Das
Progressive Zentrum und die
Heinrich-Böll-Stiftung laden Sie ganz herzlich ein zum Podiumsgespräch
„Was heißt Progressive Politik heute?“
Datum: Do, 20. Mai 2010, 19.30 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Mit
Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Hubertus Heil, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Dr. Ernst Hillebrand, Leiter des Pariser Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
Moderation:
Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
Die Idee einer zeitgenössischen linken Reformpolitik stand in den neun¬ziger Jahren unter der Bezeichnung „Dritter Weg“ hoch im Kurs. Dabei ging es, zunächst vor allem in den USA (Clintons Reform-Agenda) und in Großbritannien (New Labour), um mehr als nur pragmatische Anpassung an eine veränderte ökonomische, gesellschaftliche und internationale Umwelt. Auch der „Agenda 2010“ der rot-grünen Koalition lag diese Gedankenwelt zugrunde.
Viele Linke halten den ganzen Ansatz der „Third Way Politics“ inzwischen für eine Verirrung, der für die Krise der Sozialdemokratie und das Schei¬tern von Rot-Grün verantwortlich sei. Aber welche Konsequenz soll aus dem Niedergang des Konzepts gezogen werden? Wir stehen vor einem Paradox: Einerseits ist der Begriff „Reform“ in Misskredit geraten. Andererseits wächst die Einsicht, dass ein bloßes „Weiter so“ angesichts globaler ökonomischer, sozialer und ökologischer Verwerfungen tiefer in die Krise führt. Deshalb ist es notwendig, kritisch darüber nachzudenken, was Progressive Politik heute bedeutet.
Das
Progressive Zentrum ist ein parteiunabhängiger Think Tank, der ideenpolitisch an einer fortschrittlichen und im ursprünglichen Sinne sozialliberalen Politik orientiert ist.
Für die Veranstaltung melden Sie sich bitte unter mail@progressives-zentrum.org an.