Morgen (14.3.2008) sind im "Schurkenstaat" Iran Parlamentswahlen. Insgesamt stellen sich knapp 4500 Kandidaten für die 290 Sitze des iranischen Einkammer-Parlaments zur Wahl. Die rund 43 Millionen wahlberechtigten Iraner dürfen in allgemeinen, direkten und geheimen Wahlen ihre Kandidaten für eine 4-jährige Amtszeit wählen. Richtig Wahlkampfstimmung will nicht aufkommen. Das liegt zum einen daran, dass Wahlkampfveranstaltungen nur in kleinen und geschlossenen Rahmen stattfinden dürfen. Zum Anderen wurden im Vorfeld der Wahlen Hunderte von reformorientierten Kandidaten gleich gar nicht, oder erst vor einer Woche zugelassen. Laut der Aussage der Reformer, einzige Opposition zu den Konservativen, können sie sich durch diese Praxis nur um 160 der insgesamt 290 Mandate bewerben. Die Wahlen dürften so zu keiner echten Gefahr für den Präsidenten werden und ihm ermöglichen bis zu den nächsten Präsidentschaftswahlen im Juni 2009 seine Macht zu festigen.
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DiePresse.com: Iran:
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Deutsche Welle:
Iran: Es ist Wahlkampf und keiner merkt es
Auswärtiges Amt:
Länderinformationen: Iran