Der BayernTREND, eine aktuelle Erhebung von Infratest dimap vor der bayerischen Landtagswahl, macht deutlich, warum die CSU derzeit schon fast panisch agiert:
Die für die CSU zuletzt negativen Schlagzeilen haben in der politischen Stimmung Bayerns Spuren hinterlassen. Bei einer Landtagswahl zum jetzigen Zeitpunkt hätte die CSU einen Stimmenanteil von 48 Prozent in Aussicht. Mit einem solchen Abschneiden bei der Landtagswahl würde die CSU ihr Rekordergebnis von 2003 deutlich verfehlen. Vor fünf Jahren zogen die CSU-Spitzen weitaus mehr Sympathien auf sich als heute: Ministerpräsident Günther Beckstein bleibt mit aktuell 48 Prozent Zustimmung deutlich hinter dem damaligen Rückhalt Edmund Stoibers zurück und verfehlt erkennbar seinen vor der letzten Landtagswahl als Innenminister erzielten Zufriedenheitswert.
Auch CSU-Vorsitzender Erwin Huber reicht derzeit bei weitem nicht an seine damaligen Sympathiewerte heran. Während die CSU-Spitzenpolitiker zum Landtagswahljahr 2003 durchweg an Rückhalt verloren haben, hat Angela Merkel im gleichen Zeitraum in Bayern an Zuspruch zugelegt und führt aktuell im Freistaat die Rangliste der Unionspolitiker an.
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