Das Bürgerforum ist eine informelle Form der Bürgerbeteiligung in Deutschland. Ziel von Bürgerforen ist die Einbindung der allgemeinen Öffentlichkeit in Entscheidungsprozesse. Bisher eine eher seltene Beteiligungsform.
Bisher, denn bereits im letzten Jahr haben rund 350 Teilnehmer on- sowie offline am
Bürgerforum 2008 teilgenommen, über die soziale Marktwirtschaft diskutiert und ihr Bild zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft gemalt. Die Initiatoren, die
Bertelsmann Stiftung und die
Heinz Nixdorf Stiftung, wollten damit einen Beitrag zur Aktivierung von Bürgern leisten und bedienten sich dabei neuer Techniken für die Austragung solcher Diskussionen im Internet. Ende 2008/Anfang 2009 startete darauf die Fortsetzung des Projekts: das BürgerForum Europa.
Die Europäische Union ist weltweit eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Aber trotz ihrer Erfolge hat sie wenige Monate vor den Wahlen zum Europäischen Parlament ein handfestes Problem: Die europäische Idee ist verblasst. Für viele Menschen ist die EU ein Projekt der Eliten geblieben. So haben die Franzosen, Niederländer und Iren in Volksabstimmungen der EU die rote Karte gezeigt. Warum, so fragen sich immer mehr Europäer, brauchen wir diese Union noch?
Quelle: buergerforum2009.de
In diesem Jahr standen dabei acht europäische Leitthemen zur Diskussion: Demokratie, Soziales, Binnenmarkt, Bürgerrechte, Kultur, Bildung, Ressourcen, Demographie und Außenpolitik im Vordergrund. Im Vorfeld der Europawahl sollten so rund 350 zufällig ausgewählte Bürger ihr BürgerProgramm formulieren lassen.
Seit 26.4 steht das von den Teilnehmern erarbeitete Programm bereit.
Eines der Ergebnisse des 16-Punkte-Plans für ein besseres, bürgernahes Europa:
Wählen gehen!
Wie so ein Bürgerforum funktioniert, erfährt man
hier. Weitere Informationen zu dem Projekt unter:
http://www.buergerforum2009.de