Publikation von Michaele Schreyer und Lutz Mez (FU Berlin) im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung
Globaler Klimaschutz und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft benötigen eine neue industrielle Revolution. In ihrem Zentrum werden eine immense Steigerung der Ressourceneffizienz und eine weitgehende Deckung des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien stehen. Das Potenzial dafür ist in Wind, Sonne, Biomasse, Erdwärme und Wasserkraft europaweit ausreichend vorhanden, wenn auch regional unterschiedlich verteilt. Um diese Potenziale zu erschließen, den Ausbau der erneuerbaren Energien im europäischen Maßstab voranzutreiben und die Kooperation innerhalb der EU zu fördern, braucht es neue Instrumente. Ein solches Instrument könnte ERENE sein: eine „Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien“. Sie kann Europa zum Vorreiter der Energieversorgung des 21. Jahrhunderts machen. Die ehemalige EU-Kommissarin Michaele Schreyer und der Energieexperte Lutz Mez beschreiben den möglichen Weg in ein Europa ohne fossile und nukleare Stromversorgung.
Die Studie steht zum Download bereit