Die Bedeutung der Religion in der amerikanischen Politik ist gemeinhin bekannt. Dass Religiösität aber auch übertrieben werden kann, demonstrierte nicht nur der amtierende Präsident George W. Bush, sondern auch die gegenwärtige Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten, Sarah Palin.
Bei einem Auftritt in der
Wasilla Assembly hat sie ihre Landsleute unter anderem dazu aufgefordert, für eine neue Pipeline in Alaska zu beten. Das, so Palin, sei schließlich Gottes Wille. Daraus lässt sich nur schließen, dass die Republikaner sich nicht im Wahlkampf befinden, sondern auf einer Mission:
On a mission from God.