Vom 5. bis 15. Februar 2009 wird der Potsdamer Platz endlich wieder aus seiner Trägheit aufwachen: Wie in jedem Winter lockt die
Berlinale Stars, Kinofreunde und Autogrammjäger an.
/e-politik.de/ wird über dieses politische und gesellschaftliche Großereignis ausführlich berichten.
Die ganz großen Weltstars vom Rang einer Madonna fehlen zwar dieses Jahr, aber die Liste internationaler Schauspielprominenz lässt sich dennoch sehen: Judi Dench, Jude Law, Gael Garcia Bernal, Naomi Watts, Kate Winslett, Sean Penn und Keanu Reeves werden zu den Gala - Vorstellungen im Berlinale - Palast erwartet.
Außerdem dürfen sich Cineasten auf ein Wiedersehen mit einigen Größen des Autorenkinos freuen: Neben Claude Chabrol, der für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird, stellen auch Andrzej Wajda, Constantin Costa - Gavras und Francois Ozon ihre neuen Werke vor.
Auf
/e-politik.de/ werden Sie wieder einen Überblick über die große Bandbreite des Festivals bekommen: Zur Berlinale gehört der vierstündige ambitionierte japanische Kunstfilm ebenso wie der Hollywood - Glamour oder die Abschlussfilme von Studenten der Filmhochschulen.
Ein Schwerpunkt des Programms liegt traditionell auf politischen Dokumentationen und Spielfilmen, die sich mit den Schattenseiten der Realität auseinandersetzen: Von der Ernährungskrise über die Aufarbeitung des Genozids in Ruanda bis zu den Krisen im Nahen und Mittleren Osten wird kaum ein wichtiges Thema ausgelassen. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten und die neoliberalen Globalisierungs - Diskurse werden natürlich eine besondere Rolle spielen und uns schon im Eröffnungsfilm
The International beschäftigen.
Zum zwanzigsten Jubiläums des Mauerfalls hat die Deutsche Kinemathek die Sonderreihe
Winter adé mit einigen osteuropäischen Filmen aus der Perestroika - Ära zusammengestellt, von denen viele erstmals auf deutschen Leinwänden zu sehen sind.
Die Bildrechte liegen bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin.