berlin bei Best Agern mit 49 Prozent Onlinern und einem Offliner-Anteil von unter 50 Prozent klarer Vorreiter im Bundesländer-Vergleich. Auch über alle Altersgruppen hinweg betrachtet weist der Stadtstaat mit 70,3 Prozent den höchsten Anteil an Internetnutzern auf, gefolgt von Hamburg (69 Prozent) und Schleswig-Holstein (68,6 Prozent).
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